Flüchtlinge sollen Pfleger werden - Interview mit H. Gröhe

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Flüchtlinge sollen Pfleger werden - Interview mit H. Gröhe

Beitrag von WernerSchell » 03.01.2017, 07:48

Die Rheinische Post interviewte den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe
und berichtete am 27. Dezember 2016 in zwei Beiträgen über das Thema Pflege
:

In einem Newsletter vom 27.12.2016, der auf die Veröffentlichungen aufmerksam machte, wurde ausgeführt:
Hermann Gröhe ist der Chef eines der wichtigsten und einflussreichsten Ressorts der Bundesregierung: des Gesundheitsministeriums. Herrscher über ein 200-Milliarden-Euro-System. Seine Bilanz ist durchaus gut. Der Neusser hat eine wichtige Pflegereform umgesetzt, mehr Leistungen für Demenzkranke erkämpft, er treibt die Kliniken zu mehr Effizienz und setzt mit den Termin-Servicestellen für Ärzte vielleicht nicht auf das beste Instrument, aber aufs richtige Thema. Seine Reaktion auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, ausländischen Versandapotheken ihre Rabattsysteme zu erlauben, ist indes kritisch zu beurteilen: Der CDU-Mann aus Neuss will den Versandhandel verbieten und damit das verkrustete Apothekensystem erhalten. Wettbewerb und digitaler Fortschritt scheinen nicht sein Ding zu sein.

Vorstoß von Hermann Gröhe
Flüchtlinge sollen Pfleger werden


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Hermann Gröhe sieht in der Pflegebranche Jobchancen für Flüchtlinge. FOTO: dpa, car axs gfh tba

Exklusiv | Berlin. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sieht gute Chancen für Flüchtlinge in Pflegeberufen. Die Voraussetzung: Sie müssen qualifiziert sein und die deutsche Sprache beherrschen.
Von Michael Bröcker und Martin Kessler
Für den eklatanten Personalmangel in Pflegeberufen hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) einen Ausweg parat. Flüchtlinge mit qualifizierter Ausbildung könnten helfen, die Lücke zu schließen. "Hier ergeben sich Chancen für anerkannte Flüchtlinge. Wichtig ist, dass sie die Sprache ausreichend beherrschen und keine Abstriche bei der Qualifikation gemacht werden", sagte der CDU-Politiker unserer Redaktion. Schon jetzt betrage der Anteil der Migranten in den Pflegeberufen rund 20 Prozent. Zugleich wächst die Branche stark, weil die Bevölkerung immer älter wird und die Pflegefälle zunehmen.
… (weiter lesen unter) … http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.6488341

Hermann Gröhe im Interview
"Der Pflegebeitrag bleibt bis 2022 stabil"

Düsseldorf . Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) spricht im Interview mit unserer Redaktion über den Arznei-Versandhandel, die Bürgerversicherung und die letzte Phase der Pflegereform.
Sie sind CDU-Politiker und Anhänger der Marktwirtschaft. Warum wollen Sie mit dem Verbot des Versandhandels von rezeptpflichtigen Medikamenten Wettbewerb und günstigere Preise für Patienten ausschalten?
Gröhe Arzneimittelversorgung ist weit mehr als Arzneimittelverkauf! Es geht auch um Beratung - gut erreichbar, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche. Unsere bewährte Apothekenversorgung wäre gefährdet, wenn es in Folge der EuGH-Entscheidung zu einem massiven Anstieg des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln käme. In 21 Staaten in der EU gibt es im Übrigen ein solches Verbot - unbeanstandet vom EuGH.

Am 1. Januar startet die letzte Phase der Pflegereform. Haben wir dann Ruhe vor weiteren Veränderungen?
Gröhe Zum 1. Januar erhalten Demenzkranke endlich einen gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung. Und wir stärken mit umfangreichen Leistungsverbesserungen Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und unsere Pflegekräfte. Das Thema Pflege bleibt aber auf der Tagesordnung - etwa mit der Reform der Berufsausbildung, Verbesserungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung für Pflegekräfte oder durch die Aufgabe, durch mehr Rehabilitation Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu verzögern.

Michael Bröcker und Martin Kessler führten das Gespräch.
Quelle: RP > http://rdir.inxmail.com/rponline/d/d.64 ... tnlvlyi112

+++
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat in jüngster Zeit mehrfach zur Pflegereform Stellung genommen und u.a. in Kürze folgende Hinweise gegeben:

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Die von der GroKo verabschiedeten drei Pflegestärkungsgesetze haben eine Reihe von Leistungsverbesserungen gebracht. Manches ist gut gelungen, anderes unzureichend geblieben. Der am 01.01.2017 in Kraft tretende neue Pflegebedürftigkeitsbegriff wird die Menschen mit Demenz in den Kreis der Leistungsempfänger aufnehmen. Die neuen Regelungen für die Erlangung der Pflegegrade sind aber kompliziert und verschlechtern die Einstufungskriterien für die Menschen mit ausschließlich körperlichen Defiziten. Auch wenn zunächst niemand schlechter gestellt wird, sind zukünftige Veränderungen zu bedenken. Das neue Begutachtungsverfahren stellt nicht mehr auf minutenweise zu prüfende Defizite ab. Dafür gibt es andere Einschätzungen, die ebenfalls anhand von subjektiven Bewertungen vorzunehmen sind. Wenn behauptet wird, die "Minutenpflege" würde abgeschafft, muss dem heftig widersprochen werden. Denn die unzureichenden Stellenschlüssel für die Pflegeeinrichtungen bleiben im Wesentlichen unverändert. Daher wird die Zuwendungszeit durch das Pflegepersonal nicht ausgeweitet.
Zwingend notwendig erscheint die Schaffung eines bundeseinheitlichen Personalbemessungssystems, das die pflegerischen Zuwendungszeiten deutlich ausweiten hilft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Pflege in den Heimen nach pflegewissenschaftlichen Standards zu erfolgen hat (§ 11 SGB XI). Dies lassen die derzeitigen Pflege-Rahmenbedingungen trotz Reformgesetze nicht zu. Daher wird es bei der vielfach beklagten mangelhaften Zuwendungszeit durch das Pflegepersonal verbleiben. Der § 113c SGB XI, der für das Jahr 2020 oder später Lösungsmöglichkeiten andeutet, ist höchst umstritten und bietet für JETZT und die nächsten Jahre zunächst einmal keine Auflösung des Pflegenotstandes.
Um dem Grundsatz "ambulant vor stationär" endlich mehr Geltung zu verschaffen, sind altengerechte Quartiershilfen in den Kommunen dringend geboten. Diese Quartiershilfen würden bestens dazu beitragen können, die pflegenden Angehörigen in jeder Hinsicht zu unterstützen. Diesbezüglich ist bekannt, was zu tun wäre. Modellvorhaben und Projekte sind völlig unnötig und reine Ablenkungsmanöver.

Quelle: viewtopic.php?f=4&t=21892 bzw. viewtopic.php?f=4&t=21903

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Auszubildende in Pflegeberufen leiden unter Zeitdruck - dpa Bildfunk

Pflegereform - "Trotz aller Verbesserungen muss man sich aber im Klaren darüber sein,
dass die Pflege durch die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs nicht automatisch besser wird.
Auch der Pflegefachkräftemangel - gerade in vollstationären Pflegeeinrichtungen - wird dadurch noch nicht behoben."

Zitat Dr. Renate Richter, Leiterin der Abteilung Sozialmedizin bei MEDICPROOF, dem medzinischen Dienst der PKV, in Magazin "PKVbublik", September 2016.

Flüchtlinge für die Pflege? - Dazu hat es bereits vielfach Stellungnahmen gegeben
(siehe u.a. > viewtopic.php?f=3&t=21161&hilit=Fl%C3%BCchtlinge ).
Für die Pflege scheint eigentlich jeder geeignet. Seit Jahren wird darüber spekuliert, Lanzeitarbeitslose, Schleckerfrauen usw. für die Pflege "freizugeben". Jetzt sind es plötzlich die Flüchtlinge. … So löst man aber keine Probleme im Pflegesystem. Der tatsächlich gegebene Pflegenotstand hat im Wesentlichen seine Ursache darin, dass die Pflege-Rahmenbedingungen unzureichend sind und dringend verbessert werden müssen. Wir brauchen u.a. bundeseinheitlich geltende Personalbemessungssysteme und höhere Vergütungen für die Pflegekräfte. Zu einer guten Pflege gehört auch eine entsprechende Sprachkompetenz.

Siehe dazu u.a. die Beiträge in diesem Forum unter:
Gute Pflege durch Reformen gestalten ... viewtopic.php?f=3&t=21090
Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte leben … viewtopic.php?f=3&t=21085
Mehr Pflegepersonal im Krankenhaus! - Alternativlos! …. viewtopic.php?f=3&t=21118
Betreuungskräfte - lösen keine Pflegemängel auf ! … viewtopic.php?f=3&t=21079
Betreuungskräfte - Amateure im Altenheim … viewtopic.php?f=3&t=21010
Pflege für die Pflegeberufe! - Rahmenbedingungen verbessern! … viewtopic.php?f=3&t=21067

+++
Siehe auch unter:
Pia Wieteck und Sebastian Kraus
Personalbedarf Pflege
Sektorenübergreifende Analyse der Pflegepersonalsituation und ihrer
Bemessungsgrundlagen mit Handlungsempfehlungen

>>>> viewtopic.php?f=3&t=21847
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Flüchtlinge sollen Pfleger werden - Interview mit H. Grö

Beitrag von WernerSchell » 07.01.2017, 08:33

Ein Leserbrief, abgedruckt in der Rheinischen Post vom 07.01.2017, bringt es auf den Punkt:
Zu ´Flüchtlinge sollen Pfleger werden`(RP vom 27. Dezember): So sehr ich dafür bin, den Arbeitsmarkt für Flüchtlinge zu öffnen, so ist das doch wieder nur ein Vor-sich-her-schieben des Problems. ´Wie werden ältere Menschen in naher Zukunft menschenwürdig betreut?` Dieses Problem wird hiermit auf Dauer nicht gelöst, genauso wenig wie mit Pflegekräften aus Osteuropa, der massiven Bevorzugung der ambulanten Pflege, dem Einsatz billiger zusätzlicher Betreuungskräfte und den diversen `Pflegereförmchen`. Wann wird endlich ein Politiker oder eine Partei den Mut haben, erfolgversprechendere Maßnahmen wie einen festen Pflegeschlüssel und attraktive Löhne für alle im Bereich Pflege Arbeitenden einzuführen? Dass das nicht für lau zu haben ist, sollte jedem klar sein, aber Aussitzen ist auch keine Lösung! Lennard Hartmann - Köln"
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Der Pflegenotstand bleibt uns erhalten!

Beitrag von WernerSchell » 09.01.2017, 08:34

Am 09.01.2017 bei Facebook gepostet:

Mit "Minutenpflege" wurden bislang Verrichtungen beim Einstufungsverfahren bei Pflegebedürftigkeit, an Zeitwerten ausgerichtet, benannt. Nun wird behauptet, mit dem PSG II wäre die Minutenpflege abgeschafft. Tatsächlich werden bei der Vergabe von Pflegegraden nicht mehr Minuten gezählt, dafür gibt es andere Einschätzungserwägungen, die ähnlich dem Minutenzählen andere subjektive Beurteilungen zum Inhalt haben. Der Streit wird wohl nicht geringer. Entscheidend ist aber, dass mit allen Reformgesetzen keine Verbesserung der Stellenschlüssel eintreten wird, eventuell geringfügig. Daher ist die Zeit der Pflegekräfte, die sich den pflegebedürftigen Menschen zuzuwenden haben, weiterhin zu knapp bemessen. Es fehlen Zeiten - und die kann man auch in Minuten berechnen. Und genau diese Minutenpflege wird, entgegen den Beteuerungen der Politiker, nicht aufgelöst. Oder anders: Der Pflegenotstand bleibt uns erhalten! viewtopic.php?f=3&t=21908

Zahlreiche Beiträge im Forum informieren, z.B.:
> viewtopic.php?f=3&t=21908
> viewtopic.php?f=4&t=21917
> viewtopic.php?f=4&t=21892
> viewtopic.php?f=3&t=21471
Ein Leserbrief, abgedruckt in der Rheinischen Post vom 07.01.2017, bringt es ebenfalls auf den Punkt:
Zu ´Flüchtlinge sollen Pfleger werden`(RP vom 27. Dezember): So sehr ich dafür bin, den Arbeitsmarkt für Flüchtlinge zu öffnen, so ist das doch wieder nur ein Vor-sich-her-schieben des Problems. ´Wie werden ältere Menschen in naher Zukunft menschenwürdig betreut?` Dieses Problem wird hiermit auf Dauer nicht gelöst, genauso wenig wie mit Pflegekräften aus Osteuropa, der massiven Bevorzugung der ambulanten Pflege, dem Einsatz billiger zusätzlicher Betreuungskräfte und den diversen `Pflegereförmchen`. Wann wird endlich ein Politiker oder eine Partei den Mut haben, erfolgversprechendere Maßnahmen wie einen festen Pflegeschlüssel und attraktive Löhne für alle im Bereich Pflege Arbeitenden einzuführen? Dass das nicht für lau zu haben ist, sollte jedem klar sein, aber Aussitzen ist auch keine Lösung! Lennard Hartmann - Köln"
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Mehr Pflegekräfte = bessere Pflege ...

Beitrag von WernerSchell » 03.02.2017, 10:07

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Pressemitteilung vom 02.02.2017

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Mehr Pflegekräfte = bessere Pflege

K.J. Laumann, Pflegebeauftragter der Bundesregierung, hat alle Pflegeeinrichtungen angeschrieben und für attraktivere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte geworben. Diese Aufmunterung liegt nahe bei den Äußerungen der Bundeskanzlerin Merkel, die den Pflegekräften bereits großen Respekt gezollt hat. Ergänzt wird das alles durch eine aktuelle Kolumne von Kardinal Woelki, der mehr gesellschaftliche Anerkennung für die Pflege angemahnt hat.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist der Meinung, dass alle netten Sprüche und Aufmunterungen in Richtung Pflegekräfte und Einrichtungen allein wenig hilfreich sind. Wir brauchen, und das wird seit Jahren verdeutlicht, auch bei den Neusser Pflegetreffs, ein Personalbemessungssystem für die Pflegeeinrichtungen, das ein an § 11 SGB XI ausgerichtetes Pflegen möglich macht. Es geht einfach um die Auflösung des Pflegenotstandes - um mehr Pflegekräfte - JETZT! Nur mit Pflegekräften wird es eine bessere Pflege geben.
Näheres > viewtopic.php?f=4&t=21979

Werner Schell - Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht
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"Nachlegen in der Pflege" - JETZT Pflegenotstand auflösen

Beitrag von WernerSchell » 01.03.2017, 10:34

Am 28.02.2017 wurde wie folgt bei Facebook gepostet:
"Nachlegen in der Pflege" - JETZT Pflegenotstand auflösen!
"Nachlegen in der Pflege" - so die Ankündigung von Martin Schulz. … Der frühere Kanzlerkandidat Steinbrück hat 2013 im Wahlkampf 125.000 Stellen für die Pflege eingefordert. In der Groko-Vereinbarung stand davon nichts und nun warten wir wahrscheinlich bis 2020 und länger auf ein Personalbemessungssystem. Ankündigungen hatten wir satt! Die Pflege eignet sich offensichtlich nicht als Wahlkampfthema . - Handeln ist angesagt - JETZT. ….
Näheres unter >>> viewtopic.php?f=3&t=22011
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Sozialverband VdK befürwortet Pflege durch Flüchtlinge

Beitrag von WernerSchell » 11.03.2017, 18:00

Die Rheinische Post berichtete am 11. März 2017:
Düsseldorf
Sozialverband VdK befürwortet Pflege durch Flüchtlinge
Düsseldorf. Der Sozialverband VdK NRW hält es für notwendig, dass die Zahl der Pfleger und Pflegerinnen nach den Landtagswahlen im Mai aufgestockt wird, damit die wachsende Zahl älterer Menschen gut versorgt wird. Dabei sollte auch geprüft werden, ob Flüchtlinge helfen könnten. "Es wäre gut, wenn man viele Flüchtlinge in eine solche Richtung qualifizieren könnte", sagte Robert Walter, Pflegeexperte des VdK NRW, unserer Redaktion. Wichtig sei allerdings, dass aus dem Ausland kommende Pfleger Deutsch lernten, um mit hilfsbedürftigen Menschen reden zu können, und dass sie ausreichend "kulturelle Kompenz" hätten - also mit Senioren umgehen könnten.
Gleichzeitig forderte der VdK von der nächsten NRW-Regierung bessere Bildungschancen. Es sollte ein vom Staat geförderter "sozialer Arbeitsmarkt" eingeführt werden. Es sei nicht länger hinnehmbar, dass 1,3 Millionen Menschen in NRW nur geringfügig beschäftigt seien. Die medizinische Versorgung auf dem Land müsse besser werden.
(rky)
Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/sozi ... -1.6681675

+++
Anmerkung der Moderation:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat bereits wiederholt bemerkt, dass der Ruf nach Flüchtlingen für die Pflege ein Irrweg ist. Für eine pflegerische Tätigkeit einschließlich Betreuung sind nicht nur entsprechende Qualifizierungen nach westeuropäischen Standards erforderlich, sondern auch eine gute Sprachkompetenz. Es reicht insoweit nicht aus, soeben mal einen Sprachkurs besucht zu haben und über einen bescheidenen Wortschatz zu verfügen. Es ist bereits jetzt so, dass in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen allzu viele Personen angestellt sind, die sprachlich klare Defizite haben. Dem muss Einhalt geboten werden. - Natürlich spricht nichts dagegen, eine zugewanderte Person dann in der Pflege zu beschäftigen, wenn sie dafür wirklich geeignet, qualifiziert und sprachlich kompetent ist.
Werner Schell
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Eigenes Altenpflegeministerium ist nötig

Beitrag von WernerSchell » 10.08.2017, 06:09

Ärzte Zeitung vom 10.08.2017:
Arbeitgeberverband
"Eigenes Altenpflegeministerium ist nötig"

Mehr Fokus auf die stationäre Altenpflege und ein Einwanderungsgesetz für mehr ausländische Fachkräfte -
das verlangt der Arbeitgeberverband Pflege. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=940 ... fpuryyqrde
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Flüchtlinge aus Afrika sollen in die Pflege

Beitrag von WernerSchell » 29.08.2017, 11:06

Bild berichtete am 28.08.2017

Bundeskanzlerin Angela Merkel (63, CDU) hält es für denkbar, dass Flüchtlinge aus Afrika in Deutschland künftig verstärkt in Pflegeberufen arbeiten – als legale Einwanderer.

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir mit afrikanischen Ländern Kontingente vereinbaren, wonach eine bestimmte Anzahl von Menschen hier studieren oder arbeiten kann“, sagte die CDU-Chefin der „Tageszeitung". Eine mögliche Größenordnung für solche Kontingente nannte sie nicht.
In dem Interview unterscheidet die Kanzlerin zwischen Flüchtlingen und Einwanderern aus wirtschaftlichen Gründen: „Flüchtlingen, die nach Deutschland gekommen sind, müssen wir Schutz vor Krieg und politischer Verfolgung gewähren. Bei Menschen, die zu uns aus wirtschaftlichen Gründen kommen wollen, geht es natürlich darum, dass diejenigen kommen, die wir brauchen, Pflegekräfte beispielsweise.“
... (weiter lesen unter) .... http://www.bild.de/politik/inland/polit ... .bild.html

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Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
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für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Pressemitteilung vom 29.08.2017

Die Flüchtlingsproblematik und das bundesdeutsche Pflegesystem

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Pflegekräfte verdienen nicht nur Wertschätzung und Anerkennung. Dringend nötig sind insoweit bundesweit geltende Personalbemessungssysteme, die endlich die Stellenpläne in Heimen und Krankenhäusern wirkungsvoll verbessern helfen. Darüber hinaus sind flächendeckend angemessene Vergütungen überfällig. Nach solchen Veränderungen wird sich der Krankenstand in der Pflege deutlich reduzieren und die Berufsflucht der Pflegekräfte beenden lassen.

Was wir nicht brauchen, ist die Abschaffung der Fachkraftquote und die Umsetzung von Vorstellungen, dass jeder pflegen kann (vgl. insoweit § 11 SGB XI). Wer meint, mit Langzeitarbeitslosen, Schleckerfrauen und jetzt mit Flüchtlingen den Pflegenotstand auflösen zu können, erliegt einem gewaltigen Irrtum und wird die Qualität der Leistungen des Pflegesystem nur weiter verschlechtern.

Bild

Daher liegt die Bundeskanzlerin mit ihrer von Bild vorgestellten Auffassung, Flüchtlinge aus Afrika für die Pflege zu rekrutieren, völlig daneben. Im Zusammenhang mit diesen Vorstellungen wird die Bundeskanzlerin wie folgt zitiert: "Wir haben auch eine humanitäre Verantwortung". Grundsätzlich richtig. Aber diese Verantwortung besteht in erster Linie gegenüber den bundesdeutschen Patienten bzw. pflegebedürftigen Menschen und Pflegekräften.

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat bereits wiederholt bemerkt, dass der Ruf nach Flüchtlingen für die Pflege keine Lösung sein kann. Für eine pflegerische Tätigkeit einschließlich Betreuung sind nicht nur entsprechende Qualifizierungen nach westeuropäischen Standards erforderlich, sondern auch eine gute Sprachkompetenz. Es reicht insoweit nicht aus, soeben mal einen Sprachkurs besucht zu haben und über einen bescheidenen Wortschatz zu verfügen.

Es ist bereits jetzt so, dass in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen allzu viele Personen angestellt sind, die sprachlich klare Defizite haben. Dem muss Einhalt geboten werden. - Natürlich spricht nichts dagegen, eine zugewanderte Person dann in der Pflege zu beschäftigen, wenn sie dafür wirklich geeignet, qualifiziert und sprachlich kompetent ist.

Werner Schell

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Siehe auch den
Klartext: Pflegesystem gehört auf den Prüfstand
> viewtopic.php?f=4&t=22268
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Memory-Zentrum macht Flüchtlinge zu Fachkräften

Beitrag von WernerSchell » 24.10.2017, 06:26

Ärzte Zeitung vom 24.10.2017:
Neuss
Memory-Zentrum macht Flüchtlinge zu Fachkräften

Neuss. Ein besonderes Integrations-Projekt ist jetzt im St.-Augustinus-Memory-Zentrum an den Start gegangen:
Über den Zeitraum von drei Jahren werden dort ab sofort Geflüchtete zu Alltagsbegleitern von Menschen mit Demenz ausgebildet.
... (weiter lesen unter) ... http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.7163142
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Flüchtlinge, die Pfleger werden, sollen bleiben dürfen

Beitrag von WernerSchell » 28.04.2018, 15:12

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=22285&p=103336#p103336

DEUTSCHLAND
VORSCHLAG DES GRÜNEN-CHEFS

Flüchtlinge, die Pfleger werden, sollen bleiben dürfen
Angesichts des eklatanten Mangels an Pflegekräften in Deutschland fordern die Grünen ein Bleiberecht für Flüchtlinge, die in der Pflege arbeiten. Grünen-Chef Robert Habeck empfiehlt dafür eine Gesetzesänderung.
… (weiter lesen unter) …
> https://www.welt.de/politik/deutschland ... erfen.html
> https://www.berliner-zeitung.de/politik ... e-30089700
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Flüchtlinge, die Pfleger werden, sollen bleiben dürfen

Beitrag von WernerSchell » 29.04.2018, 06:25

Flüchtlinge, die Pfleger werden, sollen bleiben dürfen
So lautet der Vorschlag des Grünen-Chefs

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat bereits wiederholt bemerkt, dass der Ruf nach Flüchtlingen für die Pflege keine Lösung sein kann. Für eine pflegerische Tätigkeit einschließlich Betreuung sind nicht nur entsprechende Eignung und Qualifizierungen nach westeuropäischen Standards erforderlich, sondern auch eine gute Sprachkompetenz. Es reicht insoweit nicht aus, soeben mal einen Sprachkurs besucht zu haben und über einen bescheidenen Wortschatz zu verfügen. Es ist bereits jetzt so, dass in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen allzu viele Personen angestellt sind, die sprachlich klare Defizite haben. Dem muss Einhalt geboten werden. - Natürlich spricht nichts dagegen, zugewanderte Personen dann in der Pflege zu beschäftigen, wenn sie dafür wirklich geeignet, qualifiziert und sprachlich kompetent sind. Solche Erwägungen nicht mehr in den Vordergrund zu rücken, sondern vornehmlich auf Bleiberechtserwartungen abzustellen, liegt wirklich völlig daneben.

+++
Dazu passt ein Zitat:
Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen,
dass ihnen jede Lösung recht ist.

Wolfram Weidner
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Zuwanderer mit mangelhafter Sprachkompetenz

Beitrag von WernerSchell » 30.04.2018, 06:51

Zuwanderer mit mangelhafter Sprachkompetenz:
"Jeder Zweite besteht Deutschtest nicht"

Quelle: Rheinische Post vom 30.04.2018
… und dennoch sollen laut Grünen-Chef die Zuwanderer in die Pflege wechseln und dafür ein Bleiberecht erhalten …. Was muten wir eigentlich unseren alten und pflegebedürftigen Menschen noch zu? Es muss doch in der Pflege u.a. um eine gute Kommunikation gehen!
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Pflegebedürftige sollten von Menschen gepflegt werden, die diesen Beruf auch wirklich ausüben wollen

Beitrag von WernerSchell » 13.05.2018, 13:45

"Pflegebedürftige sollten von Menschen gepflegt werden, die diesen Beruf auch wirklich ausüben wollen - nicht von solchen, die dazu gezwungen sind, weil ihr Aufenthaltsstatus daran hängt."

Heiner Garg, Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister (FDP) hat den Vorschlag seines Kabinettskollegen und Grünen-Chefs Robert Habeck für ein Bleiberecht für Flüchtlinge, die in der Pflege arbeiten, als kontraproduktiv bezeichnet (Zitat der Woche in "CAREkonkret, Ausgabe vom 11.05.2018)

Diesem Statement ist uneingeschränkt zuzustimmen:

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Werner Schell beim Neusser Pflegetreff am 09.05.2018

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Quelle: viewtopic.php?f=4&t=21917&p=103338&hili ... ht#p103338


Mit Rücksicht auf den "Tag der Pflegenden" (12.05.2018) sind solche Klarstellungen dringend geboten!
>>> viewtopic.php?f=3&t=22617
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NRW erhöht Bleibechancen für Flüchtlings-Azubis

Beitrag von WernerSchell » 19.05.2018, 15:25

Rheinische Post vom 19.05.2018:

NRW erhöht Bleibechancen für Flüchtlings-Azubis
NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) will mehr Ausländern eine Ausbildung in Pflegehelferberufen ermöglichen. Im Anschluss an die einjährige Ausbildung zum Kranken- oder Altenpflegehelfer könnten Flüchtlinge einem neuen Erlass zufolge eine weitere Duldung bekommen, um ihre Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu verbessern, sagte Stamp. Arbeitgeber bräuchten mehr Rechtssicherheit. Mit dem Erlass wird die sogenannte 3+2-Regelung erweitert, die nach erfolgreicher dreijähriger Ausbildung bei anschließender Beschäftigung ein Aufenthaltsrecht für zwei weitere Jahre vorsieht.
(kib)
Quelle: https://rp-online.de/politik/nrw-erhoeh ... d-22755737

Flüchtlinge gesucht
Wenn Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in diesen Tagen über Flüchtlinge spricht, dann meist über ihre Abschiebung. Wie Integration besser gelingen kann, ist hingegen kaum ein Thema. Vor diesem Hintergrund ist der Erlass von NRW-Flüchtlingsminister Joachim Stamp (FDP) zu begrüßen, jetzt auch in Pflegeberufen Zuwanderern für die Zeit ihrer Berufsausbildung und die zwei darauffolgenden Jahre einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen.
Von Kirsten Bialdiga
Mit dieser Initiative ist allen Seiten geholfen: Den Arbeitgebern, weil sie in die Ausbildung eines Flüchtlings nur investieren, wenn sie Rechtssicherheit haben und nicht fürchten müssen, dass er abgeschoben wird. Den anderen Pflegern und Patienten, die unter dem Pflegenotstand leiden. Und den Flüchtlingen, die einer sinnvollen Arbeit nachgehen.
Der Vorstoß folgt der Logik eines längst überfälligen Einwanderungsgesetzes. Deutschland braucht Zuwanderer, denn in manchen Bereichen herrscht zwar nahezu Vollbeschäftigung, in anderen aber bereits ein großer Mangel an Fachkräften.
Quelle: (RP) https://rp-online.de/politik/fluechtlin ... d-22753661
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Hessen: Ohne Schulabschluss in die Altenpflege

Beitrag von WernerSchell » 23.06.2018, 06:17

Zu all dem passt:

Hessen: Ohne Schulabschluss in die Altenpflege

Der hessische Landtag hat die Hürden für eine Ausbildung in der Altenpflege gesenkt. Künftig ist ein Hauptschulabschluss nicht mehr Mindestvoraussetzung für den Beginn einer Ausbildung. Das hat mit breiter Mehrheit am Dienstag der Landtag in Wiesbaden entschieden.
Grund für diesen Schritt sei, dass man Flüchtlingen eine Jobperspektive bieten wolle, hieß es aus dem Landtag. Es sei nicht Intention der Landesregierung, mit diesem neuen Programm den Fachkräftemangel in der Pflege insgesamt zu beheben, so Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Er sprach von einem Beitrag, junge Menschen auf dem Weg zu einem qualifizierten Schulabschluss und Beruf zu unterstützen.
Künftig können Auszubildende parallel zu einer Altenpflegehelferausbildung ihren Hauptschulabschluss absolvieren. Das Modellprojekt startet mit jährlich 160 Plätzen.
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