Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 25.09.2016, 06:43 
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Quelle: viewtopic.php?f=6&t=21660

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Einladung

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk lädt zum (25.) Pflegetreff, am 26.10.2016, 16.00 - 18.00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal" (großer Saal), Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal, ein. Die Themen des Treffs: Pflegebedürftigkeit: Die neuen Pflegegrade und die kommunale Pflegeberatung (PSG III) / Verbesserte Stellenschlüssel?
Die zurückliegende Pflegereform (Pflegestärkungsgesetze - PSG I und II -) hat einige Leistungsverbesserungen aber auch eine grundlegende Umstellung von "Pflegestufen" zu "Pflegegraden" zum Inhalt. Die Menschen mit Demenz haben danach ab 2017 uneingeschränkt Anspruch auf pflegerische Leistungen nach dem SGB XI. Näheres bestimmen die "Richtlinien zum Verfahren der Feststellung von Pflegebedürftigkeit sowie zur pflegefachlichen Konkretisierung der Inhalte des Begutachtungsinstruments nach dem Elften Buch des Sozialgesetzbuches (Begutachtungs-Richtlinien – BRi)" vom 15.04.2016.
Weitere Leistungsverbesserungen sind in einem geplanten PSG III vorgesehen. Über alle Neuerungen soll informiert werden. Dabei gilt es u.a. zu bedenken: Die Umstellung wird die Zahl der anspruchsberechtigen Personen und die gebotenen pflegerischen Zuwendungen deutlich ausweiten, so dass mit Inkrafttreten der neuen Regelungen auch Verbesserungen der Stellenschlüssel unausweichlich sind. Dazu hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk mit einem Brief vom 10.02.2016 die zuständigen Länderministerien informiert und um entsprechende Folgerungen gebeten.
+++
Hochkarätige Gäste stehen beim Pflegetreff für Statements und Diskussionsbeiträge zur Verfügung:
-- Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes - Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D., wird ein Grußwort sprechen und moderieren.
Auf dem Podium:
-- Ulrike Kissels, Leiterin des Projektes für das "Neue Begutachtungsassessment" (NBA-Projekt) des Medizinischen Dienstes (MDK) Nordrhein
-- Elisabeth Scharfenberg, MdB und pflegepolitische Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen
-- Erwin Rüddel, MdB und Berichterstatter der CDU/CSU - Bundestagsfraktion für die Pflegepolitik
In der Zeit von 15.00 - 19.00 Uhr sind Infostände eingeplant.
Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010, ist der Schirmherr des Pflegetreffs. Organisation und Leitung werden von Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, wahrgenommen.
Eingeladen sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

Werner Schell

+++ Weitere Informationen im Forum von Pro Pflege Selbsthilfenetzwerk mit Fotos (zur eventuellen Nutzung): viewtopic.php?f=7&t=21512 +++

Neue Pflegebegutachtung ab 2017: Medizinische Dienste informieren Versicherte und Experten mit neuem Webportal >>> http://www.pflegebegutachtung.de
Quelle: viewtopic.php?f=4&t=21800


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Werner Schell:
40 Jahre ehrenamtlicher Einsatz für Patienten und
pflegebedürftige Menschen!

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Quelle: viewtopic.php?f=6&t=21495

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Pflegereform - "Trotz aller Verbesserungen muss man sich aber im Klaren darüber sein,
dass die Pflege durch die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs nicht automatisch besser wird.
Auch der Pflegefachkräftemangel - gerade in vollstationären Pflegeeinrichtungen - wird dadurch noch nicht behoben."

Zitat Dr. Renate Richter, Leiterin der Abteilung Sozialmedizin bei MEDICPROOF, dem medzinischen Dienst der PKV, in Magazin "PKVbublik", September 2016.

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BeitragVerfasst: 11.10.2016, 17:28 
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Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 11.10.2016:

Neuss
Pflegetreff informiert über Neuerungen im Gesetz

Neuss. Der Pflegetreff feiert Jubiläum. Zum inzwischen 25. Mal hat Werner Schell als Veranstalter und Vorsitzender des ausrichtenden "Pro Pflege Selbsthilfenetzwerkes" Experten verpflichten können, die am Mittwoch, 26. Oktober, auf dem Podium aktuelle Fragen der Pflege diskutieren werden. Nach dem Thema Arzneimittel-Versorgung im Frühjahr geht es jetzt um die Information über grundlegende Veränderungen in der Pflegeversicherung. Die Diskussion im Kontakt Erfttal an der Bedburger Straße beginnt um 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Werner Schell lädt zum 25. Pflegetreff nach Erfttal ein. FOTO: LVR

Auch nach zehn Jahren Pflegetreff ist und bleibt Schells Grundanliegen aktuell: Nur mit mehr Pflegepersonal wird es eine bessere Pflege geben können. Aber weil das Thema so breit gefächert ist, bemüht sich das Selbsthilfenetzwerk um immer neue Fragestellungen.

Nun soll es vorrangig darum gehen zu verdeutlichen, dass die zurückliegende Pflegereform (Pflegestärkungsgesetze - PSG I und II) einige Leistungsverbesserungen, aber auch eine grundlegende Umstellung von "Pflegestufen" zu "Pflegegraden" zum Inhalt hat. "Die Menschen mit Demenz haben ab Januar 2017 uneingeschränkt Anspruch auf pflegerische Leistungen nach dem SGB XI", sagt Schell. Dies gelte es näher zu erläutern. Möglicherweise könne es im Einzelfall Sinn machen, Einstufungs- beziehungsweise Höherstufungsanträge noch in diesem Jahr und damit nach dem alten Recht zu stellen.

Weil der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, im April 2015 als Gast in Erfttal erklärt hatte, dass der neue Pflegebegriff ohne mehr Pflegepersonal nicht umzusetzen ist, wird es nach Meinung der Veranstalter nötig sein, erneut eine Verbesserung der Stellenschlüssel in den Pflegeeinrichtungen zu verbessern.

Auf dem Podium nimmt am 26. Oktober Regina Schmidt-Uabel MdB Platz, die Vorsitzende der Landes-Alzheimer-Gesellschaft. Sie moderiert die Diskussion von Ulrike Kissles, der Leiterin des Projektes für das "Neue Begutachtung-Assesment" des MDK Nordrhein, Elisabeth Scharfenberg, der pflegepolitischen Sprecherin der Grünen, sowie Erwin Rüddel (CDU), dem Pflegeexperten der CDU im Bundestag.

Quelle: NGZ - http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.6317811

Weitere Informationen auch unter
> viewtopic.php?f=7&t=21512
> http://www.wernerschell.de/aktuelles.php

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 Betreff des Beitrags: Pflegenotstand - es ist alles gesagt
BeitragVerfasst: 13.10.2016, 06:45 
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Am 13.10.2016 bei Facebook gepostet:
Wer als Pflegekraft im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung Mängel aufgreifen will, sollte, um die eigene Anstellung nicht zu gefährden, die geltenden arbeitsrechtlichen Regeln beachten (> viewtopic.php?f=5&t=21519 ). Ich rate dazu, immer klar Position zu beziehen, jeder an seinem Platz und mit den jeweils gegebenen rechtlichen Möglichkeiten. Plattformen, um pflegepolitische Forderungen zu erheben, gibt es. Dabei muss sich nicht jeder outen. Aber Unterstützung durch Anwesenheit, z.B. bei den regelmäßigen Neusser Pflegetreffs, wäre schon ein Schritt in die richtige Richtung. Eingeladen habe ich immer breit. - Der nächste Treff findet am 26.10.2016 statt. Dann geht es zwar in erster Linie um die neuen Pflegegrade. Aber irgendwie kommen wir dann doch auch zu den unzureichenden Stellenschlüsseln usw. > viewtopic.php?f=7&t=21512

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BeitragVerfasst: 23.10.2016, 13:15 
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Am 23.10.2016 wurde bei Facebook gepostet:
Die bisherigen Pflegestufen werden in Pflegegrade umgewandelt. … Es sind grundlegende Veränderungen zu erwarten. - Der Neusser Pflegetreff wird am 26.10.2016 informieren!
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat am 08.08.2016 den Deutschen Bundestag darauf aufmerksam gemacht, dass die neuen Pflegegrade (PSG II) und die dazu verfassten Richtlinien Regelungen enthalten, die möglicherweise zu erheblichen Ungerechtigkeiten führen, und zwar wegen der total veränderten Gewichtung zwischen körperlichen Defiziten und kognitiven Einschränkungen usw. Nach den übermittelten Informationen ist nicht ausgeschlossen, dass pflegebedürftige Menschen mit ausschließlich oder überwiegend körperlichen Defiziten ab 2017 deutlich schlechter gestellt sein werden (eingeschränkt geltende Vertrauensschutzregelung einmal außen vor gelassen). Folgerichtig wurde darum gebeten, die angesprochenen Begutachtungsfragen schnellstmöglich aufzugreifen und das danach Erforderliche im Rahmen der anstehenden Beratungen zu veranlassen. - In einer Broschüre von Jutta König "Das neue Begutachtungsinstrument" (Schlütersche, Hannover Oktober 2016) werden die von hier angesprochen Fragen ebenfalls in aller Deutlichkeit thematisiert. Es heißt in dem Buch u.a.: "Für einige Pflegebedürftige wird das neue Begutachtungsverfahren sogar eine klare Verschlechterung darstellen. … Auch das neue Begutachtungsverfahren hat grobe Fehler und benachteiligt dadurch bestimmte Klientel. …" - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat den Deutschen Bundestag mit Zuschrift vom 15.10.2016 erneut auf das Problem aufmerksam gemacht und um Korrektur gebeten - JETZT! Zum Thema gibt es im hiesigen Forum Textbeiträge, auf die ich hinweise: > Die neuen Pflegegrade, die so oder so, ab 2017 zu grundlegenden Veränderungen des Pflegesystems führen werden, sind im Übrigen Gegenstand der Erörterungen beim nächsten Neusser Pflegetreff am 26.10.2016. Dazu sind alle interessierten BürgerInnen und das Fachpersonal eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Siehe unter > viewtopic.php?f=4&t=21742

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BeitragVerfasst: 28.10.2016, 06:37 
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Der 25. Neusser Pflegetreff konnte am 26.10.2016
erfolgreich durchgeführt werden
.

Rd. 150 Gäste waren gekommen, um den Statements des wieder hochkarätigen Podiums zu folgen.
Wie immer standen auch zahlreiche Informationsbroschüren zur kostenlosen Mitnahme zur Verfügung.


Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete am 28.10.2016 zum Thema:
Pflegetreff diskutiert neues Gesetz mit Experten
http://m.rp-online.de/nrw/staedte/neuss ... -1.6355773

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Foto: Beim 25. Pflegetreff nahmen Ulrike Kissels, Regina Schmidt-Zadel,
Elisabeth Scharfenberg und Erwin Rüddel (v.l.) auf dem Podium Platz.
FOTO: A. Woitschützke - Quelle: NGZ


Der Pflegetreff wurde im Übrigen mit folgendem Hinweis in einem Film dokumentiert:
Ab 2017 wird die Pflegebedürftigkeit anhand von fünf Pflegegraden ermittelt. Damit wurde eine
grundlegende Veränderung im bundesdeutschen Pflegesystem vollzogen.
Die Menschen mit Demenz sind nun in das Leistungssystem des SGB XI einbezogen.
Der Neusser Pflegetreff informierte am 26.10.2016. Die Filmdokumentation ist abrufbar hier:

https://www.youtube.com/watch?v=VWG1HZP ... e=youtu.be

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BeitragVerfasst: 30.10.2016, 08:35 
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Vortrag Frau Ulrike Kissels, MDK - Power Point
> http://www.neuss-erfttal.de/forum/downl ... .php?id=21
Die ausgelegte MDK-Broschüre kann wie folgt heruntergeladen werden:
https://www.mds-ev.de/uploads/media/dow ... II.pdf.pdf

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 Betreff des Beitrags: Pflegetreff gut gelungen ... Danke!
BeitragVerfasst: 01.11.2016, 09:41 
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Der Pflegetreff wurde in vielfältiger Weise als gut gelungen bezeichnet.
Es gab entsprechende Zuschriften und Anrufe. Danke dafür!


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BeitragVerfasst: 06.11.2016, 07:31 
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Am 06.11.2016 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk versteht sich als in jeder Hinsicht unabhängige und ehrenamtlich agierende Interessenvertretung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen. Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen muss konsequent umgesetzt werden! Bei all dem ist die Erwägung maßgeblich, die unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen bei den politischen Entscheidungsträgern im Bund, in den Ländern und Kommunen in aller Deutlichkeit anzusprechen und mit konstruktiven Vorschlägen für Verbesserungen einzutreten. Große Bedeutung kommt dabei den Neusser Pflegetreffs zu, die mit bundesweiter Ausrichtung gezielt wichtige Pflegethemen aufgreifen. Es muss bei den Aktivitäten darum gehen, ALLE Bereiche des Pflegesystems - häusliche Pflege (mit Unterstützung von kommunalen Quartiershilfen) und stationäre Pflege (Heime mit guter Personalausstattung und medizinischen Netzwerken) - im Blick zu haben. Dies unter Beachtung der maßgeblichen Versorgungsgrundsätze im SGB XI: "Ambulant vor stationär", "Rehabilitation vor Pflege" …(usw.) - Unterstützer sind immer willkommen! Näheres unter > http://www.wernerschell.de/pro_pflege.jpg - viewtopic.php?f=6&t=21660

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BeitragVerfasst: 07.11.2016, 09:31 
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Die Pflegeversicherung wird umstrukturiert. Das bringt viel Veränderung auch für Menschen mit Behinderung

Durch die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs treten Änderungen zum 1.1.2017 in Kraft, die wir in dieser Praxishilfe konkret erläutern. Hieraus ergeben sich teilweise verbesserte Leistungen. Nun will der Gesetzgeber noch vor Jahresende das Dritte Pflegestärkungsgesetz (PSG III) - 18/9518 - verabschieden. Die dort enthaltenen Regelungen zur Schnittstelle von Eingliederungshilfe und Pflege würden sich auf Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf extrem nachteilig auswirken.
http://nullbarriere.de/pflegereform-2017.htm
http://www.kv-media.de/pflegereform-2016-2017.php
https://www.lebenshilfe.de/de/themen-re ... egriff.php

Pflegereform 2017: Leistungen – Beiträge – Service

Es kommt die größte Reform der Pflegeversicherung seit ihrer Einführung. Die Pflegestärkungsgesetze bringen viele Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Die sichtbarste Veränderung tritt dabei Anfang 2017 in Kraft, wenn die gewohnten drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Das wirft natürlich viele Fragen auf. In einem Themenheft möchten wird darüber informieret, was die gesetzlich Versicherten und die privat Versicherten bei der Pflegereform zu beachten haben.
http://www.pkv.de/pflegereform
http://www.pflegeberatung.de/

Quelle: Mitteilung vom 07.11.2016 (Auszug)
Johann Horvath
Verband Sonderpädagogik e.V.
Bundespressereferent
Paarstr. 74
93059 Regensburg
Tel.: 094160092740
Mobil: 01701046252
Email: johann.horvath@verband-sonderpaedagogik.de

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 Betreff des Beitrags: Pflegegrade statt Pflegestufen
BeitragVerfasst: 07.11.2016, 10:02 
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Pflegegrade statt Pflegestufen. Die WDR - Servicezeit berichtete dazu am 05.10.2016 (03:47 Min.). Der Filmbeitrag ist verfügbar bis 05.10.2017. - Ab dem 01.01.2017 kommt es zu grundlegenden Veränderungen bei der Pflegeversicherung. Entscheidend wird künftig sein, wie gut jemand noch seinen Alltag meistern kann. - Der Neusser Pflegetreff informierte am 26.10.2016 ebenfalls umfänglich mit der Empfehlung, noch in diesem Jahr zu prüfen, ob ein Neu- oder Höherstufungsantrag Sinn macht. Insoweit sollte man sich ggf. schnellstens beraten lassen.
>>> http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... n-100.html

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 Betreff des Beitrags: Pflegegrade statt Pflegestufen
BeitragVerfasst: 08.11.2016, 07:47 
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Am 08.11.2016 bei Facebook gepostet:
Wird mit den neuen Pflegegraden ab 2017 alles gut? Eher nein, es wird wohl neue Ungereimtheiten und Probleme geben! Werden sich demnächst die personellen Engpässe in den stationären Einrichtungen noch weiter verstärken? Ja, dies scheint nicht ausgeschlossen. --- Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat bereits mit mehreren Zuschriften das Bundesgesundheitsministerium und den Deutschen Bundestag auf mutmaßliche Benachteiligungen einiger Gruppen von pflegebedürftigen Menschen aufmerksam gemacht und eine Überprüfung bzw. Korrektur angemahnt. Grundlage dieser Zuschriften waren Hinweise aus dem Kreis der Pflegegutachter. Informanten waren folglich Personen, die sich auskennen. Die Zeitschrift CAREkonkret ist in ihrer Ausgabe vom 4.11.2016 ebenfalls auf die neuen Pflegegrade eingegangen. Titel des Beitrages "Pflegegrade werden sinken". Es wird u.a. gewarnt: "In den meisten Einrichtungen wird im Laufe der kommenden zwei bis drei Jahre eine deutliche Absenkung der Pflegegradverteilung zu erwarten sein." U.a. wird in dem Beitrag ausgeführt: "Einrichtungen mit einer hohen Zahl an geistig rüstigen Bewohnern werden für ihre Klientel eher niedrigere Pflegegrade erreichen. Für den geistig rüstigen Pflegebedürftigen wird es künftig sehr schwer, die höheren Pflegegrade zu erreichen. Der Pflegegrad 5 wird für diese Klientel tatsächlich auf normalem Wege weitestgehend unerreichbar bleiben und auch der Pflegegrad 4 wird vielen versagt bleiben. Das kann zukünftig deutliche Auswirkungen auf die personelle Besetzung von stationären Einrichtungen haben".
>>> viewtopic.php?f=4&t=21742

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BeitragVerfasst: 04.12.2016, 07:55 
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Zwischenruf zur Pflegereform der GroKo ...
viewtopic.php?f=4&t=21889

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Ein Zwischenruf:
Zahlreiche für 2017 geplante Debatten um die Zukunft des Pflegeversicherungssystems kommen reichlich spät.
Die Pflegereform der GroKo ist für diese Wahlperiode mehr oder weniger gelaufen. Auch das PSG III wurde verabschiedet
- siehe insoweit > viewtopic.php?f=4&t=21695&start=15 ). Danach wird lange nichts passieren können, weil alle im
Pflegesystem mit den grundlegenden Veränderungen (neuer Pflegebegriff, Leistungsveränderungen usw.) beschäftigt sein werden.
Die Parlamente werden nach den Wahlen 2017/18 zunächst einmal andere Aufgaben abzuarbeiten haben. Ich frage mich, warum
es in den zurückliegenden Jahren nicht mehr - vor allem gemeinsame - Aktivitäten zur Verbesserung der Pflege - Rahmenbedingungen
gegeben hat. Bei den Neusser Pflegetreffs, u.a. mit dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (mehrfach vor Ort), dem
Pflegebeauftragten Karl-Josef Laumann und der Pflegeministerin NRW, Frau Barbara Steffens waren hochkarätige Podiumsgäste verfügbar.
Zu den Treffs wurde immer umfassend eingeladen. Diejenigen aber, die jetzt die Zukunft der Pflege diskutieren wollen, haben sich bei den
hier geführten Diskussionen nicht oder nur bescheiden eingebracht. Gleichwohl: Pro Pflege … wird sich weiterhin als Interessenvertretung für
hilfe- und pflegebedürftige Menschen kümmern und sich gezielt um die Verbesserung der Versorgungs- und Pflegestrukturen bemühen.
Unterstützer sind stets willkommen! > viewtopic.php?f=6&t=21660


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Siehe auch unter > viewtopic.php?f=6&t=21660

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Die Statements von Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, beim Neusser Pflegetreff
am 21.10.2015 sind in einem gesonderten Filmbeitrag (7.30 Minuten) anschaubar unter
:
> https://youtu.be/qbyHRxX9ikk
Die wesentlichen Aussagen:
- Mehr Pflegepersonal - jetzt und nicht später!
- Mehr Zeit für Zuwendung und Pflege ermöglichen.
- Der im PSG II vorgesehene § 113c SGB XI, der ein Personalbemessungssystem anspricht, reicht nicht!
- Mängel müssen abgestellt werden, auch im Hinblick auf den Einsatz der Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI
.

Hinweise zu weiteren Filmdokumentationen u.a. unter
> viewtopic.php?f=6&t=21070

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BeitragVerfasst: 08.12.2016, 07:43 
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Pflegegrade statt Pflegestufen - wer gewinnt, wer verliert?
viewtopic.php?f=7&t=21877


Am 08.12.2016 bei Facebook gepostet:

Pflegereform 2017 - wer gewinnt, wer verliert? - Das Erste, plusminus, berichtete am 07.12.2016 | 8 Min. | Verfügbar bis 07.12.2017 |
Ab 01. Januar 2017 wird es noch komplizierter, einen Überblick über die Leistungen seiner Pflegekasse zu bekommen. Heimbewohner und körperlich Kranke müssen mit Nachteilen rechnen. Der Beitrag zeigt, wer jetzt aktiv werden sollte, um sich abzusichern.
> http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus ... d=39402388
Dazu das Statement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Die neuen "Pflegegrade" - Benachteiligungen hinterfragt ... Wird mit den neuen Pflegegraden ab 2017 alles gut? Eher nein, es wird wohl neue Ungereimtheiten und Probleme geben! Werden sich demnächst die personellen Engpässe in den stationären Einrichtungen noch weiter verstärken? Ja, dies scheint nicht ausgeschlossen. --- Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat bereits mit mehreren Zuschriften das Bundesgesundheitsministerium und den Deutschen Bundestag auf mutmaßliche Benachteiligungen einiger Gruppen von pflegebedürftigen Menschen aufmerksam gemacht und eine Überprüfung bzw. Korrektur angemahnt. Grundlage dieser Zuschriften waren Hinweise aus dem Kreis der Pflegegutachter. Informanten waren folglich Personen, die sich auskennen. Die Zeitschrift CAREkonkret ist in ihrer Ausgabe vom 4.11.2016 ebenfalls auf die neuen Pflegegrade eingegangen. Titel des Beitrages "Pflegegrade werden sinken". Es wird u.a. gewarnt: "In den meisten Einrichtungen wird im Laufe der kommenden zwei bis drei Jahre eine deutliche Absenkung der Pflegegradverteilung zu erwarten sein." U.a. wird in dem Beitrag ausgeführt: "Einrichtungen mit einer hohen Zahl an geistig rüstigen Bewohnern werden für ihre Klientel eher niedrigere Pflegegrade erreichen. Für den geistig rüstigen Pflegebedürftigen wird es künftig sehr schwer, die höheren Pflegegrade zu erreichen. Der Pflegegrad 5 wird für diese Klientel tatsächlich auf normalem Wege weitestgehend unerreichbar bleiben und auch der Pflegegrad 4 wird vielen versagt bleiben. Das kann zukünftig deutliche Auswirkungen auf die personelle Besetzung von stationären Einrichtungen haben".
Quelle: viewtopic.php?f=7&t=21877

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BeitragVerfasst: 21.12.2016, 07:48 
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Merkel zollt Pflegekräften großen Respekt - 17.12.2016: Menschen, die sich für den Pflegeberuf entschieden,
verdienten Anerkennung, so die Kanzlerin. Sie erklärt, besonders für Demenzkranke brächten der neue Pflegebegriff
und die Einführung der neuen Pflegegrade Verbesserungen.


Der Filmbeitrag (= 5,30 Minuten) ist wie folgt abrufbar:
https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKi ... _node.html
bzw. https://www.youtube.com/watch?v=OeuiAYyAUd8

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Anmerkungen der Moderation - Kommentierung zu den Erklärungen der Kanzlerin :
Kanzlerin Merkel erklärte bereits 2013: Altenpfleger haben härteren Job als ich ... Pflegekräfte werden seit Jahren mit Erklärungen umworben, z.B. mit Bekundungen wie etwa: Sie verdienen "Wertschätzung und Anerkennung". Ihre Arbeitsbedingungen bleiben aber anhaltend mehr als belastend und die Vergütungen für die schwere Arbeit am Menschen sind auch bislang nicht verbessert worden. Ich habe die Bundeskanzlerin am 20.02.1012 angeschrieben und auf die entsprechenden Reformnotwendigkeiten aufmerksam gemacht. Der Brief ist nachlesbar unter folgender Adresse: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 122011.pdf - Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Dazu ein Statement bei Youtube > https://www.youtube.com/watch?v=XYqs_-kZtgE Und was aus der Sicht des Jahres 2016 schlimmer ist … die Pflege-Rahmenbedingungen in den Heimen sind trotz einiger Reformgesetze nicht verbessert worden! Die viel gepriesenen Pflegestärkungsgesetze geben keine Antworten, wie die unzureichenden Pflegebedingungen aktuell aufgelöst werden können! > viewtopic.php?f=3&t=21471

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat in jüngster Zeit mehrfach zur Pflegereform Stellung genommen und u.a. in Kürze folgende Hinweise gegeben:
Die von der GroKo verabschiedeten drei Pflegestärkungsgesetze haben eine Reihe von Leistungsverbesserungen gebracht. Manches ist gut gelungen, anderes unzureichend geblieben. Der am 01.01.2017 in Kraft tretende neue Pflegebedürftigkeitsbegriff wird die Menschen mit Demenz in den Kreis der Leistungsempfänger aufnehmen. Die neuen Regelungen für die Erlangung der Pflegegrade sind aber kompliziert und verschlechtern die Einstufungskriterien für die Menschen mit ausschließlich körperlichen Defiziten. Auch wenn zunächst niemand schlechter gestellt wird, sind zukünftige Veränderungen zu bedenken. Das neue Begutachtungsverfahren stellt nicht mehr auf minutenweise zu prüfende Defizite ab. Dafür gibt es andere Einschätzungen, die ebenfalls anhand von subjektiven Bewertungen vorzunehmen sind. Wenn behauptet wird, die "Minutenpflege" würde abgeschafft, muss dem heftig widersprochen werden. Denn die unzureichenden Stellenschlüssel für die Pflegeeinrichtungen bleiben im Wesentlichen unverändert. Daher wird die Zuwendungszeit durch das Pflegepersonal nicht ausgeweitet.
Zwingend notwendig erscheint die Schaffung eines bundeseinheitlichen Personalbemessungssystems, das die pflegerischen Zuwendungszeiten deutlich ausweiten hilft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Pflege in den Heimen nach pflegewissenschaftlichen Standards zu erfolgen hat (§ 11 SGB XI). Dies lassen die derzeitigen Pflege-Rahmenbedingungen trotz Reformgesetze nicht zu. Daher wird es bei der vielfach beklagten mangelhaften Zuwendungszeit durch das Pflegepersonal verbleiben. Der § 113c SGB XI, der für das Jahr 2020 oder später Lösungsmöglichkeiten andeutet, ist höchst umstritten und bietet für JETZT und die nächsten Jahre zunächst einmal keine Auflösung des Pflegenotstandes.
Um dem Grundsatz "ambulant vor stationär" endlich mehr Geltung zu verschaffen, sind altengerechte Quartiershilfen in den Kommunen dringend geboten. Diese Quartiershilfen würden bestens dazu beitragen können, die pflegenden Angehörigen in jeder Hinsicht zu unterstützen. Diesbezüglich ist bekannt, was zu tun wäre. Modellvorhaben und Projekte sind völlig unnötig und reine Ablenkungsmanöver.

Quelle: viewtopic.php?f=4&t=21892

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Auszubildende in Pflegeberufen leiden unter Zeitdruck - dpa Bildfunk

Pflegereform - "Trotz aller Verbesserungen muss man sich aber im Klaren darüber sein,
dass die Pflege durch die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs nicht automatisch besser wird.
Auch der Pflegefachkräftemangel - gerade in vollstationären Pflegeeinrichtungen - wird dadurch noch nicht behoben."

Zitat Dr. Renate Richter, Leiterin der Abteilung Sozialmedizin bei MEDICPROOF, dem medzinischen Dienst der PKV, in Magazin "PKVbublik", September 2016.

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BeitragVerfasst: 07.01.2017, 11:35 
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