„Gesundheit in Deutschland“ - Bericht informiert

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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„Gesundheit in Deutschland“ - Bericht informiert

Beitrag von WernerSchell » 03.12.2015, 12:56

Pressemitteilung Robert Koch-Institut, Susanne Glasmacher, 03.12.2015
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BMG und RKI stellen Bericht zu Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten & Gesundheitsversorgung vor

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch-Instituts

Wie steht es um unsere Gesundheit? Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit? Wie steht es um Prävention und Gesundheitsförderung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Bericht „Gesundheit in Deutschland“, den das Bundesministerium für Gesundheit und das Robert Koch-Institut heute (Donnerstag) in Berlin vorgestellt haben.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Unser Ziel ist, dass sich alle Menschen in unserem Land unabhängig von Wohnort und Geldbeutel auch in Zukunft auf eine hochwertige medizinische Versorgung verlassen können.
Dazu müssen wir neue Herausforderungen rechtzeitig erkennen und schnell, zielgerichtet und nachhaltig darauf reagieren. Der Bericht ‚Gesundheit in Deutschland‘ ist dafür eine ganz wichtige Grundlage. Wir haben in dieser Wahlperiode bereits einiges angestoßen, um die großen Herausforderungen
anzupacken: Wir stärken die Pflege und die Prävention, verbessern die Qualität der Krankenhausversorgung und sorgen dafür, dass die Patientinnen und Patienten endlich den Nutzen der Digitalisierung spüren. Dabei geht es selbstverständlich auch immer zugleich um die nachhaltige Finanzierung unseres Gesundheitswesens.“

„Das RKI erfasst die wichtigen gesundheitlichen Trends für die Bevölkerung in Deutschland und stellt so Daten für Taten bereit“, unterstreicht Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.

„Wie bei allen Publikationen der Gesundheitsberichterstattung werden nur aussagekräftige, also belastbare, repräsentative und qualitätsgesicherte Daten und Ergebnisse berücksichtigt“, betont Petra Kolip, Universität Bielefeld, Leiterin der Kommission „Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring“, die den Prozess der Entstehung des Berichts eng begleitet hat.

Laut Bericht schätzen insgesamt etwa drei Viertel der Frauen und Männer ihren Gesundheitszustand als „gut“ oder „sehr gut“ ein. In der Tendenz zeigt sich damit seit dem ersten Gesundheitsbericht 1998 eine Verbesserung der subjektiven Gesundheit, insbesondere auch in den höheren Altersgruppen.

Zudem gibt es kaum noch Unterschiede in der Gesundheit, dem Gesundheitsverhalten und der Gesundheitsversorgung zwischen alten und neuen Bundesländern: Die Lebenserwartung in Deutschland ist nahezu gleich hoch (Mittlere Lebenserwartung der Frauen bei Geburt 82,7 Jahre, bei Männern 77,7 Jahre).

Der Bericht stellt außerdem fest, dass die Sterblichkeitsraten für die meisten Krebsarten sowie die Sterblichkeit an Koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall in den vergangenen Jahren zurückgegangen sind. Auch der Anteil der Jugendlichen, die rauchen, ist seit 2004 kontinuierlich gesunken.

Gesundheit und Versorgung in Deutschland werden von zwei großen Entwicklungen bestimmt: dem demografischen Wandel und dem starken Einfluss der sozialen Lage auf die Gesundheit. So haben zum Beispiel Männer mit hohem Einkommen eine um elf Jahre höhere Lebenserwartung als Männer mit sehr niedrigem Einkommen.

Deshalb setzt beispielsweise das in diesem Sommer in Kraft getretene Präventionsgesetz dort an, wo Menschen leben, lernen und arbeiten.
Lebensbereiche wie Kita, Schulen, Betriebe, Wohnumfeld und Pflegeeinrichtungen müssen gesundheitsförderlich gestaltet werden, damit alle unabhängig von Einkommen und sozialer Herkunft erreicht werden.

Der Bericht stellt weiter fest, dass nichtübertragbare, chronische Krankheiten das Krankheitsgeschehen dominieren. So hat die Zahl der bekannten Diabeteserkrankungen seit 1998 zugenommen, ein Drittel dieses Anstiegs wird auf die demografische Alterung zurückgeführt. Bei 7,2 % der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren (rund 4,6 Millionen) wurde ein Diabetes mellitus diagnostiziert, bei 2% der Erwachsenen (1,3 Millionen) besteht ein unerkannter Diabetes mellitus. Zusammen mit der Altersgruppe der über 80-Jährigen ergibt dies in etwa eine Gesamtzahl von 6,7 Millionen Personen mit einem bekannten oder unerkannten Diabetes mellitus in Deutschland.

Prävention kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, große Volkskrankheiten wie den Typ-2-Diabetes und dessen schwerwiegende Krankheitsfolgen zu vermeiden. Zudem treibt das Bundesgesundheitsministerium die Bekämpfung von Diabetes mit weiteren Maßnahmen voran. Beim Robert Koch-Institut wird derzeit ein Nationales Diabetes-Überwachungssystem („Diabetes-Surveillance“) aufgebaut, das eine verlässliche datengestützte Entscheidungsgrundlage und eine fortlaufende nationale Diabetesberichterstattung für weitere gesundheitspolitische Maßnahmen bilden wird. Zugleich plant das Bundesgesundheitsministerium, Aufklärung und Information der Bevölkerung über Diabetes mellitus und dessen Prävention weiter zu verstärken.

Mit dem neuen Bericht „Gesundheit in Deutschland“ liegt nach 1998 und 2006 zum dritten Mal eine umfassende Darstellung zu Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten und Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in Deutschland vor. Eine zentrale Grundlage für den Bericht ist das Gesundheitsmonitoring des Robert Koch-Instituts, das Untersuchungs- und Befragungssurveys für alle Altersgruppen umfasst (KiGGS, DEGS und GEDA).
Durch die Erhebung von Gesundheitsdaten zusammen mit sozialen und demografischen Angaben, Risiko- und Schutzfaktoren ergeben sich breite Auswertungsmöglichkeiten. Daneben wurden für den Bericht viele weitere Datenquellen, unter anderem amtliche Statistiken, genutzt. Für bestimmte Fragestellungen hat das Statistische Bundesamt Sonderauswertungen erstellt.

Weitere Informationen unter http://www.bundesgesundheitsministerium.de und http://www.rki.de/gesundheitsbericht
--------------------------------
Herausgeber:

Bundesministerium für Gesundheit
Pressestelle
Friedrichstraße 108, 10117 Berlin
Tel.: 030-18441-2225
Fax: 030-18441-1245
E-Mail: pressestelle@bmg.bund.de
http://www.bundesgesundheitsministerium.de

Robert Koch-Institut
Pressestelle
Nordufer 20, 13353 Berlin
Tel.: 030-18754-2239, -2562 und -2286
Fax: 030-18754 2265
E-Mail: presse@rki.de
http://www.rki.de; Twitter: @rki_de
Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit
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So krank sind die Deutschen

Beitrag von WernerSchell » 05.12.2015, 07:49

Ärzte Zeitung vom 04.12.2015:
Gesundheitsbericht des Bundes: So krank sind die Deutschen
Wie gesund Menschen hierzulande sind, hängt vor allem von ihrem sozialen Status ab. Der Bericht "Gesundheit in Deutschland" zeigt außerdem,
welche Krankheiten auf dem Vormarsch sind, was die häufigsten Todesursachen sind und wie hoch die Lebenserwartung der Bundesbürger ist.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=900 ... ung&n=4658

+++
Rheinische Post / NGZ vom 04.12.2015
Studie "Gesundheit in Deutschland" - Armut macht krank
Berlin. Das Robert-Koch-Institut hat einen Mammutbericht zum Gesundheitszustand der Deutschen herausgegeben.
Demnach bestimmt vor allem der soziale und wirtschaftliche Status, wie gut es den Menschen geht. Ein Lagebild.
Von Jan Drebes
... (weiter lesen unter) ... http://www.rp-online.de/leben/gesundhei ... -1.5606661
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Digitalisierung in der beruflichen Pflege

Beitrag von WernerSchell » 06.12.2015, 07:37

Broschüre beleuchtet Digitalisierung in der beruflichen Pflege

(Quelle: INQA) Passend zum derzeitigen Top-Thema "Arbeiten 4.0" meldet sich die berufliche Pflege zu Wort. Die Broschüre "Intelligente Technik in der beruflichen Pflege" wirft einen Blick voraus - in eine Pflegewelt, die stärker als heute durch technische Systeme unterstützt wird.
Im Vordergrund steht die Frage, wie diese Entwicklungen die Arbeit in der Pflege verändern werden. Die Broschüre wurde erstmals im September im Rahmen der Thementage der Initiative Neue Qualität der Arbeit auf der Messe Zukunft Personal präsentiert. Sie kann ab sofort über den Webshop bestellt werden.
Für die zu erbringenden Pflegedienstleistungen in alternden Gesellschaften bieten die neuen Technologien eine Chance. Es liegt auf der Hand, dass immer mehr Ältere von immer weniger, dafür durchschnittlich älteren Pflegekräften versorgt werden. Intelligente Technik wird hier oft als Hilfsmittel gesehen, um mit dem künftigen Pflegebedarf umzugehen. Während jedoch die einen die entlastenden, positiven Folgen moderner Technik in der Pflege betonen, warnen andere vor einer Deprofessionalisierung und Entmenschlichung.
In der Broschüre beleuchten zwölf Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis die aktuellen technischen Entwicklungen aus dem Blickwinkel der beruflichen Pflege. Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachrichtungen sind darin genauso enthalten wie praktische Erfahrungen aus Anwendungsprojekten und Pflegeeinrichtungen.
Hier geht es zu der Broschüre: http://www.inqa.de/SharedDocs/PDFs/DE/P ... cationFile

Quelle: Mitteilung vom 06.12.2015
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de
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Re: „Gesundheit in Deutschland“ - Bericht informiert

Beitrag von WernerSchell » 06.12.2015, 18:38

Deutsches Ärzteblatt:
Die Deutschen fühlen sich immer gesünder
Die Sterblichkeitsraten für die meisten Krebsarten sowie für die Indikationen Herzinfarkt,
Schlaganfall und koronare Herzkrankheit sind in Deutschland gesunken.
Das geht aus dem dritten Bericht „Gesundheit in Deutschland“ ... 
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... -gesuender
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Pflegewirtschaft: Steigende Kosten und knappe Ressourcen

Beitrag von WernerSchell » 11.12.2015, 08:02

Am 11.12.2015 bei Facebook gepostet:
Pflegewirtschaft: Steigende Kosten und knappe Ressourcen erhöhen den politischen Handlungsdruck! > viewtopic.php?f=4&t=21344 - Die Zahl der demnächst zu versorgenden Menschen wird unterschiedlich angegeben. Fakt ist aber, dass die Zahl deutlich steigen wird. - So spricht vieles dafür, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen im Jahre 2050 nahe bei 5 Mio liegen wird. Davon werden allein mindestens 3 Mio Menschen mit dementiellen Einschränkungen sein. Es wird also voraussichtlich schlimmer werden als erwartet - und die finanziellen Möglichkeiten, das soziale Netz stabil zu halten, werden abnehmen. > viewtopic.php?f=4&t=21367 Richtig ist, die familien Strukturen zu stärken und v.a. sofort mit einer flächendeckenden Ausgestaltung von kommunalen Quartieren zu beginnen > viewtopic.php?f=4&t=21344 viewtopic.php?f=4&t=21121
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Digitalisierung bietet Chance zum Bürokratieabbau

Beitrag von WernerSchell » 14.01.2016, 10:51

Digitalisierung bietet Chance zum Bürokratieabbau

Berlin – Die BARMER GEK fordert eine gemeinsame Kraftanstrengung von Ärzten und Krankenkassen, um die Chancen der Digitalisierung für weniger Bürokratie im Gesundheitswesen zu nutzen. „Wir können mit digital optimierten Formularen die Arbeitsprozesse im Gesundheitswesen deutlich vereinfachen. Davon würden alle profitieren, die Patienten zuerst, aber auch Ärzte, andere Gesundheitsberufe und die Krankenkassen“, so Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK. Nötig sei dafür, zum Teil über Jahrzehnte immer wieder veränderte Vordrucke und dahinter liegende Bearbeitungsprozesse systematisch an die Möglichkeiten moderner Informationstechnologie anzupassen.

Die BARMER GEK arbeitet mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe seit vier Jahren in drei „Formularlaboren“ an dem Thema Entbürokratisierung und wird demnächst eine Zwischenbilanz ziehen. Ein Teil dieser Zusammenarbeit war die Mitarbeit an der seit Januar 2016 gültigen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Mit dem neuen Formular ist der Auszahlschein für Krankengeld entfallen, was insbesondere Arztpraxen von bürokratischem Aufwand entlastet. Digitale Unterstützungsmöglichkeiten müssten eine leichtere Handhabung der Formulare wie auch der Bearbeitungs- und Abrechnungsprozesse ermöglichen. Allen Beteiligten könnten damit sehr viel Zeit und Ressourcen erspart werden, wenn zum Beispiel Unklarheiten beim Ausfüllen gar nicht erst entstehen, so der BARMER GEK Chef. So könnten auch Krankenkassen ihre Entscheidungen beschleunigen.

Straub: „Die Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen sollten beim Abbau von Bürokratie auf eine unabhängige Prozessberatung setzen.“ Das Formularwesen in der gesetzlichen Krankenversicherung sei über Jahrzehnte aus der jeweiligen fachlichen Einzelsicht gewachsen, was zu dem oft kritisierten „Wildwuchs“ geführt habe. Um diesen zu ordnen und systematisch mit moderner Informationstechnologie zu optimieren, brauche es einen neutralen ordnenden Blick von außen.

Quelle: Pressemitteilung vom 16.01.2016
________________________________________
Presseabteilung der BARMERGEK
Athanasios Drougias (Leitung), Telefon: 0800 33 20 60 99 1421
Sunna Gieseke, Telefon: 0800 33 20 60 44-30 20
E-Mail: presse@barmer-gek.de
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Barmer GEK: Digitalisierung fördert Bürokratieabbau

Beitrag von WernerSchell » 15.01.2016, 07:23

Ärzte Zeitung vom 15.01.2016:
Barmer GEK: Digitalisierung fördert Bürokratieabbau
Ärzte und Krankenkassen müssen laut Barmer GEK stärker daran arbeiten, durch Digitalisierung die Bürokratie im Gesundheitswesen abzubauen.
"Wir können mit digital optimierten Formularen die Arbeitsprozesse im Gesundheitswesen deutlich vereinfachen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=902 ... ent&n=4727
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Lebenserwartung für Jungen 78 Jahre, für Mädchen 83 Jahre

Beitrag von WernerSchell » 04.03.2016, 08:19

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 072 vom 04.03.2016

Lebenserwartung für Jungen 78 Jahre, für Mädchen 83 Jahre

WIESBADEN – Die Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter an: Sie beträgt nach der auf die aktuellen Sterblichkeitsverhältnisse bezogenen Periodensterbetafel 2012/2014 für neugeborene Jungen 78 Jahre und 2 Monate, für neugeborene Mädchen 83 Jahre und 1 Monat. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, hat sich die Lebenserwartung Neugeborener in den letzten zehn Jahren damit bei den Jungen um 2 Jahre und 3 Monate, bei den Mädchen um 1 Jahr und 6 Monate im Vergleich zur Sterbetafel 2002/2004 erhöht.

+++
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44
http://www.destatis.de/kontakt
Erreichbarkeit: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.
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Ärzte bringen Geld, Pflegekräfte kosten Geld

Beitrag von WernerSchell » 19.03.2016, 08:01

Am 19.03.2016 bei Facebook gepostet:
Die Pflege hat klar verloren! Seit 2004 gibt es erheblich mehr Krankenhausfinanzierung für die Ärzte und weniger für die Pflege. Das alles nach dem Grundsatz: "Ärzte bringen Geld, Pflegekräfte kosten Geld". - Verlierer dieser Strategie sind nicht nur die Pflegekräfte, sondern auch die Patienten, denen zum Teil mit fatalen Folgen die gebotene Zuwendung vorenthalten wird. Erhebliche Patientengefährdungen sind die Folge! Wann endlich kapieren die politischen Entscheidungsträger, welche Fehlentwicklungen sich im Gesundheits- und Pflegesystem aufgetürmt haben. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. hat am 16.03.2016 Konsequenzen angemahnt. > viewtopic.php?f=3&t=20178 Prof. Weidner u.a.: „Hier ist zum einen die Politik gefordert, dem Exodus der Pflege aus dem Krankenhaus einen Riegel vorzuschieben. Aber noch wichtiger ist es, dass sich die im Krankenhaus beschäftigten Pflegenden endlich besser organisieren und massenhaft in Berufsverbänden und Gewerkschaften eintreten.“ Übrigens sind auch die Auszubildenden in der Pflege unzufrieden (ver.di-Umfange): > viewtopic.php?f=3&t=21567 === Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat zuletzt am 16.11.2015 die Stärkung der Interessenvertretungen der Pflegenden angemahnt: > viewtopic.php?f=3&t=21365
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Menschen mit Demenz - "Für Kliniken eine Klientel der Zukunf

Beitrag von WernerSchell » 13.05.2016, 06:43

Am 13.05.2016 bei Facebook gepostet:
Menschen mit Demenz - "Für Kliniken eine Klientel der Zukunft." Die Krankenhäuser sind nicht ausreichend auf demenziell erkrankte Patienten eingestellt.
Das meint Dr. Manfred Gogol, Chefarzt der Geriatrie im Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge bei Hameln. Entweder "wir schaffen die Wende", meint
Gogol im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" (am 29.04.2016) - oder es bleibe bei den "manchmal katastrophalen Bedingungen". ... (weiter lesen unter) ...
> http://www.aerztezeitung.de/panorama/ar ... kunft.html
- Das Zitat der Woche in CAREkonkret brachte es in der Ausgabe vom 06.05.2016 anhand dieses Interviews wie folgt aus den Punkt:

"Wir behindern uns selbst mit kulturellen Bildern vom alten Menschen."
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550.000 Europäer sterben an vermeidbaren Krankheiten

Beitrag von WernerSchell » 24.11.2016, 08:33

Spiegel-Online:
Gesundheitsbericht
550.000 Europäer sterben an vermeidbaren Krankheiten


Mehr als eine halbe Million Europäer unter 65 Jahren sterben jedes Jahr, weil sie Gesundheitsrisiken eingehen oder nicht gut behandelt werden.
Ein neuer EU-Report enthüllt auch, wie gut es deutschen Patienten trotz allem geht.
"Diese Todesfälle sind vermeidbar", sagte Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis bei der Vorstellung der Studie "Health at a Glance: Europe 2016". http://www.oecd.org/health/health-at-a- ... 056088.htm
In den EU-Staaten gebe es 550.000 Todesfälle von Menschen unter 65 Jahren, die mit besserer Vorsorge oder Behandlung womöglich vermeidbar wären.
... (weiter lesen unter) ... http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 22754.html
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Krebs und Demenz große Herausforderungen

Beitrag von WernerSchell » 31.12.2016, 07:45

Am 31.12.2016 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wünscht alles Gute im neuen Jahr 2017. - Es ist auch Zeit für sinnvolle Vorsätze! Ein gesunder Lebensstil, sich ausgewogen ernähren, nicht rauchen, nur mäßig Alkohol trinken. sich bewegen …, kann das z.B. Auftreten von Übergewicht und Bluthochdruck und damit das Risiko für zahlreiche Erkrankungen reduzieren. (Quelle: "Gesundheit in Deutschland - die wichtigsten Entwicklungen", Broschüre des Robert Koch -Instituts, 2016). Krebs wird neben Demenz das Gesundheits- und Pflegesystem der nächsten Jahre / Jahrzehnte herausfordern.
>>> viewtopic.php?f=6&t=21708

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass.
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was.

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh.
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut.
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht.
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht.
Und viel mehr Blumen, solange es geht.
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät.

Ziel sei der Friede des Herzens.
Besseres weiß ich nicht.

Peter Rosegger (1843-1918)
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Gesundheitsverhalten in Europa

Beitrag von WernerSchell » 18.06.2017, 06:33

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Gesundheitsverhalten in Europa – wie schneidet Deutschland ab? Neue RKI-Daten im Journal of Health Monitoring

Die Bevölkerung in Deutschland ist sportlich aktiver als der europäische Durchschnitt. Beim Raucher-Anteil liegen die Werte in Deutschland relativ nah am EU-Durchschnitt. In anderen Bereichen des Gesundheitsverhaltens steht Deutschland dagegen weniger gut da: So liegt Deutschland im EU-weiten Vergleich beim täglichen Obstkonsum im hinteren Drittel. Beim Rauschtrinken ist der Anteil hierzulande überdurchschnittlich hoch.

Das Journal of Health Monitoring 2/2017 steht unter dem Thema Gesundheitsverhalten in Deutschland und Europa. Die Autoren aus dem RKI berichten über Ergebnisse der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA 2014/2015-EHIS) und stellen Vergleiche mit anderen EU-Staaten und zwischen den Bundesländern an. „Zu wenig Bewegung, Fehlernährung, Rauchen und gesundheitsriskanter Alkoholkonsum gehören zu den wichtigsten Gründen für nichtübertragbare, chronische Krankheiten“, betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Mit GEDA 2014/2015-EHIS ist es erstmals möglich, Informationen zur Gesundheitssituation und zum Gesundheitsverhalten mit einheitlichen Methoden europaweit zu erheben und miteinander zu vergleichen. Aus den Ergebnissen lassen sich Hinweise auf die Wirkung gesundheitspolitischer Maßnahmen ableiten und Ansätze zur Gesundheitsförderung identifizieren. Zum Beispiel sind in Deutschland mehr verhältnis- und verhaltenspräventive Maßnahmen notwendig, um gesundheitsschädlichen Alkoholkonsum zu verringern.

In den Fact Sheets der neuen Journal-Ausgabe werden GEDA-Ergebnisse zu Übergewicht, Obst- und Gemüsekonsum, Alkoholkonsum, Rauchen und körperlicher Aktivität in Deutschland dargestellt.

Körperliche Aktivität ist Thema mehrerer Fact Sheets, sie umfasst mehr als nur Sport. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt mindestens 150 Minuten mäßig anstrengende Ausdaueraktivität pro Woche. Im EU-Durchschnitt erreichen rund ein Viertel der Frauen und ein Drittel der Männer diese Empfehlung. In Deutschland schaffen knapp die Hälfte der Frauen und etwas mehr als die Hälfte der Männer das Ausdauerziel. In der aktuellen Ausgabe werden erstmals Daten zur körperlichen Aktivität in der Freizeit und zugleich zur körperlichen Aktivität bei der Arbeit vorgestellt.

In der Rubrik "Concepts & Methods" geht es in dieser Ausgabe darum, wie regionale sozioökonomische Ungleichheiten in der Gesundheit sichtbar gemacht und erklärt werden können. Ein zweiter Beitrag beschreibt das methodische Vorgehen beim Aufbau eines Monitorings von adipositasrelevanten Einflussfaktoren im Kindesalter.

Die GEDA-Studie mit ihren mehr als 20.000 Teilnehmern ist Teil des Gesundheitsmonitorings, mit dem das RKI kontinuierlich Daten zur Gesundheit der Bevölkerung erhebt und analysiert. In GEDA 2014/2015-EHIS war der europäische Fragebogen erstmals vollständig integriert, für den europäischen Vergleich wurden Personen ab 15 Jahren einbezogen. Die ersten Ergebnisse aus GEDA 2014/2015-EHIS sind im Journal 1/2017 erschienen.

Weitere Informationen: http://www.rki.de/journalhealthmonitoring

Quelle: Pressemitteilung Robert Koch-Instituts vom 14.06.2017
http://www.rki.de/DE/Content/Service/Pr ... _2017.html
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