Demografischer Wandel: Bevölkerungsprognose

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Demografischer Wandel: Bevölkerungsprognose

Beitrag von WernerSchell » 08.07.2015, 12:14

Bevölkerungsprognose
Demographischer Wandel verstärkt Unterschiede zwischen Stadt und Land

Deutschlands Bevölkerungsstruktur wird sich in den kommenden Jahren spürbar verändern. Das Durchschnittsalter steigt. Der Pflegebedarf nimmt zu. Während die Städte eher wachsen, dünnt der ländliche Raum weiter aus. Die Kommunen stellt das vor ganz unterschiedliche Herausforderungen.

Deutschland wird bis zum Jahr 2030 um mehr als eine halbe Million Einwohner schrumpfen. Das zeigt eine Bevölkerungsprognose aus dem Datenportal "Wegweiser Kommune" der Bertelsmann Stiftung. Für die Studie wurde die zahlenmäßige Entwicklung der Bevölkerung für Städte und Gemeinden ab 5.000 Einwohner sowie aller Landkreise berechnet. Demnach werden in 15 Jahren trotz zu erwartender hoher Zuwanderung in Deutschland nur noch 79,97 Millionen Menschen leben, 0,7 Prozent weniger als 2012.
Der Bevölkerungsrückgang verteilt sich alles andere als gleichmäßig. Die einzelnen Bundesländer und Regionen nehmen sogar eine teils gegensätzliche Entwicklung. Während Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland zum Teil mehr als jeden zehnten Bewohner verlieren, werden andere Länder wachsen. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen gewinnen ebenso an Einwohnern wie die Flächenländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein – auch dies teilweise im zweistelligen Prozentbereich.
Städte wachsen, ländlicher Raum verliert
Vor allem für viele Gemeinden im ländlichen Raum dürften die Folgen des Bevölkerungsrückgangs dramatisch werden. Im sächsischen Hoyerswerda, in Bitterfeld-Wolfen und Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt oder im thüringischen Roßleben wohnen 2030 gut 26 Prozent weniger Menschen als 2012. Unterföhring und Feldkirchen bei München, das nordbadische Ilvesheim und Teltow im brandenburgischen Kreis Potsdam-Mittelmark hingegen erwarten einen Anstieg der Einwohnerzahl um mehr als ein Viertel.
Generell setzt sich der Trend fort: Städtische Regionen wachsen, der ländliche Raum verliert. Laut Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, ist es die zentrale Herausforderung, auch in einwohnerschwachen Regionen flexible Mobilitätsangebote, schnelles Internet und eine angemessene Gesundheitsversorgung in erreichbarer Nähe anzubieten.

"Es wird für die schrumpfenden und alternden Regionen immer schwieriger, eine gute Infrastruktur zu gewährleisten."
Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung

Gefahr von Versorgungslücken für alte Menschen
Die zunehmende Alterung der Bevölkerung bedeutet einen erhöhten Pflegebedarf in den Kommunen. 2030 wird die Hälfte der Bundesbürger älter als 48,1 Jahre sein, während das sogenannte Medianalter 2012 noch 45,3 Jahre betrug. In den Stadtstaaten Berlin und Hamburg liegt es 2030 bei etwa 43 Jahren am niedrigsten. Am höchsten ist das Medianalter mit jeweils rund 53 Jahren in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Auch dieser Wert verändert sich regional ganz unterschiedlich. Auf der Ebene der Städte und Gemeinden wird die Spanne von 41 bis 63 Jahren (2012: von 37 bis 56 Jahren) reichen. "Jüngste" Kommunen sind dann München, Unterföhring und Münster, "älteste" Kommunen sind 2030 Bad Füssing im Kreis Passau, das brandenburgische Guben und Grömitz in Ostholstein.
In den kommenden 15 Jahren steigt die Zahl der Hochbetagten über 80 Jahre bundesweit um 47,2 Prozent auf über 6,3 Millionen. Mit seiner relativ jungen und wachsenden Bevölkerung wird sich Berlin gleichwohl auf einen Anstieg in dieser Altersgruppe um drei Viertel einstellen müssen. Hohe Zuwächse wurden auch für Schleswig-Holstein und Brandenburg errechnet. Moderater verläuft die Entwicklung im Saarland und in Nordrhein-Westfalen, die bis 2030 etwa ein Drittel mehr Hochbetagte verzeichnen werden.
Nur in vereinzelten Gemeinden werden 2030 weniger über 80-Jährige leben als 2012. So gibt es einen Rückgang von 17 Prozent und mehr im thüringischen Bad Blankenburg und Heringen in Osthessen. Die Zuwächse fallen sehr viel drastischer aus: So müssen Kirchheim bei München, Kropp in Schleswig-Holstein und Karlsfeld im Kreis Dachau mit einem Anstieg von mehr als 180 Prozent bei den Hochbetagten rechnen. "Mit dem Anstieg dieser Altersgruppe vergrößert sich auch der Unterstützungs- und Pflegebedarf in den Kommunen. Es gilt, frühzeitig der Gefahr von Versorgungslücken aufgrund fehlender Pflegekräfte entgegenzuwirken", sagte Brigitte Mohn.

Quelle und weitere Informationen - 08.07.2015
Bertelsmann Stiftung > https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ ... -und-land/

Der Wegweiser Kommune ist ein Datenportal für Kommunen. Im Fokus stehen derzeit die Politikfelder Demographischer Wandel, Finanzen, Bildung, Soziale Lage sowie Integration.
Datenportal
Mit Daten den demographischen Wandel gestalten
Für alle Kommunen Deutschlands mit mehr als 5.000 Einwohnern beinhaltet der Wegweiser Kommune Daten, Bevölkerungsprognosen und konkrete Handlungskonzepte für die kommunale Praxis. Für 2.953 Städte und Gemeinden, in denen etwa 86% der Bevölkerung Deutschlands leben, und 295 Landkreisen ermöglicht der Wegweiser Kommune einen Blick auf die Entwicklung in den Politikfeldern Demographischer Wandel, Finanzen, Bildung, Soziale Lage und Integration.
weiterlesen > https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ ... chreibung/

+++
Siehe u.a. unter:
Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege
viewtopic.php?f=4&t=21058
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Deutschland altert, wächst und braucht mehr Ärzte

Beitrag von WernerSchell » 09.07.2015, 06:13

Ärzte Zeitung vom 09.07.2015:
Versorgung 2030: Deutschland altert, wächst und braucht mehr Ärzte
Die Infrastruktur für die pflegerische und ärztliche Versorgung steht unter starkem Anpassungsbedarf.
Bis 2030 wird in einzelnen Städten und Ballungszentren die Bevölkerungszahl stark wachsen,
viele ländliche Regionen bluten aus. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=890 ... ung&n=4337

Deutsches Ärzteblatt, 09.07.2015:
Städte wachsen, ländlicher Raum verliert weiter
Die Einwohnerzahl Deutschlands wird bis zum Jahr 2030 um mehr als eine halbe Million schrumpfen –
dabei werden die Städte eher wachsen, während sich der ländliche Raum weiter ausdünnt.
Dies zeigt eine am Mittwoch in Gütersloh ... » http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... ert-weiter
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Zahl der Zuwanderer in Deutschland so hoch wie noch nie

Beitrag von WernerSchell » 03.08.2015, 07:07

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 277 vom 03.08.2015

Zahl der Zuwanderer in Deutschland so hoch wie noch nie

WIESBADEN – Im Jahr 2014 hatten rund 16,4 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus 2014 weiter mitteilt, entsprach dies einem Anteil von 20,3 % an der Gesamtbevölkerung und einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 3,0 %. Die Mehrheit der Personen mit Migrationshintergrund hatte einen deutschen Pass (56,0 %). Selbst in der Gruppe der Zugewanderten lag der Anteil bei 46,1 %.
+++
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Herausgeber: DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44
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Erreichbarkeit: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.
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Geschenkementalität verletzt Generationengerechtigkeit

Beitrag von WernerSchell » 23.12.2015, 07:56

Aus Forum:
Geschenkementalität verletzt Generationengerechtigkeit
viewtopic.php?f=4&t=21435


Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Pressemitteilung vom 22.12.2015

Geschenkementalität der GroKo verletzt die Generationengerechtigkeit

Kritiker finden, die Große Koalition (GroKo) habe bei der Krankenhausreform und anderen Verbesserungen allzu sehr die Spendierhosen an. "Gröhe ist vielleicht einer der teuersten Gesundheitsminister, die das Land je hatte", sagt etwa der Gesundheitsökonom Boris Augurzky. Allein Gröhes Gesundheits- und Pflegereformen würden die gesetzlichen Kassen zwischen 2016 und 2019 zusätzlich 18,1 Milliarden Euro kosten. "Seit der vergangenen Legislaturperiode hat es nur Gesetze gegeben, die mehr Geld kosten", beklagt auch der Vorstandschef der Barmer GEK, Christoph Straub. "Wir haben Druck im System." Den Versicherten drohten in Zukunft noch höhere Beitragssprünge, warnen die Vertreter der Kassen. … Quelle: Rheinische Post vom 19.12.2015 > http://www.rp-online.de/wirtschaft/kran ... -1.5642725 / viewtopic.php?f=4&t=21087&p=89991#p89991
Die Bundesbank rechnet in den kommenden Jahren ebenfalls mit steigenden Pflegebeiträgen. Die mit der Pflegereform beschlossene Beitragsanhebung reiche nicht aus, so die Experten in ihrem Monatsbericht Dezember 2015. Quelle: viewtopic.php?f=4&t=21434
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk kann der Kritik an der Geschenkementali-tät der GroKo nur zustimmen. Mit Rücksicht auf die demografische Entwicklung ist die Flut von zum Teil fragwürdigen Leistungsverbesserungen im gesamten Sozialsystem nahezu eine Katastrophe. Zu bedenken ist nämlich, dass sich die Ausgaben in den nächsten Jahren / Jahrzehnten auftürmen werden und die nachrückende Generation die Zeche bezahlen muss. Es wird daher seit Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass angesichts der älter werdenden Gesellschaft mit immer weniger jüngeren Menschen Schwerpunkte gesetzt werden müssen und nicht jedem Wunsch auf Leistungsverbesserungen entsprochen werden kann.

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hält ungeachtet solcher Erwägungen weiterhin mehr Pflegepersonal für die Krankenhäuser und Heime und die Gestaltung von kommunalen Quartierskonzepten für dringend geboten (> viewtopic.php?f=3&t=21363 ). Die Forderungen nach mehr Personal, ambulant und stationär, sind im Übrigen uralt - siehe dazu: DER WEISSE ALPTRAUM - SPIEGEL-Report über den Mangel an Krankenschwestern in der Bundesrepublik. Quelle: DER SPIEGEL 29/1963 - 17.07.1963. Näheres > http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-4 ... referrrer=

Bis zum Ende der Legislaturperiode 2017 bleibt der GroKo noch genügend Zeit für Korrekturen. Daher gilt: Nach der Reform ist vor der Reform! Dabei muss der Gestaltung von kommunalen Quartierskonzepten eine hohe Priorität zukommen. Nur so kann dem Grundsatz "ambulant vor stationär" dauerhaft Rechnung getragen werden. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat insoweit umfangreiche Vorschläge gemacht.

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk https://www.facebook.com/werner.schell.7

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".
tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.
unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall einschließlich deren Angehörige.ist Mitgründer und Mitglied bei "Runder Tisch Demenz" (Neuss).
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Deutlicher Bevölkerungsanstieg im Jahr 2015

Beitrag von WernerSchell » 29.01.2016, 08:19

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 032 vom 29.01.2016

Deutlicher Bevölkerungsanstieg im Jahr 2015 auf mindestens 81,9 Millionen

WIESBADEN – Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) dürfte sich die Einwohnerzahl Deutschlands 2015 von knapp 81,2 Millionen am Jahresanfang auf mindestens 81,9 Millionen Menschen am Jahresende erhöht haben.
+++
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Herausgeber:
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Migration, Multikulti - rechtliche & tatsächliche Probleme

Beitrag von WernerSchell » 14.05.2016, 15:22

Migration, Multikulti ...
tatsächliche und rechtliche Probleme!
Buchtipps (kleine Auswahl)


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Migration, Multikulti …

Kirsten Heisig:
Das Ende der Geduld - Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter
Quelle: https://www.herder.de/leben-shop/das-en ... -28/p-455/ - viewtopic.php?f=7&t=15575

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Deutschland im Blaulicht - Notruf einer Polizistin
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21298

Küch, Ulf:
SOKO Asyl - Eine Sonderkommission offenbart überraschende Wahrheiten über Flüchtlingskriminalität
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21547

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Deutschland schafft sich ab - Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
Quelle: viewtopic.php?f=4&t=14697&p=54581#p54581

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Quelle: viewtopic.php?f=5&t=17877

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Deutschland ist bedroht - Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21572

Matthias Franz (Hg.):
Die Beschneidung von Jungen - Ein trauriges Vermächtnis
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=20309

Michael Brückner & Udo Ulfkotte:
Politische Korrektheit - Von Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=20560

Michael Wolffsohn:
Zivilcourage - Wie der Staat seine Bürger im Stich lässt
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21646


Flüchtlingspolitik / Flüchtlingsrecht

Lüders, Michael:
Wer den Wind sät
Was westliche Politik im Orient anrichtet
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21297

Otto Depenheuer, Christoph Grabenwarter (Hg.):
Der Staat in der Flüchtlingskrise
Zwischen gutem Willen und geltendem Recht
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21583

Said, Behnam T.:
Islamischer Staat - IS-Miliz, al-Qaida und die deutschen Brigaden
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21470

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (Hrsg.):
Flüchtlingsrecht - Textausgaben zum Sozialrecht - Band 11
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21507

RA Dr. Reinhard Marx:
Aufenthalts-, Asyl- und Flüchtlingsrecht - Handbuch
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21501

Tiedemann, Paul:
Flüchtlingsrecht - Die materiellen und verfahrensrechtlichen Grundlagen
Quelle: http://www.springer.com/de/book/9783662436561

Heinhold, Hubert:
Recht für Flüchtlinge
Quelle: http://www.vonloeper.de/rechtfuerfluechtlinge/

Thilo Sarrazin:
Wunschdenken - Europa, Währung, Bildung, Einwanderung - warum Politik so häufig scheitert
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21612

Michael Wolffsohn:
Zum Weltfrieden - Dem Wahnsinn ein Ende setzen!
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21613

Jesse Stellmach:
Sollte die Flüchtlingspolitik in der BRD verschärft werden? - Ein Essay
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21614

Matthias Franz (Hg.):
Die Beschneidung von Jungen - Ein trauriges Vermächtnis
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=20309

Michael Brückner & Udo Ulfkotte:
Politische Korrektheit - Von Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=20560

Udo Ulfkotte:
Die Asylindustrie
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21626

Alice Schwarzer (Hrsg.):
Der Schock - die Silvesternacht in Köln
Mit Beiträgen von Rita Breuer, Kamel Daoud, Alexandra Eul,Marieme Hélie- Lucas, Necla Kelek, Florian Klenk, Alice Schwarzer, Bassam Tibi
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21647

Gertrud Höhler:
Die Patin
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=170


Islam

Necla Kelek:
Chaos der Kulturen - Die Debatte um Islam und Integration
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=17454

MARCEL POTT:
Der Kampf um die arabische Seele - Der steinige Weg zur islamischen Demokratie
Quelle: http://www.kiwi-verlag.de/buch/der-kamp ... 2-04407-2/

Monika Tworuschka:
Grundwissen Islam - Religion, Politik und Gesellschaft
Quelle: https://www.politische-bildung.nrw.de/p ... sen-islam/

Günther Lachmann:
Tödliche Toleranz - Die Muslime und unsere offene Gesellschaft
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=17472&p=66975

Klemens Ludwig:
Die Opferrolle - Der Islam und seine Inszenierung
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=16439

Wolfram Weimer:
Land unter - Ein Pamphlet zur Lage der Nation
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=17648&p=68001#p68001

Mirbach, Thomas/ Schaak, Torsten/ Triebl, Katrin:
Zwangsverheiratungen in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=16633

Seidensticker, Tilman:
Islamismus - Geschichte, Vordenker, Organisationen
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21469

Sabatina James:
Scharia in Deutschland - Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21603

Necla Kelek:
Hurriya heißt Freiheit
Die arabische Revolte und die Frauen – eine Reise durch Ägypten, Tunesien und Marokko
Quelle: http://www.kiwi-verlag.de/buch/hurriya- ... 2-04484-3/

Udo Ulfkotte:
Mekka Deutschland
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21627

Inken Wöhlbrand (Hrsg.), Martin Affolderbach (Hrsg.):
Was jeder vom Islam wissen muss
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=175

Gudrun Krämer:
Geschichte des Islam
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=174

Muhammad Asad:
Die Botschaft des Koran
Übersetzung und Kommentar
Übersetzt von Ahmad von Denffer, Yusuf Kuhn
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=173
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Freiheit ohne Sicherheit geht nicht

Beitrag von WernerSchell » 18.05.2016, 06:38

Am 18.05.2016 bei Facebook gepostet:
Viele Senioren sind wegen der mangelhaften Schutzmaßnahmen durch den Staat in großer Sorge ... Einbrüche, Überfälle, Enkeltrick ... Und da wird behauptet, das seien vornehmlich subjektive Befindlichkeiten. Unglaublich! Wir müssen aufhören, uns in die eigene Tasche zu lügen. Die Medien müssen endlich die Bedrohungslage deutlicher beschreiben. Und die staatlichen Organe müssen handeln, sie allein haben das Gewaltmonopol. Auch Ursache und Wirkung müssen klar benannt werden (Herkunft der Täter usw.). > http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=151 - Freiheit ohne Sicherheit geht eben nicht! - Zu beklagen ist, dass die Sicherheitsanforderungen völlig unzureichend sind. Wir brauchen u.a. mehr gut ausgerüstete Polizei- und Ordnungskräfte. …"Beschwichtigungspolitik", Einbruchsradar usw. helfen nicht. ….
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Flüchtlingen und Migranten eine Perspektive bieten

Beitrag von WernerSchell » 20.05.2016, 06:38

„Wir wollen Flüchtlingen und Migranten eine Perspektive bieten“

MHH, Arbeiterwohlfahrt und Koordinierungsstelle „Album“ starten Projekt zur Pflegeausbildung

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Region Hannover e.V. und der Koordinierungsstelle „Album“ der Stadt Hannover am Mittwoch ein Projekt gestartet, bei dem Flüchtlinge und Migranten mit einer Pflegeausbildung oder Interesse daran gewonnen und qualifiziert werden sollen. „Wir wollen Flüchtlingen und Migranten eine echte Perspektive bieten“, betont Yasmen Alsheikh, Projektleiterin auf Seiten der MHH. Sie begrüßte gestern die 16 Teilnehmenden in der Hochschule.

Die Flüchtlinge kommen aus unterschiedlichen Teilen der Welt: aus Somalia, Ruanda, Ghana und Syrien bis hin zur ehemaligen Elfenbeinküste – eine heterogene Gruppe mit dem Ziel, sich in Deutschland eine echte Bleibeperspektive zu erarbeiten. „Die Hälfte der Menschen hat bereits in ihrem Heimatland ein Pflegestudium absolviert und soll nun bei der Anerkennung ihrer Qualifikation unterstützt werden“, erläutert Nuray Karaköse, Sozialpädagogin und Integrationscoach bei der AWO. Anschließend besteht die Möglichkeit, in der MHH als examinierte Pflegekraft zu arbeiten. Die andere Hälfte ist sehr an einer Pflegeausbildung interessiert. Für sie gibt es anschließend das Angebot, die Teilzeitausbildung an der Pflegeschule der MHH zu absolvieren.

Alle Teilnehmenden erhalten während der Projektphase deutschen Sprachunterricht bis zum Sprachniveau B2 sowie Fachsprachunterricht. Zusätzlich durchlaufen sie Praktika auf ausgewählten Stationen, um einen Einblick in die Pflegepraxis in Deutschland zu erhalten. Das Projekt läuft bis Ende November diesen Jahres.

Weitere Informationen erhalten Sie in bei Yasmen Alsheikh, unter Telefon 01761-532-6926.

Quelle: Pressemitteilung vom 19.05.2016
Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover
https://idw-online.de/de/news651595

+++
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat sich klar geäußert: Flüchtlinge in der Pflege - als Versorgungskonzept der "Willkommenskultur" wird abgelehnt. Es kann Sinn machen, länger hier lebende Migranten bei ausreichender Sprachkompetenz zu qualifizieren. Aber ein Konzept, das darauf abstellt, Flüchtlingen möglichst schnell eine berufliche Zukunft zu bieten, wird in dieser Form abgelehnt. Es wird bereits jetzt zunehmend darüber geklagt, dass die Sprachkompetenz im Gesundheits- und Pflegesystem rapide rückläufig ist. - Werner Schell
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Deutsche Sprache !

Beitrag von WernerSchell » 28.05.2016, 06:48

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Deutschpflicht soll bei Arztbesuchen aufgehoben werden. Dies fordert der Präsident der Bundesärztekammer. Dazu ergibt sich:
Diesen Ausführungen muss heftig widersprochen werden. Das Statement hat mit den allseitigen Bemühungen, Integration zu gestalten, nichts zu tun.
Die deutsche Sprache muss umfassend gefördert werden und verbindliche Verständigungsgrundlage sein, auch im Gesundheits- und Pflegesystem.

> viewtopic.php?f=2&t=21644

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Der Staat muss seine Aufgaben erfüllen

Beitrag von WernerSchell » 02.06.2016, 18:09

Der Staat muss seine Aufgaben erfüllen, für die Sicherheit der Bürger sorgen ...
viewtopic.php?f=5&t=21646
Siehe auch unter > viewtopic.php?f=5&t=21182

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Asylbewerberleistungen: 169 % mehr ...

Beitrag von WernerSchell » 05.09.2016, 07:40

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 304 vom 05.09.2016

Asylbewerberleistungen: 169 % mehr Leistungsberechtigte im Jahr 2015

WIESBADEN – Rund 975 000 Personen bezogen zum Jahresende 2015 in Deutschland Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Gegenüber dem Vorjahr (363 000 Personen) entspricht dies einem Plus von 169 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich damit die Zahl der Leistungsbezieherinnen und -bezieher seit dem Jahr 2010 (130 000 Personen) zum sechsten Mal in Folge erhöht. 2015 waren 67 % der Empfänger männlich und 33 % weiblich. Fast 30 % aller Leistungsberechtigten waren noch nicht volljährig, rund 70 % im Alter zwischen 18 und 64 Jahren und nur etwa 1 % bereits 65 Jahre oder älter.
+++
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
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Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Rekordniveau

Beitrag von WernerSchell » 16.09.2016, 07:05

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 327 vom 16.09.2016

Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Rekordniveau

WIESBADEN – Mit rund 17,1 Millionen hatten im Jahr 2015 mehr Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund als je zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus 2015 weiter mitteilt, entsprach dies einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 4,4 %. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung erreichte 21,0 %. Der außergewöhnlich hohe Anstieg ist vor allem auf ausländische Zuwanderer zurückzuführen. 2015 lebten 11,5 Millionen Zuwanderer in Deutschland, das waren 5,5 % mehr als im Vorjahr.
+++
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WernerSchell
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Pflegebedürftige - Bis 2060 eine Million in NRW erwartet

Beitrag von WernerSchell » 06.12.2016, 18:15

Statistiker erwarten bis 2060 bis zu einer Million Pflegebedürftige in NRW. Der Anstieg der Zahl der pflegebedürftigen Menschen - und nicht nur in NRW - ist nicht überraschend. Entsprechende Einschätzungen sind seit Jahren bekannt. Dies stellt die Pflegepolitik vor enorme Herausforderungen. Die von der GroKo getroffenen pflegepolitischen Reformentscheidungen sind nicht ausreichend, um den demografischen Anforderungen gerecht zu werden. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat zahlreiche Vorschläge gemacht, wo und wie Prioritäten gesetzt werden müssen. Aktuell wurde es mit dem Pflegestärkungsgesetz III versäumt, klare Verpflichtungen zur Schaffung von altengerechten Quartiershilfen mit angemessener Finanzierung zu gestalten. Wir wissen seit längerer Zeit was zu tun ist. Leider wird mit Kommissionen, Modellversuchen, Projekten und ähnlichen Vorhaben unnütz Zeit zur nachhaltigen Sicherstellung guter Pflege - Rahmenbedingungen versäumt. - Werner Schell
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Demografiepolitische Bilanz der Regierung

Beitrag von WernerSchell » 21.02.2017, 14:29

Demografiepolitische Bilanz der Regierung
Inneres/Unterrichtung

Berlin: (hib/STO) Als Unterrichtung liegt die "demografiepolitische Bilanz der Bundesregierung zum Ende der 18. Wahlperiode" (18/11145 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/111/1811145.pdf ) vor. Wie die Regierung darin ausführt, hat sich die demografische Lage in Deutschland in jüngster Zeit verändert. Dazu beigetragen habe vor allem das Migrationsgeschehen der vergangenen zwei Jahre. Allein im Jahr 2015 seien netto 1,139 Millionen Menschen zugewandert. Dabei handele es sich "um die höchsten Zuwanderungszahlen seit Beginn der Registrierung im Jahr 1950". Für 2016 sei mit einem geringeren Wanderungsüberschuss zu rechnen.
Bei der Entwicklung der Geburtenrate deutet sich dem Bericht zufolge eine Veränderung an. Dafür spreche der Anstieg bei der sogenannten endgültigen Kinderzahl von Frauenjahrgängen. Bis zum Geburtsjahrgang 1968 sei der Wert jahrzehntelang kontinuierlich zurückgegangen. Der Geburtsjahrgang 1968 habe mit 1,49 Kindern je Frau die niedrigste Kinderzahl. Dieser Rückgang scheine nun gestoppt. Vorausberechnungen zeigten, dass Frauen, die in den 1970er Jahren geboren sind, wieder etwas mehr Kinder zur Welt bringen, 1973 Geborene etwa 1,56. Für die nachfolgenden Jahrgänge bis 1980 zeichne sich ein weiterer Anstieg auf knapp 1,6 Kinder ab.
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland beträgt bei Geburt für Männer 78,2 Jahre und für Frauen 83,1 Jahre, wie aus der Vorlage weiter hervorgeht. 65-jährige Männer könnten derzeit im Durchschnitt noch mit weiteren 17,7 Jahren Lebenszeit rechnen, gleichaltrige Frauen mit 20,9 Jahren.
Der Zuwanderungsüberschuss der vergangenen Jahre hat laut Bericht dafür gesorgt, dass die Bevölkerungszahl gestiegen ist, "obwohl die natürliche Bevölkerungsbilanz negativ war". Ende 2015 lebten danach in Deutschland 82,2 Millionen Menschen und damit fast zwei Millionen mehr als noch 2011. Da ein Großteil der Zugewanderten vergleichsweise jung sei, sei auch die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter von 20 bis 64 Jahren seit 2011 gestiegen (plus 881.000). Dies habe zum Anstieg der Erwerbstätigkeit beigetragen.
Zudem ist die Bevölkerung in Deutschland in den zurückliegenden Jahren bezogen auf ihre Herkunft zudem vielfältiger geworden, heißt es ferner in der Unterrichtung. Ende 2015 habe sie sich aus 73,5 Millionen Deutschen und 8,7 Millionen Ausländern zusammengesetzt. 17,1 Millionen Menschen verfügten laut Vorlage über einen Migrationshintergrund. Von den 11,5 Millionen, die nicht nur über einen Migrationshintergrund, sondern auch über eigene Migrationserfahrungen verfügen, stammten 37,6 Prozent aus den EU-Mitgliedstaaten. Weitere 31,2 Prozent stammten aus anderen europäischen Ländern mit der Türkei (11,9 Prozent) und Russland (8,4 Prozent) als den wichtigsten Herkunftsstaaten.
Trotz der hohen Zuwanderung vor allem junger Menschen hat sich die Alterung der Bevölkerung den Angaben zufolge auch in den vergangenen Jahren fortgesetzt. Entfielen laut Bericht 2011 auf 100 Menschen im Alter von 20 bis 64 Jahren rund 34 Personen ab 65 Jahre, lag dieser Wert 2015 bereits bei 35 Personen.

Quelle: Mitteilung vom 21.02.2017
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Lebenserwartung wird 90 Jahre übersteigen

Beitrag von WernerSchell » 22.02.2017, 10:07

Ärzte Zeitung vom 22.02.2017:
Studie: Lebenserwartung wird 90 Jahre übersteigen
Lange zweifelten Experten daran: In manchen Ländern könnte die Lebenserwartung bis 2030 auf 90 Jahre steigen.
Auch die Deutschen werden älter. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=930 ... rie&n=5579
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