Armut - Alleinerziehende und Geringqualifizierte ...

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Armut - Alleinerziehende und Geringqualifizierte ...

Beitrag von WernerSchell » 05.07.2015, 06:43

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"Jeder siebte Senior gilt als arm. Sozialverbände fordern höhere Renten.
Dabei leidet Deutschland nicht an Altersarmut, sondern an den Tücken der Armutsstatistik.
Die wahren Armen von heute sind Alleinerziehende und Geringqualifizierte,
die aus verschiedenen Gründen nicht arbeiten (können).
Altersarmut wird wegen der Schrumpfung der Gesellschaft und mangelnder Vorsorge
erst in der Zukunft ein großes Problem."


Zitat:
Antje Höning in Rheinischer Post vom 27.06.2015
(Kolumne Die Ökonomin "Wie arm sind Rentner in Deutschland?")
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Überschuldung: Gesundheitliche Probleme häufig der Auslöser

Beitrag von WernerSchell » 01.07.2016, 13:43

Ärzte Zeitung vom 01.07.2016:
Überschuldung: Gesundheitliche Probleme häufig der Auslöser
In Deutschland plagen Millionen Menschen aus unterschiedlichen Gründen zu hohe Schulden. Häufig sind Krankheit oder Sucht ausschlaggebend.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=914 ... aft&n=5082
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Überschuldung ...

Beitrag von WernerSchell » 28.08.2016, 06:31

Überschuldung häufig durch unplanbare Änderungen der Lebensumstände

(Quelle: Destatis) Für fast jede fünfte Person (19 %), die im Jahr 2015 eine Beratung in einer der 1.400 deutschen Schuldnerberatungsstellen begonnen hatte, war der Verlust des Arbeitsplatzes der Hauptauslöser für die Überschuldungssituation.
"Es fällt auf, dass in der Regel unplanbare und gravierende Änderungen der Lebensumstände als Hauptauslöser genannt werden, die außerhalb der unmittelbaren Kontrolle der Überschuldeten liegen", sagte Dieter Sarreither, Präsident des Statistischen Bundesamtes.
Bei 15 % der Fälle führten gesundheitliche Probleme zu finanziellen Schwierigkeiten. Weitere 14 % der Schuldnerberatungen waren aufgrund der finanziellen Folgen einer Trennung beziehungsweise Scheidung oder des Todes des Partners / der Partnerin nötig.
Überschuldung durch unangemessenes Konsumverhalten („unwirtschaftliche Haushaltsführung“) wurde hingegen lediglich in 11 % aller Fälle als Hauptgrund festgestellt. Bei 7 % der beratenen Personen hatte die auf lange Sicht unzureichende Einkommenssituation trotz einer wirtschaftlichen Haushaltsführung zu den finanziellen Problemen geführt („längerfristiges Niedrigeinkommen“).
Unter allen Personen, die 2015 von Schuldnerberatungsstellen betreut wurden, stellten alleinlebende Männer mit 30 % die größte Gruppe. Im Vergleich zu ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung waren sie stark überrepräsentiert. Ebenfalls überproportional häufig in Beratung waren alleinerziehende Frauen. Sie machten 14 % der beratenen Personen aus, bei einem Bevölkerungsanteil von nur 6 %. Paare ohne Kinder waren mit 13 % hingegen vergleichsweise selten überschuldet, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lag etwa doppelt so hoch (28 %).

Quelle: Mitteilung vom 28.08.2016
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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