Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 14.04.2015, 06:46 
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Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Einladung

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk lädt zum (22.) Pflegetreff, am 14.04.2015, 16.00 - 18.00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal" (großer Saal), Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal, ein.

Die Themen des Treffs:

Pflegereformen:
1. Pflegestärkungsgesetz (Bund): Welche neuen Leistungsansprüche haben pflegebedürftige Menschen ab 01.01.2015? Inwieweit sind die Pflege - Rahmenbedingungen weiterhin reformbedürftig? - Inwieweit hat das 2014 reformierte Pflegerecht des Landes Nordrhein-Westfalen Veränderungen erfahren?
Die Veranstaltung folgt im Anschluss an den Pflegetreff am 13.05.2014 mit dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Grundlage für die Erörterungen sind v.a. die Anforderungen an eine Pflegereform - vorgelegt von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk am 13.05.2014 – nachlesbar unter folgender Adresse:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf Die wesentliche Aussage: Mehr Pflegepersonal ist dringend geboten! Nur so kann der Pflegenotstand aufgelöst werden.


---

Hochkarätige Gäste stehen für Statements und Diskussionsbeiträge zur Verfügung:

Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, wird vorab ein Grußwort sprechen.

Auf dem Podium werden folgende Gäste für Statements und Diskussionsbeiträge zur Verfügung stehen:

-- Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege,
-- Markus Leßmann, Ministerialdirigent und Leiter der Abteilung „Pflege, Alter, demographische Entwicklung“ im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen,
-- Andreas Westerfellhaus, Präsident Deutscher Pflegerat e.V., Berlin, und Geschäftsführer ZAB - Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH, Gütersloh- und
-- Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH (u.a. mit der Altenheime GmbH: Träger der sechs Städtischen Altenheime an fünf Standorten mit rd. 600 Plätzen zur stationären Pflege und Betreuung).

Die Moderation obliegt Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes-Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D.

Es sind im Übrigen in der Zeit von 15.00 - 19.00 Uhr zu den Pflegetreffthemen passende Infostände geplant.

Wie bei den Pflegetreffs üblich, werden zahlreiche Schriften zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt.

Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010, ist der Schirmherr des Pflegetreffs. Organisation und Leitung werden von Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, wahrgenommen.

Die Veranstaltung am 14.04.2015 wird in Kooperation mit der Volkshochschule Neuss durchgeführt!

Eingeladen sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren. Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt. Erfttal ist mit dem Bus (öffentlicher Nahverkehr Linie 849) gut erreichbar. Von der Haltestelle sind es nur wenige Meter bis zum Veranstaltungsort. - Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) in der Erfttaler Homepage unter:
http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... p?f=5&t=15
Parken im Umfeld des Veranstaltungsortes möglich; ggf. auch im Bereich 41469 Neuss (Norf), Schellbergstraße (Bereich "Edeka") - Derikumer Hof >>> Fußweg bis zum "Kontakt Erfttal" (8-10 Minuten in westlicher Richtung vorbei am Hotel Mercure).

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei!

Weitere Informationen im Forum von Pro Pflege Selbsthilfenetzwerk
mit Fotos (zur eventuellen Nutzung)
:
viewtopic.php?f=7&t=20569

Die Einladung als Plakat (verkleinert):

Bild

+++
Nachfolgender Bericht zum Pflegetreff kann von den Medien gerne übernommen werden:

Pflegebeauftragter Karl-Josef Laumann kommt zum Neusser Pflegetreff am 14.04.2015
Pflegereformen und Auflösung der Pflegemängel werden diskutiert

Bei dem von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk für den 14.04.2015 angekündigten Pflegetreff (16.00 - 18.00 Uhr) in Neuss-Erfttal, Jugendzentrum "Kontakt Erfttal", wird es um die aktuellen Pflegereformen in Bund und Land Nordrhein-Westfalen gehen. Es soll dargestellt werden, welche neuen Leistungsansprüche das Ersten Pflegestärkungsgesetz für die pflegebedürftigen Menschen ab 01.01.2015 gebracht hat. Dabei wird aber auch zu besprechen sein, welche Pflege-Rahmenbedingungen weiterhin reformbedürftig sind. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist der Auffassung, dass mehr Pflegepersonal dringend erforderlich ist. Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, ist der Auffassung, dass nur so der Pflegenotstand aufgelöst und die vielfach beklagten Pflegemängel minimiert werden können. Ergänzend wird es beim Pflegetreff auch darum gehen zu verdeutlichen, welche Veränderungen das reformierte Pflegerecht Nordrhein-Westfalen erfahren hat. Am Veranstaltungstag werden bereits ab 15.00 Uhr einige Informationsstände für Auskünfte und Beratungen zur Verfügung stehen. U.a. werden die "Altengerechten Quartiershilfen" mit einem neuen Tagespflegeangebot und der MDK Nordrhein präsent sein. Die Aktion "Pflege am Boden" hat ihr Kommen ebenfalls angekündigt. - Der Eintritt ist, wie immer, frei!
Als Podiumsgäste werden beim Pflegetreff zur Verfügung stehen: Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege, Markus Leßmann, MD, Abteilungsleiter im MGEPA NRW, Andreas Westerfellhaus, Präsident Deutscher Pflegerat e.V., Berlin, und Geschäftsführer ZAB - Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH, Gütersloh, und Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach. Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, wird ein Grußwort sprechen. Die Moderation wird von Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes-Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D., wahrgenommen.
Weitere Informationen bei Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, Harffer Straße 59, 41469 Neuss. Telefon 02131 / 150779; E-Mail: ProPflege@wernerschell.de .

Die Medien berichten u.a. wie folgt:

http://ghmev.de/?p=3094
http://www.deutsche-pflegeauskunft.de/c ... 82fbd6bcae
http://www.demenz-service-nrw.de/verans ... hen-a.html
http://www.apotheken-anzeiger.de/pflege ... am_776068/
http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/03 ... rmationen/
http://www.gesunde-staedte-netzwerk.de/ ... r_2015.pdf
"CAREkonkret", Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege (13.03.2015):
"Pflegereformen sind Thema beim Pflegetreff in Neuss". ...
Siehe auch unter:
Pflegebeauftragter Karl-Josef Laumann beim Neusser Pflegetreff am 14.04.2015
http://www.openbroadcast.de/article/388 ... .2015.html
http://www.presseanzeiger.de/pa/Pflegeb ... eff-776068
http://www.openpr.de/news/844339.html
http://www.pflege-am-boden-herford.info/3.html
Die NGZ berichtete am 26.03.2015 und titelte ""Staatssekretär Laumann kommt jetzt zum Pflegetreff".
http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/03 ... -tv-tipps/
Der Newsletter für Gesundheit des Rhein-Kreises Neuss, übermittelt am 27.03.2015, machte auf den Pflegetreff aufmerksam: "Neusser Pflegetreff - Pflegebeauftragter Karl-Josef Laumann kommt".
"Die Schwester / Der Pfleger", Die führende Fachzeitschrift für die Pflege, machte in ihrer April-Ausgabe 2015 auf den Pflegetreff am 14.04.2015 aufmerksam (Seite 100).
Die NGZ - Lokalteil Dormagen - berichtete am 09.04.2015 über den Pflege-TÜV und machte dabei auch auf den Pflegetreff am 14.04.2015 aufmerksam.
Die NGZ berichtete am 10.04.2015 im Teil Rhein-Kreis Neuss (Grevenbroich) erneut zum Pflegetreff und titelte "Staatssekretär am Dienstag in Erfttal beim Pflegetreff".
Und ganz aktuell:
Neuss - Pflegetreff diskutiert Pflegereform
Welche Leistungsansprüche haben pflegebedürftige Menschen im Rhein-Kreis Neuss zurzeit? Um die Neuerungen der Pflegereform geht es heute bei der Pflege-Talkrunde "Pflegetreff" in Neuss-Erfttal. Dabei wird auch darüber diskutiert, was sich in Sachen Pflege noch ändern muss. Letztes Jahr war Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei dem Treff. Er hatte massive Verbesserungen im Pflegebereich versprochen. Auch hierzu will der Pflegetreff heute eine Bilanz ziehen.
Quelle: NE-WS 89.4 Nachrichten-Newsletter vom 14.04.2015

Stand: 14.04.2015

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BeitragVerfasst: 16.04.2015, 06:56 
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Der Neusser Pflegetreff am 14.04.2015 kann als voller Erfolg gewertet werden - u.a. wurden
die Personalprobleme in den Pflegesystemen aus unterschiedlichen Perspektiven deutlich gemacht.
Wie so oft schon bemerkt: Bessere Pflege wird es nur mit mehr Pflegepersonal geben!
Besonders anschaulich die Demonstration der Pflegekräfte der Aktion "Pflege am Boden".
Werner Schell


Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete am 16.04.2015 zum Pflegetreff am 14.04.2015 und titelte:
"Laumann für Abschaffung des Pflege-TÜV".
Neuss. Der 21. Neusser Pflegetreff war ein Plädoyer für eine größere Wertschätzung für Pflegeberufe.
Von Susanne Niemöhlmann
... weiter lesen unter ... http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.5018677

Bild

Auf den Punkt gebracht - Statement aus 2010 weiterhin aktuell:
"Mehr Personal, bessere Pflege"
Interview mit Werner Schell
Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... d-1.316561
Bild

Stand: 20.04.2015

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BeitragVerfasst: 27.04.2015, 09:13 
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Zum Neusser Pflegetreff am 14.04.2015 gibt es nicht nur einen Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung
> Adresse: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 190415.jpg ,
sondern auch eine umfangreiche Filmdokumentation (rd. 2 Stunden) -
anschaubar bei Youtube unter folgender Adresse: https://youtu.be/76rX1ELEQM0 - -
Es steht auch eine Bildershow unter http://www.heimmitwirkung.de/mkportal/i ... ss_150414/ zur Verfügung.

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BeitragVerfasst: 28.04.2015, 06:55 
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Siehe auch die Texteinstellung unter http://www.wernerschell.de/aktuelles.php

Neusser Pflegetreff am 14.04.2015
Themen: Pflegereformen im Bund und Land NRW

◾ Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung hier http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 190415.jpg
◾ Umfangreiche Filmdokumentation (rd. 2 Stunden) - anschaubar bei Youtube hier https://youtu.be/76rX1ELEQM0
◾ Kleine Bildershow hier http://www.heimmitwirkung.de/mkportal/i ... ss_150414/
◾ Beiträge im Forum u.a hier viewtopic.php?f=4&t=20897

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BeitragVerfasst: 05.05.2015, 06:36 
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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat heute, 05.05.2015, eine Pressemitteilung zum Pflegetreff veröffentlicht und angefügt.
Die Mitteilung steht auch mit Fotos als pdf-Datei zur Verfügung. Sie kann in dieser Rubrik als Anhang aufgerufen werden.


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für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
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Pressemitteilung vom 05.05.2015

„Pflegereformen im Bund und im Land NRW“ – aktuelle Themen beim Neusser Pflegetreff am 14.04.2015
Verbesserte Stellenschlüssel für die Heime sind zwingend geboten – alternativlos!

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hatte zum 22. Pflegetreff am 14.04.2015 nach Neuss-Erfttal eingeladen. Als Gäste konnten über 200 Pflegefachkräfte und interessierte BürgerInnen begrüßt werden.– Bei der Veranstaltung ging es um die „Pflegereformen im Bund und im Land NRW“; Themen, denen angesichts der von den Medien immer wieder beschriebenen Pflegemängeln große Aktualität zukommt.

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Leiter des Pflegetreffs, hatte für dieses Thema (wieder) hochkarätige Referenten gewinnen können:

-- Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss,
-- Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege,
-- Markus Leßmann, Ministerialdirigent und Leiter der Abteilung „Pflege, Alter, demographische Entwicklung“ im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen,
-- Andreas Westerfellhaus, Präsident Deutscher Pflegerat e.V., Berlin, und Geschäftsführer ZAB - Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheits-wesen GmbH, Gütersloh- und
-- Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH (u.a. mit der Altenheime GmbH: Träger der sechs Städtischen Altenheime an fünf Standorten mit rd. 600 Plätzen zur stationären Pflege und Betreuung).
-- Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes-Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D., moderierte den Treff.

Nach einer kurzen Begrüßung aller Gäste durch Werner Schell wurde die weitere Moderation des Pflegetreffs von Regina Schmidt-Zadel übernommen. Regina Schmidt-Zadel führte geschickt Regie und machte mit treffsicheren Zwischenbemerkungen auf einige besonders wichtig erscheinende Reformerfordernisse aufmerksam. So wurde z.B. gefordert, der Rehabilitation von pflegebedürftigen Menschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dann könne nämlich öfter eine Pflegestufe reduziert werden.

Hans-Jürgen Petrauschke verdeutlichte in seinem Grußwort, dass sich die Pflegeerfordernisse der Menschen im Laufe der letzten Jahrzehnte deutlich verändert haben und daher immer wieder reformerische Maß-nahmen zu ergreifen seien. Er hob dabei die Bedeutung des Neusser Pflegetreffs hervor, der mittlerweile zu einer „Pilgerstätte“ für Pflegepolitiker und andere Entscheidungsträger geworden sei. Dafür dankte er ausdrücklich dem Leiter des Treffs, Werner Schell.

Karl-Josef Laumann stellte heraus, dass das 1. Pflegestärkungsgesetz bereits zum 01.01.2015 deutliche Leistungsausweitungen gebracht habe (z.B. Verbesserungen in der Tagespflege). Weitere Reformschritte seien aber nötig und bereits in Vorbereitung. Die Neugestaltung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes werde Verbesserungen für die dementiell erkrankten Menschen bringen. Das entsprechende Gesetz werde noch 2015 beschlossen. Für die kritisierten Stellenschlüssel seien aber die Länder zuständig. Klar müsse sein, dass ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff erheblich mehr Personal erfordere. Daher seien insoweit Folgerungen geboten. Es sei im Übrigen so, dass es durch die Vereinfachung der Dokumentation Entlastungen geben werde. Die Forderung, den Pflege-TÜV auszusetzen, sei nur der erste Schritt. Dem müsste eine Neugestaltung des Transparenzgeschehens folgen. Dabei müssten Patientenvertreter und die Repräsentanten der Pflegekräfte mitwirken.

Markus Leßmann machte als Vertreter des Pflegeministeriums NRW da-rauf aufmerksam, dass es an vielen Stellen Handlungsbedarf gebe. Den-noch müsse gesagt werden, dass sich einiges tue. Er ging auf die Ausbildungssituation in NRW ein und bemerkte, dass seit Einführung der Ausbildungsumlage die Zahl der Ausbildungsstellen deutlich gestiegen sei. Allerdings seien die Stellenschlüssel „alt“, so dass eine Aktualisierung fällig sei. Dies werde allerdings zu höheren Kosten führen. Das sei auch eine Wahrheit. Im Übrigen wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die neuen heimrechtlichen Vorschriften in NRW die Mitwirkungsmöglichkeiten der Kommunen stärken. Insbesondere gelte das für die Präventionspotenziale. Wohnformen schreibe das Land NRW nicht zwingend vor. Gleichwohl gebe das neue Heimrecht den Kommunen Möglichkeiten an die Hand, bei der Planung von neuen Heimen aktiver mitzuwirken.

Andreas Westerfellhaus wollte seine Ausführungen als berufspolitischen Impuls verstanden wissen. Er halte es als Vertreter des Deutschen Pflegerates für eine richtige Entscheidung, dass man auf Bundesebene das Amt eines Pflegebeauftragten geschaffen habe. Professionelle Pflege gebe es in der Kinderkrankenpflege, in Krankenhäuser und in der Altenpflege. Die Weiterführung der Gesundheits- und Pflegesysteme sei daher ohne die Pflege undenkbar! Pflege müsse in einer gemeinsamen Profession zusammen gefasst werden. Dazu gehöre auch die Pflegekammer. Deutlich zu machen sei aber auch, dass die Pflege mehr Kolleginnen und Kollegen erwarte. Die Stellenschlüssel müssten verbessert werden. Ohne Stellenschlüsselausweitungen gehe es nicht! Die Pflegepolitik müsse im Übrigen einen anderen Stellenwert erhalten. Sie müsse ganz oben angesiedelt werden und Chefsache werden!

Helmut Wallrafen-Dreisow fand als Trägervertreter deutliche Worte und meinte: „Die Pflege geht auf dem Zahnfleisch“. Die Situation löse bei alten Menschen Ängste aus. Bei Bankenpleiten würden schnell Milliardenbeträge locker gemacht, und bei der Pflege …? Für die Menschen, die in der Pflege arbeiten, müssten Tariflöhne zwingend sein. In diesem Zusammenhang gehe es darum, verschiedene Überlegungen anzustellen. Denn 70% der Entgelte seien Personalkosten. Bezüglich Pflege-TÜV seien Veränderungen geboten. Allerdings seien einige Kontrollen dringlich und müssten erhalten bleiben (z.B. Kontrolle der Personalbemessung). Zu er-wähnen sei schließlich, dass niemand gerne schlecht pflege. Allerdings müssten die Rahmenbedingungen gut sein. Festzustellen sei, dass Personal für die Zuwendungszeit fehle!

Die Aktion „Pflege am Boden“ war mit zahlreichen Pflegekräften zum Pflegetreff gekommen und nahm reichlich Gelegenheit, am Eingang des Veranstaltungsraumes durch Plakate und Diskussionen auf die reformbedürftigen Pflege-Rahmenbedingungen aufmerksam zu machen. Nach den Statements vom Podium nahmen einige Pflegekräfte Gelegenheit, nochmals ihre konkreten Forderungen vorzustellen und für deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen zu werben. Die Kernforderung: Mehr Personal!

Danach gab es noch einige Diskussionsbeiträge aus dem Publikum, auf die im Rahmen dieser Pressemitteilung nicht näher eingegangen werden soll. Es kann auf folgende Informationsquellen verwiesen werden:

• Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 190415.jpg
• Filmdokumentation (rd. 2 Stunden) - bei Youtube > https://youtu.be/76rX1ELEQM0
• Bildershow > http://www.heimmitwirkung.de/mkportal/i ... ss_150414/


Heinz Sahnen, Schirmherr des Treffs, bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei allen Beteiligten und brachte die Auffassung zum Ausdruck, dass der Pflegetreff wichtige und zudem aktuelle Themen aufgegriffen habe. Der Treff sei, das gelte es zu bekräftigen, mittlerweile zur Institution, nicht nur für Neuss, sondern mit bundesweiter Bedeutung geworden. Die Veranstaltung habe viele nachdenklich stimmende Hinweise vermittelt.

Im Zusammenhang mit dem Pflegetreff gab es vielfältige Informationsmöglichkeiten. Es standen in der Zeit von 15.00 - 19.00 Uhr folgende Infostände zur Verfügung:

-- Bürgerhaus Neuss - Erfttal in Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Männer e.V. (SKM) mit dem Projekt "Altersgerechte Hilfen" mit Lotsenpunkt Bürgerhaus Erfttal
-- Diakonie Neuss Süd gGmbH, Gohrer Str. 34, 41466 Neuss
-- Alzheimer Gesellschaft Kreis Neuss / Nordrhein e.V., Mohnstraße 48, 41466 Neuss
-- Runder Tisch Demenz Neuss, Sprecher: Manfred Steiner, BEKO Demenz - Beratung & Koordination, Stresemannallee 6, 41460 Neuss
-- MDK Nordrhein - Beratungs- und Begutachtungszentrum Düsseldorf, Stresemannstraße 13-15, 40210 Düsseldorf
-- „Pflege am Boden“, unabhängiger Zusammenschluss von Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten oder pflegenden Angehörigen und Menschen, denen die Pflege am Herzen liegt
-- BIVA e.V., Siebenmorgenweg 6-8, 53229 Bonn
-- familienforum edith stein, Bildungswerk der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung Neuss e.V., Schwannstraße 11, 41460 Neuss
-- Werner Kollmitz, Feldhausen 4, 28865 Lilienthal

Fazit des Pflegetreffs am 14.04.2015:
Ohne mehr Pflegepersonal wird es keine bessere Pflege geben. Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vertritt diese Auffassung seit vielen Jahren und fordert daher bundeseinheitliche Personalbemessungssysteme!

Statement vom 11.08 2010 in der Neuss-Grevenbroicher Zeitung – Werner Schell:
"Mehr Personal - bessere Pflege."
Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... d-1.316561

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei


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BeitragVerfasst: 05.05.2015, 07:50 
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Die Medien berichten zum Pflegetreff am 14.04.2015 u.a. wie folgt:
http://www.openbroadcast.de/article/394 ... boten.html
http://www.openpr.de/news/852052.html
http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/05/05/8564/
http://www.presseanzeiger.de/pa/Verbess ... ten-783485

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BeitragVerfasst: 25.05.2015, 06:50 
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Pro Pflege Selbsthilfenetzwerk präsentiert
zwei Filmdokumentationen zu folgenden Themen
:

>>>> Engagement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Zielsetzung und Aktivitäten -
verbunden mit einem Film (rd. 1 Stunde und 20 Minuten) über den Neusser Pflegetreff
am 22.10.2014 zum Thema "Patientenautonomie am Lebensende."


Bild
> https://www.youtube.com/watch?v=e0jtDziYNeM

>>>> Film (rd. 2 Stunden und 7 Minuten) über den Neusser Pflegetreff am 14.04.2015
zum Thema "Pflegereformen (in Bund und Land NRW).


Bild
> https://www.youtube.com/watch?v=76rX1ELEQM0

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Fragen und Statements zu einzelnen Themen können auch per E-Mail übermittelt werden
-> Adresse:
>>>> ProPflege@wernerschell.de oder Team@wernerschell.de

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BeitragVerfasst: 30.05.2015, 06:45 
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Der Newsletter für "Gesundheit" des Rhein-Kreises Neuss, Ausgabe Juni 2015,
informiert zum Pflegetreff am 14.04.2015 wie folgt:


Gut besuchter Neusser Pflegetreff
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hatte kürzlich zum 22. Pflegetreff nach Neuss-Erfttal
eingeladen. 200 Pflegefachkräfte und interessierte Bürger kamen. Bei der
Veranstaltung ging es um die Pflegereformen im Bund und im Land NRW“. In der
Veranstaltung forderten einzelne Referenten u. a. der Rehabilitation von pflegebedürftigen Menschen
mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dadurch können vereinzelt Pflegestufen reduziert werden. Auch die
Einrichtung einer Pflegekammer, die die Belange der in der Pflege tätigen Menschen vertritt, war eine
Forderung der Referenten. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patienten Karl-Josef
Laumann wies unter anderem auf das zum 01.01.2015 eingeführte Pflegestärkungsgesetz hin, welches
bereits deutliche Leistungsausweitungen gebracht habe, wie z.B. Verbesserungen in der Tagespflege. Ein
Vertreter des Pflegeministeriums NRW wies darauf hin, dass die Aktualisierung des Stellenschlüssels in
Pflegeheimen fällig sei. Diese werde allerdings zu höheren Kosten führen. Neue heimrechtliche
Vorschriften in NRW würden die Mitwirkungsmöglichkeiten der Kommunen stärken. Insbesondere gelte
das für die Präventionspotenziale sowie bei der Planung von neuen Heimen.

Weitere Auskunft erteilt:
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, Werner Schell
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Tel.: 02131 150779
E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
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 Betreff des Beitrags: Mehr Zeit für Pflege und Beratung
BeitragVerfasst: 07.06.2015, 08:08 
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PFLEGEBEAUFTRAGTER LAUMANN IM INTERVIEW
„Wettbewerb in der Pflege muss sich zuallererst an der Qualität orientieren“

Quelle: http://www.noz.de/deutschland-welt/poli ... rientieren

Dazu erklärt Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk:
Wer in der Pflege mehr Qualität gesichert sehen möchte, muss vor allem für bessere Stellenschlüssel sorgen.
Die Pflege - Rahmenbedingungen stimmen nicht und bedürfen dringend einer umfassenden Reform.
Mit 20.000 zusätzlichen Betreuungskräften sind die Pflegemängel nicht aufzulösen. Auch mehr "Druck" reicht nicht.
> viewtopic.php?f=3&t=21079

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BeitragVerfasst: 09.06.2015, 07:03 
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KÖLNER STADTANZEIGER VOM 06.06.2015:
KOMMENTAR ZUM PFLEGENOTSTAND - In der Pflege drohen Horrorszenarien
Zum Ende des Jahrzehnts werden mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland im Alter auf Hilfe anderer angewiesen sein. Ihnen droht ein unwürdiges Leben, wenn Änderungen in der Pflege ausbleiben. Ein Kommentar
Von Günther M. Wiedemann
Köln. Prognosen sind bekanntlich schwierig, weil sie in die Zukunft blicken. Nicht jedem Ausblick muss man deshalb glauben. Aber ernst zu nehmen sind jene Vorhersagen, die für die nächsten zehn bis 15 Jahre einen Pflegenotstand ankündigen. Damit ist keineswegs gesagt, dass heute rundum alles gut läuft bei Betreuung und Pflege älterer Menschen. Im Gegenteil: Die vor 20 Jahren eingeführte Pflegeversicherung ist selbst zum Pflegefall geworden und muss dringend veränderten Bedingungen angepasst werden. Das ist diese Gesellschaft der älteren Generation schuldig.
… (weiter lesen unter) …. http://www.ksta.de/debatte/kommentar-zu ... &fb_source

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BeitragVerfasst: 13.09.2015, 07:29 
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Bei der Livesendung des Deutschlandfunks am 11.09.2015 habe ich u.a. angemerkt:
viewtopic.php?f=7&t=21222
Auf 100 zu pflegende Personen über 80 Jahre kommen nach OECD-Berechnungen in der Langzeitpflege in Schweden 33,2 Vollzeitstellen, in Norwegen 22, in den Niederlanden 19, in der Schweiz 16,5 und in Deutschland lediglich 11,2. - Quelle: Zeitschrift "change", Das Magazin der Bertelsmann Stiftung, 3/2013 (Seite 46). Titel der Ausgabe "Pflege - Ganz nah bei den Menschen - Große Herausforderungen und neue Wege in der Pflege". - Offensichtlich hat sich die Pflege-Personalausstattung in den deutschen Pflegeeinrichtungen weiter negativ entwickelt. Damit ist eindrucksvoll bestätigt, warum wir in Deutschland von einem Pflegenotstand sprechen müssen. … Und dieser Pflegenotstand muss schnellstens aufgelöst werden. Die politischen Entscheidungsträger sind gefordert - jetzt!
viewtopic.php?f=3&t=21218

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BeitragVerfasst: 25.11.2015, 07:13 
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Am 25.11.2015 bei Facebook gepostet:
"Der Koalitionsvertrag ist überholt" - so Jens Spahn, CDU-Präsididumsmitglied und Staatssekretär im Bundesfinanzministerium im Interview mit der RP am 21.11.2015. > http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.5576449 Bei neuen Vereinbarungen muss auch eine ergänzende Pflegereform (PSG III) diskutiert werden und oberste Priorität habenl ("Nach der Reform ist vor der Reform"). Die GroKo muss endlich Regelungen vorsehen und gestalten, die JETZT die Auflösung des Pflegenotstandes ermöglichen! > viewtopic.php?f=3&t=21363

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BeitragVerfasst: 19.12.2015, 07:52 
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BeitragVerfasst: 22.12.2015, 08:59 
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Aus Forum:
Pflegebeiträge - Bundesbank erwartet weiteren Anstieg
viewtopic.php?f=4&t=21434

Wirtschaftswoche vom 21.12.2015:

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Die Bundesbank glaubt nicht, dass die jüngste Beitragsanhebung reicht,
um die zusätzlichen Leistungsansprüche zu decken
.

Nach Pflegereform
Bundesbank erwartet weiteren Anstieg der Pflegebeiträge
Die Bundesbank rechnet in den kommenden Jahren mit steigenden Pflegebeiträgen. Die mit der Pflegereform beschlossene Beitragsanhebung reiche nicht aus,
schreiben die Experten. Das Gesundheitsministerium widerspricht.
...
Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums nannte es schleierhaft, wie die Bundesbank zu ihren Angaben komme.
"Mit den Pflegestärkungsgesetzen können die Beiträge bis ins Jahr 2022 stabil gehalten werden, also sogar zwei Jahre länger als ohne die Reform", sagte sie.
In den Gesetzen sei dies schlüssig dargelegt und "für jedermann nachzulesen". ...

... (weiter lesen) ... http://www.wiwo.de/politik/deutschland/ ... 53166.html

+++
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Deutsche Bundesbank
Monatsbericht Dezember 2015
Auszug Seite 10


… Die Beitragssatzanhebung um weitere
0,2 Prozentpunkte zum 1. Januar 2017 reicht
planmäßig bereits zu Beginn nicht aus, die zusätzlichen
Leistungsansprüche zu decken. Ungeachtet
der derzeit relativ günstigen Finanzlage
werden dann perspektivisch die allgemeinen
Rücklagen beschleunigt abgebaut werden,
sodass die Notwendigkeit
einer weiteren Beitragssatzanhebung
zur Finanzierung der laufenden
Ausgaben in einigen Jahren vorgezeichnet
erscheint. Die zukünftigen Beitragszahlenden
im Rahmen des umlagefinanzierten Systems
werden angesichts der weiterhin ungünstigen
demografischen Entwicklung
dann nochmals
verstärkt belastet werden. …

Quelle: https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/ ... cationFile

+++
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Anmerkung der Moderation:
Auch andere Medien berichten über den zu erwartenden Anstieg der Pflegebeiträge, so z.B. die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom 21.12.2015.
Dass das Bundesgesundheitsministerium der von der Bundesbank errechneten Steigerung der Pflegebeiträge widerspricht, ist angesichts der erst
kürzlich beschlossenen Reformgesetze und den dabei abgegebenen Erklärungen verständlich - aber dennoch nicht überzeugend. Aufgrund der
demografischen Entwicklung wird nämlich entgegen den bisherigen Erwartungen die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen deutlicher ansteigen
als erwartet - und die Kosten werden ebenfalls rapide anwachsen.
Siehe u.a. unter > viewtopic.php?f=4&t=21367
Werner Schell

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