Mehr Mensch! - Gegen die Ökonomisierung des Sozialen - Tipp

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Mehr Mensch! - Gegen die Ökonomisierung des Sozialen - Tipp

Beitrag von WernerSchell » 01.09.2014, 07:12

Buchtipp!

Ulrich Schneider:
Mehr Mensch!
Gegen die Ökonomisierung des Sozialen

Westend Verlag, September 2014
160 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-86489-079-6
Preis: 13,99 EUR
EUR (A): 14,50 / sFr (CH): 19,50

Autor Ulrich Schneider ist Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Berlin. Er ist Autor verschiedener Publikationen zu den Themen Armut in Deutschland, Verantwortung des Sozialstaates und soziale Gerechtigkeit.

Das Buch: Der Mensch ist kein Renditefaktor
Kindergärten, Krankenhäuser oder Pflegeheime – nicht einmal hier macht der kalte Ökonomismus halt. Wo der Mensch jedoch zum Humankapital verkommt, wo jeder seines Glückes Schmied sein soll und der Mehrwert zum wichtigsten Wert wird, muss die Menschlichkeit zwangsläufig auf der Strecke bleiben. Soziales kann so nicht funktionieren. Ulrich Schneider, seit Jahrzehnten einer der führenden Manager und Lobbyisten in der Sozialwirtschaft, weiß, wovon er redet, und fordert einen Wertewandel. Eine entlarvende Erzählung, glänzende Analyse und zugleich knallharte Abrechnung mit einem neoliberalen Zeitgeist und seinen Mythen.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.westendverlag.de/buecher-the ... _4O_MrlrL9

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Anmerkung von Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk:
"Mehr Mensch - Gegen die Ökonomisierung des Sozialen" - Eine Buchveröffentlichung von Ulrich Schneider.
Dazu ein Vorwort von Norbert Blüm:
"Der Sozialstaat befindet sich nicht nur in einer Finanzkrise, sondern vor allem in einer Kulturkrise. Mit dem "homo oeconomicus" ist kein Sozialstaat zu machen. Ulrich Schneider beschreibt den Vormarksch der Vorteilssuche und den Rückzug der Solidarität. Das Geld unterwandert alle Sozialbeziehungen und verwandelt sie in Geschäfte. Das Buch ist eine alarmierende Beschreibung der sozialpolitischen Entwicklung unseres Landes."
Ulrich Schneider folgert am Ende seiner Veröffentlichung:
"Wenn wir die Menschlichkeit als höchstes Gut im Sozialen erhalten wollen, müssen wir den neoliberalen Ökonomismus entzaubern, wir müssen uns besinnen und streiten um gute, wertvolle soziale Arbeit. Was wir brauchen, ist eine Werterenaissance im Sozialen: mehr Mensch und mehr Werte statt Mehrwert. Deutschland ist nicht nur Wirtschaftsstandort. Deutschland ist vor allem Lebensstandort."
Wer will da widersprechen?
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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