BARMER GEK Report Krankenhaus 2014 ... Stents boomen

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Ökonomie hat im Gesundheitssystem die Regie übernommen

Beitrag von WernerSchell » 07.06.2015, 06:51

Texteinstellung bei Facebook am 07.06.2015:

"Die Ökonomie hat im Gesundheitssystem die Regie übernommen" (> viewtopic.php?f=4&t=20398). Die Praxis vieler Krankenhäuser, die leitenden Ärzte zur Steigerung der Operationszahlen zu zwingen, stößt zunehmend auf politischen Widerstand. Bundesminister Gröhe plant, den Chefarzt-Boni durch gesetzliche Regelungen zu kippen! (Quelle: Rheinische Post vom 06.06.2015). Man kann dazu nur sagen: Na endlich! Dazu meinte die Ärzte Zeitung bereits am 20.04.2015: "Diagnostik und Therapie: Weniger kann auch besser sein." Siehe im Forum von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk zahlreiche Beiträge zum Thema: "Mehr Operationen und medizinische Prozeduren ..." viewtopic.php?f=4&t=18006
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Medikamentenfreisetzende AK- Stents bei koronarer Herzkrankh

Beitrag von WernerSchell » 07.07.2015, 12:26

Vorbericht zu medikamentenfreisetzenden AK- Stents bei koronarer Herzkrankheit erschienen

Patientenrelevanter Nutzen von medikamentenbeschichteten AK-Stents bleibt unklar / Datenlage bei den meisten Endpunkten unzureichend

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit den Nutzen von antikörperbeschichteten, medikamentenfreisetzenden Stents im Vergleich zu anderen Behandlungsoptionen bei Patienten, bei denen aufgrund einer koronaren Herzerkrankung (KHK) eine Stent-Implantation indiziert ist. Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 07. Juli 2015 veröffentlicht.

Demnach ist der Nutzen oder Schaden einer Behandlung mit der Implantation eines antikörperbeschichteten medikamentenfreisetzenden Stents (AK-DES) im Vergleich zu medikamentenfreisetzenden Stents (DES) unklar: In Bezug auf Aussagen zu patientenrelevanten Endpunkten waren die Studien zu klein, außerdem war die Datenlage für die meisten Endpunkte unzureichend. Studienvergleiche mit anderen Behandlungsoptionen als DES ließen sich nicht identifizieren.

Bis zum 4. August 2015 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

Hinweise auf Nachteile bei reinen AK-Stents

Wenn verengte oder geschlossene Herzkranzgefäße erweitert oder geöffnet werden müssen, wird dabei in der Regel auch eine Gefäßstütze (Stent), zurzeit meist ein medikamentenbeschichteter Stent (DES) eingesetzt. Um ein schnelleres Einheilen des Stents in die Gefäßwand zu erreichen, wurde ein Stent mit speziellen Antikörpern beschichtet (AK-Stent): An diese Antikörper sollen sich die Antigene von im Blut zirkulierenden Endothelzellen binden, um schneller ein Endothel auf den Stent-Streben auszubilden.

Eine frühere Studie mit Patientinnen und Patienten, die ein hohes Risiko für erneute Gefäßverengungen (Restenosen) hatten, lieferte Hinweise, dass AK-Stents einen geringeren Nutzen haben als DES. Zu diesem Ergebnis kam ein Rapid Report, den das IQWiG im Oktober 2012 veröffentlicht hatte. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss daraufhin im März 2013, dass die Implantation von antikörperbeschichteten Stents bei Patienten mit hohem Restenose-Risiko, bei denen ein DES-Einsatz in Betracht kommt, nicht mehr durch die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) erstattet wird.

Zwei Studien zum medikamentenbeschichteten AK-Stent

Eine neue Stent-Generation (AK-DES) kombiniert jetzt die Beschichtung mit Medikamenten und Antikörpern: Der zurzeit einzige auf dem europäischen Markt verfügbare medikamentenbeschichtete AK-DES (Handelsname Combo) ist auf seiner Außenseite zur Gefäßwand hin (abluminal) mit einem Immunsupressivum (Sirolimus) beschichtet. Die Innenseite zum Gefäßinnenraum hin (luminal) trägt eine Beschichtung mit Antikörpern gegen das Antigen CD34 auf Endothelzellen, um deren Anwachsen auf den Stent-Streben zu fördern. Dadurch soll sich auch die Behandlungsdauer mit Blutverdünnern verkürzen lassen, ohne aber das Risiko einer Restenose oder einer Gerinnselbildung (Thrombose) zu erhöhen.

Für die aktuelle Nutzenbewertung ließen sich die Ergebnisse von zwei Studien (REMEDEE und REMEDEE OCT) heranziehen. Beide waren multizentrische, randomisierte und kontrollierte Studien (RCT), die die Verwendung von AK-DES und DES bei Patientinnen und Patienten mit Koronarstenosen verglichen: In der Studie REMEDEE erhielten 124 Patienten einen AK-DES und 59 einen DES; in REMEDEE OCT wurde bei 29 Patienten ein AK-DES eingesetzt und bei 31 Patienten ein DES. Untersucht wurde das Einwachsen von AK-DES im Vergleich zu DES, jeweils gemessen an der Veränderung des Gefäßdurchmessers.

Keine Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen

Zu den patientenrelevanten Endpunkten Gesamtmortalität, kardiale Mortalität, Myokardinfarkt, akuter CABG (koronare Bypasschirurgie), Gesamtrate schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SAE), Gefäßkomplikationen, zerebrovaskuläre Ereignisse und Blutungsereignisse ließen sich zwar Daten aus beiden Studien auswerten: Die Ergebnisse für Patientinnen und Patienten, die mit AK-DES behandelt wurden, unterscheiden sich für keinen der oben genannten Endpunkte statistisch signifikant von denen der Kontrollgruppe. Allerdings waren die Studien für verlässliche Aussagen zu diesen Endpunkten zu klein. Deshalb lässt sich aus den verfügbaren Ergebnissen kein Anhaltspunkt für einen Nutzen oder Schaden des AK-DES gegenüber DES ableiten.

Verwertbare Daten zu patientenrelevanten Endpunkten fehlen

Zu den patientenrelevanten Endpunkten Angina pectoris, Krankenhausaufenthalte, gesundheitsbezogene Lebensqualität, Abhängigkeit von Fremdhilfe oder Pflegebedürftigkeit sowie körperliche Belastbarkeit, Bewältigung von Alltagsaktivitäten und Arbeitsfähigkeit waren keine Daten für entsprechende Auswertungen verfügbar. Wie häufig bei Studien zu Beginn der klinischen Entwicklung waren auch REMEDEE und REMEDEE OCT nicht darauf ausgerichtet, einen patientenrelevanten Nutzen des AK-DES gegenüber einer anderen Behandlungsoption zu zeigen. Überdies wird der AK-DES in den beiden Studien mit verschiedenen DES-Typen und damit unterschiedlicher Medikamentenbeschichtung verglichen. Deshalb ist unklar, welchen Anteil die AK-Beschichtung tatsächlich an den Studienergebnissen hat.

Patientenrelevanter Nutzen muss Studienziel sein

Zurzeit laufen noch zwei RCTs, die den Einsatz von AK-DES untersuchen: In der Studie HARMONEE soll AK-DES mit aktuellen DES der zweiten Generation (Everolimus-eluting Stents) bei Patienten mit myokardialer Ischämie verglichen werden (geplante Fallzahl: 572). Die Studie REDUCE soll die Dauer der dualen Antiplättchentherapie (drei oder zwölf Monate) bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (AKS) nach Implantation eines AK-DESuntersuchen (geplante Fallzahl: 1500).

„Ein patientenrelevanter Nutzen lässt sich am besten aus Studien ableiten, die dieses Ziel bei der Studienplanung auch berücksichtigen und möglichst den aktuellen Versorgungsstandard abbilden“, kommentiert Stefan Sauerland, Leiter des Ressorts Nichtmedikamentöse Verfahren beim IQWiG. „Ob die Ergebnisse der beiden aktuell laufenden RCTs, HARMONEE und REDUCE, geeignet sind, zur Nutzenbewertung beizutragen, lässt sich erst bei Vorliegen der Daten abschließend beurteilen. Wann das sein wird, ist derzeit noch offen.“

Zum Ablauf der Berichtserstellung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Oktober 2013 das IQWiG mit der Bewertung antikörperbeschichteter, medikamentenfreisetzender Stents zur Behandlung von Koronargefäßstenosen bei Patienten beauftragt, bei denen aufgrund einer koronaren Herzerkrankung eine Stent-Implantation indiziert ist. Den vorläufigen Berichtsplan für dieses Projekt hatte das IQWiG im Januar 2014 vorgelegt und um Stellungnahmen gebeten. Diese wurden zusammen mit einer Würdigung und dem überarbeiteten Berichtsplan im Juli 2014 publiziert. Stellungnahmen zu dem jetzt veröffentlichten Vorbericht werden nach Ablauf der Frist gesichtet. Sofern sie Fragen offen lassen, werden die Stellungnehmenden zu einer mündlichen Erörterung eingeladen.

Einen Überblick über Hintergrund, Vorgehensweise und weitere Ergebnisse des Vorberichts gibt eine Kurzfassung.

Weitere Informationen:
https://www.iqwig.de/download/N13-01_Vo ... rbeschicht... - Kurzfassung zum Vorbericht
https://www.iqwig.de/de/projekte-ergebn ... se-verfahr... - zum Vorbericht

Quelle: Pressemitteilung vom 07.07.2015
Dr. Anna-Sabine Ernst Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
https://idw-online.de/de/news634359
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Nutzen von medikamenten­beschichteten Antikörper-Stents unkl

Beitrag von WernerSchell » 07.07.2015, 16:54

Deutsches Ärzteblatt:
Nutzen von medikamenten­beschichteten Antikörper-Stents unklar
Der Nutzen oder Schaden einer Behandlung mit antikörperbeschichteten medikamentenfreisetzenden Stents
(AK-DES) im Vergleich zu nur medikamenten­freisetzenden Stents (DES) bei koronarer Herzerkrankung ist unklar.
Zu diesem ... » http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... nts-unklar
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Das Gespräch ist der Kern der Medizin

Beitrag von WernerSchell » 18.07.2015, 06:34

Aus Forum:
viewtopic.php?f=2&t=21180

Das Gespräch ist der Kern der Medizin

"Der kranke Mensch ist derjenige, der am Ende mit einem Gefühl nach Hause gehen muss, dass ihm geholfen wurde.
Dieses Gefühl kann entstehen, wenn der Arzt eine Atmosphäre geschaffen hat, innerhalb derer sich der Patient verstanden
und als Individuum ernst genommen fühlt. Ohne eine solche Atmosphäre kann keine wirkliche Qualität realisiert werden."

Bild

Prof. Dr. Giovanni Maio in Zeitschrift "MDKforum", Das Magazin der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung, Heft 2/2015 (Seite 30).
Prof. Dr. Giovanni Maio ist Autor des Buches "Medizin ohne Maß?"
Näheres unter folgender Adresse: viewtopic.php?f=2&t=20658

+++
Der vorstehende Text wurde am 17.07.2015 u.a. bei Facebook gepostet.
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Mortalität in Kliniken am Wochenende oft erhöht

Beitrag von WernerSchell » 01.08.2015, 07:25

Deutsches Ärzteblatt:
Mortalität in Kliniken am Wochenende oft erhöht
Patienten, die am Wochenende ins Krankenhaus eingeliefert werden, haben ein erhöhtes Risiko zu versterben.
Forscher des Imperial College London beobachteten diesen „weekend effect“ bei einer Reihe von Krankenhäusern ... »
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... ft-erhoeht

Sterblichkeit nach Operationen: Wochenend-Effekt beginnt schon am Freitag
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... am-Freitag
Höhere Schlaganfall- und Herzinfarktsterblichkeit an Wochenenden
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/2 ... ochenenden
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Operationen im Krankenhaus boomen

Beitrag von WernerSchell » 28.09.2015, 07:33

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 357 vom 28.09.2015

38 % der vollstationären Krankenhauspatienten wurden im Jahr 2014 operiert

WIESBADEN – Von den 18,5 Millionen stationär im Krankenhaus behandelten Patientinnen und Patienten wurde im Jahr 2014 bei 38 % (7,0 Millionen) eine Operation durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Anteil nicht verändert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war gut die Hälfte der Behandelten, die sich 2014 während ihres Krankenhausaufenthaltes einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten, 60 Jahre und älter.

+++

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44
http://www.destatis.de/kontakt

Erreichbarkeit: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.
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Die häufigsten Krankenhaus-Op in Deutschland

Beitrag von WernerSchell » 29.09.2015, 07:21

Ärzte Zeitung vom 29.o09.2015:
Hitliste: Die häufigsten Krankenhaus-Op in Deutschland
Mehr als jeder dritte Patient, der 2014 auf einer Krankenhausstation lag, ist operiert worden,
berichtet das Statistische Bundesamt. Die häufigsten Eingriffe variieren je nach Altersgruppe.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=895 ... ent&n=4512
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Medikamentenfreisetzende AK-Stents -Kein Anhaltspunkt für Nu

Beitrag von WernerSchell » 22.11.2015, 07:55

Medikamentenfreisetzende AK-Stents bei koronarer Herzkrankheit: Kein Anhaltspunkt für Nutzen

Patientenrelevanter Nutzen von medikamentenbeschichteten AK-Stents ist unklar / Datenlage bei den meisten Endpunkten unzureichend

Nach wie vor unklar ist der Nutzen einer Behandlung mit antikörperbeschichteten, medikamentenfreisetzenden Stents (AK-DES) im Vergleich zu allein medikamentenfreisetzenden Stents (DES) bei Patientinnen und Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK), die eine Stent-Implantation benötigen. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 20. November 2015 veröffentlichter Abschlussbericht, den das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt hat.

Die beiden einzigen Studien zum Vergleich von AK-DES mit DES waren zu klein, um verlässliche Aussagen zu patientenrelevanten Endpunkten abzuleiten, und die Datenlage für die meisten Endpunkte ist unzureichend. Vergleichsstudien mit anderen Behandlungsoptionen als DES ließen sich nicht identifizieren. Auch das Stellungnahmeverfahren nach dem Vorbericht brachte keinen Zugewinn an Erkenntnissen. Deshalb gibt es keinen Anhaltspunkt für einen Nutzen von AK-DES im Vergleich zu DES.

AK-DES sollen Blutverdünnung überflüssig machen

AK-DES sind auf ihrer Außenseite (zur Gefäßwand hin) mit Medikamenten zur Immunsuppression beschichtet und auf ihrer Innenseite (zur Gefäßinnenseite hin) mit Antikörpern, um das Anwachsen von Endothelzellen auf den Stent-Streben zu fördern. Dadurch soll sich die Dauer der Behandlung mit Blutverdünnern verkürzen lassen, ohne das Risiko einer erneuten Gefäßverengung (Restenose) oder einer Gerinnselbildung (Thrombose) zu erhöhen.

Die Behandlung mit Blutverdünnern über mehrere Monate hinweg ist nach DES-Implantation Standard, kann aber bei bestimmten Patientengruppen problematisch sein, z. B. wenn eine größere Operation bevorsteht. Auch wenn ein Patient bereits wegen einer anderen Erkrankung Tabletten zur Blutverdünnung dauerhaft einnehmen muss, ist eine DES-Implantation oft nicht ratsam, weil dann in der Regel gleich drei Medikamente zur Blutverdünnung parallel notwendig würden. Daher wäre es hilfreich, wenn es Stents gäbe, die die Wirksamkeit von DES besäßen, jedoch keine längerfristige Blutverdünnung erforderten.

Verfügbare Studien liefern keine relevanten Unterschiede

Die Ergebnisse in den beiden einzigen verfügbaren Studien REMEDEE und REMEDEE OCT liefern keine relevanten Unterschiede zwischen AK-DES (Handelsname Combo) im Vergleich zu Stents verschiedener Hersteller, die allein mit Medikamenten beschichtet sind (DES).

In REMEDEE sollte gezeigt werden, dass AK-DES (bei 124 Patienten) den DES in der Kontrollgruppe (mit 59 Patienten) nicht unterlegen sind. In REMEDEE OCT sollte die Überlegenheit von AK-DES (bei 29 Teilnehmern) gegenüber DES (bei 31 Teilnehmern) gezeigt werden. Auf den patientenrelevanten Nutzen war keine der beiden Studien ausgerichtet, sondern auf das Einwachsverhalten des AK-DES im Vergleich zu DES.

Die beiden Studien liefern zwar Daten zu den patientenrelevanten Endpunkten Sterblichkeit, Herzinfarkt, kardiale Bypass-Operation, Gesamtrate schwerwiegender Nebenwirkungen, Gefäßkomplikationen, zerebrovaskuläre Ereignisse und Blutungen. Allerdings ist die Datenlage zu mehreren Endpunkten unzureichend und in vielerlei Hinsicht unsicher. Aufgrund der unterschiedlichen Medikamentenbeschichtung der verschiedenen DES-Typen ist auch unklar, welchen Anteil die AK-Beschichtung tatsächlich an den Studienergebnissen hat.

Nutzen oder Schaden im Vergleich zu DES unklar

Welchen Nutzen oder Schaden die neue Stent-Generation AK-DES also im Vergleich zu DES für Patientinnen und Patienten bringt, bei denen aufgrund einer KHK eine Stent-Implantation angezeigt ist, bleibt weiterhin unklar.

Aus einer Bewertung des IQWiG im Oktober 2012 (Rapid Report N12-01) ergaben sich für Patientinnen und mit Patienten hohem Restenose-Risiko Hinweise auf einen geringeren Nutzen von AK-Stents, die allein mit Antikörpern beschichtet sind, im Vergleich zu DES. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) schloss daraufhin im März 2013 die Erstattung von AK-Stent-Implantationen bei solchen Patienten, bei denen auch ein DES-Einsatz in Betracht kommt, durch die gesetzlichen Krankenversicherungen aus.

Offen ist, ob die zurzeit noch laufenden Studien HARMONEE und RECOVERY die Frage nach dem Nutzen und Schaden von AK-DES im Vergleich zu DES für Patientinnen und Patienten mit KHK und Indikation für einen Stent beantworten können. Keine der laufenden Studien ist auf den patientenrelevanten Nutzen ausgerichtet.

DES dominieren Stent-Implantationen bei KHK-Patienten

Im Jahr 2013 wurde in Deutschland bei knapp 80 Prozent der Patientinnen und Patienten mit einer Indikation zur Stent-Implantation ein DES verwendet, bei den restlichen 20 Prozent kamen reine Metallstents (BMS) zum Einsatz. Die BMS eignen sich vor allem dann, wenn eine Behandlung mit Blutverdünnern aufgrund der Begleiterkrankungen des Patienten problematisch ist. AK-DES spielen dagegen bisher keine relevante Rolle in der klinischen Versorgung und finden beispielsweise weder in deutschen noch in internationalen Leitlinien größere Beachtung.

Ein Grund für die steigende Zahl von Stent-Implantationen ist u. a. die ständige Weiterentwicklung der Stents. „Es zeigt sich, dass moderne DES zunehmend auch Verwendung bei Patienten finden, die früher ausschließlich mit BMS behandelt wurden“, erläutert Stefan Sauerland, Leiter des Ressorts Nichtmedikamentöse Verfahren beim IQWiG, die Versorgungssituation. „Die Eigenschaften von DES der zweiten Generation ändern allmählich auch die Empfehlungen zur Dauer der notwendigen dualen Antiplättchentherapie im Anschluss an die Implantation: Die verkürzte Einnahme von Blutverdünnern erhöht die Zahl der Patienten, die für eine DES-Implantation infrage kommen – und senkt damit den Bedarf für AK-DES.“

Zum Ablauf der Berichtserstellung

Die vorläufigen Ergebnisse, den sogenannten Vorbericht, hatte das IQWiG im Juli 2015 veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Nach dem Ende des Stellungnahmeverfahrens wurde der Vorbericht überarbeitet und als Abschlussbericht im September 2015 an den Auftraggeber versandt. Die eingereichten schriftlichen Stellungnahmen werden in einem eigenen Dokument zeitgleich mit dem Abschlussbericht publiziert. Der Bericht wurde gemeinsam mit externen Sachverständigen erstellt.

Einen Überblick über Hintergrund, Vorgehensweise und weitere Ergebnisse des Abschlussberichts gibt die Kurzfassung.

Weitere Informationen:
https://www.iqwig.de/download/N13-01_Ab ... koerperbes... - Kurzfassung zum Abschlussbericht
https://www.iqwig.de/de/projekte-ergebn ... se-verfahr... - zum Abschlussbericht

Quelle: Pressemitteilung vom 20.11.2015
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Herz in Gefahr – Koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt

Beitrag von WernerSchell » 13.02.2016, 08:15

Am 12.02.2016 bei Facebook gepostet:
„Herz in Gefahr – Koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt“ - Bundesweite Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung > viewtopic.php?f=6&t=21508
Die Kampagne erscheint wichtig. Die Kampagne sollte aber nicht zur Patientenakquise dienen.
Der BARMER GEK Report Krankenhaus 2014 berichtete über die Koronare Herzkrankheit und das Boomen von Herzkatheter mit Stents
> viewtopic.php?f=4&t=20523 Für medizinische Prozeduren am Herzen sind lukrative Fallpauschalen vorgesehen!
Die "Ärzte Zeitung" berichtete am 19.06.2015: "Ärzte und Kassen schlagen Alarm:
Zu viele unnötige Herzeingriffe" > http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... sforschung
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Patienten als "Fallpauschalen" willkommen, aber ...

Beitrag von WernerSchell » 16.10.2016, 06:22

Am 16.10.2016 bei Facebook eingestellt:
Patienten sind als "Fallpauschalen" (Abrechnungsbasis) immer willkommen, als Patienten, die Zuwendung wünschen und nötig haben,
stören sie eher. Schnellstmögliche Entlassungen aus der Klinikversorgung sind das Ziel - und dabei kommt das Patientenwohl nicht selten zu kurz!
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Rückenschmerzen: Jede dritte MRT ist überflüssig

Beitrag von WernerSchell » 15.11.2016, 07:03

Ärzte Zeitung vom 15.11.2016:
Rückenschmerzen: Jede dritte MRT ist überflüssig
Auf Druck von Patienten gewähren offenbar viele Ärzte bei Rückenschmerzen eine CT oder MRT, weil sei keine Lust und Zeit auf längere Diskussionen haben.
Darauf deutet eine Umfrage in US-Kliniken. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=923 ... zen&n=5376
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Kassen-Beiträge steigen ab 2018

Beitrag von WernerSchell » 20.11.2016, 08:05

Die Rheinische Post / NGZ berichtete am 19.11.2016:
Kassen-Beiträge steigen ab 2018
Düsseldorf. Die Techniker Kasse rechnet im Branchenschnitt mit 0,2 Prozentpunkten.
Von Antje Höning
Antje Höning (anh) leitet die Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post
Die Techniker Krankenkasse (TK) will den Zusatzbeitrag 2017 stabil halten. "Ich werde dem Verwaltungsrat vorschlagen, den Zusatzbeitrag unverändert bei 1,0 Prozent zu lassen. Damit liegt die TK weiter unter dem Schnitt, der aktuell und auch im kommenden Jahr 1,1 Prozent beträgt", sagte Jens Baas, Chef der mit 9,7 Millionen Versicherten größten deutschen Krankenkasse, im Interview unserer Redaktion. "Der allgemeine Beitragssatz, der für alle hinzukommt, bleibt ohnehin bei 14,6 Prozent stabil. Die Ausgaben steigen zwar, doch wegen des Wirtschaftsbooms steigen auch die Beitragseinnahmen - allerdings nicht so stark wie die Kosten." Doch im darauffolgenden Jahr müssen die Kassenpatienten nach Ansicht des Kassenchefs branchenweit tiefer in die Tasche greifen: "Ich erwarte, dass der Beitragssatz 2018 im Schnitt aller Kassen um 0,2 Prozentpunkte auf dann 1,3 Prozent steigen wird. Damit haben wir im Branchenschnitt einen Gesamtbeitrag von 15,9 Prozent." Ursachen sind dem TK-Chef zufolge die Kostensteigerungen bei Kliniken, Medikamenten und Ärzten. "Wir haben zu viele Betten, zu teure Medikamente und eine falsche Honorarverteilung bei Ärzten."
Zugleich sprach sich Baas gegen ein Verbot des Versandhandels bei rezeptpflichtigen Arzneien aus, das Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) plant. "Ein Verbot halte ich für den falschen Weg. Damit droht der Gesundheitsminister Schiffbruch vor dem Europäischen Gerichtshof zu erleiden, denn ein Verbot dürfte die Spielregeln des EU-Binnenmarktes verletzen." Aber natürlich müsse man dafür sorgen, dass auf dem Land die Versorgung gewährleistet sei und Apotheken dort nicht in ihrer Existenz gefährdet würden.
Quelle: RP - http://m.rp-online.de/politik/kassen-be ... -1.6406194

Jens Baas im Interview
"Zu viele Betten, zu teure Arzneien, falsche Honorare"
Düsseldorf. Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, spricht im Interview mit unserer Redaktion über stabile Beiträge 2017, das Schummeln von Krankenkassen und Kardiologen, die sich selbst Nachfrage schaffen.
Von Antje Höning
Antje Höning (anh) leitet die Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post
Sie tragen einen Fitnesstracker am Arm. Wie viel Schritte schaffen Sie am Tag?
Baas An schlechten Tagen nur 5000 Schritte, mein persönliches Ziel sind aber 10.000 Schritte. Das schaffe ich oft nur, wenn ich viele telefoniere. Denn dabei gehe ich immer um meinen Schreibtisch herum.
Aktuell telefonieren Sie womöglich viel mit Ihren Verwaltungsräten, denn die Entscheidung über den Zusatzbeitrag für 2017 steht an. Wird die TK ihn erhöhen?
Baas Ich werde dem Verwaltungsrat vorschlagen, den Zusatzbeitrag unverändert bei 1,0 Prozent zu lassen. Damit liegt die TK weiter unter dem Schnitt, der aktuell und auch im kommenden Jahr 1,1 Prozent beträgt. Der allgemeine Beitragssatz, der für alle hinzukommt, bleibt ohnehin bei 14,6 Prozent stabil. Die Ausgaben steigen zwar, doch wegen des Wirtschaftsbooms steigen auch die Beitragseinnahmen - allerdings nicht so stark wie die Kosten.
… (weiter lesen unter) … http://m.rp-online.de/wirtschaft/jens-b ... -1.6406693
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„Übergewichts-Paradoxon“ bei Herzkatheter-Eingriffen

Beitrag von WernerSchell » 28.08.2017, 06:59

„Übergewichts-Paradoxon“ bei Herzkatheter-Eingriffen: Untergewichtige haben höheres Risiko

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Untergewicht, nicht Übergewicht führt bei Herzkatheter-Eingriffen zu einer höheren Sterblichkeit, zu höheren Kosten, längeren Verweildauern im Krankenhaus und häufigeren Wiedereinweisungen. Das ist das Ergebnis einer auf dem Europäischen Kardiologiekongress in Barcelona vorgestellten Analyse von mehr als einer Million US-Patienten. Ein hoher BMI ist ein bekannter Risikofaktor für Koronare Herzkrankheiten, doch zeigen Studien, dass übergewichtige und adipöse Patienten nach der Wiedereröffnung von Gefäßen mittels Herzkatheter weniger Komplikationen und bessere klinische Ergebnisse haben.

Düsseldorf, New York, Barcelona, 27. August 2017 – Untergewicht, nicht Übergewicht führt bei Herzkatheter-Eingriffen zu einer höheren Sterblichkeit, zu höheren Kosten, längeren Verweildauern im Krankenhaus und häufigeren Wiedereinweisungen. Das ist das Ergebnis einer auf dem Europäischen Kardiologiekongress (ESC) in Barcelona präsentierten Analyse von mehr als einer Million Patienten, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

„Ein hoher Body Mass Index (BMI) ist ein bekannter Risikofaktor für Koronare Herzkrankheiten, doch haben Studien gezeigt, dass übergewichtige und adipöse Patienten nach der Wiedereröffnung von Gefäßen mittels Herzkatheter weniger Komplikationen und bessere klinische Ergebnisse haben. Dieses Phänomen bezeichnen wir als Übergewichts-Paradoxon (‚obesity paradox’)”, so der Hauptautor der Studie Dr. Afnan Tariq, interventioneller Kardiologe vom Lenox Hill Hospital in New York.

Die Studie untersuchte in einer für die USA repräsentativen Patientengruppe nach einem Kathetereingriff die Zusammenhänge zwischen dem BMI und der Sterblichkeit im Krankenhaus, der Liegezeit, den Behandlungskosten sowie die Wiedereinweisungsrate innerhalb von 30 Tagen. Im Jahr 2013 hatten in den USA 1.035.727 Patienten einen Herzkatheter-Eingriff, wovon 42 Prozent ein Stent oder Ballon eingesetzt wurde. 0,4 Prozent der Patienten waren untergewichtig (BMI kleiner als 19 kg/m2), 11,4 Prozent adipös (BMI 30,1 bis 40 kg/m2) and 8 Prozent krankhaft fettleibig (BMI über 40 kg/m2).

Fazit: Untergewichtige Patienten hatten ein mehr als dreifach höheres Sterberisiko nach dem Kathetereingriff als krankhaft fettleibige, und ein fünfmal höheres als übergewichtige. Die Sterblichkeit betrug 6 Prozent bei Untergewichtigen, 2,3 Prozent bei Normalgewichtigen, 1,7 Prozent bei Übergewichtigen, 1,2 Prozent bei Adipösen, 1,9 Prozent bei krankhaft Fettleibigen.

Die Verweildauer im Krankenhaus war bei Untergewichtigen mehr als doppelt so lang wie bei Normalgewichtigen (105 Tage versus 5,1 Tage), was fast 50 Prozent höhere Kosten für Untergewichtige bedeutete (33.540 US-$ versus 22.581 US-$). Krankhaft Fettleibige hatten eine geringfügig längere Verweildauer und höhere Behandlungskosten als Normalgewichtige.

Untergewichtige wurden um 18 Prozent häufiger innerhalb von 30 Tagen wieder in ein Krankenhaus aufgenommen als Normalgewichtige, krankhaft Übergewichtige um 8,2 Prozent seltener. „Es scheint, dass Patienten mit einem höheren BMI bessere Outcomes als normalgewichtige Patienten haben“, bilanziert Dr. Tariq. „Die Studie bestätigt auch, dass die fragilen Patienten, jene mit dem niedrigsten BMI, bei Herzkatheter-Eingriffen die schlechtesten Outcomes haben.”

„Aus der Intensivmedizin ist ein ähnliches Übergewichts-Paradoxon seit längerem bekannt. Unabhängig von den aktuellen Daten zu PCI und BMI müssen wir aus kardiologischer Sicht aber darauf hinweisen, dass Übergewicht natürlich ein nachgewiesener Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist und deshalb vermieden werden sollte“, kommentiert Prof. Dr. Eckart Fleck, Pressesprecher der DGK, die aktuelle Studie.

Quelle: ESC Abstract 2017 P P492 Tariq et al: Impact of BMI on clinical outcomes and readmissions after cardiac catheterization in the USA; European Heart Journal (2017) 38 (Supplement) 710

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Quelle: Pressemitteilung vom 27.08.2017
Prof. Dr. Eckart Fleck Pressesprecher
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.
https://idw-online.de/de/news679970
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