Entbürokratisierung - Einfachere Pflegedokumentation ...

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

Moderator: WernerSchell

WernerSchell
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Entbürokratisierung - Einfachere Pflegedokumentation ...

Beitrag von WernerSchell » 15.04.2014, 09:20

Entbürokratisierung
Einfachere Pflegedokumentation in der Praxis erfolgreich getestet

Abschlussbericht zum Praxistest “Praktische Anwendung des Strukturmodells Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“ gibt entscheidende Empfehlungen zur Vereinfachung der Pflegedokumentation.

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Viele Pflegekräfte, aber auch Angehörige von Pflegebedürftigen sind unzufrieden mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands in der Pflege. Das Bundesministerium für Gesundheit hat daher ein Projekt zum Bürokratieabbau in der Pflege finanziell unterstützt. Ziel war es, verschiedene Vorschläge zum Abbau von Bürokratie in der Pflegedokumentation zu finden. Im Mittelpunkt stand dabei die Praxistauglichkeit.

Auf der Grundlage des im Projekt erarbeiteten Strukturmodells zum Aufbau einer Pflegedokumentation einschließlich des Konzepts zur praktischen Umsetzung kann der Dokumentationsaufwand erheblich reduziert werden, ohne fachliche Standards zu vernachlässigen, die Qualität zu gefährden oder haftungsrechtliche Risiken aufzuwerfen.

Hierzu erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe:
„Gute Pflege braucht vor allem eins: Zeit. Wir müssen die bürokratischen Anforderungen für die Pflegekräfte deshalb auf das Maß reduzieren, das zur Qualitätssicherung wirklich notwendig ist. Die Ergebnisse des Modellprojekts zeigen, wie das gelingen kann. Nun geht es darum, die Erfahrungen aus dem Projekt in die Fläche zu tragen. Ich freue mich über die große Bereitschaft aller Beteiligten, den begonnenen Prozess fortzusetzen.“

Im Rahmen des Projekts haben 26 stationäre Pflegeeinrichtungen und 31 ambulante Pflegedienste Modellbögen für eine einfachere Dokumentation im praktischen Alltag getestet. Das Konzept einer veränderten Dokumentationspraxis war zuvor von der Ombudsfrau für Entbürokratisierung in der Pflege, Frau Elisabeth Beikirch, zusammen mit Fachleuten aus Praxis und Wissenschaft sowie juristischer Expertise entwickelt worden.

Weitere Umsetzungsschritte sind momentan mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigten für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit in Vorbereitung. Dabei wird die Umsetzung einer umfassenden Implementierungsstrategie auf Bundes- und Landesebene vorbereitet.

Quelle: Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums vom 15.04.2013
http://www.bmg.bund.de/pflege/vereinfac ... ation.html

• Abschlussbericht und Anlagen des Projektes „Praktische Anwendung des Strukturmodells - Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“ PDF-Datei (PDF) 2 MB > http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateie ... 140414.pdf
• Anlagenband zum Abschlussbericht PDF-Datei (PDF) 1 MB > http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateie ... UHR_EB.pdf
• Entbürokratisierung der Pflege - Kommunikation von Entbürokratisierungsmaßnahmen im PNG und Überblick vom 19.03.2013 PDF-Datei (PDF) 43 KB > http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateie ... G_kurz.pdf

+++
Siehe auch in diesem Forum:
Entbürokratisierung in der Pflege - Sprüche und sonst nichts
viewtopic.php?f=3&t=20369&hilit=Entb%C3 ... atisierung
Entbürokratisierung in der Pflege - Obmudsfrau eingesetzt
viewtopic.php?f=4&t=16001&hilit=Entb%C3 ... atisierung
Projekt zur Reduzierung des Pflegedokumentationsaufwands
viewtopic.php?f=3&t=19802&p=79268#p79268
+++
Statement bei Facebook:
Entbürokratisierung - Einfachere Pflegedokumentation - Bericht des BMG vom 15.04.2014 > viewtopic.php?f=4&t=20372 - >
Den Pflegenotstand werden die angedachten Vereinfachungen nicht wirklich auflösen können.
Unabhängig vom Dokumentationsgeschehen ist für die Zuwendung und qualitätsgesicherte Versorgung
deutlich mehr Pflegepersonal erforderlich
.
- W.S.
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Gaby Modig
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Weniger Papierkram in der Pflege

Beitrag von Gaby Modig » 15.04.2014, 14:44

Die Ärzte Zeitung berichtet am 15.04.2014:
Geplant: Weniger Papierkram in der Pflege
Weniger Bürokratie bringt mehr Zeit für die eigentliche Pflege: Zu diesem Ergebnis kommt ein Praxistest.
Jetzt wollen der Gesundheitsminister, die Kassen und die Pflegeanbieter weniger Dokumentation in der Pflege.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=859 ... ege&n=3416
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

Hildegard Kaiser
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Entbürokratisierung - Einfachere Pflegedokumentation ...

Beitrag von Hildegard Kaiser » 16.04.2014, 07:39

Ich finde es löblich, dass man sich um die Vereinfachung der Pflegedokumentation sorgt,
Diskussionsrunden in Gang bringt und letztlich einen umfänglichen "Zustandsbericht" vorlegt.
Ich habe den Abschlussbericht gelesen und bin mehr als irritiert, was ich bzw. meine Einrichtung
nun damit anfangen soll. Was ich da alles lese, verdeutlich mir, dass ja alles noch komplizierter ist,
als ich bisher schon dachte.
Ich denke, dass sich vorerst nichts ändern wird. Mit Denkmodellen und Empfehlungen kommt man
m.E. nicht weiter. Wenn überhaupt, bedarf es gesetzlicher Klarstellungen zur Dokumentation -
nur das wird, mit Rücksicht auf Haftungserwägungen, für die notwendige Klarheit sorgen. Es nützt
doch nichts, stets zu erklären, die Befürchtungen bezüglicher einer Haftung seien überzogen. Die reale
Lage ist doch anders. Wer einen Fehler macht, steht schnell am Pranger - und keiner hilft. Und dann
soll man sich demnächst, weil die Doku vereinfacht wurde, Zeugen suchen, die das Geschehene - und nicht
Geschriebene - bestätigen sollen. Das kann doch nicht der richtige Weg sein.
Die Übergänge zwischen Grund- und Behandlungspflege sind im Übrigen auch öfter schwierig einzuschätzen.
Wann unterlässt man die Aufzeichnung einer Maßnahme, die Routine sein soll, und wann schreibt alles auf,
weil es Abweichungen, Besonderheiten, gibt?
Ein fehlender Hinweis auf eine mögliche Patientengefährdung kann verheerende Folgen haben!

Hilde
Mehr Pflegekräfte = bessere Pflege!

WernerSchell
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Pflegenotstand und die Reformerfordernisse

Beitrag von WernerSchell » 16.05.2014, 07:44

Pflegenotstand und die Reformerfordernisse

Das anlässlich des Pflegetreffs am 13.05.2014 Herrn Bundesminister Gröhe übergebene Papier mit den
"Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKO) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014"
ist im Netz unter folgender Adresse verfügbar: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... lungen.php

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Entbürokratisierung - Einfachere Pflegedokumentation ...

Beitrag von WernerSchell » 03.07.2014, 07:26

Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen informiert zu den Vorschlägen zur Vereinfachung der Pflegedokumentation

Chefredakteur Michael Schanz stellt die Inhalte der Ausgabe 04/2014 (Juli/August) der "Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen" vor. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema
„Vereinfachung der Pflegedokumentation -- Wunsch oder Wirklichkeit?"
Das besondere Augenmerk gilt der Beschreibung und Bewertung des Abschlussberichtes zum Praxistest „Praktische Anwendung des Strukturmodells Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege".
Darüber hinaus gibt es eine Vorschau auf weitere Heftinhalte. Siehe unter
>>> https://www.youtube.com/watch?v=i9d1xz6 ... qlyzMwu1Eg

Quelle: Mitteilung vom 02.07.2014
Diana Rosenbauer, Verlagskauffrau
Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen
Anzeigendisposition, Kongress- und Veranstaltungsmanagement
Fon: (0221) 95 15 84-25
Fax: (0221) 95 15 84-1
E-Mail: rosenbauer@rechtsdepesche.de
Internet: http://www.rechtsdepesche.de

G & S Verlag GbR
Salierring
50677 Köln
Geschäftsführer:
Prof. Dr. Volker Großkopf
Michael Schanz
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Jetzt wird abgespeckt – Entbürokratisierung in der Pflege

Beitrag von Presse » 09.07.2014, 11:32

Gemeinsame Pressemitteilung - Berlin, 04.07.2014

Jetzt wird abgespeckt – Entbürokratisierung in der Pflege kommt

GKV-Spitzenverband, Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene, Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, Interessenvertreter der Pflegebedürftigen und Selbsthilfe

Die Dokumentationen in der stationären und ambulanten Pflege können bundesweit im Umfang deutlich reduziert werden. Dazu haben die Vertragsparteien in der Pflege den nötigen Beschluss gefasst. Es ist entschieden, dass die Ergebnisse aus dem Projekt des Bundesgesundheitsministeriums „Praktische Anwendung des Strukturmodells – Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation“ mit den bestehenden Gesetzen, Verträgen und Qualitätsprüfungsinhalten zu vereinbaren sind. Der GKV-Spitzenverband, unter Beteiligung der Verbände der Pflegekassen und des Medizinischen Dienstes, die Trägerverbände der Pflegeeinrichtungen, die kommunalen Spitzenverbände, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe sowie die Interessenverbände der Pflegebedürftigen und der Selbsthilfe schaffen damit die Voraussetzungen für die flächendeckende Umsetzung der Projektergebnisse.

Zentrale Botschaft für die Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste in Deutschland ist: Die Dokumentation wird auf die wesentlichen Aspekte reduziert und von den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung im Rahmen der Qualitätsprüfungen akzeptiert. Die Kompatibilität mit den Qualitätsprüfungen und deren Maßstäben sind für die Anwendung zentrale Aspekte. Das hat auch der Praxistest gezeigt und der Abschlussbericht dokumentiert. Dieses Signal an die Pflegekräfte und Einrichtungen ist für die Orientierung und die jetzt anstehende flächendeckende Umsetzung sehr wichtig.

Im Vorfeld hatten stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste in ganz Deutschland mehrere Monate lang ein reduziertes Struktursystem der Pflegedokumentation in einem Praxistest des Bundesgesundheitsministerium ausprobiert und für gut und vor allem für praxistauglich befunden. Koordiniert wurde der Praxistest von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). Für die weitere Umsetzung hat das Gesundheitsministerium ein Projektbüro beim Pflegebevollmächtigten, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, eingerichtet.

Beispiele für eine vereinfachte Pflegedokumentation
Künftig werden Pflegeeinrichtungen z. B. in der Grundpflege nur noch Ereignisse bzw. Leistungen dokumentieren, die von der Pflegeplanung abweichen. Eine Dokumentation von Routinetätigkeiten der Grundpflege entfällt damit.
Die Pflegeplanung basiert auf einer sogenannten „strukturierten Informationssammlung“. Waren dafür bisher 13 Themenfelder beim Pflegebedürftigen überprüft worden, werden es demnächst nur noch fünf sein.
Im stationären Bereich entfallen künftig die Einzelleistungsnachweise für routinemäßig wiederkehrende Abläufe in der grundpflegerischen Versorgung und Betreuung.

Hintergrund Pflegedokumentation
Die Pflegedokumentation ist eine wichtige Grundlage, um die Qualität der Pflege sicherzustellen. Sie soll zum einen die Kommunikation aller an der Pflege Beteiligten sicherstellen - und dabei auch den Pflegebedürftigen selbst und seine Angehörigen einbinden. Zum anderen sorgt die Pflegedokumentation für Transparenz. Die Pflegedokumentation wurde in den letzten Jahren immer umfangreicher – ein Zeitaufwand, der bei der eigentlichen Pflege fehlte.

Dokumente und Links
Gemeinsame Pressemitteilung: Jetzt wird abgespeckt – Entbürokratisierung in der Pflege kommt (PDF, 53 KB)
http://www.gkv-spitzenverband.de/media/ ... Pflege.pdf

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Entbürokratisierung in der Pflege jetzt voranbringen

Beitrag von Presse » 10.07.2014, 07:40

P R E S S E M E L D U N G vom 09.07.2014

Entbürokratisierung in der Pflege jetzt voranbringen!

Berlin: Aus Anlass der Sitzung des Lenkungsgremiums zu dem Projekt 'Entbürokratisierung der Pflegedokumentation' am 09.07.2014 erklärt die BAGFW:

Unter dem Motto „Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation“ fand von Oktober 2013 bis Januar 2014 ein Praxistest zu einer veränderten Grundstruktur und fachlichen Ausrichtung der Pflegedokumentation statt. Grundlage für die Erprobung einer veränderten Dokumentationspraxis waren die Empfehlungen, die im Rahmen des Auftrags vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) an die Ombudsfrau zur Entbürokratisierung der Pflege, Frau Elisabeth Beikirch, nach intensiven Beratungen mit pflegefachlichen, pflegewissenschaftlichen und juristischen Expertinnen und Experten im Juni 2013 vorgelegt und mit Vertreterinnen und Vertretern der Fachöffentlichkeit, der Selbstverwaltung und der Länder erörtert wurden.

Der veröffentlichte Abschlussbericht “Praktische Anwendung des Strukturmodells Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“ gibt entscheidende Empfehlungen zur Vereinfachung der Pflegedokumentation. Auf der Grundlage des im Projekt erarbeiteten Strukturmodells zum Aufbau einer Pflegedokumentation einschließlich des Konzepts zur praktischen Um-setzung kann der Dokumentationsaufwand erheblich reduziert werden, ohne fachliche Standards zu vernachlässigen, die Qualität zu gefährden oder haftungsrechtliche Risiken aufzuwerfen.

Die in der BAGFW zusammenarbeitenden Spitzenverbände der Freien Wohlfahrts-pflege begrüßen dieses Ergebnis, das erstmalig wirklich zu einer Entlastung der Pflegekräfte von nicht-pflegerischen Aufgaben führen könnte. Das würde nicht nur die praktische Pflege verbessern, weil mehr Zeit für sie zur Verfügung steht, sondern auch die Motivation der Pflegenden, die seit Jahren unter einer überbordenden Dokumentationspflicht leiden.

In der heutigen Sitzung des Lenkungsgremiums wurden die organisatorischen und konzeptionellen Voraussetzungen zur Umsetzung des Strukturmodells im Rahmen einer zweijährigen nationalen Implementierungsstrategie beraten. Hierzu bedarf es bis Mitte 2016 weiterhin der politischen Begleitung und einer zentralen Steuerung des Vorhabens auf Bundes- und Landesebene.

Dazu sagt die BAGFW ihre volle Unterstützung gegenüber dem BMG und in Sonderheit dem Bevollmächtigten für die Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann zu. Die Spitzenverbände verpflichten sich auch, sich in ihren Untergliederungen für eine zügige Implementation einzusetzen.

Die BAGFW wird dazu im Frühherbst mehrere Veranstaltungen im Bundesgebiet durchführen, um Einrichtungen und Träger über den Stand und die weiteren Schritte zu informieren.

Mehr zum Konzept der Freien Wohlfahrtspflege für eine künftige Qualitätsberichterstattung unter http://www.bagfw-qualitaet.de

Kontakt: Dr. Gerhard Timm, Geschäftsführer der BAGFW, 030/ 240 89 - 129
gerhard.timm@bag-wohlfahrt.de

Mit freundlichen Grüßen
Bettina Neuhaus
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW)
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin
Tel.: 030 / 240 89 121
Fax: 030 / 240 89 133
bettina.neuhaus@bag-wohlfahrt.de
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Vereinfachung der Pflegedokumentation ...

Beitrag von WernerSchell » 14.07.2014, 07:05

"Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen", Interdisziplinäres Kompendium der Gesundheitsberufe (Jul/Aug 2014):
Schwerpunktthema "Vereinfachung der Pflegedokumentation - Wunsch oder Wirklichkeit?" - Ein Beitrag von Werner Schell und Marco Di Bella.
Weitere Informationen: "Rechtsprechungsticker" und "Gesetzgebung aktuell".
Vgl.. auch Zeitschriftenschau Juli - August 2014 (Auswahl) > viewtopic.php?f=6&t=20476
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Pflegedoku light: Fragen statt ankreuzen

Beitrag von Presse » 18.07.2014, 06:47

Pflegedoku light: Fragen statt ankreuzen
Ein neues dialogbasiertes Verfahren kann bei der Aufnahme von Patienten 30 Prozent der Zeit sparen.
Die bisher 127 Einzelfragen sollen passé sein. Der Pflegebeauftragte Laumann will jede vierte Einrichtung
für das neue Vorgehen gewinnen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=865 ... ege&n=3604

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Projekt zur Reduzierung der Pflegedokumentation

Beitrag von Presse » 24.07.2014, 06:32

"Wir brauchen jetzt die Pflegeeinrichtungen" / Staatssekretär Laumann wirbt für Projekt zur Reduzierung der Pflegedokumentation

Hannover (ots) - Seit dem 4. Juli liegt der Beschluss der Selbstverwaltung vor, dass die Ergebnisse aus dem Projekt zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation mit den bestehenden Gesetzen, Verträgen und Qualitätsprüfungsinhalten zu vereinbaren sind. Das Projekt kann damit in die Umsetzungsphase gehen. Wie diese konkret ausgestaltet werden kann, erläuterte Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, am 17. Juli im Rahmen eines vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) in Hannover organisierten Erfahrungsaustausches. Erklärtes Ziel des Staatssekretärs ist es, in den kommenden zwei Jahren eine Beteiligungsquote von 25 Prozent aller Pflegeeinrichtungen zu erreichen. Damit dies gelingen kann, wird er spätestens ab Januar 2015 das Projektbüro in Berlin entsprechend ausstatten, das von Pflegeeinrichtungen konsultiert werden kann, wenn Fragen zur Umsetzung aufkommen. "Ich sehe eine Chance, dass wir die Umsetzung hinbekommen, denn alle ziehen an einem Strang", bewertete Laumann die Aussichten seines Vorhabens.

Dies bestätigten im folgenden Gespräch unter anderem die Vertreter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen Niedersachsens (MDKN): "Wir tun alles, um den Umsetzungsprozess zu beflügeln", bestätigte der Geschäftsführer des MDKN, Carsten Cohrs. Auch Jürgen Kirchberg, Referatsleiter Pflege im Niedersächsischen Sozialministerium, äußerte sich in diesem Sinne. "In der Hand haben es nun aber vor allem die Trägerverbände und diejenigen, die die Einrichtungen führen", appellierte Laumann an die Einrichtungen, sich mit dem Projekt zu befassen. Die Rolle der Trägerverbände sieht der Staatssekretär vor allem darin, den Einrichtungen ein Schulungsangebot zu unterbreiten. Das Ministerium wird diese dabei unterstützen. Die beteiligten Dienste und Einrichtungen sehen als Grundvoraussetzungen für den Erfolg der neuen Dokumentation die zeitnahe Bereitstellung der Umsetzungsstrukturen durch den Bund und die Gewährleistung der Steuerung in den Ländern.

Der Vorsitzende der bpa-Landesgruppe Niedersachsen, Karsten Neumann, sicherte der Projektumsetzung ebenfalls seine volle Unterstützung zu. "Wir haben uns dieses Ergebnis immer gewünscht und stehen als Unternehmer voll hinter diesem Projekt. Wir werden es sowohl aus Gründen der Wirtschaftlichkeit als auch im Sinne unserer Patienten und Pflegekräfte, die beide davon profitieren, auf jeden Fall weiterverfolgen", so Neumann.

Henning Steinhoff, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle in Hannover, wies abschließend auf einen Nebeneffekt der Reform hin: "Der bpa in Niedersachsen hat über Informationsveranstaltungen bisher rund 1.000 Interessierte erreicht. Die Motivation aller Beteiligten ist sehr hoch. Wir haben hier eine neue Qualität erreicht, die auch das Ansehen und damit die Zukunft des Pflegeberufes positiv beeinflussen wird. Dafür müssen jetzt zügig die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden", so Steinhoff.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen, davon über 1.000 in Niedersachsen, die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 245.000 Arbeitsplätze und circa 18.900 Ausbildungsplätze.

Quelle: Pressemitteilung vom 18.07.2014 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Pressekontakt: Für Rückfragen und Unterlagen: Henning Steinhoff, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle Niedersachsen, Tel.: 0511/12 35 13 40 oder
0162/13 21 678, http://www.bpa.de

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Mehr Zeit für die Pflegebedürftigen durch weniger Bürokratie

Beitrag von Presse » 28.07.2014, 17:10

Mehr Zeit für die Pflegebedürftigen durch weniger Bürokratie
Staatssekretär Laumann im Gespräch mit dem bpa Bayern


Die Entlastung der Mitarbeiter in der ambulanten und stationären Altenpflege von zu hohen Dokumentationsanforderungen kann nur mit gemeinsamen Anstrengungen der Träger und der Aufsichtsbehörden gelingen. Darin waren sich nach einem Spitzengespräch in München am 24. Juli 2014 Vertreter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und weiteren Vertretern sowie dem Bevollmächtigen der Bundesregierung für Pflege, Karl-Josef Laumann, einig.
Der Staatssekretär hatte sich zuvor auf Einladung des bpa mit Vertretern der bayerischen Staatsregierung, des MDK, der Wohlfahrtsverbände und Weiterbildungsträger ausgetauscht. Außerdem nahmen bayerische Träger an dem Gespräch teil, die sich mit ihren Diensten und Einrichtungen an der Erprobung zur Reduzierung der Pflegedokumentation beteiligt hatten. Seit dem 4. Juli liegt der Beschluss der Selbstverwaltung vor, dass die Ergebnisse aus dem Projekt zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation mit den bestehenden Gesetzen, Verträgen und Qualitätsprüfungsinhalten zu vereinbaren sind. Das Projekt kann damit in die Umsetzungsphase gehen.
Laumann bekräftigte sein Ziel, in den nächsten zwei Jahren ein Viertel aller Pflegedienste und Heime in Deutschland für eine verschlankte Pflegedokumentation zu gewinnen: „Ich habe veranlasst, dass im August ein konkreter Leitfaden für die Schulung kommen wird.“ Die Pflegenden sollen außerdem durch ein Projektbüro in Berlin unterstützt werden, das spätestens ab Januar 2015 bei Fragen zur Umsetzung der neuen Dokumentationssysteme helfen soll.
Träger und Verbände rief Laumann vor allem dazu auf, über Informations- und Schulungsangebote die Möglichkeiten zur Reduzierung des Dokumentationsaufwands in der Branche noch bekannter zu machen. Hier engagiere sich der bpa in Bayern intensiv, sagte die Landesbeauftragte Ilona Taylor: „Für eine bayernweite Implementierung dieses Strukturmodells brauchen wir neben konkreten Handlungsempfehlungen ein einheitliches Schulungskonzept sowie die zeitnahe Bereitstellung der Umsetzungsstrukturen durch den Bund und die Gewährleistung der Steuerung im Land.“
Auch die Vertreter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, der im Alltag die künftig reduzierten Dokumentationssysteme prüfen und bewerten muss, kündigten erneut an, die Einrichtungen und Pflegedienste bei der Umsetzung intensiv begleiten und unterstützen zu wollen.

Für Rückfragen: Joachim Görtz , Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 089 – 8 90 44 83 20

bpa: Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 900 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 245.000 Arbeitsplätze und circa 18.900 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 19,4 Milliarden Euro.

Quelle: Pressemitteilung vom 28.07.2014
Bundesverband
privater Anbieter
sozialer Dienste e.V.
Landesgeschäftsstelle
München
Westendstraße 179
80686 München
Telefon: (089) 8 90 44 83 20
Telefax: (089) 8 90 44 83 21
bayern@bpa.de
http://www.bpa.de

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Pflege-Doku light: Laumann hofft auf Tempo

Beitrag von Presse » 18.08.2014, 06:44

Ärzte-Zeitung, 18.08.2014
Pflege-Doku light: Laumann hofft auf Tempo
Der Pflegebeauftragte will einen schnellen Wechsel von möglichst vielen Einrichtungen auf die vereinfachte Pflege- Dokumentation.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=866 ... ege&n=3667

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Entbürokratisierung in der Pflege ...

Beitrag von WernerSchell » 20.10.2014, 17:26

Entbürokratisierung in der Pflege: Mehr Zeit für Zuwendung und Betreuung

Berlin (ots) - Implementierungsphase beginnt in Kürze

Seit Anfang Juli 2014 steht fest, dass die Dokumentationen in der stationären und ambulanten Pflege deutlich reduziert werden können und mit den bestehenden Gesetzen, Verträgen und Qualitätsprüfungsinhalten zu vereinbaren sind. Zuvor hatte das Lenkungsgremium zum Projekt "Praktische Anwendung des Strukturmodells - Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege" den Entwurf des Abschlussberichts zustimmend zur Kenntnis genommen und die weitere Umsetzung des Projektes ausdrücklich begrüßt.

Der GKV-Spitzenverband, der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und die Freie Wohlfahrtspflege haben sich in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) entschlossen, die erforderliche bundeseinheitliche Implementierungsstrategie erarbeiten zu lassen und den Übergangszeitraum bis zum Abschluss des Ausschreibungsverfahrens zur Fortsetzung des Projektes zu nutzen. In Abstimmung mit allen an der vereinfachten Pflegedokumentation beteiligten Ländern, Verbänden und Organisationen wurde für diese Tätigkeit Elisabeth Beikirch gewonnen, die das Entbürokratisierungsprojekt als Ombudsfrau zuvor betreut hatte. Sie wird die Implementierungsstrategie erarbeiten und konkrete Vorschläge unterbreiten, wie die neue Dokumentationssystematik bundesweit umgesetzt werden kann und welche Unterstützung und Strukturen für die Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte erforderlich sind. Die Teilergebnisse, die unter Beteiligung der Akteure reflektiert und Anfang Dezember vorgestellt werden, dienen dann als Grundlage für das Umsetzungsprojekt. "Danach sind alle Voraussetzungen geschaffen, um ohne zeitliche Verzögerung mit der flächendeckenden Praxisphase zu beginnen, die Pflege von unnötiger Bürokratie zu entlasten und mehr Zeit für Zuwendung und Betreuung zu gewinnen", erläutert bpa-Geschäftsführer Bernd Tews.

Für eine deutschlandweite Umsetzung in den Praxisalltag der Pflegeeinrichtungen wird ein Zeitraum von zwei Jahren einkalkuliert. "In einem abgestimmten Prozess soll erreicht werden, dass nicht nur die Fachkräfte der Pflegeeinrichtungen über das notwendige Fachwissen verfügen, sondern auch alle weiteren Institutionen wie beispielsweise die Pflegekassen, der MDK oder die Heimaufsichten in den Prozess eingebunden werden und damit ihre Unterstützung deutlich machen", erklärt bpa-Geschäftsführer Herbert Mauel.

Quelle: Pressemitteilung vom 20.10.2014 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Pressekontakt: Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.030-30878860
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Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Pflege

Beitrag von WernerSchell » 09.12.2014, 07:40

Pflegebeauftragter fordert: Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Pflege
Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), will die Pflegebürokratie einschränken.
Prüfdienste sollen bei der Umstellung eine wichtige Rolle spielen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=875 ... ege&n=3913
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Weniger Bürokratie in der Pflege

Beitrag von WernerSchell » 22.12.2014, 14:43

Ärzte Zeitung vom 22.12.2014
Weniger Bürokratie in der Pflege
Berlin – Ab Anfang 2015 können Einrichtungen auf eine neue Form der Pflegedoku­mentation umsteigen. Sie werden dabei von einem neuen Projektbüro unterstützt, das der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), jetzt eingerichtet hat. „Überbordende Bürokratie und sinnentleertes Kästchenankreuzen sind für die meisten Beschäftigten in der Pflege der Motivationskiller Nummer eins. Daher freue ich mich, dass mit dem Start des Projektbüros das größte Entbürokrati­sierungsprojekt in der Geschichte der Pflegeversicherung jetzt so richtig Fahrt aufnehmen kann“, sagte Laumann in Berlin.
.... (mehr) ... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61285
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