Gesundheitswesen auf Wachstum getrimmt ....

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Rauel Kombüchen
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Gesundheitswesen auf Wachstum getrimmt ....

Beitrag von Rauel Kombüchen » 24.10.2013, 08:07

Aus Forum:
viewtopic.php?t=19759

Hallo Forum,

kein Wunder, dass es immer mehr Operationen gibt. Das Gesundheitswesen ist komplett auf Wachstum getrimmt.
Dazu gibt es vielerlei besorgniserregende Berichte:

Patienten werden im Stich gelassen - Monethik statt Ethik
viewtopic.php?t=12390&highlight=bonus
Bonusregelungen für Krankenhausärzte zurückdrängen
viewtopic.php?t=18431&highlight=bonuszahlungen
Krankenhaus-Report 2013: Steigende Anzahl an Operationen ...
viewtopic.php?t=18214&highlight=operationen
"Vorsicht! Operation": Zweitmeinung online
viewtopic.php?t=16215&highlight=operationen
Immer mehr Operationen - nicht immer zum Patientenwohl
viewtopic.php?t=16362&highlight=operationen

Ich begrüße sehr den "Klartext-Beitrag" von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk:
Ökonomie im Gesundheits- und Pflegesystem = Pflegenotstand
viewtopic.php?t=19752
Damit sind die entscheidenen Punkte angesprochen!

Gruß Rauel Kombüchen
Pflegeversicherung - Pflegebegriff erneuern und Finanzierung nachhaltig sichern! BürgerInnen müssen mehr Informationen erhalten - z.B. wg. Individualvorsorge!

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Pflege: Marktpreis als Peitsche zur Minutenpflege

Beitrag von Presse » 09.05.2014, 07:01

Ambulante Pflege: Marktpreis als Peitsche zur Minutenpflege
Die viel beklagte Minutenpflege ist nach Darstellung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes vor allem eine Folge der Unterfinanzierung ambulanter Dienste.
Gefordert werden ein "radikaler Kurswechsel" - und eine Milliarde Euro jährlich mehr.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=860 ... ege&n=3459

Kommentar zur Minutenpflege: Satt, sauber und billig
Wettbewerb ist ein scharfes Schwert. Er verteilt Macht zwischen Anbietern und Nachfragern von Leistungen - oft mit Effekten, die so vom Gesetzgeber nie gewollt waren.
Die ambulante Pflege ist ein Musterbeispiel für diese Fehlentwicklung.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=860 ... ege&n=3459

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Kliniken müssen Bonuszahlungen offenlegen

Beitrag von Presse » 30.05.2014, 08:21

Kliniken müssen Bonuszahlungen offenlegen / Unnötige Operationen sollen verhindert werden

Baierbrunn (ots) - Krankenhäuser müssen künftig in ihren Qualitätsberichten Bonuszahlungen an die Chefärzte offenlegen. Das berichtet die "Apotheken Umschau" über einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses aus Ärzten, Kliniken und Krankenkassen.
Oft werden Chefärzte nach der Zahl ihrer Behandlungen honoriert - ein Anreiz für überflüssige Eingriffe, sagen Kritiker. Patienten können nun herausfinden, ob der Arzt, der ihnen zur Operation rät, Extrageld für eine bestimmte Anzahl von Eingriffen erhält - so sie denn die oft nicht eben laienverständlich formulierten Einträge verstehen.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 6/2014 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Quelle: Pressemitteilung vom 30.05.2014 Wort und Bild - Apotheken Umschau
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
http://www.wortundbildverlag.de
http://www.apotheken-umschau.de

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Klinik-Ops: Mit der Vergütung steigt auch die Fallzahl

Beitrag von Presse » 11.07.2014, 08:17

Klinik-Ops: Mit der Vergütung steigt auch die Fallzahl
Sind viele Operationen in den deutschen Krankenhäusern unnötig? Ein Forschungsbericht offenbart jetzt:
Erhalten Kliniken für eine bestimmte Operation mehr Geld, steigt anschließend die Zahl der entsprechenden Eingriffe.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=865 ... ung&n=3588

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An Deutschlands Kliniken wird immer häufiger operiert

Beitrag von Presse » 11.07.2014, 08:44

An Deutschlands Kliniken wird immer häufiger operiert
Die Operationszahlen steigen, obwohl die Bevölkerung nicht wächst. Jetzt zeigt eine Studie Ursachen und Gegenmaßnahmen auf.
Allerdings wird das Ergebnis sehr unterschiedlich beurteilt.
Quelle: Der Spiegel
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 80370.html

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Mengenentwicklung von Operationen im Krankenhaus

Beitrag von Presse » 11.07.2014, 17:11

Pressemitteilung vom 11.07.2014

Forschungsbericht zur Mengenentwicklung von Operationen im Krankenhaus: Datenlage muss transparent werden

Berlin, 11.07.2014: Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) erachtet das vor zwei Jahren von der Bundesregierung beauftragte und jetzt am 10. Juli veröffentlichte Gutachten „Forschungsbericht zur Mengenentwicklung“1 , das sich mit steigenden Operationszahlen im Krankenhaus beschäftigt, als einen weiteren wichtigen Schritt zur besseren Analyse des im Umbruch befindlichen medizinischen Versorgungssystems. Der Bericht zeigt: Die Fallzahlen bei operativen Eingriffen steigen stetig. Der Bericht lässt jedoch aufgrund fehlender Daten, insbesondere bei der Trennung der sektoralen Vergütung, keine Schlussfolgerungen über unnötige Operationen oder Eingriffe aus wirtschaftlichen Gründen zu.
Um das bisher starke Gesundheitssystem in Deutschland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der technologischen Fortschritte und der steigenden Anspruchshaltung der Patienten zukunftsfähig und tragbar zu gestalten, fordert die DGOU ein Miteinander der Akteure im Gesundheitswesens statt gegenseitige Schuldzuweisungen.
Das beinhaltet vor allem, dass die Informationshoheit der Krankenkassen über die QRS-Daten (Qualitätssicherung mit Routinedaten) aufgelöst wird, damit die Datenlage transparent und eine Evaluation operativer Eingriffe überhaupt möglich wird.
Der Anstieg der Operationen geht laut Gutachten zu 50 Prozent auf muskuloskelettale Erkrankungen und Erkrankungen des Kreislaufsystems zurück. Bemerkenswert dabei allerdings ist, dass im Begutachtungszeitraum zwischen 2007 und 2012 die Fallzahlen für endoprothetische Versorgungen an Hüfte und Knie, anders als aus demografischen Gründen erwartet, zurückgegangen sind. In der Wirbelsäulenchirurgie hingegen ist ein Anstieg der Operationen im beobachteten Zeitraum festzustellen. Schon seit Jahren sehen die DGOU und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie diesen Anstieg sehr kritisch.
„Der Fehler dafür liegt im System“, sagt Professor Fritz Uwe Niethard, Generalsekretär der DGOU. „Früher wurde das Krankenhaus nach Verweiltagen der Patienten bezahlt, also stieg die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus. Heute wird nach Fallpauschalen bezahlt, also steigen die Operationszahlen. Die Kliniken im Wettbewerb passen sich an“, so Niethard.
Dieser Systemfehler lässt sich bei Rückenerkrankungen gut veranschaulichen.
Wenn ein rückengeplagter Wirbelsäulenpatient bei einem niedergelassenen Orthopäden und Unfallchirurgen versorgt wird, erhält dieser dafür 120 Euro für die gesamte Behandlung pro Jahr. Das gleiche Leiden wird bei einer operativen Behandlung im Krankenhaus mit einem Vielfachen vergütet. Das heißt: „Der Niedergelassene kommt mit seinem Budget nicht aus. Damit ergibt sich ein einspuriges Gleis in Richtung operative Therapie“, so Niethard.
„Das zur Begrenzung der Fallzahlen eingerichtete DRG-System2 hat keine wesentliche Veränderung gebracht“, sagt Professor Reinhard Hoffmann, stellvertretender Generalsekretär der DGOU. „Es handelt sich hierbei eher um ein Hindernis einer angemessenen hochwertigen Versorgung. Denn es zwingt die Versorger zum Teil in die Knie und begünstigt einen Teufelskreis. Sinnvoller ist ein System, das den Versorgungsauftrag, die Struktur- und Prozessqualität sowie Vorhaltekosten berücksichtigt, wie von der OECD gefordert.“
DGOU und DGOOC haben mit dem gemeinsam mit der AOK zusammengestellten Versorgungsatlas mehrfach verschiedene Anstöße zu Veränderungen der Versorgungsstrukturen gegeben. Die Fachgesellschaften bedauern, dass in diesem Bereich immer wieder einseitige Schuldzuweisungen an die Krankenhäuser erfolgen.

1) Forschungsauftrag zur Mengenentwicklung, Endbericht; Hamburg, Juli 2014. Vor zwei Jahren hatte die Bundesregierung die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und den GKV-Spitzenverband gebeten, ein Gutachten zur Erklärung für den Anstieg der Fallzahlen in deutschen Krankenhäusern in Auftrag zu geben.
2) Diagnosis Related Groups (kurz DRG, deutsch: diagnosebezogene Fallgruppen)

Weitere Informationen:
http://www.dgou.de
Kontakt für Rückfragen:
Susanne Herda
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) e.V.
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 340 60 36 -06 oder -00 (Durchwahl: -06)
Telefax: +49 (0)30 340 60 36 01
E-Mail: presse@dgou.de

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Mengenentwicklung von Operationen

Beitrag von Presse » 12.07.2014, 07:56

Forschungsbericht zur Mengenentwicklung von Operationen: Datenlage muss transparent werden

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) erachtet das vor zwei Jahren von der Bundesregierung beauftragte und jetzt am 10. Juli veröffentlichte Gutachten „Forschungsbericht zur Mengenentwicklung“ , das sich mit steigenden Operationszahlen im Krankenhaus beschäftigt, als einen weiteren wichtigen Schritt zur besseren Analyse des im Umbruch befindlichen medizinischen Versorgungssystems.

Der Bericht zeigt: Die Fallzahlen bei operativen Eingriffen steigen stetig. Der Bericht lässt jedoch aufgrund fehlender Daten, insbesondere bei der Trennung der sektoralen Vergütung, keine Schlussfolgerungen über unnötige Operationen oder Eingriffe aus wirtschaftlichen Gründen zu.

Um das bisher starke Gesundheitssystem in Deutschland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der technologischen Fortschritte und der steigenden Anspruchshaltung der Patienten zukunftsfähig und tragbar zu gestalten, fordert die DGOU ein Miteinander der Akteure im Gesundheitswesens statt gegenseitige Schuldzuweisungen. Das beinhaltet vor allem, dass die Informationshoheit der Krankenkassen über die QRS-Daten (Qualitätssicherung mit Routinedaten) aufgelöst wird, damit die Datenlage transparent und eine Evaluation operativer Eingriffe überhaupt möglich wird.

Der Anstieg der Operationen geht laut Gutachten zu 50 Prozent auf muskuloskelettale Erkrankungen und Erkrankungen des Kreislaufsystems zurück. Bemerkenswert dabei allerdings ist, dass im Begutachtungszeitraum zwischen 2007 und 2012 die Fallzahlen für endoprothetische Versorgungen an Hüfte und Knie, anders als aus demografischen Gründen erwartet, zurückgegangen sind. In der Wirbelsäulenchirurgie hingegen ist ein Anstieg der Operationen im beobachteten Zeitraum festzustellen. Schon seit Jahren sehen die DGOU und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie diesen Anstieg sehr kritisch.

„Der Fehler dafür liegt im System“, sagt Professor Fritz Uwe Niethard, Generalsekretär der DGOU. „Früher wurde das Krankenhaus nach Verweiltagen der Patienten bezahlt, also stieg die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus. Heute wird nach Fallpauschalen bezahlt, also steigen die Operationszahlen. Die Kliniken im Wettbewerb passen sich an“, so Niethard.

Dieser Systemfehler lässt sich bei Rückenerkrankungen gut veranschaulichen.
Wenn ein rückengeplagter Wirbelsäulenpatient bei einem niedergelassenen Orthopäden und Unfallchirurgen versorgt wird, erhält dieser dafür 120 Euro für die gesamte Behandlung pro Jahr. Das gleiche Leiden wird bei einer operativen Behandlung im Krankenhaus mit einem Vielfachen vergütet. Das heißt: „Der Niedergelassene kommt mit seinem Budget nicht aus. Damit ergibt sich ein einspuriges Gleis in Richtung operative Therapie“, so Niethard.

„Das zur Begrenzung der Fallzahlen eingerichtete DRG-System2 hat keine wesentliche Veränderung gebracht“, sagt Professor Reinhard Hoffmann, stellvertretender Generalsekretär der DGOU. „Es handelt sich hierbei eher um ein Hindernis einer angemessenen hochwertigen Versorgung. Denn es zwingt die Versorger zum Teil in die Knie und begünstigt einen Teufelskreis. Sinnvoller ist ein System, das den Versorgungsauftrag, die Struktur- und Prozessqualität sowie Vorhaltekosten berücksichtigt, wie von der OECD gefordert.“

DGOU und DGOOC haben mit dem gemeinsam mit der AOK zusammengestellten Versorgungsatlas mehrfach verschiedene Anstöße zu Veränderungen der Versorgungsstrukturen gegeben. Die Fachgesellschaften bedauern, dass in diesem Bereich immer wieder einseitige Schuldzuweisungen an die Krankenhäuser erfolgen.

1) Forschungsauftrag zur Mengenentwicklung, Endbericht; Hamburg, Juli 2014. Vor zwei Jahren hatte die Bundesregierung die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und den GKV-Spitzenverband gebeten, ein Gutachten zur Erklärung für den Anstieg der Fallzahlen in deutschen Krankenhäusern in Auftrag zu geben.
2) Diagnosis Related Groups (kurz DRG, deutsch: diagnosebezogene Fallgruppen)

Weitere Informationen:
http://www.dgou.de Kontakt für Rückfragen:

Susanne Herda
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) e.V.
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 340 60 36 -06 oder -00
Telefax: +49 (0)30 340 60 36 01
E-Mail: presse@dgou.de

Quelle: Pressemitteilung vom 11.07.2014
Susanne Herda Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie
http://idw-online.de/de/news596031

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Gesundheits- und Sozialsektor wächst

Beitrag von WernerSchell » 06.08.2015, 13:33

Gesundheits- und Sozialsektor wächst weiter: Pflege auf Platz eins

Hamburg – Der Wirtschaftssektor Gesundheit und Soziales wächst und wächst. Das zeigen Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), der gesetzlichen Unfallversicherung für die nicht staatlichen Einrichtungen dieser Branchen in Deutschland. So stieg die Zahl der dort versicherten Personen von 2009 bis 2014 um rund zwölf Prozent auf über 7,7 Millionen. Die Berufsgenossenschaft unterstützt die Unternehmen mit vielfältigen Angeboten beim Arbeits- und Gesundheitsschutz. Ganz aktuell: Vom 7. bis 9. September läuft in Hamburg das „BGW forum 2015 – Gesundheitsschutz und Altenpflege“.

Pflege auf Platz eins

Den stärksten Personalzuwachs im privaten und frei-gemeinnützigen Gesundheits- und Sozialsektor verzeichnete 2009 bis 2014 die Pflege: Dort zählte die BGW im vergangenen Jahr rund 1,55 Millionen Versicherte, fast 300.000 mehr als fünf Jahre zuvor. Der prozentuale Anstieg der Versichertenzahl war in dieser Branche mit rund 24 Prozent doppelt so hoch wie bei den BGW-Mitgliedsbetrieben insgesamt.

Auf Platz zwei beim Personalzuwachs kam die Kinderbetreuung: Dort stieg die Zahl der Versicherten von 2009 bis 2014 um über 170.000 auf etwa 780.000 Personen. Das entspricht einer Zunahme um rund 28 Prozent. Platz drei belegten Beratungs- und Betreuungsstellen mit einer Zunahme um fast 130.000 auf rund 1,2 Millionen Versicherte (+ ca. 12 Prozent).

Zu den insgesamt mehr als 620.000 Unternehmen in Deutschland, die über die BGW gegen Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten abgesichert sind, gehören ferner beispielsweise Kliniken, ärztliche und therapeutische Praxen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Apotheken, Friseursalons, Kosmetikbetriebe und Schädlingsbekämpfungsunternehmen.

Gesund und sicher arbeiten

„Damit die Beschäftigten in unseren Mitgliedsbetrieben ihre gesellschaftlich außerordentlich wichtigen Aufgaben gesund und sicher erfüllen können, benötigen sie zum einen gute Arbeitsbedingungen“, erklärt Jörg Schudmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der BGW. „Zum anderen sind gesunderhaltende persönliche Ressourcen wichtig. Diese muss letztlich jede und jeder selbst trainieren und ausbauen. Die Betriebe können ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei aber sinnvoll unterstützen.“

Zu beiden Aspekten – den gesunden Arbeitsbedingungen wie der Förderung persönlicher Ressourcen – bietet die BGW ihren Mitgliedsunternehmen beispielsweise Informationsmaterialien, Beratung, Arbeitshilfen, Seminare und Fachkongresse. Mehr erfahren Interessierte unter http://www.bgw-online.de.

BGW forum 2015 – Gesundheitsschutz und Altenpflege

Wer sich mit aktuellen Aspekten des gesunden und sicheren Arbeitens in der Pflege beschäftigen möchte, kann dazu vom 7. bis 9. September das „BGW forum 2015 – Gesundheitsschutz und Altenpflege“ in Hamburg besuchen. Der dreitägige Fachkongress richtet sich an alle, die direkt oder indirekt mit dem Berufsalltag in dieser Branche zu tun haben – von den Beschäftigten und Führungskräften bis hin zu Beteiligten in Arbeitsschutz, Wissenschaft, Politik und Verbänden.

Auf dem Programm stehen über 170 Vorträge und Workshops zu verschiedensten Aspekten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Das Themenspektrum reicht von der Kommunikation und Führung über den Umgang mit psychischen Belastungen bis zur Prävention von Haut- und Atemwegserkrankungen, Rückenbeschwerden und Infektionen. Weitere Informationen finden sich im Buchungsportal http://www.bgwforum.de.

Über uns
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für mehr als 7,7 Millionen Versicherte in über 620.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Quelle: Pressemitteilung vom 06.08.2015
Pressekontakt:
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Torsten Beckel und Sandra Bieler, Kommunikation
Pappelallee 33/35/37, 22089 Hamburg
Tel.: (040) 202 07-27 14, Fax: (040) 202 07-27 96
E-Mail: presse@bgw-online.de
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Gesundheits- und Sozialsektor wächst

Beitrag von WernerSchell » 10.08.2015, 06:13

Gesundheits- und Sozialsektor wächst
(Quelle: BGW) Der Wirtschaftssektor Gesundheit und Soziales wächst und wächst. Das zeigen Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), der gesetzlichen Unfallversicherung für die nicht staatlichen Einrichtungen dieser Branchen in Deutschland. So stieg die Zahl der dort versicherten Personen von 2009 bis 2014 um rund zwölf Prozent auf über 7,7 Millionen. Die Berufsgenossenschaft unterstützt die Unternehmen mit vielfältigen Angeboten beim Arbeits- und Gesundheitsschutz. Ganz aktuell: Vom 7. bis 9. September läuft in Hamburg das „BGW forum 2015 – Gesundheitsschutz und Altenpflege“.
Den stärksten Personalzuwachs im privaten und frei-gemeinnützigen Gesundheits- und Sozialsektor verzeichnete 2009 bis 2014 die Pflege: Dort zählte die BGW im vergangenen Jahr rund 1,55 Millionen Versicherte, fast 300.000 mehr als fünf Jahre zuvor. Der prozentuale Anstieg der Versichertenzahl war in dieser Branche mit rund 24 Prozent doppelt so hoch wie bei den BGW-Mitgliedsbetrieben insgesamt.
Auf Platz zwei beim Personalzuwachs kam die Kinderbetreuung: Dort stieg die Zahl der Versicherten von 2009 bis 2014 um über 170.000 auf etwa 780.000 Personen. Das entspricht einer Zunahme um rund 28 Prozent. Platz drei belegten Beratungs- und Betreuungsstellen mit einer Zunahme um fast 130.000 auf rund 1,2 Millionen Versicherte (+ ca. 12 Prozent).

Quelle: Mitteilung vom 09.08.2015
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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