Mehr Geld für die Pflege - Große Koalition gibt Signale ...

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

Moderator: WernerSchell

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Gaby Modig
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Mehr Geld für die Pflege - Große Koalition gibt Signale ...

Beitrag von Gaby Modig » 24.10.2013, 06:54

Vorweg - auf den Punkt gebracht:
"Mehr Personal, bessere Pflege"
Interview mit Werner Schell
Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... d-1.316561
Bild

+++

Die in Düsseldorf erscheinenende "Rheinische Post" berichtet in ihrer Lokalausgabe "Neuss-Grevenbroicher Zeitung" (Teil ) am 08.08.2013 zu folgendem Thema:

Mehr Geld für die Pflege - Große Koalition gibt Signale für höhere Sozialbeiträge
zuletzt aktualisiert: 24.10.2013 - 06:36

Berlin (RP). Trotz prall gefüllter Sozialkassen werden die Sozialbeiträge unter einer großen Koalition voraussichtlich steigen. Schon im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen zeichnet sich ab, dass der Beitragssatz zur Pflegeversicherung angehoben wird.
... (mehr) ... http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.3768190

Rheinische Post:
Mehr Geld für Pflege
Kommentar Von Eva Quadbeck
... (mehr) ... http://www.finanzen.net/nachricht/aktie ... ck-2734401
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

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Verdi für höhere Beiträge zur Pflegeversicherung

Beitrag von Presse » 24.10.2013, 11:15

Verdi für höhere Beiträge zur Pflegeversicherung
Bei ihrem Auftakttreffen haben Union und SPD über Formalien gesprochen. Inhalte spielten keine Rolle. Das wird sich bald ändern, zumal ein Vorhaben auf Gewerkschaftsseite schon auf Zustimmung stößt.
Quelle: Handelsblatt
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 75964.html

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Koalition ... Das sind die 17 Köpfe der AG Gesundheit

Beitrag von Presse » 25.10.2013, 06:09

Ärzte Zeitung, 25.10.2013
Koalitionsverhandlungen
Das sind die 17 Köpfe der AG Gesundheit


Die Arbeitsgruppe Gesundheit für die Koalitionsverhandlungen steht: Drei Ärzte und eine Krankenschwester sind dabei, wenn der gesundheitspolitische Fahrplan der kommenden vier Jahre skizziert wird. Wir stellen die 17 Teilnehmer vor.
Von Rebecca Beerheide, Sunna Gieseke und Anno Fricke
BERLIN. Bevor die gesundheitspolitische Agenda von Schwarz-Rot in einen Koalitionsvertrag einfließt, werden sich acht Politikerinnen und neun Politiker aus CDU, CSU und SPD in den nächsten Wochen mit den drängenden Gesundheitsthemen auseinandersetzen. Sie bilden die Arbeitsgruppe Gesundheit der Koalitionsverhandlungen.
Angeführt werden die Delegationen von Union und SPD von Jens Spahn und Professor Karl Lauterbach ( http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... ndeln.html ). Beide sind keine Unbekannten im politischen Geschäft.
... (weiter lesen unter) ... http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... swahl+2013

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Pflegereform muss schnell kommen

Beitrag von Presse » 28.10.2013, 07:28

Kuratorium Altershilfe: "Wir können auf Pflegereform nicht warten"
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) drängt auf einen "Nationalen Aktionsplan für die Pflege".
"Wir können nicht länger auf eine Reform warten", sagte der KDA-Vorsitzende Jürgen Gohde. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=848 ... ege&n=3064

Koalitionsverhandlungen: SPD und CSU wollen Pflegereform
SPD und CSU haben Themenlisten für die Koalitionsverhandlungen vorbereitet. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=848 ... ege&n=3064

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Zwei Männer machen Gesundheitspolitik

Beitrag von Presse » 30.10.2013, 10:16

Lautsprecher für Gesundheit: Zwei Männer machen Gesundheitspolitik
Mit Jens Spahn (CDU) und Karl Lauterbach (SPD) führen ausgewiesene Fachleute die Delegation der Parteien in der Gesundheitspolitik. Dass sich beide für höhere Ämter berufen fühlen – keine Frage. Wer macht das Rennen?
Quelle: FAZ-Frankfurter Allg. Zeitung
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 39733.html

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Pflege: Start der Verhandlungen geglückt

Beitrag von Presse » 30.10.2013, 16:47

Pflege: Start der Verhandlungen geglückt / bpa begrüßt geplante Erhöhung des Pflegebeitrags

Berlin (ots) - Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung soll unter einer schwarz-roten Regierung um voraussichtlich 0,5 Prozentpunkte steigen. Zumindest über dieses Thema besteht schon Einigkeit zwischen den beiden zukünftigen Koalitionspartnern.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), der schon seit geraumer Zeit eine Anhebung in ähnlicher Größenordnung fordert, begrüßt dieses erste Ergebnis. "Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wird immer mehr zunehmen, während immer weniger Menschen Beiträge zahlen. Gleichzeitig ist die im Wahlkampf versprochene bessere Personalausstattung in der Pflege dringend notwendig. Und schließlich erfordert die sukzessive Entwertung der Pflegeleistungen durch die Inflation eine kontinuierliche Dynamisierung der Leistungen und zusätzliche Einnahmen. Ohne eine Erhöhung des Beitragssatzes läuft die Pflege Gefahr, nicht mehr flächendeckend in gleich hoher Qualität verfügbar zu sein", erläutert bpa-Präsident Bernd Meurer.

"Man muss nicht einer der fünf Wirtschaftsweisen sein, um zu verstehen, dass die zusätzlichen fünf Milliarden Euro in ein paar Jahren nicht mehr so viel wert sein werden wie heute. Ohne die Anpassungen der Leistungen droht bei Pflegebedürftigkeit Sozialhilfeabhängigkeit, und ohne zusätzliches Personal ist die nötige Zuwendung und Pflege nicht zu schaffen", so Meurer. "Um die Finanzierung der Pflege langfristig zu sichern, müssen jetzt die Weichen gestellt werden. Dazu gehört auch, dass die Schlechterstellung der Heimbewohner bei der Krankenversicherung endgültig beendet wird."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 8.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 245.000 Arbeitsplätze und circa
18.900 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 19,4 Milliarden Euro.

Quelle: Pressemitteilung vom 30.10.2013 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Pressekontakt: Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.: 030-30878860, www.bpa.de

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Pflege: Start der Verhandlungen geglückt

Beitrag von PflegeCologne » 31.10.2013, 07:45

Presse hat geschrieben:Pflege: Start der Verhandlungen geglückt / bpa begrüßt geplante Erhöhung des Pflegebeitrags ...
Hallo, dass der Pflegebeitrag voraussichtlich angehoben werden muss, ist grundsätzlich nachvollziehbar. Aber allein schon die geplante Erhöhung "zu feiern", klingt in meinen Ohren ein wenig merkwürdig.
Erst müssen doch die Leistungsverbesserungen besprochen und vereinbart werden. Dann wissen wir was wann teurer wird.
lb. Grüße Pflege Cologne
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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Pflege - Brief zur anstehenden Reform - Danke!

Beitrag von PflegeCologne » 31.10.2013, 07:58

Ich las den folgenden Beitrag:
Koalitionsverhandlungen in Berlin – offener Brief an die Arbeitsgruppe Gesundheit zur anstehenden Pflegereform
http://www.mg-heute.de/koalitionsverhan ... egereform/
Herr Schell, ich danke für klaren Worte!
Liebe Grüße Pflege Cologne
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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Mehr Personal = bessere Pflege! - Hauptknackpunkt

Beitrag von WernerSchell » 31.10.2013, 12:44

Vgl. auch:
Pflegereform ist ein Thema der Koalitionsverhandlungen : Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk votiert gegenüber der "Arbeitsgruppe Gesundheit" und fordert die Auflösung des Pflegenotstandes:
Ohne deutlich mehr Personal wird es keine bessere Pflege geben!
Brief vom 30.10.2013 hier (PDF) http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... Pflege.pdf
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Pflegeversicherung - Warnung vor höheren Beiträgen

Beitrag von Presse » 01.11.2013, 14:48

Arbeitgeber warnen vor höheren Beiträgen zu Pflegeversicherung
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat Union und SPD davor gewarnt, bei ihren Koalitionsverhandlungen
eine Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung zu vereinbaren. „Arbeitnehmern und Betrieben nützt es wenig ... »
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... rsicherung

Pflege: Reformforderungen an die Koalitionäre
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... litionaere
Koalitionsverhandlungen: Für SPD ist Pflegereform „unverzichtbar“
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... erzichtbar

Spahn: Bürgerversicherung kann es nicht geben
„Eines ist klar. Eine Bürgerversicherung kann es in einer großen Koalition nicht geben. Jeder, der das Wahlergebnis sieht, weiß,
wie die Verhältnisse sind.“ Das sagte der Delegationsführer der Union, Jens Spahn, vor der heutigen Sitzung ... »
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... icht-geben

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Pflege: Gratisreform nur mit Leistungskürzungen möglich

Beitrag von Presse » 05.11.2013, 10:24

Pflege: Gratisreform nur mit Leistungskürzungen möglich / bpa kritisiert Äußerungen von Arbeitgeberpräsident Hundt

Berlin (ots) - Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Dieter Hundt hat die zukünftigen Koalitionspartner davor gewarnt, eine Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung zu vereinbaren, und behauptet, eine Reform wäre auch kostenneutral möglich. Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), sieht in dieser Äußerung einen Affront gegen alle, die mit dem Thema zu tun haben, egal ob als Betroffene oder Pflegende: "Wer sich ernsthaft gegen eine Beitragserhöhung bei der Pflegeversicherung ausspricht, müsste einer wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen erklären, dass dann die Leistungen der Versicherung künftig reduziert werden müssten und damit Pflegebedürftigkeit wieder zum Sozialhilferisiko Nummer 1 würde", kritisiert Meurer.

"Solche alten Reflexe der Arbeitgeberverbände muten nach offen gezeigter Unkenntnis über die Auswirkungen auf die pflegebedürftigen Menschen an. Jeder, der auch nur am Rande die Nachrichten über den demografischen Wandel verfolgt, weiß, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wächst. Entsprechend steigt auch der Bedarf an Leistungen aus der Pflegeversicherung. Wer vor diesem Hintergrund eine ,Kostenneutralität' auch nur im Entferntesten für möglich hält, ignoriert die inzwischen allseits bekannte Entwicklung auf nahezu gefährliche Art und Weise", so Meurer weiter. Der bpa sieht eine Anhebung des Pflegebeitrags seit Jahren als dringend notwendig an. Erst Ende Oktober hatte der Verband es in einer Pressemitteilung begrüßt, dass zwischen Union und SPD über eine Erhöhung der Beiträge offenbar Einigkeit besteht.

Quelle: Pressemitteilung vom 05.11.2013 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Pressekontakt: Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.: 030-30878860, www.bpa.de

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Pflegenotstand - mehr Personal - bessere Pflege

Beitrag von Sabrina Merck » 06.11.2013, 08:11

WernerSchell hat geschrieben: Koalitionsverhandlungen : Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk votiert gegenüber der "Arbeitsgruppe Gesundheit" und fordert die Auflösung des Pflegenotstandes:[/b][/color]
Ohne deutlich mehr Personal wird es keine bessere Pflege geben! ....
Guten Morgen allerseits!
Ich begrüße diesen erneuten "Klartext" sehr. Denn an mehr Personal geht kein Weg vorbei. Wenn es bei den jetzigen Verhältnissen bleiben sollte und nur ein wenig Geld neu verteilt wird, kann es mit dem Pflegesystem nur weiter abwärts gehen. Die politisch Verantwortlichen müssen sich beim Teilleistungssystem Pflegeversicherung auf die wichtigen "Baustellen" konzentrieren. Nur das wird uns voran bringen. Und insoweit liegt Pro Pflege ... goldrichtig.
Lb. Grüße Sabrina Merck
Dem Pflegesystem und den pflegebedürftigen Menschen muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden! Daher:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk!
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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Pflegenotstand abwenden ...

Beitrag von Presse » 07.11.2013, 07:00

Pflegenotstand abwenden - Sozialverband SoVD legt Maßnahmenpaket vor

Berlin (ots) - Der Sozialverband SoVD hat vor einem Pflegenotstand in Deutschland gewarnt. "Es besteht ein enormer Handlungsbedarf für eine umfassende Pflegereform. Angesichts der steigenden Zahlen pflegebedürftiger Menschen muss das Thema nach der Regierungsbildung rasch in Angriff genommen werden", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Mittwoch in Berlin. "Bereits heute fehlen gut ausgebildete Fachkräfte, die eine bedarfsgerechte Pflege gewährleisten. Zudem steigen die Armutsrisiken für die Menschen, die von Pflege betroffen sind", sagte Bauer. Er stellte das Konzept "Solidarische Pflege-Bürgerversicherung" vor. Darin schlägt der Sozialverband neben verbesserter Leistung und Finanzierung eine effektivere Organisation der Pflegeversicherung vor. Aus Sicht des Verbandes sind insbesondere drei Maßnahmen erforderlich, um mit einer Pflegebürgerversicherung künftige Herausforderungen zu meistern.

An erster Stelle stehen die Pflegeleistungen. Sie müssen nach Einschätzung des Verbandes ein qualitatives Höchstmaß erreichen und den Pflegebedürftigen einen gleichen Zugang eröffnen.

Zweitens fordert der SoVD die Einführung einer Pflege-Bürgerversicherung auf der Grundlage der Sozialen Pflegeversicherung.

Drittens sehen die Vorschläge eine gerechtere Finanzierung der Pflege vor. Dazu gehört die Wiederherstellung der Beitragsparität ebenso wie eine bessere Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Versicherten.

In dem Konzept wird zudem eine Stärkung der professionellen Pflege angemahnt. Der SoVD fordere ein verbindliches und bundeseinheitliches System, dass eine verstärkte Personalausstattung in den Pflegeeinrichtungen gewährleiste. Als "vorrangig" bezeichnete Verbandspräsident Bauer eine bessere Entlohnung der Pflegekräfte, um die Attraktivität des Berufsbildes zu steigern.

Quelle: Pressemitteilung vom 06.11.2013 SoVD Sozialverband Deutschland
Pressekontakt:
Kontakt: Benedikt Dederichs
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Zuletzt geändert von Presse am 07.11.2013, 07:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Bundesministerium für Pflege gefordert

Beitrag von Presse » 07.11.2013, 07:03

Arbeitgeberverband Pflege fordert Bundesministerium für Pflege

Berlin (ots) - Die Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP) hat am heutigen Mittwoch in München das Präsidium für die Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Neu in das AGVP-Präsidium wurden Walther Wever, CEO der Curanum AG und Dieter Wopen, CEO Marseille-Kliniken AG, gewählt. Ebenfalls einstimmig als Präsident wiedergewählt wurde Thomas Greiner. Neben Jörg Braesecke, Vorsitzender der Geschäftsführung Kursana, wurden Friedhelm Fiedler, Mitglied der Geschäftsleitung Pro Seniore und Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) einstimmig als Vizepräsidenten bestätigt. Der langjährige Geschäftsführer, Dr. Helmut Braun, wurde von den Mitgliedern herzlich in den Ruhestand verabschiedet. Er schied damit aus dem Präsidium aus, wird jedoch für den Arbeitgeberverband Pflege künftig beratend weiter tätig sein. Dr. Florian Bauckhage-Hoffer wurde von der Mitgliederversammlung zum neuen Geschäftsführer berufen.
Bauckhage-Hoffer wird, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, nicht dem Präsidium angehören.

Dazu Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege, in seinem Ausblick auf die kommenden zwei Jahre: "Deutschland braucht ein eigenständiges Bundesministerium für Pflege, um den immensen demographischen Herausforderungen wirksam begegnen zu können. Die Pflege muss in vielen Bereichen neu aufgestellt werden. Ein gesamtgesellschaftlich so wichtiges Thema, wie das die Pflege ist, gehört zurück in die Hand des Bundes. Die weitgehende Kompetenzverteilung auf 16 Bundesländer war und ist ein großer Fehler". Zu den Schwerpunkten der Verbandsarbeit sagte Greiner: "Eine zukunftsweisende Tarifpolitik wird in der Kommission zur Regelung eines weiterführenden Mindestlohns in der Pflege ebenso zu gestalten sein, wie wir uns intensiv um die Fachkräftesicherung, wie auch die Personalbindung in unseren Unternehmen und die konsequente Umsetzung der Vereinbarungen aus der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive kümmern werden. Der konsequente Kampf gegen ungezügelten "Bürokratie-Aufbau" durch Pflegekammern in den verschiedenen Bundesländern, erfordert ebenfalls unseren vollen Einsatz".

Quelle: Pressemitteilung vom 06.11.2013 Arbeitgeberverband Pflege e.V.
Pressekontakt: Steffen Ritter, Pressesprecher
Mobil: +49 (0)160- 15 31 796
E-Mail: presse@arbeitgeberverband-pflege.de
www.arbeitgeberverband-pflege.de

Arbeitgeberverband Pflege e.V.
Friedrichstraße 191
10117 Berlin

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Diakonie: Weichen für Pflegereform jetzt stellen

Beitrag von Presse » 17.11.2013, 13:43

Diakonie: Weichen für Pflegereform jetzt stellen

Berlin, 17. November 2013 Die Diakonie erwartet von der neuen Bundesregierung, dass sie den Pflegebedürftigkeitsbegriff zu Beginn dieser Legislaturperiode neudefiniert. Dazu liege bereits ein Vorschlag des Expertenbeirats vor. Zudem müsse die Umsetzung auf ein solides finanzielles Fundament gestellt werden. "Die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs kann nicht kostenneutral erfolgen. Dies zeigen die Modellrechnungen des Pflegebeirates und unsere Erfahrungen aus der Praxis", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Ohne ausreichende Finanzierung bleiben die dringend notwendigen Verbesserungen für die Pflegebedürftigen, ihre Angehörigen und die Pflegekräfte aus. Das darf nicht passieren", betont Loheide.

Die Weichen für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung müssen nach Ansicht der Diakonie jetzt in den Koalitionsverhandlungen gestellt werden. "Dies halten wir für eine der drängendsten Aufgaben der neuen Regierung. Angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft können wir nicht noch einmal eine Legislaturperiode verstreichen lassen", bekräftigt Loheide.

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff berücksichtigt, wie selbstständig pflegebedürftige Menschen ihr Leben gestalten können. Die bisherige Beschränkung auf bestimmte, körperbezogene Verrichtungen entfällt. Sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Pflege wird dies zu Höherstufungen führen. Diese Höherstufungen müssen mit höheren Leistungen der Pflegeversicherung einhergehen.
In der stationären Pflege muss der Personalschlüssel erhöht werden, weil der Hilfe- und Pflegebedarf der Bewohner steigen wird. Der Mehrbedarf an Pflegekräften muss sich in den Pflegesätzen widerspiegeln. Außerdem muss die Pflegeversicherung auf eine nachhaltige Basis gestellt werden. "Eine Anhebung des Beitragssatzes um 0,5 Prozent halten wir für das Minimum, wenn dem Pflegebedarf von Menschen mit Demenz und psychischen Beeinträchtigungen entsprochen werden soll", betont Loheide.

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Quelle: Pressemitteilung vom 17.11.2013
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin

Pressestelle, Zentrum Kommunikation
Telefon +49 30 65211-1780 | Fax +49 30 65211-3780
E-Mail: pressestelle@diakonie.de

Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Caroline-Michaelis-Str. 1 | 10115 Berlin Telefon +49 30 65211-0 | Fax +49 30 65211-3333
E-Mail: diakonie@diakonie.de | www.diakonie.de

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