Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 04.03.2015, 07:43 
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Ärzte Zeitung, 03.03.2015
Gröhe fordert - Reha in der Pflege aufwerten!
Rehabilitation ist bisher auf Wiedereingliederung fokussiert. Das muss sich ändern, fordert Gröhe.
KÖLN. Die Pflegereform wird dazu beitragen, dem Prinzip Rehabilitation vor Pflege in Deutschland mehr Gewicht zu verleihen, hofft Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU).
"Das Thema ist noch nicht in den Köpfen der Menschen und damit noch nicht ausreichend in der Pflegerealität angekommen", sagte Gröhe beim 13. Sozialrechtstag.
Rehabilitation sei nach wie vor für viele ausschließlich mit der Wiederherstellung der Arbeitskraft verbunden. Dabei würde verkannt, welchen Beitrag sie auch für die Eigenständigkeit
und die Lebensqualität älterer Menschen leisten kann. > http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... 1674899040
...
Bei über einer Million Pflegebegutachtungen im Jahr komme es nur in knapp 6000 Fällen zu einer Reha-Empfehlung. "Da ist noch gewaltig Luft nach oben", betonte der Minister.
Nach seinem Eindruck wird das neue Begutachtungssystem besser geeignet sein, die Rehabilitationsfähigkeit von Pflegebedürftigen abzubilden. > http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... =597559575
...
(weiter lesen unter) > http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=880 ... ion&n=4073

+++
Anmerkung der Moderation:
Im SGB XI gibt es klar einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation. Diesbezügliche Ansprüche werden aber weitgehend nicht realisiert, aus Kostengründen - u.a. auch mit der Bemerkung:
"Es lohnt sich nicht" oder "eine Reha macht keinen Sinn" ...
In dem o.a. Bericht heißt es u.a.:
"Das Problem aus Gröhes Sicht: Die Pflegekassen sind zwar bereits verpflichtet, Pflegebedürftige über Reha-Möglichkeiten zu beraten. Zudem sehen die Richtlinien des GKV-Spitzenverbands
die Stärkung der geriatrischen Reha vor."
Die Krankenkassen müssen konkret angewiesen werden, Rehabilitationsmaßnahmen konsequent zur Geltung zu verhelfen. Dabei dürfen ökonomische Erwägungen nicht dominieren.
Der Ankündigung des Bundesgesundheitsminister kann daher nicht widersprochen werden. Allerdings hat es solche Erklärungen schon öfter gegeben - und nichts hat sich geändert.
Es kann auch jetzt nicht gesehen werden, welche Vorschrift im SGB XI die Kassen zu einem Umdenken in der Bewilligungspraxis veranlassen könnten.


+++

Der nachfolgende Text wurde bei Facebook gepostet:
Bild >>> https://www.facebook.com/werner.schell.7

"Rehabilitation in der Pflege aufwerten!" - Dies fordert der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe nach einem Bericht in der Ärzte Zeitung vom 03.03.2015. Die Rehabilitation sei bisher auf Wiedereingliederung fokussiert. Das müsse sich ändern, fordert Gröhe. Die aktuelle Pflegereform soll dazu beitragen, dem Prinzip Rehabilitation vor Pflege in Deutschland mehr Gewicht zu verleihen. Der vollständige Bericht ist unter folgender Adresse nachlesbar: http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=880 ... ion&n=4073
Dazu ist aus der Sicht von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk anzumerken: Im SGB XI gibt es klar einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation. Diesbezügliche Ansprüche werden aber weitgehend nicht realisiert, aus Kostengründen - u.a. auch mit der Bemerkung: "Es lohnt sich nicht" oder "eine Reha macht keinen Sinn" ... In dem o.a. Bericht der Ärzte Zeitung heißt es u.a.: "Das Problem aus Gröhes Sicht: Die Pflegekassen sind zwar bereits verpflichtet, Pflegebedürftige über Reha-Möglichkeiten zu beraten. Zudem sehen die Richtlinien des GKV-Spitzenverbands die Stärkung der geriatrischen Reha vor." - Die Krankenkassen müssen konkret angewiesen werden, Rehabilitationsmaßnahmen konsequent zur Geltung zu verhelfen. Dabei dürfen ökonomische Erwägungen nicht dominieren. Der Ankündigung des Bundesgesundheitsminister kann daher nicht widersprochen werden. Allerdings hat es ähnliche Erklärungen in der Vergangenheit schon öfter gegeben - und nichts hat sich geändert. Es kann auch jetzt nicht gesehen werden, welche Vorschrift im SGB XI die Kassen zu einem Umdenken in der Bewilligungspraxis veranlassen könnten. - Werner Schell http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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BeitragVerfasst: 18.06.2015, 06:58 
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Ärzte Zeitung vom 18.06.2015:
Pflegende Angehörige: Verloren im Irrgarten des Reha-Antrags
Pflegende Angehörige können gemeinsam mit ihren pflegebedürftigen Familienmitgliedern eine Rehabilitation in Anspruch nehmen.
Ein Gutachten des BQS-Instituts macht jetzt auf das komplizierte Antragswesen aufmerksam.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=887 ... ion&n=4293

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BeitragVerfasst: 22.06.2015, 12:01 
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Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de


Neuss, den 22.06.2015

Rehabilitation in der Pflege aufwerten

Eine Aufwertung der Rehabilition in der Pflege hat der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe angekündigt. Die Rehabilitation sei bisher auf Wiedereingliederung fokussiert. Das müsse sich ändern, fordert Gröhe. Die aktuelle Pflegereform soll dazu beitragen, dem Prinzip Rehabilitation vor Pflege in Deutschland mehr Gewicht zu verleihen.

Dazu ist aus der Sicht von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk anzumerken:

Im SGB XI gibt es klar einen Rechtsanspruch auf Rehabilitation. Diesbezügliche Ansprüche werden aber weitgehend nicht realisiert, aus Kostengründen - u.a. auch mit der Bemerkung: "Es lohnt sich nicht" oder "eine Reha macht keinen Sinn" ... In dem Bericht der Ärzte Zeitung vom 03.03.2015 heißt es u.a.: "Das Problem aus Gröhes Sicht: Die Pflegekassen sind zwar bereits verpflichtet, Pflegebedürftige über Reha-Möglichkeiten zu beraten. Zudem sehen die Richtlinien des GKV-Spitzenverbands die Stärkung der geriatrischen Reha vor." - Die Krankenkassen müssen konkret angewiesen werden, Rehabilitationsmaßnahmen konsequent zur Geltung zu verhelfen. Dabei dürfen ökonomische Erwägungen nicht dominieren. Der Ankündigung des Bundesgesundheitsminister kann daher nicht widersprochen werden. Allerdings hat es ähnliche Erklärungen in der Vergangenheit schon öfter gegeben - und nichts hat sich geändert. Es kann auch jetzt nicht gesehen werden, welche Vorschrift im SGB XI die Kassen zu einem Umdenken in der Bewilligungspraxis veranlassen könnten.

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".
tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.
unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall einschließlich deren Angehörige.
ist Mitgründer und Mitglied bei "Runder Tisch Demenz" (Neuss).
---

Die Medien berichten u.a. wie folgt:
http://www.presseanzeiger.de/pa/Rehabil ... ten-789264
http://www.openbroadcast.de/article/400 ... erten.html
http://www.ak-gewerkschafter.de/2015/06 ... aufwerten/
http://www.openpr.de/news/858803.html

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BeitragVerfasst: 12.08.2015, 06:10 
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Ärzte Zeitung vom 12.08.2015:
Reha: Pflegebedürftige profitieren zu selten
Rehabilitation kann auch Pflegebedürftigen helfen. Experten bemängeln, dass entsprechende Anreize
im GKV-System bisher fehlen. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=891 ... ion&n=4409

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BeitragVerfasst: 03.10.2015, 06:32 
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Im Newsletter des Rhein-Kreises Neuss, Oktober 2015, wurde der folgende Text eingestellt:

Rehabilitation in der Pflege

Eine Aufwertung der Rehabilitation in der Pflege hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe
angekündigt, denn die Rehabilitation sei bisher auf Wiedereingliederung fokussiert. Die aktuelle
Pflegereform soll dazu beitragen, dem Prinzip Rehabilitation vor Pflege in Deutschland mehr Gewicht zu
verleihen. Dazu ist aus der Sicht von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk anzumerken: Im SGB XI gibt es einen
Rechtsanspruch auf Rehabilitation. Diesbezügliche Ansprüche werden aber weitgehend nicht realisiert, aus
Kostengründen - u. a. auch mit der Bemerkung: "Es lohnt sich nicht" oder "eine Reha macht keinen Sinn" ...
Aus Sicht des Pflegenetzwerks müssen die Krankenkassen angewiesen werden, Rehabilitationsmaßnahmen
konsequent zur Geltung zu verhelfen. Dabei dürfen ökonomische Erwägungen nicht
dominieren. Der Ankündigung des Bundesgesundheitsministers kann daher nicht widersprochen werden.
Allerdings hat es ähnliche Erklärungen in der Vergangenheit schon öfter gegeben - und nichts hat sich
geändert. Es kann auch jetzt nicht gesehen werden, welche Vorschrift im SGB XI die Kassen zu einem
Umdenken in der Bewilligungspraxis veranlassen könnten.

Weitere Auskunft erteilt:
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779
E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

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BeitragVerfasst: 10.03.2016, 10:05 
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Reha-Maßnahmen: Krankenkassen sollen für Pflege zahlen
Die CDU will dafür sorgen, dass mehr Reha-Maßnahmen verschrieben werden. Das könnte die Zahl der Senioren, die ins Heim müssen,
verringern, weil sie dadurch wieder eigenständiger werden könnten.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/r ... -1.2899035

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BeitragVerfasst: 07.06.2016, 08:39 
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Am 07.06.2016 bei Facebook gepostet:
"Rehabilitation vor Pflege" ist ein Grundsatz, der im Pflegesystem (vgl. § 5 SGB XI), bedauerlicherweise häufig keine Beachtung findet. Es wird daher von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk seit Jahren gefordert, die Reha-Leistungsansprüche aufzuwerten: > viewtopic.php?f=4&t=20949 - Heute, 07.06.2016, 21.45 Uhr, greift Report Mainz (Das Erste) das Thema auf und kündigt den Beitrag wie folgt an: "Pflegefall statt Reha-Patient: Krankenkassen verweigern häufig eine Reha mit verheerenden Folgen für Patienten" > viewtopic.php?f=7&t=21664

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 Betreff des Beitrags: Geriatrische Rehabilitation 2016
BeitragVerfasst: 23.07.2016, 06:38 
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Beiträge: 16111
Geriatrische Rehabilitation 2016 – Trotz guter Evidenz und Innovationen zu wenig verordnet

Die positive Kosten-Nutzen-Rechnung von Rehabilitationsmaßnahmen in der Geriatrie ist Konsens: Die Lebensqualität verbessert sich, Pflegebedürftigkeit wird vermindert oder verhindert. Trotzdem ist die Zahl der vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ausgesprochenen Reha-Empfehlungen mit knapp 31.000 im Jahr 2015 bei fast 1,5 Millionen Begutachtungen viel zu gering. Was muss sich also am deutschen Angebot für die Rehabilitation älterer Menschen verbessern? Welche Konzepte verfolgen andere Länder? Welche aktuellen Erkenntnisse liefert die Forschung? Diesen Fragen widmen sich die beiden Fachgesellschaften der Altersmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) – mit überraschenden Antworten! So birgt eine rein stationäre Rehabilitation auch Nachteile; Reha im heimischen Umfeld ist von der Effizienz her der stationären Rehabilitation gleichzusetzen.
Der Grundsatz „Reha vor Pflege“ ist hierzulande auf dem Papier gesetzliche Vorgabe. Es gibt jedoch gerade in Deutschland ein systemisches Problem, diesen auch tatsächlich in der Realität umzusetzen. Kostenträger der geriatrischen Rehabilitationen sind in der Regel die Krankenkassen, Nutznießer einer erfolgreichen Maßnahme hingegen auch die Pflegekassen. Gerade vor diesem Hintergrund ist es nützlich, einen Blick über den nationalen Tellerrand zu werfen und die Expertise internationaler Experten miteinzubeziehen.
„Mir erscheinen die deutschen Angebote für die Rehabilitation älterer Menschen grundsätzlich gut entwickelt“, sagt Professor Ian Cameron aus Sydney, „insgesamt gibt es aber meiner Ansicht nach in den meisten Ländern Schwierigkeiten, den Stand der Forschung, der starke Hinweise auf die Vorteile von geriatrischer Rehabilitation liefert, in effektive Maßnahmen zu übersetzen.“ Prof. Cameron leitet unter anderem das John Walsh Centre for Rehabilitation Research, ist Mitherausgeber des Journal of Rehabilitation Medicine und berät als Geriater die australische Regierung in medizinischen Fragen, die ältere Menschen betreffen. Er wird auf dem Jahreskongress der DGG und der DGGG das Thema „Nutzen der geriatrischen Rehabilitation“ umfassend beleuchten.
Rehabilitation in Pflegeeinrichtungen kann negative Nebeneffekte haben
„Die meisten älteren Menschen mit einer schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigung können potentiell von Rehabilitation profitieren“, sagt Cameron. „Die besten Beispiele finden sich gerade nach Schlaganfällen oder Hüftfrakturen und es gibt immer mehr Hinweise für die positive Wirkung von Rehabilitation nach Immobilisierung und bei Gebrechlichkeit.
Doch wo sollte die Reha stattfinden? Stationär in einer Klinik, in einer Pflegeeinrichtung oder zu Hause in der gewohnten Umgebung der älteren Menschen? Dies wurde bisher nicht ausreichend geklärt. Weltweit gibt es dazu erheblich abweichende Modelle. Im Rahmen des Vortrags wird Prof. Cameron darstellen, dass eine Rehabilitation in Pflegeeinrichtungen potentiell negative Ergebnisse produzieren kann, indem Behinderung und Abhängigkeit verlängert werden. Ist es dagegen möglich, eine Rehabilitation im häuslichen Umfeld anzubieten, ist dies mindestens so effektiv wie im Rahmen einer stationären Behandlung. 
„Der größte Vorteil von Rehabilitationsmaßnahmen für ältere Menschen ist es, ein eigenständigeres Leben mit einer verbesserten Lebensqualität führen zu können“, so Cameron. „Das könnte auch die Nutzung von Pflegeeinrichtungen verringern.“ Um bei Rehabilitationsmaßnahmen die höchste Kosteneffizienz und die besten Ergebnisse zu erzielen, kommt er zu dem Schluss, dass es in vielen Fällen nützlich ist, diese in der heimischen Umgebung stattfinden zu lassen.
Zur Person:
Professor Ian Cameron ist Facharzt für Geriatrie und Lehrstuhlinhaber für Rehabilitationsmedizin an der Universität Sydney. Forschungsschwerpunkte sind Verletzungen, Rehabilitation und Behinderungen insbesondere bei älteren Menschen. Prof. Cameron leitet das John Walsh Centre for Rehabilitation Research, das klinische, epidemiologische und anwendungsorientierte Studien interdisziplinär zusammenführt. Er ist Autor verschiedener Cochrane Reviews. Bei der Fachzeitschrift Journal of Rehabilitation Medicine und bei BioMed Central Geriatrics fungiert er als Mitherausgeber. Als Experte berät Prof. Cameron die australische Regierung und staatliche Organisationen in den Bereichen Rehabilitation und Gesundheitsangebote speziell für ältere und behinderte Menschen.

Jahreskongress der DGG (Deutsche Gesellschaft für Geriatrie) und der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie) in Stuttgart
7. bis 10. September 2016
Prof. Ian Cameron, Sydney
Keynote-Lecture: „Geriatric rehabilitation – What is the evidence?
Donnerstag, 08.09.2016
09:45 – 10:30 Uhr
Haus der Wirtschaft (König-Karl-Halle)
Hierzu laden wir alle Vertreter der Presse bereits heute herzlich ein!

PM Download: Geriatrische Rehabilitation 2016 – Trotz guter Evidenz und Innovationen zu wenig verordnet
http://www.dggeriatrie.de/component/acy ... mailid=287

Quelle: Pressemitteilung vom 22.07.2016
Pressekontakt
Nina Meckel
medXmedia Consulting
Nymphenburger Str. 19
80335 München
Tel: +49 (0)89 / 230 69 60 69
Fax: +49 (0)89 / 230 69 60 60
E-Mail: presse@dggeriatrie.de

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BeitragVerfasst: 25.07.2016, 07:11 
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Deutsches Ärzteblatt:
Zu wenig geriatrische Rehabilitation in Deutschland
Auf die geringe Zahl geriatrischer Rehabilitationen hat die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hingewiesen:
„Die Zahl der vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung ausgesprochenen Reha-Empfehlungen ist mit knapp ...
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... eutschland

Streit um Reha-Bewilligungen der Krankenkassen
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... nkenkassen
Mobile Rehabilitation: Künftig auch indikationsspezifisch möglich
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... nkenkassen
Geriatrie weiter im Aufwind
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... im-Aufwind

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BeitragVerfasst: 26.07.2016, 05:57 
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Ärzte Zeitung vom 26.07.2016:
Reha vor Pflege: Kommt der Systemwechsel?
Der Grundsatz "Reha vor Pflege" steht als gesetzliche Vorgabe weiter nur auf dem Papier. Darauf weisen die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
und die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) hin. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=916 ... ion&n=5130

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 Betreff des Beitrags: Verordnen von Rehabilitation
BeitragVerfasst: 06.01.2017, 09:29 
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Am 06.01.2017 bei Facebook gepostet:
Verordnen von Rehabilitation: Kein „Antrag auf einen Antrag“ mehr
- Video - 02,34 Minuten - informiert !
Seit dem 1. April 2016 gilt die neue Reha-Verordnung für alle Vertragsärzte. Aber was heißt das genau? Was hat sich geändert?
Im ersten Teil der Video-Serie „Fit für die Praxis“ stellt KV-on die Neuerungen des Verordnungsverfahrens vor.

>>> http://www.kbv.de/html/23019.php

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