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Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 07.07.2012, 08:43 
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phpBB God

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Diözesan-Caritasverband: Innovatives
Modellprojekt stellt sich schon heute den
künftigen Qualitätsforderungen in der Pflege


Qualitätsoffensive mit Vorreitercharakter

Erzbistum. Zur Sicherung der Lebensqualität der Bewohner in der
stationären Altenhilfe startete der Diözesan-Caritasverband für das
Erzbistum Köln zusammen mit dem Institut für Pflegewissenschaft
an der Universität Bielefeld Anfang 2012 seine Qualitätsoffensive
EQisA. In dem Modellprojekt werden Ergebnisse und Erfolge direkt
über Gesundheitsindikatoren gemessen und verglichen. Externe
Pflegeexperten stellen die Richtigkeit der internen Qualitätsermittlung
sicher. Damit nimmt das Caritas-Modellprojekt schon im Vorgriff
die künftigen Anforderungen des Pflegeneuausrichtungsgesetzes
(PNG) auf, das vergangenen Freitag im Bundestag verabschiedet
wurde.
Hintergrund des Modellprojekts ist die berechtigte Kritik, dass die vorherrschenden
Qualitätsprüfungen allzu sehr die dokumentierte Durchführung
und weniger die tatsächliche Wirksamkeit von Pflege- und Betreuungsmaßnahmen
abbilden.
Erste Ergebnisse aus dem Caritas-Modellprojekt zur Pflegequalität in den
37 beteiligten Pflegeeinrichtungen für mehr als 3700 Bewohner liegen
bereits vor. Anders als die Noten der Transparenzberichte des Medizinischen
Dienstes der Krankenkassen (MDK) belegen die Ergebnisse aus
dem Projekt EQisA, wie erfolgreich mit diesem neuen Verfahren die tatsächliche
Pflegequalität in den Blick rückt. Fachliche Pflege wird sogar
schon während der Qualitätsermittlung verbessert, beispielsweise bei der
Verhinderung von Hautschäden oder Stürzen. Auch der Einsatz, beziehungsweise
die Vermeidung so genannter freiheitsbeschränkender Maßnahmen
bei erheblich kognitiv beeinträchtigten Bewohnern wird offen und
hilfreich angegangen. Gemeinsam mit Bewohnern, Angehörigen und Ärzten
werden Lösungen erarbeitet. Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Johannes
Hensel: „Diese neue Qualität in der Erfassung passt besser als
zuvor zu uns als Caritas, sie entspricht in ihrer persönlichen Wirksamkeit
für jeden einzelnen Menschen unserem christlichen Leitbild.“
Aus dem Modellprojekt sollen Empfehlungen entwickelt werden, die sowohl
innerhalb als auch außerhalb der Caritas im Erzbistum Köln bedeutsam
für Qualitätsstrategien in der Altenpflege der Zukunft sein werden.

Weitere Information:
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.,
Abteilung Altenhilfe
Dr. Heidemarie Kelleter
Tel. 0221/2010-227
E-Mail: heidemarie.kelleter@caritasnet.de

Quelle: Pressemitteilung vom 03.07.2012
http://caritas.erzbistum-koeln.de/expor ... derung.pdf

Siehe auch
Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – Projekt EQisA
http://caritas.erzbistum-koeln.de/carit ... eqisa.html


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BeitragVerfasst: 18.07.2013, 16:51 
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phpBB God

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Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – Projekt EQisA

Um die Qualität für die Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der stationären Altenhilfe im Erzbistum Köln auf hohem Niveau zu halten, startete der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln jetzt das neue Modellprojekt ‚Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – Projekt EQisA‘.

Kooperationspartner des Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. im Modellprojekt „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – Projekt EQisA“ ist das Institut für Pflegewissenschaften an der Universität Bielefeld IPW | zur IPW Internetseite... http://www.uni-bielefeld.de/IPW

Die Projekteinrichtungen von EQisA finden Sie hier...
http://caritas.erzbistum-koeln.de/carit ... eqisa.html

Fachtagung am 03.07.2013 -> http://www.hauptstadtkongress.de/index. ... kongress=p

Weitere Information:
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.,
Abteilung Altenhilfe
Dr. Heidemarie Kelleter
Tel. 0221/2010-227
E-Mail: heidemarie.kelleter@caritasnet.de
http://caritas.erzbistum-koeln.de/carit ... eqisa.html


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 Betreff des Beitrags: Projekt EQisA
BeitragVerfasst: 09.11.2013, 16:59 
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Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – Projekt EQisA

Um die Qualität für die Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der stationären Altenhilfe im Erzbistum Köln auf hohem Niveau zu halten, startete der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln jetzt das neue Modellprojekt ‚Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – Projekt EQisA‘.
Kooperationspartner des Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. im Modellprojekt „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – Projekt EQisA“ ist das Institut für Pflegewissenschaften an der Universität Bielefeld IPW | zur IPW Internetseite...
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Die Projekteinrichtungen von EQisA finden Sie hier...
http://caritas.erzbistum-koeln.de/carit ... -2013.html

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 Betreff des Beitrags: Erfolgreiche Pflege sichtbar machen
BeitragVerfasst: 09.11.2013, 17:09 
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phpBB God

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Erfolgreiche Pflege sichtbar machen

Caritas-Projekt zur Erfassung der Ergebnisqualität in der Altenhilfe wird jetzt bundesweit fortgesetzt

Erzbistum Köln. Seit dieser Woche nehmen bundesweit 115 Pflegeeinrichtungen an dem 18-monatigen Folgeprojekt zur Erfassung der „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe" (EQisA) teil. Damit ist es möglich, die Lebensqualität im Alltag von rund 11.000 Bewohnerinnen und Bewohnern von stationären Altenhilfeeinrichtungen unter neuen Gesichtspunkten zu bewerten. Die Erfahrung aus der Pilotphase zeigt: Die Qualität der Pflege kann mit EQisA besser beurteilt werden als mit den derzeit angewandten „Pflegenoten".

EQisA ist ein Modellprojekt des Diözesan-Caritasverbandes in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflegewissenschaft (IPW) an der Universität Bielefeld. Dort wurden bereits 2011 Kriterien erarbeitet, mit denen die so genannte Lebens- und Ergebnisqualität in Altenhilfeeinrichtungen gemessen werden kann. Einer der Gesundheitsindikatoren, um die es geht, ist der Erhalt und die Förderung von Selbstständigkeit bei Pflegebedürftigen.

Rund 1.000 Pflegefachpersonen aus katholischen Einrichtungen haben sich bislang mit diesem pflegewissenschaftlichen Ansatz beschäftigt. Durch Prävention ist es gelungen, etwa die Mobilität und die Selbstständigkeit von Demenzkranken bei Alltagsverrichtungen gezielt zu erhalten oder sogar zu verbessern und dadurch die Lebensqualität zu steigern. Erfolgreiche Pflege wird somit sichtbar. Auch deshalb wird das Projekt jetzt fortgesetzt.

Das große Interesse am Thema zeigte sich kürzlich während einer Tagung mit rund 300 Teilnehmenden, denen die Ergebnisse von 37 Pflegeeinrichtungen vorgestellt wurden, die mit Gesundheits-indikatoren untersucht wurden. Aufgrund dieser großen Resonanz ist geplant, stationären Pflegeeinrichtungen auch im kommenden Jahr die Gelegenheit zu bieten, sich am Projekt zu beteiligen.

Projektleitung: Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung, Bereich Gesundheits-, Alten- und Behindertenhilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V., Tel. 0221/2010-227,
E-Mail: Heidemarie.Kelleter@caritasnet.de

Quelle: Pressemitteilung vom 19. Juli 2013; ( presse@caritasnet.de )
http://caritas.erzbistum-koeln.de/carit ... ungen.html


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BeitragVerfasst: 16.06.2014, 15:17 
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Ergebnisqualität
in der stationären Altenhilfe
EQisA

Kooperationsprojekt des
Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V.
und dem Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld


Fachtagung
Ergebnisse und Vergleiche zur Qualität in der Pflege
02. Juli 2014


Das bewerten, was beim Bewohner ankommt.

Seit Anfang 2012 setzt der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln in dem Kooperationsprojekt „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – EQisA“ mit dem Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld und Projekteinrichtungen ein Konzept zur Beurteilung von Ergebnisqualität um, das 2011 wissenschaftlich entwickelt und anschließend im Pflege-Neuausrichtungsgesetzt (PNG) aufgenommen wurde.

Anders als bisher wird bei der Beurteilung von Ergebnisqualität der Fokus auf die Situation des Bewohners gerichtet. Vollkommen unabhängig von Struktur- und Prozessqualität der Einrichtung wird bewertet, wie es gut gelingt, Gesundheit und beispielsweise die Selbständigkeit bei Alltagsverrichtungen von Bewohnern zu erhalten und sie vor Gefährdungen zu schützen.

Das Projekt EQisA ist zwischenzeitlich erneut gewachsen. So nehmen seit Januar dieses Jahres an der Weiterführung des Projektes zur Erfassung der Ergebnisqualität bundesweit und wohlfahrtübergreifend 121 Pflegeeinrichtungen teil. Im März wurden in die Erfassung von Ergebnisqualität rund 11.600 Bewohner sowie über 7.800 Angehörige einbezogen.

Darüber hinaus liegen seit Projektbeginn für einen Großteil der bisherigen Einrichtungen Daten zur Entwicklung der Qualität über zweieinhalb Jahren vor. Bisherige Erkenntnisse belegen, die Umsetzung von indikatorengestützter, vergleichender Bewertung von Ergebnisqualität in Pflegeeinrichtungen ist möglich! Für die Wirksamkeit müssen jedoch die Versorgungsergebnisse und ihre Bedeutung in den Pflegeeinrichtungen reflektiert werden.

Die interne Qualitätserfassung wird derzeit erneut durch externe Plausibilitätskontrollen auf Richtigkeit überprüft. Hierzu werden in einem Fachgespräch kollegial die zuvor intern erhobenen Informationen und Einschätzungen reflektiert. Dieses Vorgehen befördert nachweislich einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in den Projekteinrichtungen. In diesem Qualitätssetting wird der Fähigkeitsansatz für Betroffene und Beteiligte ins Zentrum von Pflege gerückt

Wir zeigen die aktuellen Ergebnisse aus März 2014 zur Pflegeergebnisqualität der beteiligten Projekteinrichtungen und Anforderungen dazu auf. Weitere Erkenntnisse und die perspektive Verknüpfung mit externer Qualitätssicherung möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme

Programm

12:30 Uhr Anmeldung und Stehkaffee

13:00 Uhr Begrüßung und Einführung
Dr. Frank Johannes Hensel
Diözesan-Caritasdirektor des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln

13:15 Uhr Ergebnisqualität der EQisA-Projekteinrichtungen
Zwischenstand der Ergebnisbeurteilung
Dr. Klaus Wingenfeld
Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW)

14:30 Uhr Kaffeepause

15:00 Uhr Pflegequalität anderes beurteilen
Implementierung und Nutzen im internen und zentralen Qualitätsmanagement
Barbara Palm
Leitung Zentrales Qualitätsmanagement Deutscher Orden-Ordenswerke,
Geschäftsbereich Alten- und Behindertenhilfe

15:30 Uhr Die Verknüpfung von internen QM und externer QS in einer perspektivischen Qualitätssicherung für die stationäre Langzeitpflege
Nadine-Michèle Szepan
Abteilungsleiterin Pflege
AOK-Bundesverband Berlin

16:00 Uhr Offene Fragen und Ausblick zum Projekt
Dr. Heidemarie Kelleter
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.

16:30 Uhr Geplantes Ende – Kommen Sie gut nach Hause.

Organisatorische Hinweise

Ort: Maternushaus - Tagungszentrum des Erzbistums Köln
Kardinal-Frings-Str. 1-3, 50668 Köln

Termin: 02. Juli 2014
13:00 Uhr – 16:45 Uhr


Zielgruppe: Verbandsvertreter/innen, Trägervertreter/innen
Leitungsverantwortliche, Qualitätsverantwortliche
Professionelle in der Pflege

Veranstalter: Diözesan-Caritasverband Köln für das Erzbistum Köln
in Kooperation mit dem Institut für Pflegewissenschaft (IPW)
an der Universität Bielefeld

Kosten: keine
maximal 100 Teilnehmer
Hinweis: Die verbindliche Anmeldung wird bestätigt!

Anmeldung : Bis zum 25.06.2014 per Mail an Kornelia.Max@caritasnet.de

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BeitragVerfasst: 02.07.2014, 07:20 
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Caritas-Modellprojekt Ergebnisqualität: Das bewerten, was beim Bewohner ankommt
Fachtag: Ergebnisse und Qualitätsermittlung in der Pflege


Erzbistum Köln. Seit Anfang 2012 setzt der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln in dem Kooperationsprojekt „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – EQisA“ mit dem Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW) und Projekteinrichtungen ein neuartiges Konzept zur Beurteilung von Ergebnisqualität um. Das Konzept wurde vom IPW bereits 2010 im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums wissenschaftlich entwickelt und anschließend im Pflege-Neuausrichtungsgesetz aufgenommen.
Dahinter stand der Wunsch, die Wirksamkeit von Pflege- und Betreuungsmaßnahmen anders als mit den bisherigen „Pflegenoten“ zu ermitteln und zu vergleichen und so die aktuelle Situation der Bewohner in den Mittel-punkt zu stellen. Einer dieser Indikatoren zeigt, wie sorgfältig die Einrichtungen mit der Schmerzproblematik von Bewohnern umgehen. Hier sofort und fachgerecht Unterstützung zu erhalten, ist wesentlich für die Vermeidung oder Reduzierung von Schmerzen und ermöglicht den Bewohnern, wieder am sozialen Leben teilzunehmen. „Zudem wird mit Hilfe der Indikatoren in den Pflegeeinrichtungen ersichtlich, wie durch Prävention die Fähigkeit zur Mobilität und die Durchführung von Alltagsverrichtungen auch bei Demenzkranken erhalten bleiben“, so Projektleiterin Dr. Heidemarie Kelleter. „Wir bewerten das, was tatsächlich bei den Bewohnern ankommt.“
Auch Professor Dr. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, sieht die Notwendigkeit von mehr Transparenz in der Pflege: „Wir brauchen dringend nachvollziehbare Prüfkriterien, die heutigen ‚Pflegenoten‘, sagen so gut wie nichts aus. Daher raten wir unseren Einrichtungen, nicht mehr offensiv mit guten oder sehr guten Noten aus diesem Prüfverfahren zu werben.“
Wir laden Sie herzlich ein, sich an unserem Fachtag über die Ziele und Ergebnisse des Projekts EQisA zu informieren. Er findet statt
am Mittwoch, 2. Juli 2014, von 13.00 Uhr bis 16.30, Maternushaus, Kardinal-Frings-Straße 1-3, 50668 Köln.
Das Caritas-Modellprojekt hat sich seit seinem Beginn im Jahr 2012 zum größten seiner Art entwickelt, an dem ab Juli nun bundesweit und wohlfahrtsübergreifend 145 Pflegeeinrichtungen und mehr als 13.600 Bewohner teilnehmen.

Quelle: Mitteilung vom 25.06.2014
Weitere Informationen: Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung, Bereich Gesundheits-, Alten- und Behindertenhilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Tel. 0221/2010-227, E-Mail: Heidemarie.Kelleter@caritasnet.de

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BeitragVerfasst: 18.07.2014, 11:06 
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Modellprojekt „Ergebnisqualität in der Pflege“: Bewerten, was beim Bewohner ankommt
Bundesweites Kooperationsprojekt stellt sich neuen Anforderungen zur Qualität in Pflegeheimen


Erzbistum Köln. Seit Anfang 2012 setzt der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln in dem Kooperationsprojekt „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe – EQisA“ mit dem Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW) und Projekteinrichtungen ein neuartiges Konzept zur Beurteilung von Ergebnisqualität um. Das Konzept wurde vom IPW bereits 2010 im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums wissenschaftlich entwickelt. Die hohe Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der EQisA-Fachtagung Anfang Juli belegt erneut, wie bedeutsam diese neue Art der Qualitätserfassung für die Akteure der stationären Altenhilfe ist.

Mit der innovativen Konzeption stellte sich das Modellprojekt schon von Anfang an Anforderungen zur Pflegequalität, wie sie nun auch im Pflegeneuausrichtungsgesetz aus dem vergangenen Jahr definiert sind. „Entgegen einer vermeintlichen ‚lückenlosen Nachweisbarkeit und Kontrolle‘ haben wir aus den Einrichtungen erfahren, wie motivierend die Arbeit mit solchen Instrumenten wahrgenommen wird. Weil die fachlichen Kompetenzen in besonderem Maß gefragt sind und damit das Selbstbewusstsein der Pflege gestärkt wird, erleben die Pflegenden in dem Projekt qualitätsgeleitete Pflege als wertschätzend“, so Projektleiterin Dr. Heidemarie Kelleter.

Ergebnisqualität hat sowohl für die Bewohner als auch für die Einrichtungen der stationären Altenhilfe eine wichtige Bedeutung. Der Nutzer soll dieser Art der Qualität vertrauen dürfen. „Bei EQisA geht es nicht um das Hineinprüfen von Qualität in die Pflegeleistungen, sondern um das Herauslesen der Qualitäten, für die die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der stationären Altenhilfe einstehen“, erklärt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Hensel.

Seit Beginn im Jahr 2012 ist das Projekt EQisA stetig gewachsen und hat sich für die Umsetzung von Ergebnisqualität zu einem wichtigen lernenden Kooperationsprojekt entwickelt. Seit Juli nehmen nun bundesweit und wohlfahrtsübergreifend 145 Pflegeeinrichtungen und mehr als 13.600 Bewohner teil.

Quelle: Pressemitteilung vom 18.07.2014
Weitere Informationen: Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung, Bereich Gesundheits-, Alten- und Behindertenhilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Tel. 0221/2010-227, E-Mail: Heidemarie.Kelleter@caritasnet.de


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BeitragVerfasst: 06.02.2015, 13:31 
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173 Pflegeeinrichtungen beteiligen sich an erfolgreichem Modellprojekt EQisA
Projekt wird bundesweit fortgesetzt. Dr. Heidemarie Kelleter: „Die Qualität der Pflege ist endlich messbar“


Köln. Um die Qualität in den Einrichtungen der stationären Altenhilfe auf einem hohen Niveau zu halten und die Lebensqualität der Bewohner zu sichern, startete der Kölner Diözesan-Caritasverband 2011 gemeinsam mit dem Institut für Pflegewissenschaft (IPW) an der Uni Bielefeld das Projekt „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ (EQisA). Jetzt wird das Projekt bundesweit auf insgesamt 173 Einrichtungen mit mehr als 16.000 Bewohnerinnen und Bewohnern ausgeweitet.
Umgesetzt wird hier ein Konzept zur Beurteilung von Ergebnisqualität, das das IPW im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit entwickelt hat und bereits im Pflege-Neuausrichtungsgesetz aufgenommen wurde. Anders als bei den Pflegenoten werden mit dem Projekt EQisA wissenschaftliche Qualitätsindikatoren verwendet und der Fokus auf die Situation der Bewohner gerichtet. Bewertet wird etwa, wie gut es gelingt, ihre Mobilität und Selbstständigkeit zu erhalten und sie vor Gefährdungen zu schützen. „Die Pflegenoten stehen auch deshalb in der Kritik, weil sie zu wenig Auskunft über die tatsächliche Qualität der Pflege geben. EQisA geht hier andere Wege. Es geht darum zu bewerten, was wirklich bei den Bewohnern ankommt“, sagt Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung beim Diözesan-Caritasverband und eine der Initiatorinnen von EQisA.
Das Interesse an dieser neuen Art der Qualitätserfassung wächst überregional stetig. Bisher gibt es Erkenntnisse aus 145 Einrichtungen mit rund 13.600 Bewohnerinnen und Bewohnern. In den kommenden 18 Monaten wird in insgesamt 173 Einrichtungen ermittelt, welche Pflegemaßnahmen tatsächlich beim Menschen ankommen.
Kelleter: „Das Projekt hat gezeigt: Die Umsetzung ist praktikabel und die Qualität von Pflege tatsächlich messbar und damit vergleichbar. Die Erkenntnisse fließen in die Qualitätskontrolle ein und führen zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Pflegequalität in den Einrichtungen.“

Quelle: Mitteilung vom 06.02.2015
Weitere Informationen: Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung, Bereich Gesundheits-, Alten- und Behindertenhilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Tel. 0221/2010-227, E-Mail: heidemarie.kelleter@caritasnet.de

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BeitragVerfasst: 07.07.2016, 07:09 
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Altenpflege: Kooperations-Modell bleibt richtungsweisend
Erfolgreiches Projekt EQisA zur Ergebnisqualität in der Altenpflege kommt inzwischen 21.000 Bewohnern zugute


Köln. Bundesweit beteiligen sich inzwischen 229 Pflegeeinrichtungen mit mehr als 21.000 Bewohnerinnen und Bewohnern am Projekt EQisA („Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“). Der Kölner Diözesan-Caritasverband und das Bielefelder Institut für Pflegewissenschaft (IPW) hatten das Projekt vor mehr als vier Jahren angestoßen, es beurteilt die Qualität in der stationären Pflege nach wissenschaftlichen Kriterien. Auf einer Fachtagung in Köln zogen die Beteiligten jetzt Zwischenbilanz.
Anders als bei den Pflegenoten wird mit dem IPW-Konzept das bewertet, was tatsächlich beim Nutzer der Leistungen, also dem Pflegebedürftigen, ankommt. Seit 2012 werden mit dem Projekt EQisA spezifische Ergebnisindikatoren in Pflegeeinrichtungen ausgewertet, zum Beispiel die Vermeidung von Stürzen mit gravierenden Folgen und Druckgeschwüren oder der Erhalt von Mobilität. Zusätzlich werden die Aktivitäten der Heimbewohner registriert und Angehörige befragt; diese Daten werden ausgewertet und analysiert. Externe Experten prüfen, ob die Ergebnisse nachvollziehbar und welche Verbesserungen im internen Qualitätsmanagement erforderlich sind.
„Es ist schön, die Entwicklung vorantreiben zu können“, sagt Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung beim Diözesan-Caritasverband. „Wir müssen uns auch zukünftig auf andere Aspekte der Versorgung einstellen. Einfach quantitativ mehr Köpfe in der Pflege – das reicht nicht, um den Anforderungen gerecht zu werden. Wir brauchen vor allem einen Paradigmenwechsel und mehr Kompetenzen für die Versorgungsqualität. Genau da setzten wir mit unserem Projekt an“.
Mit dem Qualitätsansatz des IPW setzt die Caritas bereits Anforderungen um, die in ähnlicher Form ab 2018 für alle stationären Pflegeeinrichtungen verpflichtend sein werden. „Unser Indikatoren-Konzept stellt die EQisA-Einrichtungen vor neue fachliche Herausforderungen“, so Dr. Klaus Wingenfeld vom IPW Bielefeld. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement sie sich dem stellen und welche Verbesserungen sie damit erreichen.“
Mehr als 21.000 Bewohner werden heute in das Projekt EQisA einbezogen – Tendenz steigend. Das Kooperationsprojekt wird bis Ende 2017 mit weiteren Pflegeeinrichtungen fortgesetzt.

Quelle: Mitteilung vom 06.07.2016
Diözesan-Caritasverband Köln
Stabsabteilung Information
und Kommunikation
Markus Harmann
(verantwortlich)
Pia Klinkhammer
Georgstraße 7, 50676 Köln
Telefon 0221 2010-284
Telefax 0221 2010-130
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