Neuausrichtung der Pflegeversicherung

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Kinderlosen-Abgabe: Merkels Machtwort verhallt

Beitrag von Presse » 15.02.2012, 18:04

Kinderlosen-Abgabe: Merkels Machtwort verhallt
Vertagt, aber nicht vom Tisch: Mit ihrem Veto wollte Bundeskanzlerin Merkel die Debatte um die Sonderabgabe für Kinderlose abwürgen. Doch die Koalition interessiert das herzlich wenig. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=804 ... ege&n=1693

Spahn (CDU) zu Kinderlosen-Abgabe: Nicht wegducken, sondern Schlussfolgerungen ziehen
Bonn (ots) - Bonn/Münster, 15. Februar 2012 - Jens Spahn (CDU) hat im PHOENIX-Interview seine Forderung nach einer Abgabe für kinderlose Paare bestärkt. Man brauche eine "Demografie-Reserve" so der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU. "Die Debatte wird immer nur abstrakt geführt. Wir ducken uns immer ein wenig weg, wenn wir sagen, dass wir weniger und älter werden. Aber wir wollen alle nicht so richtig wissen, welche Schlussfolgerungen das bei der Rente mit 67 oder der Pflegeversicherung bedeutet." Aus Spahns Sicht haben Paare mit Kindern bereits einen Beitrag zugunsten der demografischen Entwicklung in Deutschland geleistet, den Kinderlose durch eine Abgabe an die Solidargemeinschaft ausgleichen sollen.

Spahn betonte: "Es geht nicht um Strafzahlungen für Kinderlose.
Wir wollen eine Demografie-Reserve für die Jahre 2040/50 und folgende aufbauen. Leider ist in der Debatte aus einem Bonus für Familien eine Bestrafung für Kinderlose geworden. Und das hat etwas Schieflage gebracht." Es schade der Union "nicht, wenn wir ab und zu Diskussion anstoßen, anstatt sie nur aus der Gesellschaft aufzugreifen."

Quelle: Pressemitteilung vom 15.02.2012 PHOENIX
Pressekontakt: PHOENIX-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 190
Fax: 0228 / 9584 198
pressestelle@phoenix.de

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Von der Leyen straft Bahr Lügen

Beitrag von Presse » 17.02.2012, 07:37

0200 / 16. Februar 2012
Pressemitteilung von Kathrin Senger-Schäfer


Von der Leyen straft Bahr Lügen

"Der Totalverriss aus dem Hause von der Leyen ist eine Bankrotterklärung auf der ganzen Linie und bestätigt: Es gibt Alternativen zu Bahrs sogenannter Pflegereform. Der Pflegebegriff kann sofort umgesetzt werden, da die fachlichen Voraussetzungen vorliegen. Die neuerliche Einsetzung des entsprechenden Fachbeirats entlarvt von der Leyen damit als eine reine Alibiveranstaltung", so Kathrin Senger-Schäfer mit Blick auf Medienberichte über massive Kritik aus dem Bundesarbeitsministerium am Referentenentwurf des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes. Die pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Die Empfehlung des Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs liegen seit knapp drei Jahren auf dem Tisch. Längst überfällig sind politische Entscheidungen zur Umsetzung des neuen Pflegebegriffs. Doch Bahr schiebt die erneute Einsetzung einer Expertenkommission vor. Gut, wenn jetzt auch in Regierungskreisen erkannt wird, dass die Zeit für Fachgespräche vorbei ist. Durch Nichthandeln hinterlässt Schwarz-Gelb einen pflegepolitischen Scherbenhaufen.

Längst überfällig ist eine grundlegende Pflegereform, die die Bedarfe der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen in den Mittelpunkt stellt. Für ein Verständnis, das Teilhabe und eine humane Pflege ermöglicht, ist der neue Pflegebegriff mit einem schlüssigen Konzept zu unterlegen und eine stabile und gerechte Finanzierung zu schaffen. Auch an der Frage der Finanzierung wirft das Bundesarbeitsministerium nach heutigen Meldungen Bahr eine 'irreführende Darstellung vor'."

F.d.R. Susanne Müller
-----------------------------------------------------------------
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
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Von der Leyen rüffelt Bahr

Beitrag von Presse » 17.02.2012, 07:46

Von der Leyen rüffelt Bahr
Wieder Ärger aus der CDU für den Gesundheitsminister: Nach dem Streit mit Kollege Schäuble um den Gesundheitsfonds legt sich jetzt Ursula von der Leyen mit Bahr an. Die Arbeitsministerin wettert gegen die Pflegerefom. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=804 ... orm&n=1697

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Pflegereform: Bahr isoliert ....

Beitrag von Presse » 17.02.2012, 16:41

Zu der aktuellen Ablehnung des Finanzministeriums und des Arbeitsministerium der geplanten Pflegereform sehen Sie zur weiteren Verwendung eine Pressemitteilung von Elisabeth Scharfenberg MdB, Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen für Pflege- und Altenpolitik.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Madeleine Viol
----------------
Madeleine Viol
Abgeordnetenbüro Elisabeth Scharfenberg MdB Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen
Tel.: ++49 (0)30 227 -74572, Fax: -76655
E-Mail: elisabeth.scharfenberg.ma03@bundestag.de
Web: http://www.elisabeth-scharfenberg.de
Postanschrift:
Deutscher Bundestag, 11011 Berlin

Pflegereform: Bahr isoliert - Kabinettsmitglieder gehen
reihenweise von Bord


Zu der Ablehnung durch das Bundesfinanzministeriums des Gesetzentwurfs zur
Pflegereform erklärt Elisabeth Scharfenberg, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik:


Erst verweigerte sich das Arbeitsministerium jetzt das Bundesfinanzministerium.
Gesundheitsminister Bahr steht mit seiner halbherzigen Pflegereform im Regen und
wirkt zunehmend isoliert. Es scheint, dass alle anderen Ministerien die Notwendigkeit
einer umfassenden und nachhaltigen Pflegereform erfassen – nur er nicht. Bereits
der Weg zu dem nun vorliegenden Referentenentwurf war von Anfang an von
Pannen gekennzeichnet. Zuerst verkommt das Jahr der Pflege 2011 zur schnöden
Ankündigung. Dann werden die von Bahr in Aussicht gestellten
Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz nach unten korrigiert, weil die
Union nicht mitspielen will. Und nun das: Keinen Rückhalt mehr in der eigenen
Regierung.
Kein neuer Pflegebegriff, kein Fahrplan, keine Vision – nur ungedeckte Schecks. Wir
fordern Herrn Bahr auf, sein Reformkonzept zu überdenken. Was wir nicht brauchen
sind Finanzlöcher, die in der nächsten Legislatur gestopft werden müssen. Wir
benötigen eine Pflegereform aus einem Guss, ansonsten verzögert sich die Reform
schon wieder. Die Menschen mit Pflegebedarf, die pflegenden Angehörigen und
professionelle Pflegekräfte haben nichts weniger als das verdient. Wir brauchen jetzt
einen geplanten Übergang zu einem neuen Pflegebegriff. Wir brauchen jetzt eine
nachhaltige Finanzierungsreform. Das Modell dazu haben wir: die grüne Pflege-
Bürgerversicherung.

Quelle: Pressemitteilung vom 17.02.2012

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Daniel gegen Goliath

Beitrag von Presse » 17.02.2012, 16:54

Daniel gegen Goliath
Und noch einer: Gerade erst musste Gesundheitsminister Bahr von Sozialministerin von der Leyen Prügel für seine Pflegereform einstecken. Jetzt klopft Finanzminister Bahr auf die Finger - nicht zum ersten Mal. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=805 ... orm&n=1699

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Krankenstand von Pflegekräften 30 Prozent höher

Beitrag von Nursing-Neuss » 17.02.2012, 18:33

Presse hat geschrieben: Krankenstand von Pflegekräften 30 Prozent höher
AOK Bayern: Mehr Prävention für Beschäftigte von Pflegeheimen
....
Die für Bayern beschriebene Situation über den Krankenstand gibt es auch anderenorts. Es ist nichts Außergewöhnliches. Die Gründe dafür liegen auch auf der Hand. Wann endlich kapieren die Politiker und sonst Verantwortlichen, was zu tun ist. Die sog. Pflegereform von Hernn Bahr greift den angesprochenen Übelstand überhaupt nicht auf. Daher wird sich auch für die pflegebedürftigen Menschen nichts ändern. Offensichtlich versteht sich Herr Bahr als Verteiler kleinerer Geldgeschenke. Von einer wirklichen Reform will er wohl nichts wissen?

Nursing Neuss
Das Pflegesystem muss grundlegend reformiert werden. U.a. ist deutlich mehr Pflegepersonal erforderlich!

Gerhard Schenker
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Pflegebedürftigkeitsbegriff - Neuordnung kommt nicht

Beitrag von Gerhard Schenker » 19.02.2012, 15:14

Der Referentenentwurf zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung bringt nichts wirklich Hilfreiches. Wer insoweit von Neuausrichtung spricht, stapelt schon hoch. Es gibt kaum eine Instition, die an dem Entwurf ein gutes Haar lässt. Offensichtlich wird mit diesem Konzept wertvolle Zeit vertan. Wem es nämlich nicht einmal gelingt, einen seit Jahren überfälligen Pflegebedürftigkeitsbegriff neu festzulegen, ist schon gescheitert. Offensichtlich sind die FDP-Vertreter (Rösler und Daniel) auf dem Posten des BMG total überfordert.

G. Schenker
Das Pflegesystem bedarf einer umfassenden Reform - Pflegebegriff erneuern und Finanzierung zukunftsfest machen!

WernerSchell
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Pflege-Neuausrichtungsgesetz und Patientenrechtegesetz

Beitrag von WernerSchell » 20.02.2012, 07:48

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“


20.02.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

die vom Bundesgesundheitsministerium der Öffentlichkeit vorgestellten Referentenentwürfe für ein Pflege-Neuausrichtungsgesetz und ein Patientenrechtegesetz müssen als unzureichend angesehen werden. Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und nahezu alle Fachverbände haben die Papiere heftig kritisiert.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat daher am 20.02.2012 die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland angeschrieben und darum gebeten, die Themen zur Chefsache zu machen. Ergänzend wurde am 20.02.2012 eine Pressemitteilung herausgegeben.

Wenn Sie sich der hiesigen Kritik an der unzureichenden Neugestaltung der Pflegeversicherung anschließen wollen, sollten Sie die Bundeskanzlerin anschreiben (mit Brief oder E-Mail) und einfach Bezug nehmen auf unsere Zuschrift vom 20.02.2012. Wenn Sie mögen, können Sie uns ein Überstück Ihres Briefes an die Bundeskanzlerin für unsere Unterlagen übersenden.

Sämtliche Informationen sind wie folgt im Internet abrufbar:

Zusammen gefassten Stellungnahmen von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 21.08.2011 zur Pflegereform bzw. zum Patientenrechtegesetz:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tz2011.pdf

Pflege-Neuausrichtungsgesetz – Referentenentwurf:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 120124.pdf

Patientenrechtegesetz – Referentenentwurf:
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/ ... cationFile

Brief von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 20.02.2012 an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 122011.pdf

Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 20.02.2012:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 022012.pdf *) ist auch unten angefügt!

Weitere stets aktuelle Informationen im Forum Werner Schell
- Pflegeversicherung
viewtopic.php?t=16884
- Patientenrechtegesetz
viewtopic.php?t=16855

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell

>>> Falls sich Links nicht direkt öffnen lassen: Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!

+++

Weiterer Schriftwechsel zu den Themen unter:
- Pflegeversicherung
viewtopic.php?t=16884
- Patientenrechtegesetz
viewtopic.php?t=16855

+++ >>>> *)
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative

Vorstand: Werner Schell - Harffer Straße 59, 41469 Neuss
Telefon 02131 – 150779 - E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Pressemitteilung vom 20.02.2012

Pflege-Neuausrichtungsgesetz / Patientenrechtegesetz – Referentenentwürfe unzureichend

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat in einem offenen Brief vom 20.02.2012 an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Frau Dr. Angela Merkel, zu den vorgelegten Referentenentwürfen kritisch Stellung genommen. In diesem Schreiben wurde verdeutlicht, dass die augenblicklichen gesetzgeberischen Absichten weit hinter den politischen Ankündigungen bzw. Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger, vor allem der betroffenen Patienten und pflegebedürftigen Menschen, und der maßgeblichen Fachverbände zurück bleiben.

Bei einer pauschalen Betrachtung der Referentenentwürfe muss davon ausgegangen werden, dass es weder eine wirkliche Pflegereform noch eine Neugestaltung des Patientenrechts geben wird. Angesichts der demografischen Entwicklung und der Notwendigkeit, die Pflege- und Gesundheitssysteme schnellstmöglich zukunftsfest zu gestalten, sind aber grundlegendere Reformmaßnahmen erforderlich mit der Folge, dass die vorliegenden Entwürfe einer gründlichen Überarbeitung bedürfen.

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat daher nochmals auf die bereits im Sommer 2011 vorgelegten ausführlichen Stellungnahmen zu den notwendigen Reformschritten hingewiesen und die Bundeskanzlerin darum gebeten, die Neugestaltung der Pflegeversicherung und des Patientenrechts zur Chefsache zu erklären. Die Zuschrift an die Kanzlerin ist mit weiteren Informationen auf der Internetseite von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk abrufbar: – http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de . Die „Pflegereform“ ist im Übrigen Gegenstand des Neuss-Erfttaler Pflegetreffs am 15.05.2012, 18.00 – 20.00 Uhr. Näheres dazu im Internet unter folgender Adresse abrufbar: viewtopic.php?t=16058

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk steht für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Werner Schell – Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei

+++
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Cicero
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Pflege-Neuausrichtungsgesetz und Patientenrechtegesetz

Beitrag von Cicero » 21.02.2012, 08:54

WernerSchell hat geschrieben: Pflege-Neuausrichtungsgesetz / Patientenrechtegesetz – Referentenentwürfe unzureichend
Sehr geehrter Herr Schell,
ich bin hier zwar kein eifriger Schreiber, aber doch regelmäßiger Leser. Dabei habe ich viele Informationen bekommen und auch gesehen, mit wieviel Engagement Sie mit Pro Pflege ... für eine gute Sache aktiv sind. Ich bewundere das nicht nur, sondern möchte auch an dieser Stelle ausdrücklich meine Anerkennung aussprechen. Bekanntlich gibt es immer wieder viele Meckerer, aber konstruktiv kommt dann eher nichts. Das ist hier wohltuend anders - und das begrüße ich sehr.
Ich wünsche weiterhin viel Kraft für die hier deutlich werdenden Aktivitäten und hoffe auch - mit Ihnen - auf Erfolge.
Ihre jüngsten Ausführungen zu dem o.a. Thema sind bestens gelungen und werden von mir uneingeschränkt unterstützt.
Hochachtungsvoll
Cicero
Politisch interessierter Pflegefan!
Im Gleichklang: Frieden - Ausgleich - Demokratie - und: "Die Menschenwürde ist unantastbar"!

Rauel Kombüchen
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Alzheimer / Demenz - Handlungsbedarf

Beitrag von Rauel Kombüchen » 23.02.2012, 08:25

Die Offenbarungen von Herrn Assauer und seiner Familie haben noch einmal die Diskussion um Alzheimer / Demenz in Gang gebracht.
Damit wurde verdeutlicht, dass dringender Handlungsbedarf besteht, auch im Rahmen der sog. Pflegereform.
Herr Bahr tut also gut daran, wenn er schnellsten sein Reformüberlegungen erweitert und den Pflegebedürftigkeitsbegriff neu gestaltet,
und zwar unter Einbezug der Demenzkranken.
Die hier vorgestellte Stellungnahme von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, die auch dies anmahnt, begrüße ich sehr:
viewtopic.php?t=16990

Rauel
Pflegeversicherung - Pflegebegriff erneuern und Finanzierung nachhaltig sichern! BürgerInnen müssen mehr Informationen erhalten - z.B. wg. Individualvorsorge!

Karl Büser
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Pflegereform jetzt

Beitrag von Karl Büser » 24.02.2012, 08:53

Hallo Forum,
ich bin der Meinung, dass die Pflegereform in der Tat eine Chefsache der Bundeskanzlerin werden muss. Die FDP-Minister im Gesundheitsministerium waren / sind offensichtlich überfordert. Die Bedeutung des Themas wird verkannt.
Es muss jetzt gelingen, eine vernünftige Neugestaltung der Pflegesysteme durchzusetzen. Kommt es nicht dazu, sind für längere Zeiten die Klagen über unzulängliche Pflegebedingungen vorprogrammiert.
Hoffen wir das Beste!
Es grüßt Karl Büser
Die Würde des Menschen ist unantastbar - immer und ausnahmslos! Ich unterstütze daher Aktivitäten, die uns diesem Ziel näher bringen! Danke für Infos unter http://www.wernerschell.de

WernerSchell
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´Pflegereform`- Anhörung eine Farce

Beitrag von WernerSchell » 25.02.2012, 07:54

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat die unzureichende Vorbereitung der Anhörung im BMG am 13.02.2012 beklagt: viewtopic.php?t=16990
Genau diesen Punkt hat die Zeitschrift „CAREkonkret“, Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege (24.02.2012) aufgegriffen und u.a. getitelt: „Pflege-Neuausrichtungsgesetz – Verbändeanhörung – Vorspiel zur Farce“; „Bahrs Reform findet auch innerhalb der eigenen Reihen wenig Zuspruch“. Es ist beschämend, dass das BMG weder in der Lage ist, ein wirkliches Reformpaket zur Pflegeerneuerung zu präsentieren noch die richtigen Personen und Institutionen zur Anhörung einzuladen. Offensichtlich will man von den wirklichen Kennern der Pflegeszende vor Ort nicht die Wahrheit hören.

Werner schell
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Pflegereform - andere Prioritäten erforderlich

Beitrag von PflegeCologne » 26.02.2012, 08:04

Unter
viewtopic.php?t=17008
habe ich den nachfolgenden Text eingestellt - bitte auch hier um Beachtung:

Guten Morgen Forum!
Ich denke, dass Wohngemeinschaften für Senioren grundsätzlich im Rahmen der Absicherung bei Pflegebedürftigkeit angedacht gehören. Allerdings sehe ich die Möglichkeiten, mit solchen Wohngemeinschaften flächendeckend ein Versorgungsangebot zu gestalten, mehr als eingeschränkt. Solches Zusammenwohnen funktioniert nach meinen Vorstellung und Erfahrungen nur in Einzelfällen - es müssen viele Dinge stimmen. Daher halte ich es für falsch, Wohngemeinschaften als "die" Lösung zu propagieren. Es ist daher abzulehnen, wenn jetzt die offizielle Politik diese Wohnform mit viel Fördergeld in den Mittelpunkt rücken will. Ich begrüße daher sehr, dass Pro Pflege ... in der jüngsten Stellungnahme gegenüber der Bundeskanzlerin auch insoweit Stellung genommen hat: viewtopic.php?t=16990
Ich sehe die Prioritäten für eine Pflegereform anderswo. Die Angehörigenarbeit muss bei hoch eingestuften pflegebedürften Menschen gestärkt werden. Geld verteilen mit der sog. Gießkanne ist abzulehnen. Dann brauchen wir dringend Maßnahmen gegen den bereits seit langem bestehenden Pflegenotstand (Minutenpflege). Mehr Personal muss her! Unabhängig sind Maßnahmen gegen den zukünftigen Pflegekräftemangel geboten. Das kostest alles. Daher ist mit dem Beitragsgeld sorgsam umzugehen.

Lb. Grüße Pflege Cologene
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
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Anja Jansen
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Pflegereform - andere Prioritäten erforderlich

Beitrag von Anja Jansen » 26.02.2012, 08:23

PflegeCologne hat geschrieben: .... Allerdings sehe ich die Möglichkeiten, mit solchen Wohngemeinschaften flächendeckend ein Versorgungsangebot zu gestalten, mehr als eingeschränkt. Solches Zusammenwohnen funktioniert nach meinen Vorstellung und Erfahrungen nur in Einzelfällen - es müssen viele Dinge stimmen. Daher halte ich es für falsch, Wohngemeinschaften als "die" Lösung zu propagieren. ....
Hallo Pflege Cologne,
eine treffende Einschätzung, der ich gerne zustimme.
Es grüßt Anja
Es ist mehr Aufmerksamkeit für dementiell erkrankte Menschen nötig. Unser Pflegesystem braucht deshalb eine grundlegende Reform!

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Solidarität wirkt - Die grüne Pflege-Bürgerversicherung

Beitrag von Presse » 02.03.2012, 13:20

"Solidarität wirkt" Die grüne Pflege-Bürgerversicherung"

Am vergangenen Donnerstag lud die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen zum Fachgespräch "Solidarität wirkt! Die grüne Pflege-Bürgerversicherung" ein. Vor etwa 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmerin durften wir eine lebhafte Veranstaltung erleben. Wir dürfen uns auf diesem Wege für das große Interesse und die angeregte Diskussion bedanken!

Zu Ihrer Kenntnis dürfen wir Sie auf einen kurzen Bericht zu der Veranstaltung hinweisen. Sie finden diesen unter:
http://www.gruene-bundestag.de/cms/pfle ... wirkt.html
Dort stehen auch weitere Tagungsmaterialien zum Download bereit.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Christian Hans
Christian Hans
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Abgeordnetenbüro Elisabeth Scharfenberg MdB Sprecherin für Pflegepolitik und Altenpolitik Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen
Tel.: ++49 (0)30 227 -74532, Fax: -76655
E-Mail: elisabeth.scharfenberg.ma01@bundestag.de
Web: http://www.elisabeth-scharfenberg.de
Postanschrift:
Deutscher Bundestag, 11011 Berlin

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