Neuer Leitfaden zu Medizinischen Versorgungszentren

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Neuer Leitfaden zu Medizinischen Versorgungszentren

Beitrag von Presse » 15.01.2009, 07:01

Neuer Leitfaden zu Medizinischen Versorgungszentren
Mittwoch, 14. Januar 2009

Köln – Einen Leitfaden zum Thema „Medizinisches Versorgungszentrum“ (MVZ) hat die Rheinische Fachhochschule Köln erarbeitet. Er stellt neben den MVZs auch weitere gängigen Kooperationsformen vor, ein Schwerpunkt liegt auf den die örtlichen und überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaften.
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http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35051

Links zum Thema
» Der Leitfaden als PDF
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35051

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Niedergelassene Ärzte sehen MVZ als gefährliche Konkurrenz

Beitrag von Presse » 14.04.2009, 17:32

Niedergelassene Ärzte sehen MVZ als gefährliche Konkurrenz

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) werden von Ärzten zunehmend als gefährliche Konkurrenz und Bedrohung der Freiberuflichkeit wahrgenommen. Und das, obwohl sie aus Sicht der Niedergelassenen die Effizienz der Behandlung nicht steigern. Das schreibt die Ärzte Zeitung und beruft sich dabei auf eine repräsentative Umfrage „Ärzteschaft im Spannungsfeld von Markt, Politik und Pharmaindustrie“. Die LifeScience Consulting Group hatte Ärzte nach Einstellungen zu politischen Fragen, zu neuen ärztlichen Geschäftsmodellen und zur Stellung der Pharma-Industrie befragt. Auch die Relevanz der Themen für Ärzte wurde ermittelt.
Besonders unter den Nägeln brannte den Umfrageteilnehmern offenbar die Frage zum Stellenwert der MVZ. Auch die Klarheit der Aussagen zu MVZ ist sehr hoch. Auf einer Skala von 1 (trifft gar nicht zu) bis 10 (triff in hohem Maße zu) gab es für die Aussage, dass MVZ mit Praxen konkurrieren den Wert 8,58. Dass MVZ zu einer Einschränkung der Freiberuflichkeit führen, wurde mit 8,2 bewertet. Viele Ärzte glauben auch, dass MVZ von Klinikgruppen dominiert werden (8,64) und dass sie Einfallstor für medizinfremde Investoren (8,45) sein könnten. Die Aussage, dass MVZ die Effizienz und Transparenz der Behandlung steigern, wurde dagegen überwiegend abgelehnt – dafür gab es lediglich 3,82 Punkte.

Quelle: Mitteilung vom 14.04.2009
Bibliomed - Medizinische Verlagsgesellschaft mbH
Stadtwaldpark 10
D-34212 Melsungen
Website: http://www.bibliomed.de
E-Mail: info@bibliomed.de

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Medizinische Versorgungszentren: Erfolgreich ohne Anschub

Beitrag von Presse » 25.09.2009, 12:06

Dtsch Arztebl 2009; 106(39)

Gibis, Bernhard
Medizinische Versorgungszentren: Erfolgreich ohne Anschub
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/art ... p?id=66061

MVZ-Survey 2008
http://daris.kbv.de/daris/doccontent.dl ... 071&Page=1
Medizinische Versorgungszentren aktuell
http://daris.kbv.de/daris/doccontent.dl ... 712&Page=1

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Ärzte ziehen unter ein gemeinsames Dach

Beitrag von Presse » 30.01.2010, 10:06

Ärzte ziehen unter ein gemeinsames Dach
Von Richard Haimann 29. Januar 2010, 04:00 Uhr
Zahl der medizinischen Zentren und Gemeinschaftspraxen steigt - Immobilienexperten sehen jedoch hohe Risiken ... (mehr)
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/ ... -Dach.html

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Wer kann MVZ noch kontrollieren?

Beitrag von Presse » 18.02.2010, 08:01

Ärzte Zeitung, 18.02.2010

Wer kann MVZ noch kontrollieren?
Von Hauke Gerlof

In Berlin hat das Landessozialgericht jetzt bestätigt, dass das MVZ Atriomed ab 1. April nicht mehr kassenärztlich tätig sein darf. Die Begründung des Beschlusses lässt aufhorchen: Die Richter heben vor allem die "enorme Missbrauchsgefahr" der Abrechnung angesichts der "den MVZ eingeräumten Gestaltungsmöglichkeiten" hervor.
.... (mehr)
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirt ... sid=589332

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Medizinische Versorgungszentren - Patienten lehnen ab

Beitrag von WernerSchell » 31.05.2010, 06:58

Als Vertreter von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk habe ich mit den im Rahmen der Gesundheitsreform verkündeten Grundsätzen "Ökonomisierung und Wettbewerb" so meine Probleme. Ich muss mit Besorgnis feststellen, dass bei diesen programmatischen Vorgaben die Patienten bzw. pflegebedürftigen Menschen immer mehr aus dem Blickfeld geraten.

Die Schaffung von Medizinischen Versorgungszentren mag in Einzelfällen durchaus gerechtfertigt sein. Diese aber flächendeckend vorzuhalten, ist m.E. ein Irrweg. Jedenfalls patientenfreundlich ist diese Entwicklung mit Sicherheit nicht.

In diesem Sinne berichtet nun auch die Ärzte-Zeitung am 31.05.2010 wie folgt:

Patienten gehen lieber zum Hausarzt als ins MVZ
Sieben von zehn Bürgern suchen bei Krankheit zunächst einen Hausarzt in der Nähe anstatt ein Medizinisches Versorgungszentrum auf, das 30 Minuten entfernt liegt. Das gilt auch dann, wenn sie vermuten, dass mehrere Ärzte konsultiert werden müssen, die im MVZ unter einem Dach vereint sind. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=604 ... haft&n=178

Der hier geäußerten Patientenmeinung kann ich mich nur anschließen!

Werner Schell
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Sektorenübergreifende Versorgung gewollt

Beitrag von WernerSchell » 19.09.2017, 17:14

Sektorenübergreifende Versorgung gewollt
Gesundheit/Antwort

Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung setzt weiter auf eine sektorenübergreifende medizinische Betreuung. Eine "nahtlose ambulante und stationäre Versorgung" sei "von herausragender Bedeutung", heißt es in der Antwort (18/13577 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/135/1813577.pdf ) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/13437 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/134/1813437.pdf ) der Fraktion Die Linke.
Das Bundesgesundheitsministerium werde "den notwendigen Anpassungsbedarf der rechtlichen Rahmenbedingungen an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung auch in der nächsten Legislaturperiode prüfen". Dies schließe die Versorgungsform der Praxiskliniken mit Blick auf die Bemühungen um eine sektorenübergreifende Versorgung ein.
Das Ministerium werde der "Verzahnung von Schnittstellen" und "der Förderung von Kooperation und Koordination im Gesundheitswesen" weiter eine hohe Bedeutung beimessen. Jedoch müsse beachtet werden, dass in den Praxiskliniken nicht Strukturen aufgebaut würden, die über den bestehenden Versorgungsbedarf hinausgingen, heißt es in der Antwort weiter.
Der Begriff der Praxiskliniken wurde den Angaben zufolge mit dem Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen 1988 eingeführt. Das Ziel sei, durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Vertragsärzten und Krankenhäusern eine nahtlose ambulante und stationäre Behandlung zu gewährleisten.

Quelle: Mitteilung vom 19.09.2017
Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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