Das Recht auf Pflegeberatung

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

Moderator: WernerSchell

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Gaby Modig
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Das Recht auf Pflegeberatung

Beitrag von Gaby Modig » 06.01.2009, 11:35

Das Recht auf Pflegeberatung

Im Zuge der Pflegereform wurde das Recht auf Pflegeberatung ab dem 1. Januar 2009 gesetzlich verankert. Die Pflegekassen sind verpflichtet, für ihre pflegebedürftigen Versicherten Pflegeberatung (Fallmanagement) anzubieten. Die neuen Pflegeberaterinnen und -berater verfügen über ein detailliertes Wissen aus den Bereichen des Sozialrechts, der Pflege und der Sozialarbeit. Für die Versicherten bedeutet das: ein individuelles Beratungs-, Unterstützungs- und Begleitangebot, das jeweils auf den Bedarf des einzelnen Hilfebedürftigen zugeschnitten ist. Auf Wunsch des Versicherten muss die Pflegeberatung bei ihm zuhause stattfinden. Dort, wo in den Ländern Pflegestützpunkte eingerichtet sind, arbeiten die Pflegeberaterinnen und -berater auch im Stützpunkt.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

thorstein
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Beitrag von thorstein » 06.01.2009, 23:37

Was nützt die Beratung, wenn die Angebote fehlen?
In welcher Region gibt es ausreichend Kurzzeitpflege, Tages-und Nachtpflege, Hospize oder Wohngruppen für Demenzkranke?

Letzendlich heißt die Alternative doch ambulant oder Pflegeheim. Dafür der Beratungsaufwand?

Hätte man das Geld nicht besser in alternative Angebote gesteckt?

Rauel Kombüchen
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Pflegereform hat nichts wirklich verändert

Beitrag von Rauel Kombüchen » 07.01.2009, 07:10

Hallo,

die Pflegereform hat leider nicht das gebracht, was man sich von ihr erhoffen durfte. Es wurden vielerlei "Spielwiesen" geschaffen (z.B. Pflegestützpunkte), die die eigentliche Pflege um nichts besser machen. Strukturelle Reformen, die mehr Personaleinstellungen ermöglicht hätten, wären dringender gewesen. So gesehen, hat man neue finanzaufwendige "Verwaltungsinstitutionen" geschaffen und das dafür vorgesehene / notwendige Geld bleibt den Pflegebedürftigen vorenthalten.
Tatsächlich mangelt es auch in verschiedenen Regionen an ausreichend Pflegeangeboten, wie z.B. Kurzzeitpflege. Wird es demnächst heißen: Beratung ja, angemessene Pflege nein?

MfG
Rauel
Pflegeversicherung - Pflegebegriff erneuern und Finanzierung nachhaltig sichern! BürgerInnen müssen mehr Informationen erhalten - z.B. wg. Individualvorsorge!

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Pflegeberatung rund um die Uhr

Beitrag von Presse » 07.01.2009, 13:55

Neu: Pflegeberatung rund um die Uhr
AOK: mehr Telefonberatung seit Jahresbeginn


Als erste Kasse bietet die AOK Baden-Württemberg ab Jahresbeginn die Pflegeberatung an und hat dafür die Servicezeiten des AOK-Care-Telefons, unter der Nummer 0180 10 50 500, auf 24 Stunden täglich verlängert.

"Die neue Pflegeberatung richtet sich an Versicherte und deren Angehörige, die Fragen zum Thema 'Pflegebedürftigkeit' haben", sagt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg. "Ist beispielsweise ein Elternteil plötzlich auf Pflege angewiesen, geben unsere Experten Tipps, welche Schritte als nächstes zu tun sind. Muss ein Pflegedienst organisiert werden, oder ist ein Hilfsmittel die beste Lösung? Darüber hinaus gibt es Informationen zu Leistungen der Pflegeversicherung wie Pflegestufen, Pflegegeld und Kurzzeitpflege."

Laut AOK befanden sich in Baden-Württemberg im Jahr 2007 über 120.000 Menschen in ambulanter, teilstationärer oder stationärer Pflege. Dr. Hoberg: "Das sind 8.000 mehr als noch im Jahr 2000. Diese Zahl wird weiter steigen und damit auch der Bedarf zur Pflegeberatung. Da immer mehr Menschen bei Fragen zu medizinischen Themen unser Care-Telefon nutzen, haben wir uns entschieden, dort unsere Pflegeberatung anzusiedeln."

Die Beratung am Telefon habe den Vorteil, dass sich Experten mit langjähriger Erfahrung im Bereich Pflege ohne Hektik oder Zeitdruck in aller Ruhe um die Bedürfnisse der Versicherten kümmern können. Da die Pflegeberatung auch bei der Suche nach Pflegeheimen oder Pflegediensten helfe, erhielten Versicherte damit alle Informationen unkompliziert aus einer Hand.

Zusätzlich erweitert die AOK Baden-Württemberg die allgemeinen Service-Zeiten des AOK-Care-Telefons auf 24 Stunden. Damit können sich Versicherte ab dem 01.01.2009 rund um die Uhr zu allen Fragen rund um die Themen Gesundheit, medizinischer Fortschritt und Behandlungsmöglichkeiten beraten lassen.

Das AOK-care-Telefon ist unter der Telefonnummer 0180 10 50 500 zu erreichen. Wer das Internet nutzen möchte und zum Beispiel ein Pflegeheim in seiner Nähe sucht, dem empfiehlt die AOK den Pflegeheimnavigator unter http://www.aok-bw.de (Bereich "Pflege" anklicken).

Die AOK Baden-Württemberg versichert 3,7 Millionen Menschen und zahlt fast 9,8 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung.

Weitere Informationen zur AOK Baden-Württemberg im Internet unter: http://www.aok-bw.de

Quelle: Pressemitteilung vom 7.1.2009
Pressekontakt:
ei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Sascha Kirmeß, Tel.: 0711 2593-166 oder
per E-Mail an: presse@bw.aok.de

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Empfehlungen zur Pflegeberatung

Beitrag von WernerSchell » 12.01.2009, 06:56

Hinweise des GKV-Spitzenverband Bund zu den Empfehlungen zur Pflegeberatung sind in diesem Forum nachlesbar unter
viewtopic.php?p=37382#37382
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Hausärzte mit Pflegefragen überlastet

Beitrag von Presse » 16.12.2009, 08:15

Forsa-Umfrage: Hausärzte in Deutschland werden mit Pflegefragen überlastet
Gesetzlicher Anspruch auf Pflegeberatung wird zu selten eingefordert


Hamburg, 15. Dezember 2009 - Der Hausarzt gilt als erster Ansprechpartner bei Fragen rund um das Thema Pflege: Jeder dritte Bundesbürger schreibt ihm die größte Kompetenz bei der Pflegeberatung zu. Er muss damit zusätzliche Leistungen übernehmen, die weit über die gesundheitliche Beratung hinausgehen. Die im Zuge der Pflegereform von 2008 eingeführten Beratungsstellen werden dagegen nur von jedem Achten als Ansprechpartner genannt. Dabei sind die Versicherungen zum Aufbau von kostenlosen sowie unabhängigen Beratungsangeboten verpflichtet. Doch nur wenige Menschen wissen von diesen Angeboten. So ist beispielsweise gerade einmal jedem fünften Bundesbürger über 60 Jahre bekannt, dass er ein Recht auf eine kostenlose telefonische Beratung hat. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF).

Selbst unter den von Pflegebedürftigkeit Betroffenen ändert sich nichts an der Präferenz für den Hausarzt. Der Mediziner wird beispielsweise um Rat gefragt bei der Suche nach dem passenden Pflegedienst oder wenn Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragt werden. Diese Aufgaben aber sollen nach dem Willen des Gesetzgebers von den neu geschaffenen Pflegeberatungen übernommen werden.

Während die gesetzlichen Versicherungen ihre Pflegestützpunkte dezentral in den Regionen organisieren, hat der Verband der privaten Krankenversicherungen mit COMPASS ein bundesweites Netz an Pflegeberatungsstellen aufgebaut, die nach einheitlichen Qualitätsstandards arbeiten. Die 200 COMPASS-Mitarbeiter haben in diesem Jahr rund 40.000 Gespräche geführt - telefonisch, aber auch vor Ort zu Hause bei den Betroffenen. Unterstützt werden gesetzlich und privat Versicherte.

Die Pflegeberater nehmen dabei Lotsenfunktion im Pflegesystem wahr. Sie informieren über finanzielle Hilfen, stellen Kontakt zu Pflegediensten her oder unterstützen Betroffene beim Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Sie begleiten die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen aber auch zum Sozialamt, wenn die eigenen finanziellen Mittel oder das Geld aus der Pflegeversicherung nicht reichen. Ziel von COMPASS ist es, den Menschen trotz Pflegebedürftigkeit und gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes und weitgehend selbständiges Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Bereits heute ist jeder sechste Bundesbürger entweder selbst pflegebedürftig oder hat einen Pflegefall in der Familie. Welche Bedeutung das Thema Pflege angesichts des demografischen Wandels hat, zeigt eine weitere Studie: Demnach wird rund jeder zweite Deutsche im Alter auf Pflege angewiesen sein. COMPASS ist unter der gebührenfreien Servicenummer 0800-101 88 00 bundesweit zu erreichen.

Hintergrundinformationen: Für die Untersuchung wurden im September 2009 insgesamt 1.008 Personen von Forsa befragt. Themen der repräsentativen CATI-Befragung waren Pflege und Pflegeberatung.

IMWF - Institut für Management- und Wirtschaftsforschung Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintegrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessierter Unternehmen geknüpft werden.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren. Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.imwf.de

Quelle: Pressemitteilung vom 15.12.2009
Pressekontakt:
Faktenkontor GmbH
Roland Heintze
Tel.: +49 40 22703-7160
Fax.: +49 40 22703-7961
E-Mail: roland.heintze@faktenkontor.de

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Pflegeberatung - bitte keine Überangebote

Beitrag von Rob Hüser » 18.12.2009, 08:05

Guten Morgen
Pflegeberatung gibt es seit Bestehen der Pflegeversicherung, áuch nach dem SGB I. Vor allem die Pflegekassen und Träger von Pflegeangeboten waren und sind in der Pflicht. Dass die Pflegekassen stärker eingebunden wurden, die Pflegeberatung ab 1.1.2009 ausgebaut und bekräftigt wurde, war richtig. Nun müssen diese Dienstleistungen auch versichertenfreundlich erbracht werden.
Für Pflegestütztpunkte und ähnlichen Schnickschnack sehe ich kein Bedürfnis, es sei denn, man denkt an Arbeitbeschaffungsmaßnahmen für Pflegekräfte, die nicht mehr selbst pflegen wollen. Dass das Kuratoríum Deutsche Altershilfe (KDA) Pflegestützpunkte als erfolgreich bezeichnet, ist möglicherweise allein der Tatsache geschuldet, dass dieses KDA mit öffentlichen Mitteln kräftig gefördert wird.
Mittel, die irgendwie frei gemacht werden können, müssen in Personal, das sich um pflegebedürftige Menschen tatsächlich kümmert, frei gemacht werden.
Gruß Rob H.
Das Pflegesystem muss dringend zukunftsfest reformiert werden!

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Pflegedienste: Schnelle Beratung dringend gesucht

Beitrag von Presse » 27.01.2010, 19:44

Pflegedienste: Schnelle Beratung dringend gesucht
Seit einem Jahr hat jeder Versicherte Anspruch auf eine Pflegeberatung. Bis zu einer einheitlichen Praxis ist es aber noch ein weiter Weg.
http://www.ksta.de/html/artikel/1264185770840.shtml
Quelle: Kölner Stadtanzeiger

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Pflegestützpunkte sind überflüssig ...

Beitrag von WernerSchell » 19.05.2016, 12:35

Pflegestützpunkte in Deutschland: Neue Studie zeigt Regulierungsbedarfe für die Pflegeberatung

Pressemitteilung vom 18.05.2016
Dr. Volker Hielscher Pressestelle
Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (iso)


Das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) e.V. in Saarbrücken hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstmals eine bundesweite Studie zum Regelbetrieb der Pflegestützpunkte in Deutschland durchgeführt. Pflegestützpunkte sind örtliche Beratungsstellen, durch die der gesetzliche Anspruch von Pflegebedürftigen und Angehörigen auf unabhängige und fachlich kompetente Pflegeberatung eingelöst werden soll. Insgesamt existieren knapp 400 solcher Einrichtungen in Deutschland.

Die vorliegenden Ergebnisse ermöglichen eine aktuelle Bestandsaufnahme zum Stand der Umsetzung, zu Erfolgen aber auch zu Handlungsbedarfen der Beratungspraxis in den Pflegestützpunkten. Zentrale Fragestellungen der Untersuchung waren u.a.:
Inwieweit gibt es Diskrepanzen zwischen den gesetzlichen Vorgaben und der Umsetzungspraxis? Wie ist diese Kluft ggf. zu erklären? Welche gesetzlichen Präzisierungen sind nötig, um sie zu schließen?
Wie muss Pflegeberatung organisiert werden, damit Care- und Case-Management erfolgreich durchgeführt werden können?
Wie kann neutrale – am Pflegebedürftigen orientierte – Beratung organisiert werden?
Welche berufliche Qualifikation brauchen Mitarbeiter/innen in Pflegestützpunkten und welche Qualitätsstandards sind wünschenswert?
Grundlage für die flächendeckende Errichtung von Pflegestützpunkten war das im Jahr 2008 in Kraft getretene Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, mit dem ein Rechtsanspruch auf Pflegeberatung verankert wurde. Hintergrund der Gesetzesinitiative war die Erfahrung, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige häufig mit der Beantragung und Organisation von Hilfen überfordert waren. In der Konsequenz wurden die in den Sozialgesetzbüchern verankerten Leistungen zu spät oder gar nicht in Anspruch genommen. Insbesondere fehlte es an neutralen Beratungsinstanzen, die in der Lage waren, eine qualitativ hochwertige und umfassende Unterstützung „aus einer Hand“ zu leisten. Mit den Pflegestützpunkten sollte eine flächendeckende Infrastruktur von wohnortnahen Anlaufstellen geschaffen werden, um eine umfassende und qualitativ hochwertige Beratung für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen.
Trotz der bundesgesetzlichen Vorgaben herrscht mit Blick auf die konkrete Ausgestaltung der Pflegestützpunkte eine große Umsetzungsvielfalt. Dies schlägt sich in einer regional höchst unterschiedlichen Versorgungsdichte, in Varianzen bei der finanziellen, personellen und sächlichen Ressourcenausstattung sowie in Differenzen beim Aufgaben- und Zuständigkeitsverständnis der Pflegestützpunkte nieder. Insgesamt hat die Studie keinen Zweifel an der Sinnhaftigkeit und dem Nutzen von Pflegestützpunkten für die Bevölkerung aufkommen lassen, auch wenn viele Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten gefunden wurden. So hat die Befragung u.a. wichtige Impulse geliefert, wie die Organisation der Pflegestützpunkte zur Aufgabenerfüllung beitragen kann und an welchen Stellen präzisere Strukturvorgaben eine einheitliche und verbindliche Mindestqualität sicherstellen können.

Kirchen-Peters, S./ Nock, L. (2016): Pflegestützpunkte in Deutschland. Die Sicht der Mitarbeitenden. In: WISO DISKURS Nr. 7 Pflegestützpunkte in Deutschland – Die Sicht der Mitarbeitenden, der rechtliche Rahmen, die politische Intention. S. 5-36.

Weitere Informationen:
http://library.fes.de/pdf-files/wiso/12538.pdf

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vertritt - mit anderen - seit Jahren die Meinung, dass Pflegestützpunkte völlig überflüssig sind.
Die Pflegekassen haben bereits einen umfänglichen Beratungsauftrag, der nur verstärkt wahrgenommen werden muss.
Im Übrigen ist es erforderlichen, in den Kommunen Quartierskonzepte zu realisieren. Insoweit besteht Regulierungsbedarf, v.a.
im Rahmen des in Vorbereitung befindlichen Pflegestärkungsgesetzes III.


Siehe auch unter > viewtopic.php?f=4&t=21444
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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