BARMER-Pflegereport 2018 - Pflegende Angehörige an der Grenze der Belastbarkeit

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BARMER-Pflegereport 2018 - Pflegende Angehörige an der Grenze der Belastbarkeit

Beitrag von WernerSchell » 08.11.2018, 19:04

BARMER

BARMER-Pflegereport 2018
Pflegende Angehörige an der Grenze der Belastbarkeit


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Berlin, 8. November 2018 – Dem Pflegenotstand in Deutschland droht nicht nur durch den Fachkräftemangel eine dramatische Verschärfung. So stehen 185.000 von rund 2,5 Millionen Personen, die heute Angehörige zu Hause pflegen, kurz davor, diesen Dienst einzustellen. 6,6 Prozent, also 164.000 Personen, wollen nur mit mehr Hilfe weiter pflegen, knapp ein Prozent will dies auf keinen Fall länger tun. Das geht aus dem Pflegereport 2018 hervor, den die BARMER am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. „Ohne pflegende Angehörige geht es nicht. Es ist höchste Zeit, dass sie schon frühzeitig besser unterstützt, umfassend beraten und von überflüssiger Bürokratie entlastet werden. Deshalb wird es in Kürze bei der BARMER möglich sein, den Hauptantrag für Pflegeleistungen auf einfache und unkomplizierte Weise online zu stellen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BARMER, Prof. Dr. Christoph Straub mit Blick auf die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im aktuellen Report unter mehr als 1.900 pflegenden Angehörigen. Demnach wünschten sich fast 60 Prozent unter ihnen weniger Bürokratie bei der Beantragung von Leistungen.

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Grafik: Barmer

Viele pflegende Angehörige an Belastungsgrenze angekommen
Laut Pflegereport gibt es in Deutschland rund 2,5 Millionen pflegende Angehörige, darunter rund 1,65 Millionen Frauen. Nur ein Drittel aller Betroffenen geht arbeiten, jeder Vierte aber hat seine Arbeit aufgrund der Pflege reduziert oder ganz aufgeben müssen. Das geht aus der Befragung hervor, die repräsentativ für alle pflegenden Angehörigen in Deutschland steht. So bestimmt die Pflege bei 85 Prozent der Betroffenen tagtäglich das Leben. Die Hälfte von ihnen kümmert sich sogar mehr als zwölf Stunden täglich um die pflegebedürftige Person. „Viele pflegende Angehörige sind an der Grenze der Belastbarkeit angekommen. Fast 40 Prozent von ihnen fehlt Schlaf, 30 Prozent fühlen sich in ihrer Rolle als Pflegende gefangen, und jedem Fünften ist die Pflege eigentlich zu anstrengend. Nicht von ungefähr wünschen sich 60 Prozent der pflegenden Angehörigen Unterstützung bei der Pflege“, sagt der Autor des Pflegereports, Prof. Heinz Rothgang von der Universität Bremen. Allerdings finde mehr als die Hälfte der Hauptpflegepersonen niemanden, um sich für längere Zeit vertreten zu lassen.

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Grafik_ Barmer

Hilfsangebote aus Qualitäts- und Kostengründen nicht genutzt
Wie aus dem Report hervorgeht, nehmen knapp 440.000 pflegende Angehörige Kurzzeitpflege und je knapp 380.000 Personen die Tagespflege sowie Betreuungs- und Haushaltshilfen nicht in Anspruch. Dies begründen sie neben einem fehlenden Angebot hauptsächlich mit Zweifeln an der Qualität und den Kosten. „Es ist alarmierend, dass fast jede fünfte Hauptpflegeperson Zukunfts- und Existenzängste hat. Deshalb ist es auch richtig, dass die Bundesregierung die Kurzzeit- und Verhinderungspflege in einem jährlichen Entlastungsbudget für Pflegebedürftige zusammenführen möchte“, sagte Straub. Aus Sicht der BARMER sollten die Entlastungsleistungen von aktuell 125 Euro monatlich ebenfalls in ein jährliches Entlastungsbudget einbezogen werden. Damit könnten auch die Eigenanteile zum Beispiel für einen Aufenthalt in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung deutlich reduziert werden. „Wir begrüßen zudem, dass eine weitere Erleichterung für Pflegebedürftige ab Pflegegrad 3 geplant ist. Künftig soll für Krankenfahrten zum Arzt für diese Schwerkranken keine Genehmigung der Krankenkasse mehr nötig sein. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung weniger Bürokratie“, betonte Straub. Es sei gut, dass die Menschen hier wieder ein Stück entlastet würden.

Hauptpflegepersonen sind häufiger krank
Pflegende Angehörige sind derweil vergleichsweise häufig krank. So leiden 54,9 Prozent von ihnen unter Rückenbeschwerden und 48,7 Prozent unter psychischen Störungen. Bei Personen, die niemanden pflegen, trifft dies nur auf 51,3 Prozent beziehungsweise 42,5 Prozent zu. „Je kränker und belasteter Hauptpflegepersonen sind, desto stärker ist ihr Drang, sich über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. So sind es bei guter Gesundheit rund 70 Prozent, die die Entlastung durch Kurzzeitpflege nicht kennen oder keinen Bedarf dafür haben. Ist die Gesundheit schlechter, sinkt dieser Prozentsatz auf 58,3 Prozent“, sagte Rothgang. Dabei solle Hilfe so früh wie möglich genutzt werden, denn dann wirke sie am besten. Dazu sei nicht nur eine umfassende, frühzeitige Beratung durch Pflegeexperten wichtig, sondern auch ein niedrigschwelliger Zugang zu den Unterstützungsleistungen, betonte der Pflegeexperte. „Hauptpflegepersonen sollen nicht nur für ihren Angehörigen, sondern auch für sich die Hilfe bekommen, die ihnen den Alltag erleichtern kann. Deshalb bietet die BARMER für ihre Versicherten kostenlos das Seminar „Ich pflege – auch mich“ an. In mehreren Modulen lernen die Teilnehmer unter anderem, wie sie sich trotz der anstrengenden Pflegesituation entlasten können“, so BARMER-Chef Straub.

Daten aus dem Pflegereport 2018

Einnahmen und Ausgaben: Die Leistungsausgaben der sozialen Pflegeversicherung sind vom Jahr 2016 zum Jahr 2017 um 7,25 Milliarden Euro gestiegen. Hierin enthalten sind nicht nur Ausgabensteigerungen durch die jüngsten Pflegereformgesetze, sondern auch solche, die aufgrund der demografischen Entwicklung ohnehin entstanden wären. Die Einnahmen lagen dagegen nur um vier Milliarden Euro höher. Zu 2,8 Milliarden Euro wurden sie durch die Beitragssatzanhebung um 0,2 Prozent im Jahr 2017 verursacht. Die übrigen 1,2 Milliarden Euro Mehreinnahmen sind der guten konjunkturellen Entwicklung zuzuschreiben. Das tatsächliche Defizit liegt jedoch nur bei 2,42 Milliarden Euro. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Pflegeversicherung im Jahr 2016 noch einen Überschuss von 1,03 Milliarden Euro aufwies und die gestiegene Grundlohnsumme zu Beitragsmehreinnahmen von 1,2 Milliarden Euro führte, die deutlich über der rein demografiebedingten Steigerung der Leistungsausgaben von 400 Millionen Euro gelegen hat (im Report auf Seite 24 ff.).

Pflegebegutachtung: Die Ergebnisse der Begutachtung von Anträgen auf Pflegeleistungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung bieten eine gute Grundlage, um die künftige Entwicklung der Inanspruchnahme der sozialen Pflegeversicherung abzuschätzen. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 1,64 Millionen Erstbegutachtungen durchgeführt, davon 1,34 Millionen Anträge auf ambulante Pflegeleistungen. Auffällig ist dabei, dass sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich der Anteil der als „nicht pflegebedürftig“ Eingestuften deutlich zurückgeht. Auch der Anteil der Anträge auf vollstationäre Leistungen ging zurück von 19 auf 14 Prozent (Seite 37).

Zahl der Pflegebedürftigen: Die Pflegestatistik dokumentiert seit Inkrafttreten der Pflegeversicherung eine stetige Zunahme der Zahl der Pflegebedürftigen. Bundesweit stieg deren Zahl vom Jahr 1999 bis zum Jahr 2015 um 50,8 Prozent. Im Achtjahreszeitraum von 1999 bis 2007, in dem die Leistungsansprüche weitgehend konstant geblieben sind, ist die Zahl der Pflegebedürftigen nur moderat um 11,5 Prozent gestiegen, von 2,02 Millionen Pflegebedürftigen auf 2,25 Millionen. Im nachfolgenden Achtjahreszeitraum von 2007 bis 2015 stieg die Zahl der Pflegebedürftigen dagegen um 35,3 Prozent von 2,25 auf 3,04 Millionen (ab Seite 51).

Service: Das komplette Pressematerial finden Sie unter www.barmer.de/p008518 bzw. https://www.barmer.de/presse/infothek/s ... 018-170354 .
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Presseabteilung der BARMER
Athanasios Drougias (Leitung), Telefon: 0800 33 30 04 99 1421
Sunna Gieseke, Telefon: 0800 33 30 04 99 80 31
E-Mail: presse@barmer.de

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Ärzte Zeitung online, 08.11.2018
Barmer-Pflegereport
„Viele pflegende Angehörige an der Belastbarkeitsgrenze“

Pflegende Angehörige brauchen mehr Unterstützung, so der Tenor des Barmer-Pflegereports 2018.
Von Anno Fricke
BERLIN. Dem Pflegesystem droht ein Grundpfeiler wegzubrechen. Hochgerechnet mindestens 185.000 der insgesamt 2,5 Millionen Menschen in Deutschland , die ihre Eltern oder ihre Partner zu Hause pflegen, stehen kurz davor aufzugeben oder ihre Dienste einzuschränken, wenn sie nicht mehr Hilfe bekommen. Das geht aus dem aktuellen „Barmer-Pflegereport 2018“ hervor.
... (weiter lesen unter) ... https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... renze.html

ntv 08.11.2018
Studie zu Pflege von Angehörigen
185.000 Pflegende stehen kurz vor Aufgabe

Die Zahl der Älteren steigt und mit ihnen die Zahl von Angehörigen, die sich für die Pflege ihrer Nächsten aufopfern. Der Pflegereport der Barmer zeigt, dass sich viele der 2,5 Millionen Pflegenden überfordert fühlen. Sie brauchen dringend Unterstützung.
… (weiter lesen untr) … https://www.n-tv.de/politik/185-000-Pfl ... wrnYvDjsao
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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BARMER-Pflegereport 2018 - Pflegende Angehörige an der Grenze der Belastbarkeit

Beitrag von WernerSchell » 08.11.2018, 19:37

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Was brauchen pflegende Angehörige wirklich?
Studie der Universität Witten/Herdecke zu den Bedürfnissen pflegender Angehöriger


Drei von vier Pflegebedürftigen in Deutschland und somit insgesamt mehr als zwei Millionen Menschen werden im häuslichen Umfeld von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn versorgt. Wenn Angehörige die Betreuung oder Pflege eines nahestehenden Menschen übernehmen, bedeutet das häufig eine große Herausforderung und kann mit erheblichen physischen und psychischen Belastungen verbunden sein. Dennoch werden Angebote zur Information, Beratung, Schulung und Entlastung von den Angehörigen nur wenig angenommen. Sind die Unterstützungsangebote nicht bekannt oder bieten sie nicht das, was pflegende Angehörige wirklich brauchen?

Eine Studie der Universität Witten/Herdecke (UW/H) geht dieser Frage jetzt nach. Sie wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Pflegekassen gefördert und ermittelt die Einschätzungen pflegender Angehöriger durch eine Befragung. Der Online-Fragebogen wurde nun freigeschaltet und das Projektteam hofft auf eine rege Beteiligung.

„Je mehr ausgefüllte Bögen wir erhalten, desto besser können unsere Ergebnisse die Situation und Bedürfnisse pflegender Angehöriger wiederspiegeln“, wirbt die Studienleiterin Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko für die Teilnahme. „Angehörige leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Pflegebedürftigen in unserer Gesellschaft, sie verdienen eine bestmögliche Unterstützung durch passgenaue Angebote.“
Die Ergebnisse der Untersuchung werden in die Entwicklung von Handlungsempfehlungen münden, wie Städte, Kreise und Kommunen das Thema in ihrem Verantwortungsbereich im Sinne einer vorbeugenden Sozialpolitik umsetzen können. Studienteilnehmer werden erste Ergebnisse im Frühjahr 2019 erhalten.

Zur Studie:
Die Befragung erfolgt über einen Online-Fragebogen und richtet sich an Menschen, die einen oder mehrere hilfe- oder pflegebedürftige Angehörige unterstützen, betreuen oder pflegen und zwar unabhängig davon, ob die hilfe- bzw. pflegebedürftige Person einen Pflegegrad hat. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt nur 10 bis 12 Minuten in Anspruch und ist anonym.

Den Online-Fragebogen und weitere Informationen zum Projekt ZipA finden Sie unter: https://www.angehoerigenpflege.info

Kontakt: Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, sabine.bohnet-joschko@uni-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.750 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.
Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Weitere Informationen:
https://www.angehoerigenpflege.info

Quelle: Pressemitteilung vom 08.11.2018
Kay Gropp Pressestelle
Universität Witten/Herdecke
https://idw-online.de/de/news705593
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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BARMER-Pflegereport 2018 - Pflegende Angehörige an der Grenze der Belastbarkeit

Beitrag von WernerSchell » 08.11.2018, 19:43

Aus Forum:
viewtopic.php?f=3&t=22863&p=106288#p106288

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Beruflich Pflegende sind auch pflegende Angehörige – mit dem Recht auf planbare, gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen

‚Der größte Pflegedienst der Nation droht zu kollabieren!‘ Die Botschaft des heute in Berlin veröffentlichten BARMER Pflegereports 2018, dass die Bereitschaft und Fähigkeit zur Pflege von Angehörigen sinkt, lässt aufhorchen. Vor allem mit Blick auf die weitere demografische Entwicklung der Bevölkerung und den sich zuspitzenden Pflegefachkräftemangel. „Wir sind auf diese wichtige Säule ganz dringend angewiesen. Beruflich Pflegende fehlen heute überall, freie Fachkraftstellen sind nur mit viel Mühe und langem Zeitverzug zu besetzen. Es muss alles getan werden, um pflegende Angehörige zu stützen, zu entlasten und somit physisch und psychisch so lange wie möglich gesund und dieses Versorgungsarrangement stabil zu halten. Die Versorgung wäre ohne sie weder zu leisten noch im heutigen System zu finanzieren“, mahnt Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK). „Aber auch beruflich Pflegende selbst übernehmen private Sorgearbeit – sogar überdurchschnittlich häufig. Weil sie es durch ihren Beruf gelernt haben, weil die Familie es schlicht voraussetzt, weil die Umstände es erfordern, weil das Geld fehlt, um andere Arrangements zu finanzieren usw. Gerade diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in besonderem Maße angewiesen auf Planbarkeit, normale Arbeitsbelastung, gesunderhaltende Bedingungen und Unterstützung im Beruf. Arbeitgeber in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen tun gut daran, das zu bieten, um wertvolle Fachkräfte nicht zu verlieren“, so Bienstein weiter.
Auch für Beschäftigte mit doppelter Pflegeverpflichtung – im Beruf und privat – ist ihr Arbeitsplatz eine wichtige Ressource, die sie dringend brauchen. Der Beruf bietet Abstand und Ablenkung von der häuslichen Last, das Kollegenteam stützt und schützt vor sozialer Isolation, Gehalt und Sozialleistungen sind als finanzielle Absicherung auch für das Alter unverzichtbar. Verlässliche Dienstpläne, normales Arbeitstempo, gesetzliche Pausen, Überstunden nur in Ausnahmefällen, kein Holen aus dem Frei – das sind angemessene Arbeitsbedingungen, auf die beruflich Pflegende ein Anrecht haben. Pflegende Angehörige benötigen sie besonders dringend.
Der DBfK weist im Rahmen seiner Aktion „Mein Beruf: Pflegen“ in diesem Monat besonders auf das Thema Arbeitsbedingungen und Lohnniveau in Pflegeberufen hin – aus gutem Grund. Denn nach wie vor sind die hochbelastenden Anforderungen im Berufsalltag der Hauptgrund, warum Pflegefachpersonen sich in die Teilzeit bzw. ganz aus ihrem Beruf zurückziehen. Ohne dass die Arbeitsbedingungen auf breiter Front und sehr spürbar besser werden, kehren Berufsaussteiger nicht zurück und lassen sich junge Menschen nicht dauerhaft in die Pflegeberufe locken.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 08.11.2018
Johanna Knüppel, Referentin, Sprecherin, Redakteurin
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
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