Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 05.10.2017, 06:23 
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Aus Forum: >>> viewtopic.php?f=7&t=22260

Bessere Pflege-Rahmenbedingungen - Demo am 09.09.2017
Klartext von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk > viewtopic.php?f=4&t=22268


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Zahlreiche Pflegekräfte, pflegende Angehörige und interessierte Bürgerinnen haben am 09.09.2017 in Köln, vor dem Dom,
für bessere Pflege-Rahmenbedingungen geworben und dazu auch Politiker zwecks Abgabe von kurzen Statements eingeladen.
U.a. waren vor Ort: Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB/SPD, und Frau Susanne Schneider, MdL/FDP. Gekommen war auch aus München
Frau Brigitte Bührlen, engagierte Vertreterin der Angehörigen. Die Äußerungen der Politiker kann man getrost vergessen. Sie
erscheinen nicht wahlrelevant. Versprechungen werden vor Wahlen immer wieder präsentiert. Daher wird es darauf ankommen, was
die gewählten Abgeordneten nach der Wahl aus ihrem Mandat machen. Insoweit gibt es z.Zt. keine "klare Sicht".


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Ich selbst hatte auch Gelegenheit einige Statements abzugeben und auf die jahrelange Untätigkeit der politisch Verantwortlichen
bezüglich Auflösung des Pflegenotstandes aufmerksam zu machen. Bereits in den 1990er Jahren gab es eine Pflege-Personal-Regelung
(PPR), die die gebotene Stellenausstattung der Pflegekräfte in den Krankenhäusern beschrieb. Sie wurde 1995 aber abgeschafft, weil
die Umsetzung den politisch Verantwortlichen zu teuer erschien. Von diesem Zeitpunkt an ging es mit der Stellenausstattung in
Krankenhäusern und Heimen "bergab". Mehrere Studien und Buchveröffentlichungen belegen mittlerweile die Pflegenot. Bereits Anfang
der 2000er Jahre wurde von hier darauf aufmerksam gemacht, dass die Stellenausstattungen um 20 - 30% hinter dem wirklichen Bedarf
zurückbleibt. Mittlerweile hat sich das alles weiter fortentwickelt, so dass die unzureichenden Personalausstattungen zur Unterversorgung
und zu Gefahren für pflegebedürftige Menschen bzw. Patienten geworden sind. Daher sind JETZT, und nicht in ferner Zukunft, bundesweit
geltende Personalbemessungssysteme erforderlich. Auch weitere strukturelle Veränderungen sind im sozialen Netz dringend geboten.
Dazu informiert nochmals ein Klartext von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk > viewtopic.php?f=4&t=22268
Werner Schell


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Mittlerweile gibt es bei Facebook zur Pflege-Demo zahlreiche Texteinstellungen und Bildmaterial. Hier einige Hinweise (Auswahl) , z.B.:
Ina Bert >>> https://www.facebook.com/search/top/?q=ina%20bert
Claudia Lenden >>> https://www.facebook.com/search/top/?q=claudia%20lenden
Marion Reinartz >>> https://www.facebook.com/search/top/?q= ... 20reinartz
Elu Suam >>> https://www.facebook.com/search/str/elu ... rds_search
Brigitte Bührlen >>> https://www.facebook.com/search/top/?q= ... C3%BChrlen


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BeitragVerfasst: 07.10.2017, 06:47 
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Am 06.10.2017 bei Facebook gepostet:
Pflegenotstand in Krankenhäusern ist ein Gesundheitsrisiko, besonders mit Blick auf die Zunahme älterer Patienten. Zahlreiche Medienberichte belegen die Pflegenot! - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit über 10 Jahren darauf aufmerksam, dass in der Krankenpflege Personal fehlt und für eine permanente Verschlechterung der Patientenversorgung verantwortlich ist. Dem gegenüber ist die Zahl der Ärzte gestiegen. Dafür gibt es eine einfache Erklärung, die in den ökonomischen Strukturen des Gesundheitssystems seine Grundlage hat: Ärzte bringen Geld - Pflegekräfte kosten Geld. Personaluntergrenzen bzw. Mindestpersonalregelungen für die Pflege sind nicht wirklich geeignet, den Pflegenotstand aufzulösen. Dringend erforderlich sind bundesweit geltende Personalbemessungssysteme für die Krankenhaus- und Heimpflege, die angemessene Personalausstattungen gewährleisten, im Tages- und Nachtdienst. Es ist fatal, dass halbherzige Lösungen als Schritt in die richtige Richtung eingestuft werden. Die pflegerischen Verrichtungen haben sich nach den anerkannten wissenschaftlichen Pflege-Standards auszurichten (§ 11 SGB XI). Und dies erfordert keine Mindestbesetzung, sondern eine auskömmliche Personalausstattung. - Werner Schell > viewtopic.php?f=3&t=20178&p=97385#p97385

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 Betreff des Beitrags: Pflegenotstand und Skandalberichte
BeitragVerfasst: 09.10.2017, 06:45 
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Beiträge: 17799
Am 09.10.2017 bei Facebook gepostet:
Der Pflegenotstand wurde in den zurückliegenden Jahren wiederholt von den Medien aufgegriffen und vornehmlich in skandalisierender Weise dargestellt. Hunderte solcher Berichte gab es, ohne dass damit wirklich auf die politischen Entscheidungsträger Einfluss genommen werden konnte. Die von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vorgetragenen konkreten Vorschläge zur Auflösung des Pflegenotstandes wurden von den Medien komplett ignoriert. Dies hat dazu beigetragen, dass vornehmlich die Skandalberichte wahrgenommen wurden. Sie hatten offensichtlich zum Teil beachtliche Zuschauerquoten, waren aber nicht wirklich geeignet, in irgendeiner Weise reformerische Ansätze im Gesundheits- und Pflegesystem zu unterstützen. So scheint es jetzt weiter zu gehen. Denn es sind erneut mehrere TV-Berichte angekündigt, die möglicherweise dem bisher üblichen Skandalschema folgen werden. Weitere Hinweise im Forum von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (auch unter TV-Tipps). - Näheres unter folgender Adresse > viewtopic.php?f=3&t=22296

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BeitragVerfasst: 12.10.2017, 07:06 
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Beiträge: 17799
Aus Forum:
viewtopic.php?f=3&t=22296&p=100362#p100362

Pflegenotstand auflösen & Quartiershilfen gestalten

In der 41. Woche/2017 gab es gleich vier TV-Sendungen zur Pflege. Angesichts der zurückliegenden Bundestagswahl und der bevorstehenden Landtagswahl in Niedersachsen haben Pflegediskussionen Konjunktur. Leider waren nicht alle Statements in diesen Sendungen wirklich hilfreich, so dass es neue wirkungsvollere Ansätze für eine Weiterentwicklung der Pflege geben muss.

Wie bereits herausgestellt, hat es in den letzten Jahrzehnten hunderte solcher Pflegenotstandsbeiträge im Fernsehen gegeben. Geändert hat sich leider nichts. Daher ist ein Aktionsbündnis aller pflegekritischen Initiativen notwendig. Es muss tunlichst mit einer Stimme gesprochen und es müssen mit Sachargumenten unterlegte Forderungen zu bestimmten pflegereformerischen Maßnahmen abgeliefert werden. Jammern allein hilft nicht. Der Gestaltung von bundesweit Personalbemessungssystemen für die Pflege in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen muss dabei höchste Priorität zukommen. Dabei sollte / muss gelingen, die Zahl der Pflegekräfte um 20 - 30% zu erhöhen.


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Dann muss es mit Blick auf die ambulanten Versorgungsstrukturen dringend um die Gestaltung von Quartiershilfen gehen. So können die pflegenden Angehörigen wirkungsvolle Unterstützung erfahren. Vorschläge für solche Quartiershilfen sind da. In Neuss-Erfttal wurden solche Strukturen mit tatkräftiger Unterstützung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk bereits musterhaft entwickelt und funktionieren. Allerdings muss es eine deutliche Weiterentwicklung geben.

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Das alles kostet deutlich mehr Geld. Und dies muss die Gesellschaft, wie auch immer, aufbringen.

Nach dem Neusser Pflegetreff am 22.11.2017, der das Thema Prävention und Gesundheitsförderung, auch mit Blick auf die Belastungen der Pflegekräfte aufgreift (siehe > viewtopic.php?f=7&t=22212 ), wird es im April / Mai 2018 einen weiteren großen Pflegetreff geben, der sich mit dem Thema "Pflegenotstand auflösen und kommunale Quartiershilfen gestalten" (Arbeitstitel) befasst. - Pflegekräfte und pflegende Angehörige sind zur Mitwirkung eingeladen!


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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit vielen Jahren auf den Pflegenotstand aufmerksam.
Zahlreiche Beiträge informieren sachlich über die dringend erforderlichen Reformschritte, u.a.:


Merkel zollt Pflegekräften großen Respekt ... aber
viewtopic.php?f=3&t=21908
Merkel räumt Defizite bei Pflege ein - Notstand erkannt?
> viewtopic.php?f=3&t=22302
Die Altenpflege geht auf dem Zahnfleisch ...
> viewtopic.php?f=3&t=22096
"Nachlegen in der Pflege" - JETZT Pflegenotstand auflösen
> viewtopic.php?f=3&t=22011
Pflegekräfte brauchen Gesundheitsprävention
> viewtopic.php?f=3&t=22246
Gesundheitssystem / soziales Netz - Ausgabenkollaps droht
> viewtopic.php?f=4&t=22315
Jens Spahn erwartet konstruktive Ideen für Politik
> viewtopic.php?f=4&t=22317
Interessenwahrnehmung für die Pflegekräfte ...
> viewtopic.php?f=3&t=21365
Quartierskonzepte gestalten – Kommunen in der Pflicht ...
> viewtopic.php?f=4&t=21213
Statement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vom 13.05.2014
> http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf

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