Studie: Gewalt in der Pflege ... mangelnde Prävention

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

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Studie: Gewalt in der Pflege ... mangelnde Prävention

Beitrag von WernerSchell » 06.09.2017, 06:18

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Studie: Gewalt in der Pflege
Alltägliche Erfahrungen – mangelnde Prävention

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Eine Studie des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) in Köln macht deutlich, dass Gewalterfahrungen gegenüber Patienten, Bewohnern und Pflegebedürftigen, aber auch gegenüber Pflegenden ganz offensichtlich zum Pflegealltag in Deutschland dazugehören. Allerdings wird derartigen Erfahrungen in den Einrichtungen zu wenig Beachtung geschenkt und sie werden kaum systematisch aufgearbeitet. Auch entsprechende Bildungsangebote zum Erkennen von Frühsignalen oder zum Umgang mit Gewalt gibt es demnach deutlich zu selten. In Kooperation mit der B. Braun-Stiftung in Melsungen hat das DIP für die Studie bereits zum Ende vergangenen Jahres rund 400 Pflegefachpersonen und -schüler aus unterschiedlichen Einrichtungen befragt.
In der Selbsteinschätzung der Befragten zum Umgang mit Gewalterfahrungen zeigt sich, dass der Grad an Sicherheit der Pflegenden schwindet, je konkreter die Gewaltsituation wird und je stärker sie sich auf Patienten, Bewohner und Pflegebedürftige bezieht. Für die Studie wurden Pflegende zu persönlichen Gewalterfahrungen in der Pflege, Angeboten zur Aufarbeitung und Prävention von Gewalt in ihren Einrichtungen, Beurteilung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten und schließlich auch zur Selbsteinschätzung im Umgang mit Gewaltsituationen befragt. Fast jeder dritte Befragte sagt, dass Maßnahmen gegen den Willen von Patienten, Bewohnern und Pflegebedürftigen alltäglich sind. Jeder Zehnte hat in jüngerer Zeit konkrete Gewalterfahrungen erlebt. Selbst in dem kleineren Teil an Institutionen, in denen es betriebliche Angebote zur Prävention und Aufarbeitung von Gewalterfahrungen gibt, bleiben konkrete Gewalterfahrungen zumeist unbearbeitet. Zugleich wird von den Befragten ein großes Interesse an der Auseinandersetzung mit Gewalt in der Pflege in Aus-, Fort- und Weiterbildung geäußert.
Professor Dr. Frank Weidner, Direktor des DIP und Leiter der Studie, sagt: „Spätestens mit Bekanntwerden des mutmaßlichen Ausmaßes der Mordserie des Krankenpflegers Niels H. hat das Thema ‚Gewalt in der Pflege‘ eine erschütternde und dringend notwendige Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erhalten! Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um einen Fall außerordentlicher krimineller Energie. Aber auch die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass es in Krankenhäusern, Altenheimen und in der ambulanten Versorgung endlich eine neue Kultur des Hinschauens und der Achtsamkeit geben muss. Damit einhergehen müssen wirksame Angebote der Prävention und Aufarbeitung von jeglichen Gewaltsignalen und -erfahrungen in der Pflege!“
Die Studienergebnisse sind in einer gekürzten Fassung im aktuellen Heft der Fachzeitschrift „Die Schwester/ Der Pfleger“ der Bibliomed-Verlagsgesellschaft nachzulesen. In Kürze erscheint der komplette Studienbericht zum download unter http://www.dip.de.
Das gemeinnützige und unabhängige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat seinen Sitz in Köln an der KatHO NRW und betreibt einen weiteren Standort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz. Es finanziert sich nahezu ausschließlich durch eingeworbene Forschungsgelder.
Kontakt: Elke Grabenhorst, Tel: 0221/ 4 68 61 – 30, E-Mail: dip@dip.de

Anhang
attachment icon Pressemitteilung > https://idw-online.de/de/attachment58379

Quelle: Pressemitteilung vom 04.09.2017
Frank Weidner Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.
https://idw-online.de/de/news680372

Zur Pressemitteilung
> http://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/pr ... 170904.pdf
Zum Artikel in "Die Schwester Der Pfleger"
> http://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/ar ... _14_21.pdf


+++
Deutsche Ärzteblatt, 04.09.2017:
Gewalt gehört oft zum Pflegealltag
Köln – Gewalt gegenüber Pflegebedürftigen, aber auch gegenüber Pflegemitarbeitern gehört einer Untersuchung zufolge offensichtlich zum Pflegealltag in Deutschland. In einer heute veröffentlichten Umfrage des Deutschen Instituts für angewandte Pflege­forschung (DIP) unter 400 Pflegefachkräften und -schülern gab fast jeder dritte Befragte an, dass Maßnahmen gegen den Willen von Patienten, Heimbewohnern und Pflegebedürftigen alltäglich seien. Jeder Zehnte erlebte in jüngerer Zeit konkrete Gewalterfahrungen.
... (weiter lesen unter) ... https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... legealltag

Ärzte Zeitung vom 05.09.2017:
Gewalt in der Pflege - Mangelhafte Aufarbeitung
Eine aktuelle Studie macht deutlich: Gewalt gegen Patienten und Bewohner, aber auch gegen Pflegende gehört offensichtlich zum Alltag in der deutschen Pflege.
mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=94 ... fpuryyqrde
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Studie: Gewalt in der Pflege ... mangelnde Prävention

Beitrag von WernerSchell » 14.11.2017, 07:38

„Gewalt hängt NICHT von einzelnen Tätern ab, sie ist IMMER ein institutionelles Problem“
Kommt es in einer Pflegeeinrichtung zu Gewalt, wird schnell auf den Täter fokussiert.
Dabei handelt es sich fast nie um ein Einzelphänomen, das nur über den jeweiligen Täter
erklärbar ist, meint Siegfried Huhn, Experte zum Thema Gewalt in der Pflege. Es gibt
immer eine institutionelle Dimension, die eine Täterschaft begünstigt oder erst möglich macht.
Interview: Brigitte Teigeler
...
Quelle: Die Schwester Der Pfleger 56. Jahrg. 9|17
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Gewalt in der Pflege ... mangelnde Prävention

Beitrag von WernerSchell » 07.12.2017, 08:21

Süddeutsche Zeitung vom 16.11.2017:

Gewalt in der Pflege
"Ich wollte meine Ruhe haben, aber ich wollte ihn nicht umbringen"


• - Ein Mann muss sich vor dem Landgericht Leipzig verantworten, weil er seinen Vater mit einem Stück Holz geschlagen und dann liegen gelassen haben soll bis er starb.
• - Der Vater litt an Demenz und war pflegebedürftig, der angeklagte Sohn streitet die Tat ab.
• - Ein Urteil ist Anfang Dezember zu erwarten.

Von Thomas Hummel

Als Paul-Heinz V. das Altenheim Nexö in Leipzig verließ, ahnte die Altenpflegerin Schlimmes. Der 72-Jährige litt an Demenz und Diabetes, je nach Tagesform mussten sie und ihre Kollegen ihm helfen, sich an- und auszukleiden, Nahrung und Medikamente zu sich zu nehmen, die Zähne zu putzen, sich zu waschen. In schlechten Phasen wandelte er nachts durch die Gänge, konnte seine Ausscheidungen nicht kontrollieren. Das Bett war dann voll mit Urin oder Kot, auch mal das Bad. Als der Sohn kam, um den kranken Mann zu sich nach Hause zu holen, antwortete die Pflegerin auf die Frage, ob die Pflege vom Sohn alleine zu leisten sei: "Ne, glaub ich nich!" Das war am 28. Februar. Am 30. März war Paul-Heinz V. tot.

… (weiter lesen unter) … http://www.sueddeutsche.de/panorama/gew ... -1.3751012

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Gewalt ist in der Pflege weit verbreitet > http://www.sueddeutsche.de/panorama/umf ... -1.3335156
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Neuss - In der Kinderklinik geht es immer aggressiver zu

Beitrag von WernerSchell » 22.02.2018, 07:56

Aus Forum:
viewtopic.php?f=3&t=18265&p=102393#p102393

Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 22. Februar 2018:

Neuss
In der Kinderklinik geht es immer aggressiver zu

Neuss. Mitarbeiter des Lukaskrankenhauses berichten über zunehmende Anfeindungen in der Ambulanz. Der Securitydienst wurde erweitert.
Von Simon Janssen

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Für viele Ärzte und Helferinnen ist das mulmige Gefühl bei der Nachtschicht ein treuer Begleiter. Die Angst vor Beleidigungen, Drohungen oder sogar körperlichen Übergriffen arbeitet stets mit. Das ist auch im Neusser Lukaskrankenhaus nicht anders. Was dort jedoch besonders auffällig ist, sind die sich häufenden Vorkommnisse in der Kinderklinik-Ambulanz.
... (weiter lesen unter) ... http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.7412822
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Studie: Gewalt in der Pflege ... mangelnde Prävention

Beitrag von WernerSchell » 09.03.2018, 18:49

Buchtipp - Eine wichtige Veröffentlichung!

Janina Lara Dressler

Gewalt gegen Rettungskräfte
Eine kriminologische Großstadtanalyse
Reihe: Kriminalwissenschaftliche Schriften

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Lit Verlag, Bd. 54, 2017
332 Seiten
ISBN 978-3-643-13681-7
39.90 EUR, 39.90 CHF


Gewalttätige Übergriffe stellen seit einiger Zeit nicht nur für Polizeivollzugsbeamte ein Problem dar, auch Mitarbeiter von Feuerwehr und Rettungsdiensten sehen sich zunehmend mit Gewalt und Aggression im Einsatz konfrontiert. Diese kriminologische Arbeit untersucht empirisch die Belastung der Rettungskräfte in Berlin, Hamburg, München und Köln hinsichtlich der Häufigkeit und Intensität von Angriffen. Erforscht werden auch entsprechende Täter- und Tattypologien mit ihren Motiven und Tathintergründen. Eine weitere Rolle spielen die Strafverfolgung sowie die Entwicklung von Präventionsansätzen.

Quelle und Informationen:
http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-13681-7

+++
Siehe in diesem Forum auch folgende Beiträge:
> Gewalt gegen Rettungs- und Pflegekräfte / Prävention ... > viewtopic.php?f=3&t=18265
> Zunehmende Gewalt in Deutschland - Bagatellisierung ist der falsche Weg! > viewtopic.php?f=5&t=22439
> Studie: Gewalt in der Pflege ... mangelnde Prävention > viewto
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Verbale Gewalt gegen Feuerwehr nimmt zu

Beitrag von WernerSchell » 10.03.2018, 08:08

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 10.03.2018 berichtete:

Neuss
Verbale Gewalt gegen Feuerwehr nimmt zu

Neuss. Der Landtagsabgeordnete Jörg Geerlings (CDU) hat sich mit Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss, über zunehmende verbale Gewalt gegen Einsatzkräfte ausgetauscht. Mit unterschiedlichen Aktionen macht der Verband auf das Problem aufmerksam. "Dran bleiben, das Thema in der Bevölkerung platzieren, die Erfassung von Übergriffen verbessern und die Aus- und Weiterbildung in unseren Reihen anpassen", lautet das Motto des Vorsitzenden des Verbandes der Feuerwehren.
Ihm ist dabei klar, dass Respektlosigkeit und Gewalt gegen Amtsträger im Allgemeinen und Polizei, Feuerwehr und Einsatzkräften im Rettungsdienst im Besonderen ein gesellschaftliches Problem sind, das die Kommunen oder die Landesregierung und die betroffenen Bereiche nur begrenzt lösen können. Ursachen und Bedingungen zu erkennen und positiv zu ändern, sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nur in einem langfristigen Prozess nachhaltig erreichbar.
Meuter greift das Thema auch mit Blick auf die polizeiliche Kriminalitätsstatistik für das zweite Halbjahr 2017 in NRW auf. Demnach seien 204 Fälle erfasst, in denen Mitarbeiter der Feuerwehr oder sonstiger Kräfte Opfer von Straftaten wurden. Die Statistik führe insgesamt 305 Rettungskräfte - davon 185 Feuerwehrleute - auf, die in diesen Fällen Opfer meist vorsätzlicher einfacher Körperverletzung wurden. Die Studie zu "Gewalt gegen Einsatzkräfte" der Ruhruniversität Bochum, in deren Rahmen 4500 Rettungskräfte befragt wurden, gebe zwar keine Anzeichen auf vermehrte Attacken auf Rettungskräfte, doch tobe sich die körperliche Gewalt gegenüber Rettern tendenziell "brutaler" aus.
Die Frage ist allerdings, wie hoch die Dunkelziffer ist. "Ein Großteil der Fälle, vor allem verbale Gewalt gegen unsere Einsatzkräfte, wird nicht zur Anzeige gebracht oder gemeldet", teilt Meuter mit.
Um Übergriffe schnell melden zu können und statistisch zu erfassen, wurden Möglichkeiten erörtert. "Mit dem auf einer App basierten System zur Verfügbarkeitsanzeige unserer Einsatzkräfte könnten wir einen Baustein kreieren, in dem jede Einsatzkraft die Möglichkeit hat, Übergriffe zu melden", erklärt Meuter.
Quelle: NGZ >>> http://m.rp-online.de/nrw/staedte/neuss ... 3?mobile=1
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Gewalt in Krankenhäusern nimmt zu

Beitrag von WernerSchell » 17.03.2018, 08:08

Die Rheinische Post berichtete am 17. März 2018 in ihrer Düsseldorfer Ausgabe:

Düsseldorf
Gewalt in Krankenhäusern nimmt zu

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Ärzte und Pflegepersonal in einem Krankenhaus: Besonders in den Notaufnahmen der Kliniken haben die Mitarbeiter oft viel zu tun. Patienten reagieren nicht immer verständnisvoll FOTO: Imago

Düsseldorf. Verbale Attacken gegen Ärzte und Pflegepersonal sind in den Düsseldorfer Kliniken inzwischen an der Tagesordnung. Die Häuser setzen vor allem auf Deeskalation. Auch die Stadt beklagt zunehmend Angriffe auf ihre Mitarbeiter.
Von Nicole Lange
Immer häufiger müssen sich Ärzte und Pflegepersonal in Düsseldorfer Krankenhäusern gegen verbale Attacken von Patienten wehren. Betroffene sehen einen Grund für das gestiegene Aggressionspotenzial in langen Wartezeiten, besonders in den Notaufnahmen.
… (weiter lesen unter) … http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.7462132
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Arzt in Düsseldorf attackiert - Angriff befeuert Debatte um Sicherheit in Ambulanzen

Beitrag von WernerSchell » 26.03.2018, 08:10

Die Rheinische Post berichtet am 25. /26.03.2018:

Arzt in Düsseldorf attackiert
Angriff befeuert Debatte um Sicherheit in Ambulanzen


Düsseldorf. Ein 50-jähriger Mann hat in der Notfallpraxis am Evangelischen Krankenhaus einen Arzt mit Reizgas besprüht und anschließend mit einem Messer leicht verletzt. Der Täter wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Von Marc Ingel und Nicole Lange
Ein offenbar psychisch kranker Mann hat in der Notfallpraxis am Evangelischen Krankenhaus einen Arzt mit Reizgas und einem Messer attackiert und verletzt. Der Mediziner konnte den 50-Jährigen überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei feshalten. Der Angreifer wurde von einem Amtsarzt noch am Wochenende in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wie die Polizei berichtet. Zuvor sei ihm eine Blutprobe entnommen worden.
Der Randalierer war am frühen Samstagmorgen gegen 4 Uhr als Patient in die Notfallpraxis an der Florastraße in Unterbilk gekommen und hatte um eine Behandlung gebeten. Während des Gesprächs im Behandlungszimmer habe er den diensthabenden Arzt plötzlich bespuckt, bedroht und schließlich auch körperlich angegriffen. Laut Polizei nahm der Patient ein Reizgasgerät und sprühte dem Mediziner in die Augen - dennoch habe dieser den 50-Jährigen zu Fall bringen können. Noch am Boden liegend, versuchte der Mann dann, mit einem Klappmesser in Richtung des Arztes zu stechen.
… (weiter lesen unter) … http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.7478318
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Jugendliche attackieren Einsatzkräfte vor Altenheim, Notärztin verliert mehrere Zähne

Beitrag von WernerSchell » 23.06.2018, 11:46

UNFASSBARER ANGRIFF AM HANNS-SEIDEL-HAUS
Jugendliche attackieren Einsatzkräfte vor Altenheim, Notärztin verliert mehrere Zähne

von Florian Weiß
Als Rettungskräfte in ein Alten- und Pflegeheim in Ottobrunn gerufen werden, werden sie von randalierenden Jugendlichen angegriffen. Eine Notärztin wird schwer verletzt.
Ottobrunn - Am Freitagabend kam es in Ottobrunn zu tumultartigen Szenen. Bei einem Einsatz im Alten- und Pflegeheim an der Ottostraße wurden Rettungskräfte von zwei betrunkenen Jugendlichen angegriffen und verletzt. Eines der beiden Opfer verlor dabei sogar mehrere Zähne. Was war passiert?
Zwei Jugendliche (17 und 20), bei denen es sich um unbegleitete Flüchtlinge handelt, wollten nach 20.00 Uhr das Jugendhaus in Ottobrunn mit einem mit alkoholischen Getränken gefüllten Trolli betreten.
…. (weiter lesen) …. https://www.merkur.de/lokales/muenchen- ... 76947.html
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Notärztin den Kiefer gebrochen

Beitrag von WernerSchell » 26.06.2018, 06:24

Ärzte Zeitung vom 26.06.2018:
Bayern
Notärztin den Kiefer gebrochen
Ein Betrunkener hat eine Notärztin, einen Sanitäter und zwei weitere Menschen angegriffen und verletzt. Der 20-Jährige hatte eine Whiskyflasche aus anderthalb Metern Entfernung auf die Scheibe des Rettungswagens geworfen, in der unter anderem die Notärztin saß. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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