Pflegekräfte brauchen Gesundheits­prävention

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

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Pflegekräfte brauchen Gesundheits­prävention

Beitrag von WernerSchell » 28.09.2017, 06:15

Deutsches Ärzteblatt vom 04.08.2017:

Pflegekräfte brauchen Gesundheits­prävention

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Quelle: Deutsches Ärzteblatt - /Kzenon, stock.adobe.com

München – Pflegekräfte haben einer Umfrage zufolge einen großen Bedarf an Gesundheitsprävention. Das ist das Ergebnis einer von Gesundheitsforschern der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) durchgeführten Studie, wie der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) heute in München mitteilte. Befragt wurden demnach bundesweit fast 1.400 Pflegekräfte in über 6.000 Einrichtungen. Demnach sehen rund 40 Prozent ihre Berufsbelastung kritisch, drei von vier der Befragten würden an einem Präventionsprogramm teilnehmen.
Die Untersuchung ist Teil des wissenschaftlichen Projekts „PFLEGEprevent“ ( https://pflegeprevent.de/ ). An diesem beteiligen sich BHV, Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) und der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der LMU. Angesichts des Ergebnisses sieht BHV-Vorsitzender Klaus Holetschek dringenden Handlungs­bedarf. So habe vor kurzem auch der BKK-Gesundheitsatlas ( https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... tsprobleme ) gezeigt, dass die Zahl der Erkrankungen in der Pflege besorgniserregend sei. Die Beschäftigten in Pflege- oder Altenheimen seien im Jahr durchschnittlich 24 Tage krank, alle anderen Berufstätigen 16 Tage.
... (weiter lesen unter) .... https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... raevention

Gesundheitsprobleme: Pflegekräfte häufig betroffen > https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... tsprobleme
Pflege: Bessere Arbeitsbedingungen sind das A und O > https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... as-A-und-O
Tag der Pflege: Forderungen nach mehr Personal > https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... r-Personal

+++
Siehe auch unter:
BKK Gesundheitsatlas 2017 analysiert Gesundheitsberufe – Erkrankungsgeschehen bei Pflegeberufen besorgniserregend - Gesundheitsförderung wichtig für Erhalt der Arbeitskraft
> viewtopic.php?f=5&t=22199

+++
Der 27. Neusser Pflegetreff ist für den 22.11 2017 geplant und wird sich mit dem Thema
"Vorbeugen ist besser als Heilen" - Prävention und Gesundheitsförderung mehr Aufmerksamkeit schenken
- körperlich und geistig aktiv bis ins hohe Alter …

befassen. …. Mit Blick auf das 2015 verabschiedete Präventionsgesetz ist das Thema ganz wichtig (> Infos - ständige Aktualisierung - > viewtopic.php?f=7&t=22212 ).
Vor allem Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und auch Demenz lassen sich durch eine frühzeitig begonnene gesunde Lebensführung (richtige - mediterrane - Ernährung, ausreichende Bewegung und Schlaf, Verzicht auf Rauchen, mäßiger Alkoholkonsum, Vermeidung von negativem Stress, geistige Aktivitäten, Pflege sozialer Kontakte usw.) weitgehend vermeiden. Gleichwohl eintretende Gesundheitsstörungen (z.B. Übergewicht, zu hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Diabetes) lassen sich durch eine gesunde Lebensführung günstig beeinflussen. Es geht also letztlich um Maßnahmen, die eine umfassende gesundheitsförderliche Wirkung erzielen können. Es macht Sinn, möglichst frühzeitig eine gesunde Lebensführung zu praktizieren. ….Auch für ältere Menschen macht Prävention … Sinn. Daher gibt es für die Stationären Pflegeeinrichtungen mittlerweile eine Leitlinie zur Prävention, die aber fast überhaupt nicht bekannt ist. … Dies sollte Veranlassung geben, das o.a. Thema auch im Interesse der älteren und pflegebedürftigen Menschen aufzugreifen.


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Für die Pflegekräfte wäre es bei einem gesundheitsförderlichen Konzept vor allem wichtig, den Berufsstress zu minimieren. Dazu würde v.a. gehören, die Stellenschlüssel in den Krankenhäusern und Pflegeheimen deutlich zu erhöhen. Dazu hat sich Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk seit Jahren klar geoutet und fordert die entsprechenden Folgerungen JETZT, spätestens nach der Bundestagswahl am 24.09.2017.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Neue Strukturen zur Gesundheitsförderung

Beitrag von WernerSchell » 01.10.2017, 06:27

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=17756&p=100202#p100202

Neue Strukturen zur Gesundheitsförderung
Gesundheit/Antwort

Berlin: (hib/PK) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat zur Umsetzung des 2015 in Kraft getretenen Präventionsgesetz neue Strukturen aufgebaut. So wurde eine Abteilung 5 "Unterstützung der Krankenkassen bei Leistungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten" errichtet, wie aus der Antwort (18/13612 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/136/1813612.pdf ) der Bundesregierung auf eine Kleinen Anfrage (18/13504 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/135/1813504.pdf ) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht.
Der Abteilung 5 sind den Angaben zufolge 25 Vollzeitstellen zugeordnet worden. Der GKV-Spitzenverband hat die BZgA für die Jahre 2016 und 2017 jeweils mit neun Aufträgen versehen. Dabei geht es unter anderem um Koordinierungsstellen für gesundheitliche Chancengleichheit in den Bundesländern, die Gesundheits- und Präventionsforschung, die Entwicklung von Interventionskonzepten, die Einrichtung eines Internetportals für Gesundheitsförderung und Prävention sowie die Prävention des Alkoholmissbrauchs von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Schule und Ausbildung.
Der Mittelansatz zur Umsetzung der Projekte lag 2016 bei rund 2,66 Millionen Euro, 2017 bei rund 19,43 Millionen Euro. Davon wurden 2016 rund 393.000 Euro tatsächlich ausgegeben, 2017 nach bisherigem Stand rund 1,63 Millionen Euro. Die Kritik des GKV-Spitzenverbandes an der BZgA bezieht sich den Angaben zufolge auf den aus Sicht der GKV unzureichenden Mitteleinsatz. Es müsse aber berücksichtigt werden, dass bei der BZgA erst die notwendigen Strukturen hätten geschaffen werden müssen, heißt es in der Antwort weiter.
Die herausgehobene Rolle der BZgA in dem Präventionsgesetz (18/5261) war unter Experten heftig umstritten, weil die nachgeordnete Behörde des Bundesgesundheitsministeriums pro Jahr 35 Millionen Euro von den Krankenkassen für Beratungs- und Unterstützungsleistungen zugunsten der Prävention bekommt. Fachleute sahen darin eine unzulässige Quersubventionierung einer Bundesbehörde mit Hilfe von Versichertengeldern.
Das Präventionsgesetz soll dazu beitragen, lebensstilbedingte ,,Volkskrankheiten" wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Schwächen oder Adipositas einzudämmen und Menschen zu einer gesunden Lebensweise zu bewegen. Die Prävention soll dabei auf jedes Lebensalter und in alle Lebensbereiche ausgedehnt werden, in die sogenannten Lebenswelten.

Quelle: Mitteilung vom 29.09.2017
Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de
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Pflege und Gesundheit brauchen hohe Priorität

Beitrag von WernerSchell » 03.10.2017, 06:23

Pflege und Gesundheit brauchen hohe Priorität im Regierungsprogramm

Bezugnehmend auf den gestrigen Internationalen Tag der älteren Menschen fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) die gerade gewählten Volksvertreter im Bundestag auf, sich ihrem Auftrag im Dienste des Volkes zu stellen. „Das Mandat besteht darin, die Bedürfnisse der Menschen in diesem Land wahrzunehmen, aufzugreifen und für sie Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Darin liegt eine hohe Verantwortung, die zu lösenden Probleme sind wahrlich groß und komplex“, erklärt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „Es muss alles darangesetzt werden, zügig an die Arbeit zu gehen. Der Tag des älteren Menschen ist ein guter Anlass daran zu erinnern, dass Deutschland sich den ‚Nachhaltigen Entwicklungszielen‘ der Vereinten Nationen verpflichtet hat. Politisches Handeln ist daher konsequent an ihnen auszurichten. Und Ziel 3 lautet: „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“ Dass die Menschen in unserem Land gerade diesem Thema große Bedeutung zumessen und sich berechtigte Sorgen um die Gesundheits- und pflegerische Versorgung machen, zeigen zahlreiche Umfragen seit längerer Zeit. Der DBfK fordert die künftige Bundesregierung daher ausdrücklich auf, Pflege und Gesundheit ganz oben auf ihre Prioritätenliste zu setzen.“

Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte PricewaterhouseCoopers Ergebnisse einer neuen repräsentativen Bevölkerungsbefragung, in der gerade die ältere Generation ihre zentralen Wünsche an das Gesundheitssystem zum Ausdruck gebracht hatte. Diese sind vor allem
 Die Sicherung der Versorgung auch in strukturschwachen Regionen
 Gewinnung und Bindung von Pflegepersonal
 Effiziente und sachgerechte Verwendung der Mittel im Gesundheitssystem, damit Krankenkassenbeiträge nicht weiter steigen
 Bessere Verzahnung der Leistungserbringer unterschiedlicher Sektoren, sichere Gestaltung der Übergänge
 Verlässliche Informationsweitergabe – u.a. durch eine Elektronische Patientenakte.
Die Liste zeigt deutlich, wo im deutschen Gesundheitssystem die kritischen Baustellen liegen. Und die Ergebnisse kommen nicht von ungefähr, denn gerade ältere Menschen gehören zu den besonders vulnerablen und schutzbedürftigen Gruppen der Bevölkerung. Sie müssen sich auf eine würdevolle, qualitativ gute, vertrauenswürdige und risikoarme Versorgung bei Krankheit und/oder Pflegebedürftigkeit verlassen können. Aber gerade damit ist es in Deutschland nicht gut bestellt – und die Politik weiß das sehr wohl, doktert bisher aber allenfalls an Symptomen herum.

Dass beispielsweise die Krankenhauspolitik endlich vom Kopf wieder auf die Füße gestellt gehört und Krankenhäuser sich ganz dringend auf ihren Auftrag, nämlich Sicherstellung einer patientenorientierten Krankenversorgung, besinnen sollten, zeigt ein Ergebnis des gerade veröffentlichten IQTIG-Qualitätsreports: Jeder fünfte Patient mit Schenkelhalsfraktur muss länger als medizinisch zulässig auf seine Operation warten, das Risiko einer Gelenksnekrose steigt damit enorm. Die Ursachen: Struktur- und Prozessmängel, geringe OP-Kapazitäten, Personalmangel, Engpässe bei postoperativer Überwachung. Betroffen davon sind vor allem ältere Patienten. Während die Deutsche Krankenhausgesellschaft den Bericht mit „Qualität in Kliniken auf höchstem Niveau“ kommentiert, muss die Frage gestellt werden dürfen, welche Art von Qualität hier überhaupt gemessen wird und wie aussagefähig die verwendeten Routinedaten sind. Die Vertreterin des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), Dr. Regina Klakow-Franck, wird da schon deutlicher: „Der Hauptfaktor für eine qualitativ hochwertige, humane Patientenversorgung ist die angemessene Ausstattung mit dem notwendigen therapeutischen Personal im Bereich der ärztlichen, pflegerischen und weiteren Gesundheitsberufe. (…) Human Ressources – es geht um Mitarbeiterorientierung und Führungskultur, aber auch um verbindliche Personalquoten.“

Dem schließt sich der DBfK uneingeschränkt an. Der Abbau von qualifizierter Pflege in den Krankenhäusern aus Kostengründen hat gravierende Folgen für die Patienten, die längst zutage tretenden Versorgungsmängel sind hausgemacht und den viel zu lange geduldeten Fehlanreizen im System geschuldet. Fragwürdige Diagnosen, ökonomiegetriebene Indikationen und unnötige Operationen sind einfach nicht länger hinnehmbar! Es darf nicht sein, dass sich pflegerische und medizinische Entscheidungen weiterhin dem ökonomischen Diktat zu unterwerfen haben.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 02.10.2017
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
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Investition in Gesundheit der Beschäftigten lohnt sich mehrf

Beitrag von WernerSchell » 18.10.2017, 17:06

Aus Forum:
viewtopic.php?f=5&t=22199&p=100478#p100478


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Investition in Gesundheit der Beschäftigten lohnt sich mehrfach!

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt die heute von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen gestartete Kampagne ‚kommmitmensch‘ zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. „Das Ziel der Initiative, die Kultur der Prävention und konsequenter Gesundheitsförderung in Unternehmen zu fördern, ist enorm wichtig, nicht zuletzt wegen des fortschreitenden Fachkräftemangels in Deutschland. Jährliche Zuwächse bei der Anzahl stressbedingter Krankheitstage in den Pflegeberufen zeigt, wie nötig gerade diese Branche wirksam gelebte Prävention hat“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „Unternehmensleitung und Führungskräfte aller Ebenen müssen dabei nicht nur persönlich mit gutem Beispiel vorangehen, sondern durch nennenswerte Investitionen in eine gesunde und motivierte Belegschaft berufsbedingte Erkrankung in Pflegeberufen systematisch reduzieren. Dafür sind neben der Bereitstellung geeigneter Hilfsmittel, der Anpassung von Arbeitsplätzen nach ergonomischen Gesichtspunkten sowie einem breiten Angebot von Schulungsangeboten vor allem strukturelle Veränderungen zwingend geboten. Es reicht eben nicht, Beschäftigte in ein Tagesseminar zum Umgang mit Stress zu schicken, wenn sie danach wieder immer demselben hochbelastenden Arbeits- und Zeitdruck ausgesetzt werden. Das A und O ist die Pflegepersonalbemessung. Wer ernsthaft gegen den Pflegefachpersonenmangel vorgehen will, kommt nicht umhin, in mehr und qualifizierte Pflegearbeit zu investieren.

Kluge Arbeitgeber wissen längst, dass sich das sogar mehrfach auszahlt:

 Gesunde und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen ihre Einrichtung zum Vorzeigeunternehmen.
 Sie sorgen für eine Mundpropaganda, gegen die teure Marketingstrategien buchstäblich alt aussehen.
 Sie leisten Qualitätsarbeit und senken Haftungsrisiken.
 Sie sind selten krank.
 Sie erleben Wertschätzung, Respekt und individuelle Personalentwicklung. Das motiviert, bindet Talente und senkt (teure) Fluktuation. In solchen Unternehmen arbeitet man gern und engagiert, nicht selten über Jahrzehnte bis zum gesetzlichen Renteneintritt.“

Wer in Sicherheit und Gesundheit seiner Belegschaft investiert, erzielt nach einer Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen ein Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser Investitionen von 1,6. Das bedeutet: Für 100 Euro, die ein Unternehmen investiert, schlagen langfristig 160 Euro Ertrag zu Buche (http://www.kommmitmensch.de/handlungsfe ... esundheit/).

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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 18.10.2017
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
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DBfK-Position zu Leitungsstrukturen in der Pflege

Beitrag von WernerSchell » 22.11.2017, 07:20

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DBfK-Position zu Leitungsstrukturen in der Pflege

Die Herausforderungen an Führungskräfte im Pflegesystem steigen und sind einem stetigen Wandel unterworfen; Hierarchien und Leitungsstrukturen werden verändert, nicht immer zugunsten von Qualität und Berufszufriedenheit der Betroffenen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Pflegemanagement im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) befasst sich seit längerem mit diesem Thema und hat jetzt in einem Positionspapier ausgeführt, welche Voraussetzungen und Vorgehensweisen für gute Qualität auf allen Ebenen des Pflegemanagements sorgen und daher unverzichtbar sind. Das reicht von der sorgfältigen Bewerberauswahl und Qualifizierung über die Freistellung für Führungsaufgaben bis hin zur Bereitstellung von Arbeitsraum, entlastende Organisationskonzepte und eine grundsätzliche Haltung von Respekt und Wertschätzung. Gute Führung ist eine entscheidende Strategie gegen den Pflegefachkräftemangel und für gute Pflegequalität. Wer aber talentierte Pflegeleitungen werben und halten will, muss ihnen etwas bieten.

Das Positionspapier der BAG Pflegemanagement zu pflegerischen Leitungsstrukturen ist als Download auf der Seite der BAG abzurufen: http://www.dbfk.de/media/docs/experteng ... -11-09.pdf

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Warum der Kampf gegen Volkskrankheiten dahinsiecht

Beitrag von WernerSchell » 16.04.2018, 05:58

Ärzte Zeitung vom 16.04.2018:
Diabetes, Krebs, Demenz
Warum der Kampf gegen Volkskrankheiten dahinsiecht

Die große Koalition hat sich den Kampf gegen Volkskrankheiten auf die Fahnen geschrieben. Das ist gut - doch die Rolle der Politik wird hoffnungslos überschätzt, findet unser Gastautor Jürgen Bausch. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Führungskräfte --- Mit gutem Beispiel voran

Beitrag von WernerSchell » 09.07.2018, 05:40

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Mit gutem Beispiel voran
Führungskräfte sollten auch in Sachen Sicherheit und Gesundheit Vorbild sein

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Den anderen sagen, wie es geht, aber sich selbst nicht daran halten? Das sollten Führungskräfte lieber nicht tun – gerade wenn es um die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Darauf weisen die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im Rahmen ihrer Präventionskampagne kommmitmensch hin. Denn nur wer selbst ein Vorbild ist, baut Gesundheitsrisiken ab und sorgt so für mehr Sicherheit und Gesundheit im Betrieb.

Wer führt, trägt Verantwortung
Führungskräfte müssen dafür sorgen, dass ihre Beschäftigten sicher und gesund arbeiten. „Das gelingt am besten, wenn es ganz selbstverständlich ist, auf die Sicherheit und Gesundheit im Betrieb zu achten“, sagt Dr. Marlen Cosmar, Diplom-Psychologin am Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG). „Das ist letztlich eine Frage der Kultur im Unternehmen.“ Führungskräfte könnten entscheidend dazu beitragen, dass eine solche Kultur entstehe – zum Beispiel indem sie Sicherheit und Gesundheit immer wieder zum Thema machten: „Das kann bei Besprechungen oder Unterweisungen der Fall sein. Auch ein Lob für sicheres und gesundes Arbeiten oder Hinweise auf mögliche Gefahrenquellen beim Rundgang durch den Betrieb zeigen: Sicherheit und Gesundheit sind für mich als Führungskraft wichtig.“

Vorbild sein
Natürlich müssen Führungskräfte auch mit gutem Beispiel vorangehen. „Sind Führungskräfte beispielsweise immer die Ersten und Letzten im Betrieb, überträgt sich das auch auf die Beschäftigten. Sie bekommen das Gefühl, ebenfalls Überstunden ableisten zu müssen und können dann nicht mehr guten Gewissens pünktlich nach Hause gehen“, so Cosmar. Aus dieser Erwartungshaltung entstehe dann Stress. Vorbilder sind Führungskräfte auch, indem sie vorgeschriebene Schutzausrüstung tragen und geltende Sicherheitsregeln beachten. Von den Beschäftigten sollten sie ein solches Verhalten auch immer wieder aktiv einfordern.

Beschäftigte aktiv beteiligen
Doch Führungskräfte können noch mehr tun: Sie können ihre Beschäftigten dazu anregen, selbst aufmerksam für Sicherheit und Gesundheit zu sein und eigene Vorschläge für Verbesserungen einzubringen. „Wenn jemand im Unternehmen über eine Schwelle stolpert“, so Cosmar „ist die erste Reaktion oft: ‚Selber schuld. Hätte sie oder er mal besser aufgepasst.‘. Danach passiert oft nichts.“ Viel besser wäre es aber, wenn genau aus diesem Erlebnis der Vorschlag entstehen würde, doch einmal systematisch nach möglichen Stolperstellen im Unternehmen zu suchen und diese zu beseitigen. Denn wer bereits solche kleinen Warnhinweise ernst nimmt, kann die Gefahr für Unfälle an diesen Stellen senken. Cosmar: „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit haben auch viel damit zu tun, wie stark sich die Beschäftigten einbringen. Und das können Führungskräfte entscheidend beeinflussen.“

Sicher und gesund führen – aber wie? Zwei Broschüren geben Tipps für Führungskräfte:
https://www.kommmitmensch.de/fileadmin/ ... ehrung.pdf
https://www.kommmitmensch.de/fileadmin/ ... rdnung.pdf


Quelle: Pressemitteilung vom 19.06.2018

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