Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 28.02.2017, 16:19 
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"Nachlegen in der Pflege" - JETZT Pflegenotstand auflösen
Quelle: viewtopic.php?f=3&t=22011

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"Nachlegen in der Pflege" - so die Ankündigung von Martin Schulz. … Der frühere Kanzlerkandidat Steinbrück hat 2013 im Wahlkampf 125.000 Stellen für die Pflege eingefordert. In der Groko-Vereinbarung stand davon nichts und nun warten wir wahrscheinlich bis 2020 und länger auf ein Personalbemessungssystem. Ankündigungen hatten wir satt! Die Pflege eignet sich offensichtlich nicht als Wahlkampfthema . - Handeln ist angesagt - JETZT. Bis zur Bundestagswahl am 24.09.2017 kann die GroKo, an der auch die SPD beteiligt ist, mit Hilfe der angeblich hohen Haushaltsüberschüsse eine überfällige Entscheidung zur deutlichen Ausweitung der Pflegestellen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beschließen. Angesichts des allseits bekannten Pflegenotstandes dürfte eine große Parlamentsmehrheit kurzfristig zu organisieren sein. Wer es wirklich ernst meint, zögert nicht.

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Auszubildende in Pflegeberufen leiden unter Zeitdruck - dpa Bildfunk

Zahlreiche Beiträge belegen die seit vielen Jahren überfälligen Forderungen Pro Pflege ….
viewtopic.php?f=3&t=22003
viewtopic.php?f=3&t=21908
viewtopic.php?f=3&t=21847
viewtopic.php?f=3&t=21987
viewtopic.php?f=4&t=21969
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf

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BeitragVerfasst: 01.03.2017, 10:17 
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Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


01.03.2017

An die
Abgeordneten des Deutschen Bundestages und die Medien


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache seit Jahren auf die Erfordernisse aufmerksam, bundeseinheitliche Personalbemessungssysteme für die Pflege (in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen) zu schaffen, um daran anknüpfend mehr Pflegekräfte einstellen zu können. Leider haben die Pflegestärkungsgesetze I, II und III insoweit keinerlei Aussagen zum Inhalt, die aktuell hilfreich sein könnten. Es wird vielmehr abgelenkt mit dem Bemerken, 20.000 neue Betreuungskräfte, Reduzierung der Dokumentationsaufgaben und Schaffung eines Pflegeberufsgesetzes seien die Lösung der personellen Probleme. Das hilft aber alles nicht. Betreuungskräfte dürfen keine pflegerischen Verrichtungen übernehmen, entlasten also nicht wirklich. Verringerung der Dokumentationsaufgaben entbindet von einigen bereits in der Vergangenheit überflüssigen Schreibarbeiten (die Krankenhäuser sind aber von dieser Entlastung nicht betroffen). Ein neues Pflegeberufsgesetz hat mit der Auflösung des Pflegenotstandes absolut nichts zu tun und ist in der vorliegenden Entwurfsfassung ein "Einheitsbrei", den so niemand wirklich braucht.

Nun kommt der Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) und präsentiert sich u.a. auch als "Heilsbringer für die Pflege". Ankündigungen für irgendwann sind aber nicht hilfreich. Wenn es Verbesserungen geben soll, dann JETZT, und zwar ganz schnell. Sonst werden sich die Pflegeprobleme unlösbar weiter auftürmen. Mit Blick auf diese Gegebenheiten habe ich einige Kurzstatements verfasst, die ich hiermit den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und den Medien für entsprechende Folgerungen und Berichte zur Verfügung stelle:

Zu den nachfolgenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden.
Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!


"Nachlegen in der Pflege" - JETZT Pflegenotstand auflösen
Quelle: viewtopic.php?f=3&t=22011

"Nachlegen in der Pflege" - so die Ankündigung von Martin Schulz. … Der frühere Kanzlerkandidat Steinbrück hat 2013 im Wahlkampf 125.000 Stellen für die Pflege eingefordert. In der Groko-Vereinbarung stand davon nichts und nun warten wir wahrscheinlich bis 2020 und länger auf ein Personalbemessungssystem. Ankündigungen hatten wir satt! Die Pflege eignet sich offensichtlich nicht als Wahlkampfthema . - Handeln ist angesagt - JETZT. Bis zur Bundestagswahl am 24.09.2017 kann die GroKo, an der auch die SPD beteiligt ist, mit Hilfe der angeblich hohen Haushaltsüberschüsse eine überfällige Entscheidung zur deutlichen Ausweitung der Pflegestellen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beschließen. Angesichts des allseits bekannten Pflegenotstandes dürfte eine große Parlamentsmehrheit kurzfristig zu organisieren sein. Wer es wirklich ernst meint, zögert nicht.
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Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell - Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7 bzw. https://twitter.com/SchellWerner

+++

Ankündigung / Einladung
26. Neusser Pflegetreff am 10.05.2017 mit dem Thema:
"Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (§ 132g SGB V)".
Bei dieser Veranstaltung wird es auch um mehr Personal bzw.
Fort- und Weiterbildungsangebote für Pflegekräfte gehen müssen!

Näheres stets aktuell unter folgender Adresse:
viewtopic.php?f=7&t=21887

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BeitragVerfasst: 06.03.2017, 09:46 
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Linke:
Personalbedarf in der Altenpflege einheitlich bemessen

Mehr Personal in der Altenpflege fordert die Fraktion Die Linke. Über einen dahingehenden Antrag (18/9122 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/091/1809122.pdf ) stimmt der Bundestag am Donnerstag, 9. März 2017, im Anschluss an die um 15.45 Uhr beginnende 45-minütige Debatte ab. Dazu liegt eine Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschusses (18/11347 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/113/1811347.pdf ) vor.
Die Debatte wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet auf http://www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.
"Höherer Pflegeaufwand erfordert mehr Personal"
Die Abgeordneten fordern in dem Antrag, ein wissenschaftliches Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen zu entwickeln. Der höhere Pflegeaufwand, der 2017 mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs einhergehe, müsse durch mehr Personal abgesichert werden, heißt es.
Zudem müsse zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Pflegeförderprogramm bis 2020 aufgelegt und finanziert werden. Vor allem seien eine Pflegefachkraftquote von mindestens 50 Prozent, erhöhte Nachtschichtbesetzungen sowie „gendergerechte, kultursensible und palliative Pflegeleistungen“ abzusichern, schreibt die Linksfraktion.
"Psychischer Druck und Unzufriedenheit bei Beschäftigten"
Zur Begründung der Initiative wird unter anderem darauf verwiesen, dass in kaum einem anderen Berufsfeld der Personalnotstand seit Jahren so spürbar sei wie in der Altenpflege. Arbeitsverdichtung, Stress und fehlende Zeit für Zuwendung prägten den Arbeitsalltag der Pflegekräfte.
Zusätzlich zu den ohnehin hohen Belastungen entstünden für viele Beschäftigte psychischer Druck und Unzufriedenheit, weil sie in der Ausbildung gelernte Fachkenntnisse und Fähigkeiten nicht anwenden und auch eigene Ansprüche an eine qualitativ hochwertige Pflege nicht erfüllen könnten. (hau/23.02.2017)

Quelle: http://www.bundestag.de/service/impress ... sum/196472
http://www.bundestag.de/dokumente/texta ... ege/493878

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 Betreff des Beitrags: Grüne verlangen mehr Pflegepersonal
BeitragVerfasst: 19.03.2017, 07:30 
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Beiträge: 17761
Grüne verlangen mehr Pflegepersonal
Gesundheit/Antrag

Berlin: (hib/PK) Die Arbeitsbedingungen und Mitspracherechte der Pflegekräfte müssen nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen entscheidend verbessert werden. In den Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie bei den Pflegediensten würden Pflegefachkräfte dringend gesucht, um die Versorgung sicherzustellen, heißt es in einem Antrag (18/11414 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/114/1811413.pdf ) der Fraktion.
Trotz des massiven Personalmangels fehlten wirksame gesetzgeberische Maßnahmen, um die prekäre Lage in den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern nachhaltig zu lösen. Dringend entwickelt, erprobt und eingeführt werden müssten daher bundesweit verbindliche Personalbemessungsregelungen für Krankenhäuser sowie die ambulante und stationäre Pflege.
Zudem müsse darauf hingewirkt werden, die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern, etwa durch gesundheitsfördernde und altersgerechte Arbeitsplätze sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Zahlung tarifvertraglich vereinbarter Gehälter müsse erleichtert werden. Vertreter der Pflegeberufe sollten zudem Mitspracherechte in den Gremien der Kranken- und Pflegeversicherung bekommen.
Die Grünen sprechen sich schließlich für die Einführung einer Pflege-Bürgerversicherung aus, wobei die Leistungen zu zwei Dritteln an die Lohn- und zu einem Drittel an die Inflationsentwicklung angepasst werden sollten.

Quelle: Mitteilung vom 09.03.2017
Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de

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BeitragVerfasst: 20.03.2017, 16:48 
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Beiträge: 17761
Ärzte Zeitung vom 20.03.2017
Chirurgen warnen: Pflegemangel gefährdet Op-Erfolge
Chirurgen warnen davor, dass ein Mangel an Pflegekräften Behandlungserfolge gefährden könnte.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=932 ... tik&n=5636

+++
Am 21.03.2017 bei Facebook gepostet:
Nach einer PKV-Studie liegt Deutschland bei der Gesundheitsversorgung in Europa vorne. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass des es gleichwohl eine Menge Reformbedarf gibt. Die Chirurgen warnen laut Ärzte-Zeitung vom 20.03.2017 z.B. davor, dass ein Mangel an Pflegekräften Behandlungserfolge gefährden könnte (siehe insoweit > viewtopic.php?f=3&t=22011&p=97144#p97144 ).

Die Hinweise zur PKV-Studie sind unter folgender Adresse aufrufbar:
viewtopic.php?f=4&t=22047
Dort ist zu lesen:

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Ländervergleich: Beim Zugang zur medizinischen Versorgung liegt Deutschland ganz vorne

Ein aktueller Ländervergleich des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) belegt, dass in Deutschaland alle Bürger einen sehr guten Zugang zu medizinischen Leistungen und dabei die mit Abstand kürzesten Wartezeiten haben. Die internationalen Umfragen zeigen, dass 76 Prozent der Patienten hierzulande am selben oder nächsten Tag einen Arzttermin erhalten. Damit liegt Deutschland auf Platz eins aller befragten Länder.

» In Deutschland erhalten 76% der Patienten innerhalb von 24h einen Arzttermin: Das ist Platz 1 im Länder-Ranking. «

Zudem verfügen Patienten nirgendwo sonst in Europa über einen derart schnellen Zugang zu innovativen Medikamenten. Von der Zulassung bis zur Markteinführung vergehen hierzulande nur 3,5 Monate, während es in den Niederlanden 5,8 und in Spanien sogar fast 16 Monate sind. Der internationale Vergleich zeigt auch eine besonders große Therapiefreiheit im deutschen Gesundheitssystem. Patienten haben einen direkten Zugang zum Facharzt ihrer Wahl. In der Mehrzahl der europäischen Länder ist dies ausgeschlossen. Auch weitere Zugangshürden, wie hohe Zuzahlungen für ärztliche Behandlungen, sind außerhalb Deutschlands weit verbreitet.

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Zur WIP-Studie
>>> http://www.wip-pkv.de/forschungsbereich ... blick.html

Quelle: Mitteilung vom 20.03.2017
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Gustav-Heinemann-Ufer 74 c
50968 Köln
https://www.pkv.de/presse/meldungen/wip ... vergleich/

+++
Ärzte Zeitung vom 20.03.2017:
PKV-Studie: Deutschland bei Gesundheitsversorgung in Europa vorne
Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht nach einer neuen Studie des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) an der Spitze in Europa.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=932 ... sen&n=5636

+++
Siehe auch die Mitteilung vom 08.03.2017:
Neue Studie belegt hohe Zufriedenheit mit dem deutschen Gesundheitssystem
Die Deutschen sind mit ihrem Gesundheitssystem äußerst zufrieden. Das geht aus der Studie Healthcare Barometer 2017 hervor, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) jetzt veröffentlicht hat.
Danach fällt die Beurteilung des deutschen Gesundheitswesens insgesamt äußerst positiv aus. Vier von fünf Befragten (79 Prozent) sagen demnach, alle Leistungen für eine gute medizinische Versorgung zu erhalten. Damit bewegen sich die Werte auf dem Niveau der Vorjahre. 85 Prozent sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse beziehungsweise Krankenversicherung zufrieden. Zwei Drittel (64 Prozent) zählen das deutsche Gesundheitssystem zu den drei besten der Welt – das sind fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Bei den 18-34-Jährigen sind es sogar 73 Prozent. Von den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen gaben 29 Prozent an, dass sie über eine private Zusatzversicherung verfügten. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als jeweils in den Jahren 2014 und 2015.
Für die Untersuchung wurden im Dezember 2016 in einem Online-Verfahren 1.000 Personen über 18 Jahre befragt. 13 Prozent der Befragten waren privat krankenversichert.
Die Studie im Internet:
>>> http://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma.html

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BeitragVerfasst: 25.03.2017, 08:37 
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Andreas Westerfellhaus
"Die Situation in der Pflege wird immer dramatischer"
Andreas Westerfellhaus im Gespräch mit Martin Steinhage

Der Präsident des Deutschen Pflegerats beklagt die Situation in Krankenhäusern und Altenheimen: In der ambulanten Pflege habe die Belastung der Pflegerinnen und Pfleger immer weiter zugenommen, sagt Andreas Westerfellhaus.

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Andreas Westerfellhaus zu Gast bei Deutschlandradio Kultur (Foto: Jan Lütkestratkötter)

Deutschlandradio Kultur: Zu Gast in dieser Ausgabe von Tacheles ist Andreas Westerfellhaus, der Präsident des Deutschen Pflegerats, eines Dachverbands, der die Belange von deutlich über einer beruflich Pflegenden und Hebammen vertritt. – Ich grüße Sie, Herr Westerfellhaus, hallo.

Andreas Westerfellhaus: Guten Tag, Herr Steinhage.

Deutschlandradio Kultur: Reden wollen wir natürlich über das Thema Pflege und beginnen möchte ich mit der jüngsten Pflegereform, die vergangene Woche vom Bundeskabinett gebilligt wurde. In aller Kürze: Worum geht es da? Kern der Reform ist ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff. Künftig steht die Frage im Mittelpunkt: Wie sehr ist die Selbständigkeit eines Menschen eingeschränkt und was kann er selbst noch leisten? Das heißt, anders als bisher sollen allein körperliche Beeinträchtigungen sowie der Zeitaufwand bei der Pflege nicht mehr die Hauptkriterien bei der Einstufung sein. Davon werden vor allem auch, aber nicht nur, Demenzkranke profitieren, die bislang sehr stiefmütterlich von der Pflegeversicherung behandelt wurden.
... (weiter lesen unter) ... http://www.deutschlandradiokultur.de/an ... _id=328883

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Am 18.04.2017 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege … mit Klartext! --> Notleidendes Pflegesystem = zielgerichtet verbessern. Es ist alles gesagt.
Alle Akteure müssen zusammen wirken. Leider ist viel Zeit für geeignete Maßnahmen vertrödelt worden.
>>> viewtopic.php?f=4&t=22085

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BeitragVerfasst: 23.04.2017, 14:10 
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Am 23.04.2017 bei Facebook gepostet:
Die Altenpflege geht auf dem Zahnfleisch ...
viewtopic.php?f=3&t=22096

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BeitragVerfasst: 29.04.2017, 07:13 
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Bundestag lehnt Anträge der Linken für mehr Pflegekräfte in Kliniken ab
Die Personalprobleme in der Krankenhauspflege sorgen weiter für Streit zwischen Regierung und Opposition. Nach Ansicht von Linken und Grünen muss wesentlich mehr getan werden, um die Pflegekräfte in den Kliniken wirksam zu entlasten. Redner von Union und SPD räumten am Freitag in einer Debatte über zwei Anträge der Linksfraktion zwar ein, dass mehr Pflegepersonal benötigt werde. Sie wiesen zugleich aber darauf hin, dass mit dem Ende 2015 verabschiedeten Krankenhausstrukturgesetz (18/6586 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/065/1806586.pdf ) und anderen Reformen bereits eine wesentliche Verbesserung erreicht worden sei.
... (weitere Informationen) ... https://www.bundestag.de/dokumente/text ... ser/501826

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BeitragVerfasst: 12.05.2017, 07:35 
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viewtopic.php?f=3&t=21999&p=97928#p97928

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit vielen Jahren auf die unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen aufmerksam und fordert umfängliche Verbesserungen. Einige Forderungen sind durch die zurückliegenden Reformgesetze aufgegriffen worden, andere Forderungen sind unerfüllt geblieben. So mahnt Pro Pflege … erneut die Schaffung von bundesweit geltenden Personalbemessungssystem an - JETZT. Dazu wurde u.a. beim Pflegetreff am 21.10.2015 gegenüber Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, ganz konkret argumentiert.
Die entsprechenden Ausführungen sind in einem Filmauszug dokumentiert. Siehe insoweit:
> https://youtu.be/qbyHRxX9ikk
Die wesentlichen Aussagen:
- Mehr Pflegepersonal - jetzt und nicht später!
- Mehr Zeit für Zuwendung und Pflege ermöglichen.
- Der im PSG II vorgesehene § 113c SGB XI, der ein Personalbemessungssystem anspricht, reicht nicht!
- Mängel müssen abgestellt werden, auch im Hinblick auf den Einsatz der Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI.


Weitere Beiträge im Forum belegen die Aktivitäten Pro Pflege … z.B.:

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Auszubildende in Pflegeberufen leiden unter Zeitdruck - dpa Bildfunk
Notleidendes Pflegesystem = zielgerichtet verbessern!
viewtopic.php?f=4&t=22085

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"Nachlegen in der Pflege" - JETZT Pflegenotstand auflösen
viewtopic.php?f=3&t=22011
Merkel zollt Pflegekräften großen Respekt ... aber
viewtopic.php?f=3&t=21908
Interessenwahrnehmung für die Pflegekräfte ...
viewtopic.php?f=3&t=21365
Zitate & Statements zur Pflege 2016
viewtopic.php?f=3&t=21471
Personalbedarf Pflege - Buchtipp
viewtopic.php?f=3&t=21847

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BeitragVerfasst: 02.06.2017, 07:16 
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Aus Forum:
viewtopic.php?f=3&t=22096&p=98289#p98289

Stärkung der professionellen Pflege nötig
Gesundheit/Anhörung

Berlin: (hib/PK) Die Arbeitsbedingungen in der Pflege müssen sich nach Einschätzung von Gesundheitsexperten deutlich und dauerhaft verbessern. Anlässlich einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses über einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen am Mittwoch machten die Fachleute in ihren Stellungnahmen deutlich, dass die professionelle Pflege personell gestärkt werden muss.
Durch den Personalmangel komme es zu einer Arbeitsverdichtung, in der Folge zu Konflikten am Arbeitsplatz und in vielen Fällen zur Aufgabe des Jobs, was das Personalproblem wiederum verschärfe. Die Experten merkten aber auch an, dass es auf dem Arbeitsmarkt zu wenige Pflegefachkräfte gibt, die in Krankenhäusern, Altenheimen oder Pflegediensten angestellt werden könnten.
Die Grünen-Fraktion erklärte in ihrem Antrag (18/11414 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/114/1811414.pdf ), trotz des Personalmangels fehlten wirksame gesetzgeberische Initiativen, um die prekäre Lage in den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern nachhaltig zu lösen. Dringend entwickelt, erprobt und eingeführt werden müssten bundesweit verbindliche Personalbemessungsregelungen für Krankenhäuser sowie die ambulante und stationäre Pflege. Zudem müsse darauf hingewirkt werden, die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern, etwa durch gesundheitsfördernde und altersgerechte Arbeitsplätze sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Zahlung tarifvertraglich vereinbarter Gehälter müsse erleichtert werden.
Nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz müssen zur Verbesserung der Lage langjährige Fehlentwicklungen korrigiert werden. Die jetzt geplanten Personaluntergrenzen für pflegesensitive Bereiche im Krankenhaus seien nur "ein Tropfen auf den heißen Stein". In den Jahren 1991 bis 2015 sei in den Kliniken das Pflegepersonal abgebaut worden, während das ärztliche Personal gleichzeitig um 62 Prozent aufgestockt worden sei. Bundeseinheitliche Personalschüssel sollten zügig eingeführt werden. Für Pflegeheime und Krankenhäuser müssten im Sinne der Patienten und Pflegebedürftigen sofort wirksame Initiativen ergriffen werden. Speziell für Demenzkranke gälten Kliniken bereits als "gefährliche Orte". Oft werde die Demenz dort gar nicht erkannt oder nur unzureichend berücksichtigt.
Alarmierende Zahlen präsentierte auch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip). Seit mehr als 20 Jahren müsse die Pflege im Krankenhaus "einen erheblichen Aderlass" verkraften. In dieser Zeit habe es an den Kliniken einen gigantischen Umverteilungsprozess zugunsten der Ärzte und zuungunsten der Pflegekräfte gegeben. Die Gesamtpersonalkosten für Ärzte an Krankenhäusern seien seit 2005 um 80 Prozent gestiegen, für das Pflegepersonal hingegen nur um rund 25 Prozent. 2013 seien erstmals die Gesamtpersonalkosten für Ärzte an Kliniken höher ausgefallen als die für das gesamte Pflegepersonal. Zudem weise die Bundesagentur für Arbeit schon seit Jahren in fast allen Teilen Deutschlands einen "leer gefegten" Arbeitsmarkt aus.
Ein Vertreter der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hielt in der Anhörung dagegen, seit 2007 steige die Zahl der Pflegestellen wieder an. Heute seien rund zehn Prozent mehr Pflegekräfte an den Kliniken angestellt als vor zehn Jahren.
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) forderte "eine Antwort darauf, wie eine qualitativ begründete Pflege und Betreuung bei der absehbaren demografischen Entwicklung realisiert werden" könne. Wichtig seien gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung für die Pflegefachkräfte. Dies sei jedoch Aufgabe der Einrichtungen beziehungsweise der Tarifpartner. Ein von der Politik für allgemeinverbindlich erklärter "Tarifvertrag Soziales" werde jedoch abgelehnt. Vielmehr könnte die Politik durch Steuer- und Abgabenerleichterungen bei Diensten an Randzeiten und Wochenenden zu höheren Nettoverdiensten der Pflegekräfte beitragen. Der Verband warnte zugleich, das Versprechen einer höheren Bezahlung bei gleichbleibenden Preisen und einem gleichbleibenden Beitrag zur Pflegeversicherung könne niemand einlösen. Hier sollte die Politik sich "ehrlich machen" und den Bürgern "reinen Wein einschenken".
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) wies darauf hin, dass bis Mitte 2020 ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur einheitlichen Personalbemessung in Pflegeeinrichtungen entwickelt und erprobt werde. Was die Krankenhäuser betreffe, seien "undifferenzierte übergreifende gesetzliche Personalvorgaben" für alle Bereiche abzulehnen. Entscheidungsspielräume der Kliniken müssten erhalten bleiben. In "qualitätskritischen Bereichen" sollten jedoch Mindestanforderungen an die Personalausstattung gestellt werden. In den Kliniken werde beim Pflegepersonal im Übrigen gespart, weil die Länder ihren Investitionsverpflichtungen nicht nachkämen. Unterstützt werde das Ziel, das Berufsbild in der Pflege attraktiver zu gestalten.
Nach Ansicht des Gesundheitsökonomen Stefan Greß von der Hochschule Fulda ist das Personalproblem zu gravierend, um eine Lösung erst 2020 anzubieten. Dieser lange Übergangszeitraum sei angesichts der schwierigen Personallage in den Pflegeeinrichtungen, der damit verbundenen Belastungen für die Pflegekräfte und der daraus resultierenden Gefährdung der Pflegequalität "nicht akzeptabel". Es sollten "schnellstmöglich bundesweit verbindliche Personalbemessungsregelungen auch für die Langzeitpflege umgesetzt werden". Zur Überwindung des Fachkräftemangels in der Pflege gehöre zwingend neben verbesserten Arbeitsbedingungen durch mehr Personal auch eine "Vergütungskomponente".

Quelle: Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
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Die Statements von Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, beim Neusser Pflegetreff am 21.10.2015 sind in einem gesonderten Filmbeitrag (7.30 Minuten) anschaubar unter:
> https://youtu.be/qbyHRxX9ikk
Die wesentlichen Aussagen:
- Mehr Pflegepersonal - jetzt und nicht später!
- Mehr Zeit für Zuwendung und Pflege ermöglichen.
- Der im PSG II vorgesehene § 113c SGB XI, der ein Personalbemessungssystem anspricht, reicht nicht!
- Mängel müssen abgestellt werden, auch im Hinblick auf den Einsatz der Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI
.

Hinweise zu weiteren Filmdokumentationen u.a. unter
> viewtopic.php?f=6&t=21070

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Zu der o.a. Mitteilung wurde am 01.06.2017 bei Facebook gepostet:
Stärkung der professionellen Pflege ist dringend nötig. Im Gesundheitsausschuss des Bundestages wurden am 31.05.2017 entsprechende Forderungen deutlich formuliert. Wie seit Jahren von Pro Pflege … herausgestellt wird, müssen schnellstmöglich bundesweit verbindliche Personalbemessungsregelungen gestaltet und umgesetzt werden. Ein weiteres Zuwarten ist mit Rücksicht auf den bereits bestehenden Fachkräftemangel unverantwortlich!
viewtopic.php?f=3&t=22096&p=98289#p98289

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"Die Altenpflege geht auf dem Zahnfleisch ..." - Pro Pflege macht seit Jahren auf die dringlichsten Handlungserfordernisse aufmerksam und hat den politisch Verantwortlichen konkrete Vorschläge präsentiert, u.a. bei den Neusser Pflegetreffs (u.a. mit Hermann Gröhe, Karl-Josef Laumann) und in Zuschriften an den Deutschen Bundestag. Leider hat es an der notwendigen Unterstützung gemangelt, so dass die Unzulänglichkeiten über die Legislaturperiode des Parlaments hinaus fortbestehen werden. Einige Hinweise dazu > viewtopic.php?f=3&t=22096 - Ganz aktuell hat die Heimaufsicht in Mettmann in Altenheimen des Kreises schwere Mängel aufgedeckt. Infos dazu > viewtopic.php?f=3&t=22163 - Am 12.06.2017 greift "Hart aber fair" erneut das Thema Pflege auf … "Waschen, pflegen, trösten – wer kümmert sich um uns, wenn wir alt sind?" - Hinweise dazu > viewtopic.php?f=7&t=22162 - Es sind aber offensichtlich wieder die bekannten Studiohocker eingeladen. Insoweit hat der Präsident des Deutschen Bundestages bereits vor einiger Zeit geäußert: "Politik-Talkshows simulieren nur politische Debatten. In Wahrheit benutzen sie Politik zu Unterhaltungszwecken". - Verändern wird sich durch solche Veranstaltungen nichts! - Werner Schell - http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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BeitragVerfasst: 17.06.2017, 06:37 
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Am 17.06.2017 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit vielen Jahren auf Mängel im Gesundheits- und Pflegesystem aufmerksam und fordert entsprechende Reformmaßnahmen, u.a. bei den Neusser Pflegetreffs mit hochkarätigen Podiumsgästen und Zuschriften an die zuständigen Ministerien und den Deutschen Bundestag. Dabei wird es für wichtig erachtet, alle Aspekte des soziales Netzes bzw. des Gesundheits- und Pflegesystems ganzheitlich im Blick zu haben, ohne dabei andere wichtige Politikfelder zu vernachlässigen.
Der im Pflegerecht geltende Grundsatz "ambulant und stationär" erfordert in den Kommunen die Gestaltung von altengerechten Quartiershilfen. Natürlich schließt das ergänzende Schwerpunktsetzungen in den Heimen zur Auflösung des Pflegenotstandes nicht aus.
Was von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk angestoßen wurde, war nicht alles vergeblich, trotz fortbestehender Mängel konnten zahlreiche Verbesserungen erreicht werden. Vieles ist noch in der Diskussion und bleibt weiterhin im Fokus.
Es erscheint sinnvoll, dass sich endlich alle Akteure, die an einer Verbesserung der Gesundheits- Pflegedienstleistungen interessiert sind, endlich zu einem wirksamen Bündnis Pro Pflege … zusammen schließen. Die bloße Verfolgung von Einzelinteressen wird den Bedürfnissen unterschiedlicher Pflegesituationen nicht gerecht. In diesem Sinne wurde über Jahre hinweg zu den Neusser Pflegetreffs eingeladen. - Dies ist Grund genug, noch einmal allgemein über die hiesige Arbeit zu informieren. Zum Film (rd. 7 Minuten) > https://www.youtube.com/watch?v=GYGxFhE_GcI&t=51s

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BeitragVerfasst: 24.06.2017, 06:48 
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Am 24.06.2017 bei Facebook gepostet:
"Pflege ist eine Mannschaftsleistung, bei der es auf jede und jeden ankommt." - Zitat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zum Abschluss der Regionaldialoge Pflege (Quelle: CAREkonkret, 23.06.2017). - Zutreffend bemerkt. Aber dann muss man auch dafür Sorge tragen, dass die "Mannschaft" die erforderliche Zahl an pflegenden "Mitspielern" hat. Mit einer "Schrumpftruppe", die wir als Pflegenotstand benennen müssen, sind angemessene pflegerische Leistungen (§ 11 SGB XI) nicht möglich. Folglich muss die "Pflege-Mannschaft" schnellstens aufgestockt werden!

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 Betreff des Beitrags: Pflegeberufegesetz verabschiedet
BeitragVerfasst: 25.06.2017, 06:15 
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Am 25.06.2017 bei Facebook gepostet:

Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, hat zur Gestaltung und Verabschiedung eines neuen Pflegeberufegesetzes bei Facebook Stellung genommen. Dazu ergibt sich aus der Sicht von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk:

Über die Notwendigkeit, ein neues Pflegeberufegesetz zu schaffen, kann man lebhaft streiten. Über 40 Jahre Rechtskunde-Lehrtätigkeit in der Krankenpflegeausbildung (einschließlich Lehraufträge an der Katholischen Fachhochschule Köln im Fach Pflegepädagogik) zeigen mir deutlich auf, worauf es entscheidend ankommen muss. Der seit Jahren bestehende und dramatisch zunehmende Pflegenotstand erfordert aktuell vorrangig andere pflegepolitische Maßnahmen. Wie ich bereits mehrfach verdeutlicht habe, sind die Pflege-Personalausstattungen in den Krankenhäusern und den Pflegeeinrichtungen nicht auskömmlich, um eine angemessene Pflege nach pflegewissenschaftlichen Standards (§ 11 SGB XI) zu gewährleisten. Ich schätze den Fehlbedarf auf mittlerweile weit über 100.000 Dienstkräfte ein. Es ist daher dringend geboten, JETZT - und nicht irgendwann in den 2020er Jahren - für Personalbemessungssysteme Sorge zu tragen, die eine verbesserte Pflege-Personalausstattung in Gang bringen können. Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir mehr Fachpersonal gewinnen können. Ein neues Pflegeberufegesetz wird dazu keinen nennenswerten Beitrag leisten. Im Übrigen kann durch die im Rahmen der Pflegestärkungsgesetze vorgesehenen Betreuungskräfte keine Verbesserung der Pflege erwartet werden. Solche Betreuungskräfte machen nur Sinn, wenn die Pflegepersonalausstattungen stimmig geregelt sind und damit Pflege und Betreuung zusammen für eine verbesserte Versorgung der Patienten und pflegebedürftigen Menschen wirksam werden können. Ich mache im Übrigen noch einmal auf mein Statement vom 21.10.2015 beim Neusser Pflegetreff aufmerksam > https://youtu.be/qbyHRxX9ikk - Werner Schell

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