Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 27.02.2017, 08:29 
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Der Pflegenotstand ist trotz Reform nicht aufgelöst worden

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Ich habe NE-WS 89.4, dem Radiosender im Rhein-Kreis Neuss, vor einigen Wochen umfänglich für ein Interview zur Pflege zur Verfügung gestanden. Dabei habe ich auf die tatsächlichen Leistungsverbesserungen aufgrund der Pflegestärkungsgesetze (PSG) aufmerksam gemacht, andererseits aber auch die fortbestehenden unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen, v.a. die nicht ausreichenden Stellenschlüssel, verdeutlicht. Das Interview ist offensichtlich am 09.02.2017 teilweise in mehrere Vormittagsbeiträgen des Senders eingefügt und ausgestrahlt worden. Darüber wurde in den NE-WS 89.4 NACHRICHTEN am 09.02.2017 wie folgt informiert:

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Rhein-Kreis Neuss
Personalmangel in der Pflege
In der Pflege im Rhein-Kreis Neuss gibt es zu wenig Personal. Das kritisiert der Neusser Pflegeexperte Werner Schell. Sowohl in Pflegeheimen als auch in ambulanten Pflegediensten sei der vorgegebene Stellenschlüssel nicht ausreichend. Für die Patienten bleibe dadurch im Arbeitsalltag kaum Zeit, sagt Schell. Zu wenig Personal, Geld und Zeit für zu viele Pflegebedürftige. In den nächsten Jahren könnte sich diese Situation noch zuspitzen. Aktuell gibt es hier im Rhein-Kreis Neuss rund 14.000 Pflegebedürftige. Schätzungen gehen davon aus, dass es in knapp 15 Jahren schon 20.000 sein könnten. Bundesweit ist der Trend ähnlich. Darum fordert Schell von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe schon jetzt mehr Geld für mehr Stellen in der Pflege.
Gröhe hat auf NE-WS 89.4 Nachfrage mitgeteilt, dass er dem Wunsch nachkommen wolle. Jährlich sollen zusätzlich fünf Milliarden Euro investiert werden, sagte er unserer Redaktion. Außerdem würde man aktuell über eine modernere Pflegeausbildung beraten. So soll eine Ausbildungsvergütung bezahlt werden.
Quelle: NE-WS 89.4 Lokalnachrichten vom 09.02.2017
http://news894.de/aktuell/lokale-news/n ... _3924.html


+++
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Im Forum von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist in zahlreichen Beiträgen auf die fortbestehenden unzureichenden Stellenschlüssel aufmerksam gemacht worden (siehe u.a. die unten angefügten Links). Im Rahmen des § 113c SGB XI soll bis zum Jahr 2020 ein Konzept für ein Personalbemessungsbemessungssystem erarbeitet werden. Was danach kommt, ist völlig ungewiss. Wir brauchen JETZT deutlich mehr Stellen. Es ist also nicht richtig, seitens des Ministerium zu suggerieren, mit zusätzlich fünf Milliarden Euro werde den Personalwünschen nachgekommen. Die genannte Summe ist zur Abdeckung aller Leistungsverbesserungen durch die PSG vorgesehen. Die allseits geforderte und dringend notwendige Personalaufstockung durch Pflegekräfte ist leider nicht in Sicht. Die zur Zeit diskutierte Reform der Pflegeberufegesetze hat mit den Stellenschlüsseln überhaupt nichts zu tun. Auch das Thema Ausbildungsvergütung ist im Zusammenhang mit der Stellenschlüsselproblematik nicht relevant. - Werner Schell

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Auszubildende in Pflegeberufen leiden unter Zeitdruck - dpa Bildfunk

Links (Auswahl):
viewtopic.php?f=3&t=21471
viewtopic.php?f=3&t=21847
viewtopic.php?f=4&t=21511
viewtopic.php?f=3&t=21908
viewtopic.php?f=3&t=21791
viewtopic.php?f=3&t=21684
viewtopic.php?f=3&t=21567
viewtopic.php?f=3&t=21484
viewtopic.php?f=3&t=21363
viewtopic.php?f=4&t=21661

Das Statements von Werner Schell beim Neusser Pflegetreff am 21.10.2015
in Anwesenheit von Hermann Gröhe, BMG, ist anschaubar unter:

> https://youtu.be/qbyHRxX9ikk
Die wesentlichen Aussagen:
- Mehr Pflegepersonal - jetzt und nicht später!
- Mehr Zeit für Zuwendung und Pflege ermöglichen.
- Der im PSG II vorgesehene § 113c SGB XI, der ein Personalbemessungssystem anspricht, reicht nicht!
- Mängel müssen abgestellt werden, auch im Hinblick auf den Einsatz der Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI.


+++
"CAREkonkret", Die Wochenzeitschrift für Entscheider in der Pflege, hat in ihrer Ausgabe vom 17.02.2017 zum Thema "Stellenschlüssel" Position bezogen und getitelt:
"System der Personalbemessung bis 2020 - Scheindiskussionen lassen wertvolle Zeit vertreichen."
Der Beitrag wurde auf der Grundlage eines Interviews mit der Wissenschaftlicherin Dr. Beatrice Moreno gefertigt.
Zitat:
"Angesichts der desolaten Situation in der Pflege ist nicht nachvollziehbar,
warum trotz der internationalen Datenlage die Problemlösung vom Gesetzgeber
weit in die Zukunft datiert wurde." - Dr. Beatrice Moreno


Die Wissenschaftlerin hat damit das aktuell zum Ausdruck gebracht,
was von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk seit Jahren eingefordert wird.
Verbesserte Stellenschlüssel und mehr Pflegepersonal JETZT !


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BeitragVerfasst: 27.02.2017, 17:00 
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Ärzte Zeitung online, 27.02.2017
Uniklinik Halle
Martin Schulz fordert "Nachlegen" bei der Pflege

An der Universität Halle hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz einen Crash-Kurs in Sachen Gesundheitspolitik bekommen. Ihm sei klar geworden, dass es vor allem in der Pflege Probleme gebe, sagte er anschließend.
Von Petra Zieler
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Bildquelle: Ärzte Zeitung

HALLE. "Ich muss wiederkommen", sagte Martin Schulz am Donnerstag nach seinem rund zweistündigen Besuch in der Hallenser Universitätsklinik. Den Vormittag nannte er "extrem spannend". In einem "Crash-Kurs" habe der SPD-Kanzlerkandidat wichtige Botschaften bekommen, die für das deutsche Gesundheitswesen im Allgemeinen und die Unikliniken im Besonderen existenziell seien, sagte Professor Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät in Halle.
...
Von besonderem Interesse waren Fragen der Aus- und Weiterbildung des medizinischen Nachwuchses, insbesondere angehender Haus- und Landärzte sowie Pflegender. "Ich habe gelernt, dass es speziell in der Pflege ein ganzes Bündel von Problemen gibt – angefangen bei der Ausbildung über Arbeitszeiten bis zur Bezahlung. Hier müssen wir nachlegen. Das ist mir hier noch einmal klar geworden", sagte Schulz. Für Ausbildung und Pflege könnten nach Ansicht des 61-Jährigen auch Haushaltsüberschüsse verwendet werden: "Wir sind ein superreiches Land, aber wir haben in einem der sensibelsten Bereiche unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens wirkliche Defizite."
...
Quelle und weitere Informationen:
http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... flege.html

+++
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk bemerkt zu den Ankündigungen von Herrn Martin Schulz bezüglich "Nachlegen in der Pflege:
Der frühere Kanzlerkandidat Steinbrück hat 2013 im Wahlkampf 125.000 Stellen für die Pflege eingefordert. In der Groko-Vereinbarung stand davon nichts und nun warten wir wahrscheinlich bis 2020 und länger auf ein Personalbemessungssystem. Ankündigungen hatten wir satt! Die Pflege eignet sich offensichtlich nicht als Wahlkampfthema > viewtopic.php?f=3&t=22003 - Handeln ist angesagt - JETZT. Bis zur Bundestagswahl am 24.09.2017 kann die GroKo, an der auch die SPD beteiligt ist, mit Hilfe der angeblich hohen Haushaltsüberschüsse eine überfällige Entscheidung zur deutlichen Ausweitung der Pflegestellen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beschließen. - Werner Schell

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BeitragVerfasst: 01.03.2017, 08:27 
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Am 28.02.2017 wurde wie folgt bei Facebook gepostet:
"Nachlegen in der Pflege" - JETZT Pflegenotstand auflösen!
"Nachlegen in der Pflege" - so die Ankündigung von Martin Schulz. … Der frühere Kanzlerkandidat Steinbrück hat 2013 im Wahlkampf 125.000 Stellen für die Pflege eingefordert. In der Groko-Vereinbarung stand davon nichts und nun warten wir wahrscheinlich bis 2020 und länger auf ein Personalbemessungssystem. Ankündigungen hatten wir satt! Die Pflege eignet sich offensichtlich nicht als Wahlkampfthema . - Handeln ist angesagt - JETZT. ….
Näheres unter >>> viewtopic.php?f=3&t=22011

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BeitragVerfasst: 03.03.2017, 08:12 
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Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


01.03.2017

An die
Abgeordneten des Deutschen Bundestages und die Medien


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache seit Jahren auf die Erfordernisse aufmerksam, bundeseinheitliche Personalbemessungssysteme für die Pflege (in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen) zu schaffen, um daran anknüpfend mehr Pflegekräfte einstellen zu können. Leider haben die Pflegestärkungsgesetze I, II und III insoweit keinerlei Aussagen zum Inhalt, die aktuell hilfreich sein könnten. Es wird vielmehr abgelenkt mit dem Bemerken, 20.000 neue Betreuungskräfte, Reduzierung der Dokumentationsaufgaben und Schaffung eines Pflegeberufsgesetzes seien die Lösung der personellen Probleme. Das hilft aber alles nicht. Betreuungskräfte dürfen keine pflegerischen Verrichtungen übernehmen, entlasten also nicht wirklich. Verringerung der Dokumentationsaufgaben entbindet von einigen bereits in der Vergangenheit überflüssigen Schreibarbeiten (die Krankenhäuser sind aber von dieser Entlastung nicht betroffen). Ein neues Pflegeberufsgesetz hat mit der Auflösung des Pflegenotstandes absolut nichts zu tun und ist in der vorliegenden Entwurfsfassung ein "Einheitsbrei", den so niemand wirklich braucht.

Nun kommt der Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) und präsentiert sich u.a. auch als "Heilsbringer für die Pflege". Ankündigungen für irgendwann sind aber nicht hilfreich. Wenn es Verbesserungen geben soll, dann JETZT, und zwar ganz schnell. Sonst werden sich die Pflegeprobleme unlösbar weiter auftürmen. Mit Blick auf diese Gegebenheiten habe ich einige Kurzstatements verfasst, die ich hiermit den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und den Medien für entsprechende Folgerungen und Berichte zur Verfügung stelle:

Zu den nachfolgenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden.
Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!


"Nachlegen in der Pflege" - JETZT Pflegenotstand auflösen
Quelle: viewtopic.php?f=3&t=22011

"Nachlegen in der Pflege" - so die Ankündigung von Martin Schulz. … Der frühere Kanzlerkandidat Steinbrück hat 2013 im Wahlkampf 125.000 Stellen für die Pflege eingefordert. In der Groko-Vereinbarung stand davon nichts und nun warten wir wahrscheinlich bis 2020 und länger auf ein Personalbemessungssystem. Ankündigungen hatten wir satt! Die Pflege eignet sich offensichtlich nicht als Wahlkampfthema . - Handeln ist angesagt - JETZT. Bis zur Bundestagswahl am 24.09.2017 kann die GroKo, an der auch die SPD beteiligt ist, mit Hilfe der angeblich hohen Haushaltsüberschüsse eine überfällige Entscheidung zur deutlichen Ausweitung der Pflegestellen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beschließen. Angesichts des allseits bekannten Pflegenotstandes dürfte eine große Parlamentsmehrheit kurzfristig zu organisieren sein. Wer es wirklich ernst meint, zögert nicht.
Zahlreiche Beiträge belegen die seit vielen Jahren überfälligen Forderungen Pro Pflege ….
viewtopic.php?f=3&t=22003
viewtopic.php?f=3&t=21908
viewtopic.php?f=3&t=21847
viewtopic.php?f=3&t=21987
viewtopic.php?f=4&t=21969
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell - Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7 bzw. https://twitter.com/SchellWerner

+++
Ankündigung / Einladung
26. Neusser Pflegetreff am 10.05.2017 mit dem Thema:
"Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (§ 132g SGB V)".
Bei dieser Veranstaltung wird es auch um mehr Personal bzw.
Fort- und Weiterbildungsangebote für Pflegekräfte gehen müssen!

Näheres stets aktuell unter folgender Adresse:
viewtopic.php?f=7&t=21887

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BeitragVerfasst: 06.03.2017, 09:46 
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Linke:
Personalbedarf in der Altenpflege einheitlich bemessen

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Mehr Personal in der Altenpflege fordert die Fraktion Die Linke. Über einen dahingehenden Antrag (18/9122 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/091/1809122.pdf ) stimmt der Bundestag am Donnerstag, 9. März 2017, im Anschluss an die um 15.45 Uhr beginnende 45-minütige Debatte ab. Dazu liegt eine Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschusses (18/11347 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/113/1811347.pdf ) vor.
Die Debatte wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet auf http://www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.
"Höherer Pflegeaufwand erfordert mehr Personal"
Die Abgeordneten fordern in dem Antrag, ein wissenschaftliches Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen zu entwickeln. Der höhere Pflegeaufwand, der 2017 mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs einhergehe, müsse durch mehr Personal abgesichert werden, heißt es.
Zudem müsse zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Pflegeförderprogramm bis 2020 aufgelegt und finanziert werden. Vor allem seien eine Pflegefachkraftquote von mindestens 50 Prozent, erhöhte Nachtschichtbesetzungen sowie „gendergerechte, kultursensible und palliative Pflegeleistungen“ abzusichern, schreibt die Linksfraktion.
"Psychischer Druck und Unzufriedenheit bei Beschäftigten"
Zur Begründung der Initiative wird unter anderem darauf verwiesen, dass in kaum einem anderen Berufsfeld der Personalnotstand seit Jahren so spürbar sei wie in der Altenpflege. Arbeitsverdichtung, Stress und fehlende Zeit für Zuwendung prägten den Arbeitsalltag der Pflegekräfte.
Zusätzlich zu den ohnehin hohen Belastungen entstünden für viele Beschäftigte psychischer Druck und Unzufriedenheit, weil sie in der Ausbildung gelernte Fachkenntnisse und Fähigkeiten nicht anwenden und auch eigene Ansprüche an eine qualitativ hochwertige Pflege nicht erfüllen könnten. (hau/23.02.2017)

Quelle: http://www.bundestag.de/service/impress ... sum/196472
http://www.bundestag.de/dokumente/texta ... ege/493878

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 Betreff des Beitrags: Grüne verlangen mehr Pflegepersonal
BeitragVerfasst: 09.03.2017, 16:15 
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Grüne verlangen mehr Pflegepersonal
Gesundheit/Antrag

Berlin: (hib/PK) Die Arbeitsbedingungen und Mitspracherechte der Pflegekräfte müssen nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen entscheidend verbessert werden. In den Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie bei den Pflegediensten würden Pflegefachkräfte dringend gesucht, um die Versorgung sicherzustellen, heißt es in einem Antrag (18/11414 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/114/1811413.pdf ) der Fraktion.
Trotz des massiven Personalmangels fehlten wirksame gesetzgeberische Maßnahmen, um die prekäre Lage in den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern nachhaltig zu lösen. Dringend entwickelt, erprobt und eingeführt werden müssten daher bundesweit verbindliche Personalbemessungsregelungen für Krankenhäuser sowie die ambulante und stationäre Pflege.
Zudem müsse darauf hingewirkt werden, die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern, etwa durch gesundheitsfördernde und altersgerechte Arbeitsplätze sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Zahlung tarifvertraglich vereinbarter Gehälter müsse erleichtert werden. Vertreter der Pflegeberufe sollten zudem Mitspracherechte in den Gremien der Kranken- und Pflegeversicherung bekommen.
Die Grünen sprechen sich schließlich für die Einführung einer Pflege-Bürgerversicherung aus, wobei die Leistungen zu zwei Dritteln an die Lohn- und zu einem Drittel an die Inflationsentwicklung angepasst werden sollten.

Quelle: Mitteilung vom 09.0.2017
Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de

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BeitragVerfasst: 24.03.2017, 07:50 
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BGW-Expertenkommission zur Zukunft der Pflege
+ + + Presseinformation + + +

Hamburg/Berlin – Die von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) moderierte Expertenkommission Pflege hat ein neues Positionspapier mit Empfehlungen für eine nachhaltige Entwicklung der Pflege vorgelegt. Der derzeitige Reformprozess mit dem veränderten Pflegebedürftigkeitsbegriff, den Pflegestufen und der geplanten generalistischen Pflegeausbildung bringt nach Ansicht der Kommission für die Beschäftigten die tiefgreifendsten Veränderungen der Arbeitsbedingungen seit Einführung der Pflegeversicherung mit sich. Pflegeabläufe, Kompetenzen, Ausbildungsordnungen und das Pflegeverständnis insgesamt müssen an diese Entwicklungen angepasst werden.
In der 2006 von der BGW ins Leben gerufenen Expertenkommission beschäftigen sich Fachleute aus Pflegeforschung, Pflegeverbänden, Gewerkschaften, Pflegepolitik und der BGW mit den Auswirkungen von Veränderungsprozessen auf die Arbeitsbedingungen in der Pflege.

Schwerpunkte des Positionspapiers
Ihr aktuelles Positionspapier „Zukunftsfähige Pflege – Empfehlungen zur nachhaltigen Entwicklung der Pflege“ gibt Impulse zu vier Themenfeldern:
• Berufsbefähigende Ausbildung
• Aufgaben- und bedarfsgerechte Personalbemessung und Lebensphasenorientierung der Personalentwicklung
• Nachhaltige Qualitätssicherung und Entbürokratisierung
• Erhöhung von Arbeitszufriedenheit und Arbeitsgesundheit

Rahmenbedingungen der Ausbildung gestalten
Unter anderem empfehlen die Fachleute die angemessene Integration von Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes in die zukünftige Pflegeausbildung. Eine bedeutende Rolle spiele dabei die Praxisanleitung in den Ausbildungsbetrieben. Die Expertenkommission schlägt deshalb gesetzliche Vorgaben zum Umfang der berufspädagogischen Zusatzqualifikationen sowie die bundesweite Festschreibung eines bedarfsgerechten, einrichtungsbezogenen Personalschlüssels für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter vor.

Arbeitsschutz bei der Personalbemessung berücksichtigen
Darüber hinaus kommt es nach Auffassung der Expertenkommission bei der Personalbemessung in der Pflege insgesamt darauf an, neben der qualifikationsgerechten Ausübung der Pflegeaufgaben, der Wahrnehmung von Führungsaufgaben, der Qualitätssicherung und Fortbildungen auch die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz hinreichend zu berücksichtigen.

Im Internet und auf dem Deutschen Pflegetag erhältlich
Zu finden ist die aktuelle Positionierung der Expertenkommission Pflege unter http://www.bgw-online.de, Suchbegriff: „Positionspapier Zukunftsfähige Pflege“. Auf dem Deutschen Pflegetag vom 23. bis 25. März in Berlin erhalten Interessierte es zudem bei der BGW in Halle 7, Stand E06.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter http://www.bgw-online.de/presse . Dort finden Sie zudem weitere aktuelle Meldungen und die Möglichkeit, diese per E-Mail-Service zu abonnieren.

Quelle: Pressemitteilung vom 23.03.2017
Pressekontakt:
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Torsten Beckel und Sandra Bieler, Kommunikation
Pappelallee 33/35/37, 22089 Hamburg
Tel.: (040) 202 07-27 14, Fax: (040) 202 07-27 96
E-Mail: presse@bgw-online.de

Über uns
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für knapp 8 Millionen Versicherte in rund 630.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

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BeitragVerfasst: 18.04.2017, 08:21 
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Am 18.04.2017 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege … mit Klartext! --> Notleidendes Pflegesystem = zielgerichtet verbessern. Es ist alles gesagt.
Alle Akteure müssen zusammen wirken. Leider ist viel Zeit für geeignete Maßnahmen vertrödelt worden.
>>> viewtopic.php?f=4&t=22085

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Pflegekräfte: Wie viele Pfleger braucht das Land?
Alle reden vom Pflegenotstand, dabei ist der nicht überall gleich groß. Die Zahlen variieren je nach Studie,
was auch mit den Interessen der Auftraggeber zu tun hat.
Quelle: Die Zeit
http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-04/p ... ettansicht

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Am 20.04.2017 bei Facebook gepostet:
"Pflege am Limit - zwischen Hingabe und Pflichtgefühl". TV-Tipp für den 21.04.2017, 22.00 Uhr, SWR, Nachtcafé.
Eine weitere Diskussionsrunde zu den allseits bekannten unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen. Es ist alles gesagt! - Klartext von Pro Pflege …
>>> viewtopic.php?f=7&t=22089

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Am 23.04.2017 bei Facebook gepostet:
Die Altenpflege geht auf dem Zahnfleisch ...
viewtopic.php?f=3&t=22096

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Bundestag lehnt Anträge der Linken für mehr Pflegekräfte in Kliniken ab
Die Personalprobleme in der Krankenhauspflege sorgen weiter für Streit zwischen Regierung und Opposition. Nach Ansicht von Linken und Grünen muss wesentlich mehr getan werden, um die Pflegekräfte in den Kliniken wirksam zu entlasten. Redner von Union und SPD räumten am Freitag in einer Debatte über zwei Anträge der Linksfraktion zwar ein, dass mehr Pflegepersonal benötigt werde. Sie wiesen zugleich aber darauf hin, dass mit dem Ende 2015 verabschiedeten Krankenhausstrukturgesetz (18/6586 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/065/1806586.pdf ) und anderen Reformen bereits eine wesentliche Verbesserung erreicht worden sei.
... (weitere Informationen) ... https://www.bundestag.de/dokumente/text ... ser/501826

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Aus Forum:
viewtopic.php?f=3&t=22096&p=98289#p98289

Stärkung der professionellen Pflege nötig
Gesundheit/Anhörung

Berlin: (hib/PK) Die Arbeitsbedingungen in der Pflege müssen sich nach Einschätzung von Gesundheitsexperten deutlich und dauerhaft verbessern. Anlässlich einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses über einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen am Mittwoch machten die Fachleute in ihren Stellungnahmen deutlich, dass die professionelle Pflege personell gestärkt werden muss.
Durch den Personalmangel komme es zu einer Arbeitsverdichtung, in der Folge zu Konflikten am Arbeitsplatz und in vielen Fällen zur Aufgabe des Jobs, was das Personalproblem wiederum verschärfe. Die Experten merkten aber auch an, dass es auf dem Arbeitsmarkt zu wenige Pflegefachkräfte gibt, die in Krankenhäusern, Altenheimen oder Pflegediensten angestellt werden könnten.
Die Grünen-Fraktion erklärte in ihrem Antrag (18/11414 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/114/1811414.pdf ), trotz des Personalmangels fehlten wirksame gesetzgeberische Initiativen, um die prekäre Lage in den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern nachhaltig zu lösen. Dringend entwickelt, erprobt und eingeführt werden müssten bundesweit verbindliche Personalbemessungsregelungen für Krankenhäuser sowie die ambulante und stationäre Pflege. Zudem müsse darauf hingewirkt werden, die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern, etwa durch gesundheitsfördernde und altersgerechte Arbeitsplätze sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Zahlung tarifvertraglich vereinbarter Gehälter müsse erleichtert werden.
Nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz müssen zur Verbesserung der Lage langjährige Fehlentwicklungen korrigiert werden. Die jetzt geplanten Personaluntergrenzen für pflegesensitive Bereiche im Krankenhaus seien nur "ein Tropfen auf den heißen Stein". In den Jahren 1991 bis 2015 sei in den Kliniken das Pflegepersonal abgebaut worden, während das ärztliche Personal gleichzeitig um 62 Prozent aufgestockt worden sei. Bundeseinheitliche Personalschüssel sollten zügig eingeführt werden. Für Pflegeheime und Krankenhäuser müssten im Sinne der Patienten und Pflegebedürftigen sofort wirksame Initiativen ergriffen werden. Speziell für Demenzkranke gälten Kliniken bereits als "gefährliche Orte". Oft werde die Demenz dort gar nicht erkannt oder nur unzureichend berücksichtigt.
Alarmierende Zahlen präsentierte auch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip). Seit mehr als 20 Jahren müsse die Pflege im Krankenhaus "einen erheblichen Aderlass" verkraften. In dieser Zeit habe es an den Kliniken einen gigantischen Umverteilungsprozess zugunsten der Ärzte und zuungunsten der Pflegekräfte gegeben. Die Gesamtpersonalkosten für Ärzte an Krankenhäusern seien seit 2005 um 80 Prozent gestiegen, für das Pflegepersonal hingegen nur um rund 25 Prozent. 2013 seien erstmals die Gesamtpersonalkosten für Ärzte an Kliniken höher ausgefallen als die für das gesamte Pflegepersonal. Zudem weise die Bundesagentur für Arbeit schon seit Jahren in fast allen Teilen Deutschlands einen "leer gefegten" Arbeitsmarkt aus.
Ein Vertreter der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hielt in der Anhörung dagegen, seit 2007 steige die Zahl der Pflegestellen wieder an. Heute seien rund zehn Prozent mehr Pflegekräfte an den Kliniken angestellt als vor zehn Jahren.
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) forderte "eine Antwort darauf, wie eine qualitativ begründete Pflege und Betreuung bei der absehbaren demografischen Entwicklung realisiert werden" könne. Wichtig seien gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung für die Pflegefachkräfte. Dies sei jedoch Aufgabe der Einrichtungen beziehungsweise der Tarifpartner. Ein von der Politik für allgemeinverbindlich erklärter "Tarifvertrag Soziales" werde jedoch abgelehnt. Vielmehr könnte die Politik durch Steuer- und Abgabenerleichterungen bei Diensten an Randzeiten und Wochenenden zu höheren Nettoverdiensten der Pflegekräfte beitragen. Der Verband warnte zugleich, das Versprechen einer höheren Bezahlung bei gleichbleibenden Preisen und einem gleichbleibenden Beitrag zur Pflegeversicherung könne niemand einlösen. Hier sollte die Politik sich "ehrlich machen" und den Bürgern "reinen Wein einschenken".
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) wies darauf hin, dass bis Mitte 2020 ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur einheitlichen Personalbemessung in Pflegeeinrichtungen entwickelt und erprobt werde. Was die Krankenhäuser betreffe, seien "undifferenzierte übergreifende gesetzliche Personalvorgaben" für alle Bereiche abzulehnen. Entscheidungsspielräume der Kliniken müssten erhalten bleiben. In "qualitätskritischen Bereichen" sollten jedoch Mindestanforderungen an die Personalausstattung gestellt werden. In den Kliniken werde beim Pflegepersonal im Übrigen gespart, weil die Länder ihren Investitionsverpflichtungen nicht nachkämen. Unterstützt werde das Ziel, das Berufsbild in der Pflege attraktiver zu gestalten.
Nach Ansicht des Gesundheitsökonomen Stefan Greß von der Hochschule Fulda ist das Personalproblem zu gravierend, um eine Lösung erst 2020 anzubieten. Dieser lange Übergangszeitraum sei angesichts der schwierigen Personallage in den Pflegeeinrichtungen, der damit verbundenen Belastungen für die Pflegekräfte und der daraus resultierenden Gefährdung der Pflegequalität "nicht akzeptabel". Es sollten "schnellstmöglich bundesweit verbindliche Personalbemessungsregelungen auch für die Langzeitpflege umgesetzt werden". Zur Überwindung des Fachkräftemangels in der Pflege gehöre zwingend neben verbesserten Arbeitsbedingungen durch mehr Personal auch eine "Vergütungskomponente".

Quelle: Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de

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Die Statements von Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, beim Neusser Pflegetreff am 21.10.2015 sind in einem gesonderten Filmbeitrag (7.30 Minuten) anschaubar unter:
> https://youtu.be/qbyHRxX9ikk
Die wesentlichen Aussagen:
- Mehr Pflegepersonal - jetzt und nicht später!
- Mehr Zeit für Zuwendung und Pflege ermöglichen.
- Der im PSG II vorgesehene § 113c SGB XI, der ein Personalbemessungssystem anspricht, reicht nicht!
- Mängel müssen abgestellt werden, auch im Hinblick auf den Einsatz der Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI
.

Hinweise zu weiteren Filmdokumentationen u.a. unter
> viewtopic.php?f=6&t=21070

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Zu der o.a. Mitteilung wurde am 01.06.2017 bei Facebook gepostet:
Stärkung der professionellen Pflege ist dringend nötig. Im Gesundheitsausschuss des Bundestages wurden am 31.05.2017 entsprechende Forderungen deutlich formuliert. Wie seit Jahren von Pro Pflege … herausgestellt wird, müssen schnellstmöglich bundesweit verbindliche Personalbemessungsregelungen gestaltet und umgesetzt werden. Ein weiteres Zuwarten ist mit Rücksicht auf den bereits bestehenden Fachkräftemangel unverantwortlich!
viewtopic.php?f=3&t=22096&p=98289#p98289

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BeitragVerfasst: 11.06.2017, 06:42 
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"Die Altenpflege geht auf dem Zahnfleisch ..." - Pro Pflege macht seit Jahren auf die dringlichsten Handlungserfordernisse aufmerksam und hat den politisch Verantwortlichen konkrete Vorschläge präsentiert, u.a. bei den Neusser Pflegetreffs (u.a. mit Hermann Gröhe, Karl-Josef Laumann) und in Zuschriften an den Deutschen Bundestag. Leider hat es an der notwendigen Unterstützung gemangelt, so dass die Unzulänglichkeiten über die Legislaturperiode des Parlaments hinaus fortbestehen werden. Einige Hinweise dazu > viewtopic.php?f=3&t=22096 - Ganz aktuell hat die Heimaufsicht in Mettmann in Altenheimen des Kreises schwere Mängel aufgedeckt. Infos dazu > viewtopic.php?f=3&t=22163 - Am 12.06.2017 greift "Hart aber fair" erneut das Thema Pflege auf … "Waschen, pflegen, trösten – wer kümmert sich um uns, wenn wir alt sind?" - Hinweise dazu > viewtopic.php?f=7&t=22162 - Es sind aber offensichtlich wieder die bekannten Studiohocker eingeladen. Insoweit hat der Präsident des Deutschen Bundestages bereits vor einiger Zeit geäußert: "Politik-Talkshows simulieren nur politische Debatten. In Wahrheit benutzen sie Politik zu Unterhaltungszwecken". - Verändern wird sich durch solche Veranstaltungen nichts! - Werner Schell - http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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BeitragVerfasst: 17.06.2017, 06:38 
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Am 17.06.2017 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit vielen Jahren auf Mängel im Gesundheits- und Pflegesystem aufmerksam und fordert entsprechende Reformmaßnahmen, u.a. bei den Neusser Pflegetreffs mit hochkarätigen Podiumsgästen und Zuschriften an die zuständigen Ministerien und den Deutschen Bundestag. Dabei wird es für wichtig erachtet, alle Aspekte des soziales Netzes bzw. des Gesundheits- und Pflegesystems ganzheitlich im Blick zu haben, ohne dabei andere wichtige Politikfelder zu vernachlässigen.
Der im Pflegerecht geltende Grundsatz "ambulant und stationär" erfordert in den Kommunen die Gestaltung von altengerechten Quartiershilfen. Natürlich schließt das ergänzende Schwerpunktsetzungen in den Heimen zur Auflösung des Pflegenotstandes nicht aus.
Was von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk angestoßen wurde, war nicht alles vergeblich, trotz fortbestehender Mängel konnten zahlreiche Verbesserungen erreicht werden. Vieles ist noch in der Diskussion und bleibt weiterhin im Fokus.
Es erscheint sinnvoll, dass sich endlich alle Akteure, die an einer Verbesserung der Gesundheits- Pflegedienstleistungen interessiert sind, endlich zu einem wirksamen Bündnis Pro Pflege … zusammen schließen. Die bloße Verfolgung von Einzelinteressen wird den Bedürfnissen unterschiedlicher Pflegesituationen nicht gerecht. In diesem Sinne wurde über Jahre hinweg zu den Neusser Pflegetreffs eingeladen. - Dies ist Grund genug, noch einmal allgemein über die hiesige Arbeit zu informieren. Zum Film (rd. 7 Minuten) > https://www.youtube.com/watch?v=GYGxFhE_GcI&t=51s

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