Misshandlung von Pflegebedürftigen bleibt ein Problem

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

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Misshandlung von Pflegebedürftigen bleibt ein Problem

Beitrag von WernerSchell » 17.06.2015, 06:43

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Deutsches Ärzteblatt:
Misshandlung von Pflegebedürftigen bleibt ein Problem
Bei der Betreuung von Pflegebedürftigen sind gewalttätige oder aggressive Handlungen weiterhin ein Problem. Das zeigt ein Themenreport
des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP), der heute zum Welttag gegen Diskriminierung ... »
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... in-Problem

Gewalt in der Pflege ein unterschätztes Problem
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5 ... es-Problem
Pflegemängel: Schwerpunktstaatsanwaltschaften gefordert
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... -gefordert

+++
Siehe auch unter:
Gewalt in der Pflege - Skandalisierung hilft nicht
viewtopic.php?f=3&t=19229
Immer mehr Gewalt in Altenheimen - Alarm der Polizei
viewtopic.php?f=3&t=18383
„Gewalt in der Pflege. Von Tabus befreien ... Buchtipp
viewtopic.php?f=3&t=20850
Gewalt in der familialen Pflege - Buchtipp
viewtopic.php?f=3&t=19231
Gewalt durch Pflegepersonal in Pflegeheimen - Buchtipp
viewtopic.php?f=3&t=20728
Gewalt gegen Rettungs- und Pflegekräfte / Prävention ...
viewtopic.php?f=3&t=18265
"Fürsorgliche Gewalt" ... Abgründe häuslicher Pflege ...
viewtopic.php?f=3&t=20216
Antifolterstelle soll deutsche Altenheime prüfen
viewtopic.php?f=3&t=18477

+++
Zu dem all dem ist zu sagen:
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Foto: Werner Schell beim Pflegetreff am 13.05.2014
Gute Pflege durch Reformen gestalten ...
viewtopic.php?f=3&t=21090

+++
Am 18.06.2015 wurde bei Facebook folgender Beitrag gepostet:

Misshandlung von Pflegebedürftigen bleibt ein Problem (so das "Deutsche Ärzteblatt"). Zu dem all dem ist zu sagen: Gute Pflege durch Reformen gestalten ... viewtopic.php?f=3&t=21106
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat sich zum Thema Gewalt in der Pflege mehrfach geäußert - u.a. am 17.03.2013 (zu einem Westpol-Beitrag):
"… Gewalt ist kein Thema, das allein die Pflege betrifft. Gewalt ist in der gesamten Gesellschaft weit verbreitet. Die Gewalt ist in der häuslichen Betreuung nach entsprechenden Studie größer als in der stationären Pflege. Dies entschuldigt nichts, muss aber wegen der notwendigen differenzierten Betrachtung klar gestellt werden. Eine umfassende Darstellung zur Gewaltproblematik ist nachlesbar in dem Buch von Werner Schell „100 Fragen zum Umgang mit Mängeln in Pflegeeinrichtungen“ (Kunz Verlag, Schlütersche Buchreihe). -> http://www.wernerschell.de/Buchtipps/10 ... tungen.php
Wir brauchen nicht mehr Prüfungen und Druck auf die Pflegekräfte. Wir brauchen mehr Pflegekräfte mit guten Arbeitsbedingungen und höheren Vergütungen. Die wahre Ursache für die vielfach beklagten unguten Pflegesituationen liegt in den unzureichenden Pflegerahmenbedingungen begründet."


+++
Am 22.06.2015 gab es zum Thema folgende Pressemitteilung:

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de


Neuss, den 22.06.2015

Gewalt ist kein Thema, das allein die Pflege betrifft

Bei der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen sind gewalttätige oder aggressive Handlungen weiterhin ein Problem. Das zeigt ein Themenreport des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP).
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat sich zum Thema Gewalt in der Pflege mehrfach geäußert - u.a. am 17.03.2013 (zu einem Westpol-Beitrag):
"… Gewalt ist kein Thema, das allein die Pflege betrifft. Gewalt ist in der gesamten Gesellschaft weit verbreitet. Die Gewalt ist in der häuslichen Betreuung nach entsprechenden Studie größer als in der stationären Pflege. Dies entschuldigt nichts, muss aber wegen der notwendigen differenzierten Betrachtung klar gestellt werden. Eine umfassende Darstellung zur Gewaltproblematik ist nachlesbar in dem Buch von Werner Schell „100 Fragen zum Umgang mit Mängeln in Pflegeeinrichtungen“ (Kunz Verlag, Schlütersche Buchreihe). - http://www.wernerschell.de/Buchtipps/10 ... tungen.php - Wir brauchen nicht mehr Prüfungen und Druck auf die Pflegekräfte. Wir brauchen mehr Pflegekräfte mit guten Arbeitsbedingungen und höheren Vergütungen. Die wahre Ursache für die vielfach beklagten unguten Pflegesituationen liegt in den unzureichenden Pflegerahmenbedingungen begründet." - Daher ist weiterhin einzufordern: Gute Pflege muss dringend durch entsprechende Reformen gestaltet werden.
Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht
---

Die Medien berichten u.a. wie folgt:
http://www.presseanzeiger.de/pa/Gewalt- ... fft-789265
http://www.openbroadcast.de/article/400 ... rifft.html
http://www.openpr.de/news/858804.html
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Gewalt gegen ältere Menschen

Beitrag von WernerSchell » 08.07.2015, 07:08

Symposium „Gewalt gegen ältere Menschen“: Wenn Pflegebedürftige zu Opfern werden

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf: Gewalt gegen ältere und pflegebedürftige Menschen ist ein Thema, das kaum öffentlich diskutiert wird. Erhebungen zufolge berichtet jedoch jeder zehnte Senior von Übergriffen in seinem direkten Umfeld – wobei von einer großen Dunkelziffer auszugehen ist. Wie Pflegende zu Tätern werden, wie Hilfsbedürftige geschützt werden können und welche Rolle Mediziner dabei spielen, darüber informiert das Symposium „Gewalt gegen ältere Menschen“ am Freitag, 4. September 2015, beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main.
Eine hochbetagte Frau wird per Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht. Sie ist kaum ansprechbar, völlig abgemagert und dehydriert. Ihr Körper weist großflächig Druckgeschwüre auf. Offenbar war die pflegebedürftige und demenzkranke Frau, die daheim von Angehörigen versorgt wurde, zu selten bewegt worden, um ein Wundliegen zu verhindern. Der zuständige Arzt alarmiert die Polizei. Obgleich die Frau kurz darauf stirbt, werden die Ermittlungen schon bald eingestellt. In Anbetracht der zahlreichen Krankheiten, an denen die Patientin litt, ist es schwierig festzustellen, inwieweit Fremdverschulden den Tod beeinflusst hat.
„Der Fall zeigt ganz gut, wie kompliziert es ist, Gewalt gegen Ältere zu identifizieren und zu verhindern. Weder Hausarzt noch Nachbarn oder Bekannte sind rechtzeitig aufmerksam geworden“, sagt Symposiums-Leiterin Dr. Barbara Hanussek, Ärztin für Innere Medizin und Geriatrie. Zu häufig wird ausgeblendet: „Gewalt bedeutet weit mehr als nur blaue Flecke.“
Die Formen von Gewalt sind vielfältig und reichen von Vernachlässigung und finanzieller Ausbeutung bis hin zu körperlichen Übergriffen und sexuellem Missbrauch. Speziell pflegebedürftige Menschen sind von anderen abhängig und dadurch gefährdet, Opfer von Gewalt sowohl im häuslichen Bereich als auch in Institutionen wie Altenheimen zu werden. Zu den Risikofaktoren gehören unter anderem soziale Isolation, körperliche Behinderungen und die Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten, zum Beispiel durch Demenz.

Gewalt als Folge von Überforderung?
„Häufig zählen die Täter zu den Bezugspersonen ihres Opfers. Das können Familienangehörige, aber auch professionelle Pflegekräfte sein“, sagt Frau Dr. Hanussek. „Durch die persönliche Beziehung ist es schwierig, Gewalttaten aufzudecken.“
Zumal die Täter nicht pauschal kriminalisiert werden sollten. Gerade im Rahmen häuslicher Pflege, wenn Ehepartner oder Kinder die Betreuung übernehmen, können die Gewalttaten auch Folge von Überforderung sein. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig einzugreifen und Hilfe anzubieten, um eine Situation zum Vorteil aller Beteiligten zu deeskalieren.

Experten beleuchten Thematik
Wie dies konkret geschehen kann, dem widmen sich mehrere Experten in ihren Vorträgen auf dem DGG-Jahreskongress. Prof. Dr. Dr. Gisela Zenz aus Frankfurt spricht als Juristin über die Anforderungen an Politik und Gesetzgebung, um Gewaltschutz zu verbessern.
Uwe Brucker, Fachgebietsleiter für pflegerische Versorgung des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) in Essen, stellt unter anderem ein europäisches Präventionsprojekt zur Verhinderung von Gewalt an pflegebedürftigen alten Menschen (MILCEA) vor.
Prof. Dr. Johannes Pantel, Inhaber der Stiftungsprofessur Gerontopsychiatrie der Goethe-Universität Frankfurt, spricht über das Thema „freiheitsentziehende Maßnahmen“ und zeigt mögliche Alternativen auf.
Den Abschluss bildet die Vorstellung des Forensischen Konsils Gießen, einem Online Portal zur Verletzungsdokumentation von Gewaltopfern, durch Prof. Dr. Dr. Reinhard B. Dettmeyer, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Jahreskongress der DGG in Frankfurt am Main
3. bis 5. September 2015
Symposium „Gewalt gegen ältere Menschen“
4. September 2015, 17 Uhr

Quelle: Mitteilung vom 07.07.2015
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V., Kunibertskloster 11-13, 50668 Köln
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Gewalt gegen ältere Menschen ...

Beitrag von WernerSchell » 23.07.2015, 06:27

Gewalt gegen ältere Menschen: Wenn Pflegebedürftige zu Opfern werden

Manchmal werden Pflegende zu Tätern. Weil aber nicht sein kann, was nicht sein darf, wird Gewalt gegen ältere und pflegebedürftige Menschen kaum öffentlich diskutiert. Erhebungen zufolge berichtet jedoch jeder zehnte Senior von Übergriffen in seinem direkten Umfeld – wobei von einer großen Dunkelziffer auszugehen ist. Mag der Grund Überforderung, Unwissenheit oder Zeitmangel sein – Hilfsbedürftige müssen besser geschützt werden! So widmet sich derzeit die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) der Frage, welche Rolle Mediziner dabei spielen können, Gewalt gegen ältere Menschen schneller aufzudecken oder dieser vorzubeugen.

Eine hochbetagte Frau wird per Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht. Sie ist kaum ansprechbar, völlig abgemagert und dehydriert. Ihr Körper weist großflächig Druckgeschwüre auf. Offenbar war die pflegebedürftige und demenzkranke Frau, die daheim von Angehörigen versorgt wird, zu selten bewegt worden, um ein Wundliegen zu verhindern. Der zuständige Arzt alarmiert die Polizei. Obgleich die Frau kurz darauf stirbt, werden die Ermittlungen schon bald eingestellt. In Anbetracht der zahlreichen Krankheiten, an denen die Patientin litt, ist es schwierig festzustellen, inwieweit Fremdverschulden den Tod beeinflusst hat.

Es ist kompliziert, Gewalt gegen Ältere zu identifizieren und zu verhindern.

„Der Fall zeigt ganz gut, wie kompliziert es ist, Gewalt gegen Ältere zu identifizieren und zu verhindern“, sagt Dr. Barbara Hanussek, Ärztin für Innere Medizin und Geriatrie. „Weder Hausarzt noch Nachbarn oder Bekannte sind rechtzeitig aufmerksam geworden. Denn Gewalt bedeutet weit mehr als nur blaue Flecke“ weiß die Altersmedizinerin, die derzeit für den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Hessen arbeitet. Sie wirft Fragen auf: Wo genau muss mehr hingeschaut werden? Was bedeutet Gewalt im Zusammenhang mit pflegebedürftigen Menschen?

„Die Formen von Gewalt sind vielfältig und reichen von Vernachlässigung und finanzieller Ausbeutung bis hin zu körperlichen Übergriffen und sexuellem Missbrauch“, erklärt Hanussek. Auf der Jahrestagung der DGG wird Sie zu diesem Thema ein wichtiges Symposium leiten. Sie will ihre Kollegen sensibilisieren. Sie will frühzeitiger Angehörige aufklären und Hilfestellungen geben.

Überforderung? Rechtzeitig eingreifen und Hilfe anbieten!

Speziell pflegebedürftige Menschen sind von anderen abhängig und dadurch gefährdet, Opfer von Gewalt sowohl im häuslichen Bereich als auch in Institutionen wie Altenheimen zu werden. Zu den Risikofaktoren gehören unter anderem soziale Isolation, körperliche Behinderungen und die Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten, zum Beispiel durch Demenz. „Häufig zählen die Täter zu den Bezugspersonen ihres Opfers. Das können Familienangehörige, aber auch professionelle Pflegekräfte sein“, weiß Dr. Barbara Hanussek. „Durch die persönliche Beziehung ist es aber besonders schwierig, Gewalttaten aufzudecken.“

Zumal die Täter nicht pauschal kriminalisiert werden sollten. Gerade im Rahmen häuslicher Pflege, wenn Ehepartner oder Kinder die Betreuung übernehmen, können die Gewalttaten auch Folge von Überforderung sein. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig einzugreifen und Hilfe anzubieten, um eine Situation zum Vorteil aller Beteiligten zu deeskalieren!

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Experten beleuchten Thematik: Symposium „Gewalt gegen ältere Menschen“
4. September 2015, 17 Uhr, Goethe Universität Frankfurt am Main
Leitung: Dr. Barbara Hanussek, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung in Hessen

Rechtzeitig eingreifen und Hilfe anbieten: Wie dies konkret geschehen kann, diskutieren mehrere Experten im Zuge des oben genannten Symposiums auf dem DGG-Jahreskongress. Nach der Einführung in das Thema durch Symposiums-Leiterin Dr. Barbara Hanussek spricht Prof. Dr. Dr. Gisela Zenz aus Frankfurt als Juristin über die Anforderungen an Politik und Gesetzgebung, um Gewaltschutz zu verbessern.

Uwe Brucker, Fachgebietsleiter für pflegerische Versorgung des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) in Essen, stellt unter anderem ein europäisches Präventionsprojekt zur Verhinderung von Gewalt an pflegebedürftigen alten Menschen (MILCEA) vor.

Prof. Dr. Johannes Pantel, Inhaber der Stiftungsprofessur Gerontopsychiatrie der Goethe-Universität Frankfurt, spricht über das Thema „freiheitsentziehende Maßnahmen“ und zeigt mögliche Alternativen auf.

Den Abschluss bildet die Vorstellung des Forensischen Konsils Gießen, einem Online Portal zur Verletzungsdokumentation von Gewaltopfern, durch Prof. Dr. Dr. Reinhard B. Dettmeyer, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Weitere Informationen:
http://www.dggeriatrie.de/presse-469/97 ... enschen-we...

Anhang
attachment icon Pressemeldung DGG
https://idw-online.de/de/attachment44782

Quelle: Pressemitteilung vom 22.07.2015
Nina Meckel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
https://idw-online.de/de/news635181
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM) - Zurückführung ...

Beitrag von WernerSchell » 28.01.2016, 07:46

Am 28.01.2016 bei Facebook gepostet:
Freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM): Der Beschluss des Verwaltungsgerichts Würzburg vom 01.09.2014 – W 3 S 14.778 –, der sich mit der gebotenen Zurückführung FEM (z.B. Fixierungen) befasst, wurde von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk bereits in einer Pressemitteilung vom 08.10.2014 aufgegriffen > viewtopic.php?f=2&t=20662 - Inzwischen wurde geklärt, dass Investitionen in absenkbare Betten gefördert und in die Finanzplanungen der Heime eingefügt werden können. Es gibt, soweit hier überschaubar, auch vielfältige Anhaltspunkte dafür, dass die Pflegeeinrichtungen damit begonnen haben, FEM, soweit dies gerechtfertigt werden kann, deutlich zurückzuführen. Wie schon 2014 herausgestellt, sind Erörterungen über den „Werdenfelser Weg“ und das Einsetzen von Verfahrenspflegern völlig entbehrlich. - W.S. http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de
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Gewalt und Misshandlung gegen ältere Menschen

Beitrag von WernerSchell » 01.11.2016, 08:04

Am 01.11.2016 bei Facebook gepostet:
Gewalt und Misshandlung gegen ältere Menschen in der häuslichen Pflege ist kein Einzelfall. Besserer Schutz älterer Menschen ist ein Thema, das aus vielfältiger Sicht relevant ist. Mehrere Beiträge eines interdisziplinären Werkstattgespräches informieren (Info des MBJV vom 20.10.2016). > viewtopic.php?f=4&t=20758&p=94710#p94710 In einer Buchveröffentlichung "100 Fragen zum Umgang mit Mängeln in Pflegeeinrichtungen" habe ich bereits (2011) ausgeführt, dass die häusliche Gewalt ausgeprägter ist als die Gewalt, die meistens allein den stationären Pflegeeinrichtungen zugeschrieben wird. Leider wurden die diesbezüglichen Hinweise von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vielfach ausgeblendet. > viewtopic.php?t=15822 - Werner Schell
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Gewalt in der Pflege: Was tun bei Verdacht?

Beitrag von WernerSchell » 07.12.2016, 07:33

Ärzte Zeitung vom 07.12.2016:
Gewalt in der Pflege: Was tun bei Verdacht?
Der Springer-Kongress Pflege widmet sich im Januar einem heißen Eisen:
Projekte zur Prävention und zum Umgang mit Gewalt in der Pflege bilden einen Fokus.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=925 ... ege&n=5424
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Gewalt gegen Beschäftigte in Betreuungsberufen

Beitrag von WernerSchell » 26.03.2017, 17:20

Zunehmende Gewalt - Man darf besorgt sein!

Dass es Pflegemängel und Gewalt gibt, ist sattsam bekannt und beschrieben. Wer sich mit den vielfach beklagten unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen befasst, kennt eine wesentliche Ursache für die Situation. Siehe dazu u.a. das hiesige Statement zur Auflösung des Pflegenotstandes > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf
Die häusliche Gewalt im Zusammenhang mit Pflegesituationen darf dabei nicht übersehen werden. Belastungssituationen sind insoweit ein wesentlicher Grund. > viewtopic.php?f=4&t=20758
Unabhängig davon ist Gewalt ein Phänomen der gesamten Gesellschaft. Sogar das Rettungspersonal, Feuerwehrkräfte, Pflegekräfte und Polizisten sind zunehmend tätlichen Angriffen ausgesetzt.
Offensichtlich trägt übermäßiger Medienkonsum auch dazu bei, dass Aggressivität und Gewalt schon in Kindergärten und Schulen Einzug hält (siehe > viewtopic.php?f=6&t=8901&p=95239#p95239 ).


Siehe auch unter:
Gewalt gegen ältere Menschen - Opfer schützen
>>> viewtopic.php?f=3&t=21778


+++
In der Buchveröffentlichung
Schell, Werner:
"100 Fragen zum Umgang mit Mängeln in Pflegeeinrichtungen"
> viewtopic.php?t=15822 (siehe auch Pflegemängel – schnelle Hilfe für den Notfall -> viewtopic.php?t=15828 )
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wurde bereits ausgeführt, dass die häusliche Gewalt ausgeprägter ist als die Gewalt, die meistens allein den stationären Pflegeeinrichtungen zugeschrieben wird.
Leider wurden die diesbezüglichen Hinweise von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vielfach ausgeblendet.
Werner Schell
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http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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