Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 28.06.2014, 15:00 
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Neusser Pflegetreff am 13.05.2014 brachte die Pflege-Reformnotwendigkeiten auf den Punkt
Neuss-Erfttal befand sich wegen des Interesses am Thema im "Pflege-Ausnahmezustand"


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Die Ankündigung, Einladung zum Pflegetreff sind in diesem Forum vor allem unter folgenden Adressen zu finden:
Pflegetreff am 13.05.2014 - Pflegenotstand auflösen
viewtopic.php?f=7&t=19125
Minister Gröhe kommt zum Pflegetreff nach Erfttal
viewtopic.php?f=7&t=20182
KulturPreis Europa an Gerda Graf - Verleihung am 13.05.2014
viewtopic.php?f=2&t=20326

Nachfolgend informiert Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk weiter über die Veranstaltung:

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, übergab dem Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe ein Statement mit
"Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKO) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014."
Anschreiben von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vom 13.05.2014 an den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hier (PDF) http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... iefBMG.pdf - Statement vom 13.05.2014 hier (PDF) http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf

Der Bundesminister Hermann Gröhe informierte in einer Pressemitteilung vom 13.05.2014 über den Pflegetreff. Dieser Text ist unter folgender Adresse nachlesbar: http://www.hermann-groehe.de/page/29_2283.htm Diese Mitteilung ist dahingehend zu vervollständigen, dass für die erwähnten 200 Gäste Sitzplätze vorhanden waren. Insgesamt kamen zum Pflegetreff weit über 300 Personen.

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete am 15.05.2014 über die Veranstaltung > http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.4241509 - Dieser Bericht entspricht in seinen Aussagen nicht der Bedeutung und dem Ablauf der Veranstaltung. Daher wurde diese Veröffentlichung dutzendfach kritisiert. Auf den NGZ-Bericht Bezug nehmend – Info unter -> http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=2092.0

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk berichtete am 19.05.2015 in einer Pressemitteilung über den Pflegetreff und titelte „Pflegetreff diskutierte über den Pflegenotstand und forderte dessen Auflösung nach dem Motto „Mehr Personal = bessere Pflege“ - Neuss-Erfttal im „pflegepolitischen Ausnahmezustand“ – Nachlesbar unter folgender Adresse: viewtopic.php?f=3&t=20433 - Dazu gibt es weitere Berichte; z.B. vom Arbeitskreis Gewerkschafter/innen Aachen unter folgender Adresse: http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/05 ... in-erfolg/

News89.4 – Radiobeitrag:

Pflege am Boden (1.08 MB) -> http://news894.de/_pool/files/o-toene/268.mp3
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zeigt am 13.5.2014 seine Nase mal wieder in der alten Heimat. Er besucht den Pflegetreff in Neuss-Erfttal - um über Pflegepolitik zu sprechen. Allerdings sind Proteste angekündigt.

Mehrere Video- bzw. Filmbeiträge informieren über den Pflegetreff:

Ehrung von Gerda Graf durch den Bundesminister Hermann Gröhe und Übergabe der Auszeichnung durch das KulturForum Europa e.V. - Hinweise zu Filmbeiträgen:
https://www.youtube.com/watch?v=X9TK7KlVD9E&app=desktop
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... _klein.mp4
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... _gross.mp4
http://www.kfe.de/index.php?navi=2&subm ... 1400352414

Video von Summsen-Feld (7,13 Minuten) von der Übergabe des „Statements“ durch Werner Schell an den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: > http://www.youtube.com/watch?v=K79mHnXoA3k

Pflegenotstand in Deutschland - verfassungswidrige Zustände? - BR-Fernsehen, "quer", berichtete am 15.05.2014, 20.15 Uhr, - u.a. mit einem Interview vom Neusser Pflegetreff am 13.05.2014 > https://www.youtube.com/watch?v=Rmr5rcDufrs bzw. http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... d-102.html http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... chland.mp4

Pflegeexperte Werner Schell im Interview mit Prof Dr. Volker Großkopf beim JuraHealth Congress 15.05.2014 - "Mein (Das) Recht auf Mobilität": Werner Schell beantwortet Prof. Dr. Volker Großkopf Fragen nach den drängenden Problemen in der Pflegeversorgung. Ist der neue Expertenstandard zur "Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege" ein Segen oder eine Bürde? - Interview veröffentlich bei Youtube am 19.05.2014 (Dauer: 3,27 Minuten): > http://youtu.be/KXX7VYoJIuQ bzw. https://www.youtube.com/watch?v=KXX7VYo ... e=youtu.be – Das Statement knüpft an den Pflegetreff an!

Vielfältige Presseberichte informieren ergänzend - (Auswahl) z.B.:

http://www.hermann-groehe.de/doc/rundbr ... 9_2014.pdf Dort heißt es u.a.:
Seitens des Selbsthilfenetzwerks „Pro Pflege“ wurde dem Bundesgesundheitsminister zudem ein Katalog mit Forderungen zur bevorstehenden Pflegereform übergeben. Das Netzwerk „Pro Pflege“ unter Schirmherrschaft des langjährigen Landtagsabgeordneten Heinz Sahnen und unter Leitung von Werner Schell macht sich ehrenamtlich seit vielen Jahren um die Pflege verdient.
Weitere Informationen zum Selbsthilfenetzwerk „Pro Pflege“ finden Sie hier >>> http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
https://twitter.com/dbfknordwest/status ... 72/photo/1
http://www.portalderwirtschaft.de/press ... datio.html
https://cne.thieme.de/cne-webapp/p/home ... 80AA30.htm
http://365pr.de/?p=8730
http://www.openbroadcast.de/article/348 ... treff.html
http://www.presseanzeiger.de/pa/Pflegen ... eff-734558
http://www.openpr.de/news/796674.html
http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=2092.0
http://www.ptext.de/nachrichten/bundesg ... ung-782983
http://www.businessportal24.com/de/bund ... esung.html
http://www.politikexpress.de/bundesgesu ... 61586.html
http://www.aktuelle-presse.info/bundesg ... ufloesung/
http://bayern-news.com/bundesgesundheit ... ufloesung/
http://www.berlin-stadtportal.de/bundes ... auflosung/
http://duesseldorf-tipps.de/bundesgesun ... ufloesung/
http://neue-pressemitteilungen.de/bunde ... esung.html
http://www.firmenpresse.de/pressinfo106 ... esung.html
http://liberales-forum.com/pflegetreff- ... nn-groehe/
http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/05 ... treff-aus/
http://www.ak-gewerkschafter.de/2014/05 ... 3-05-2014/
http://www.mak-uk.de/cms/index.php?id=756760
http://www.dga-medien.com/cms/index.php?id=754538
Initiative Angehörigen Stammtisch Franken informiert unter > http://angehoerigen-stammtisch-franken. ... h-was.html
http://www.wir-stiftung.org/cms/informa ... &110page=1
(Dazu eine kurze Anmerkung: Die geäußerte Kritik ist nicht nachvollziehbar. Minister Gröhe beschrieb beim Treff die angestrebten Verbesserungen für die ambulante Versorgung. Dabei ging es auch um ergänzende Leistungen der Angehörigenpflege. Ansonsten entsprachen die Statements der Veranstaltung dem vielfach angekündigten Themenschwerpunkt: „Pflegenotstand – mehr Pflegepersonal = bessere Pflege“).
http://www.feedmatic.de/bundesgesundhei ... auflosung/
http://pm.connektar.de/politik-gesellsc ... sung-23161

"Die Schwester / Der Pfleger", Die führende Fachzeitschrift für die Pflege (Juni 2014):
Die Zeitschrift berichtete (mit Fotos) zu "Neusser Pflegetreff: Pflegereform muss Schwerpunkte setzen".
Näheres auch bei: Bild online auf dem Portal station24 des Bibliomed Verlages. Es haben allerdings nur registrierte User zu station24 Zugang. ... Vgl. auch > https://www.station24.de/news/-/content ... ol_count=1 bzw. https://www.station24.de/web/guest/gesu ... il/5131258
Eine Redakteurin der Zeitschrift "Die Schwester / Der Pfleger" war beim Pflegetreff anwesend!

Das FRANKFURTER FORUM FÜR ALTENPFLEGE - Leiterin des Netzwerkbüros Beate Glinski-Krause - berichtet am 26.05.2014 zum Pflegetreff:
„Ohne mehr Personal wird es keine bessere Pflege geben“
Am 13. Mai 2014 kam Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in den Neusser Pflegetreff, um auf Stellungsnahmen von Bürgern und Berufstätigen aus der Pflege zu antworten. Auch die Frankfurter FFA-Projektgruppe „Die Würde des Alters ist antastbar“ war darunter, die die Stadt Frankfurt am Main motivierte, im Jahr 2001 das Frankfurter Programm Würde im Alter für Demenz einzuführen. Um die verheerenden Defizite des aktuellen Pflegesystems ging es auch in Neuss. Das dortige - von Bürgern getragene - Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk leitet Werner Schell, der als rühriger Streiter für die Pflege Bundesgesundheitsminister Gröhe eingeladen hatte unter dem Motto: PFLEGENOTSTAND AUFLÖSEN. Ein umfänglicher Forderungskatalog wurde mitgeliefert.
... Weiter lesen unter folgenden Links >>>
http://www.ffa-frankfurt.de/index.php?o ... Itemid=368
http://www.ffa-frankfurt.de/pm-aktuelle ... 06-26.html
Dazu ein ergänzendes Flashmob-Interview - > LINK:
http://www.mynewsdesk.com/de/ffa/pressr ... ain-993089

Die Ausgabe des Newsletters "Gesund im Rhein-Kreis Neuss" Juni 2014 berichtete wie folgt zum Pflegetreff am 13.05.2014:
„PRO Pflege“ fordert mehr Personal
Mitte Mai fand auf Initiative des Selbsthilfenetzwerks PRO Pflege in Neuss-Erfttal der Pflegetreff statt - dieses Mal in Anwesenheit des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe. Beim Pflegetreff ging es vor allem um das Thema „Pflegenotstand, unter welchem zum Beispiel die unzureichende Zuwendungszeit des Pflegepersonals verstanden werden soll. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ging auf die aktuellen Herausforderungen aufgrund des demographischen Wandels einerseits und dem Mangel an Fachkräften in der Pflege andererseits ein. Verbesserungen für die ca. 2,5 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland und auch für deren Angehörige und für die Pflegekräfte ein wichtiges Ziel der unionsgeführten Bundesregierung. Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen befasste sich mit einer landespolitischen Betrachtung der Pflegesituation. Es wurde u. a. die augenblickliche Ausbildungssituation angesprochen und die Notwendigkeit herausgestellt, zusammen mit dem Bund die vorhandenen Strukturen fortzuentwickeln. Michael Isfort, Pflegewissenschaftler, trug die Ergebnisse pflegewissenschaftlicher Untersuchungen über den Pflegenotstand vor. Anhand von Daten verdeutlichte er fehlende Personalstellen in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern und den damit verbundenen Pflegenotstand. Ludger Risse, Vorsitzender des Pflegerats NRW, forderte ein Mehr an „Wertschätzung und Anerkennung“ für die Pflegeberufe als eine Lösungsmöglichkeit für die Behebung des Pflegemangels. Aus den Städtischen Kliniken Neuss - Lukaskrankenhaus GmbH gab es einen Bericht aus dem praktischen Alltag. Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Werner Schell Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ein selbstverfasstes Werk mit einem Umfang von über 80 Seiten. In ihm äußert sich Schell zu seinen Erwartungen an die von der Großen Koalition in Aussicht gestellte Pflegereform 2014, wie z.B. mehr Personal eine bessere Pflege. Die vielfältigen Mängel im Gesundheits- und Pflegesystem seien auf zu geringe Personalausstattungen zurückzuführen. Die Stellenschlüssel für die Pflegeheime seien regional unterschiedlich und völlig unzureichend vereinbart. Für die Kliniken gäbe es überhaupt keine zwingenden Stellenschlüssel.
Weitere Auskunft erteilt: Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, Werner Schell Harffer Straße 59 – 41469 Neuss Tel.: 02131 150779 E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de


Die BIVA, Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.,berichtete in ihrem Newsletter vom 05.06.2014 wie folgt zum Pflegetreff:
Berichte Pflegetreff Neuss
Am 13.05.2014 hatte der Gesundheitsminister den bekannten Pflegetreff in Neuss besucht. Unter dem Motto „Pflegereform - Notwendigkeit im Fokus“ wurde ausgiebig diskutiert, ausge-tauscht und demonstriert. Auch mehrere Sender waren vor Ort, um die Persönlichkeiten der Szene zu interviewen und zu berichten. Sämtliche Print-, Radio- und TV-Berichte können Sie jetzt unter viewtopic.php?f=3&t=20431 ansehen.

"CAREkonkret", Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege (06.06.2014), informiert wie folgt:
"Bundeskabinett beschließt Pflegereform / neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff soll bis 2017 kommen - Warten auf den nächsten Schritt"
Dort heißt es u.a.: …
"Gänzlich unzufrieden mit dem Reformwerk zeigte sich indes das Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk in Neuss. `Die geplante Pflegereform wird uns nicht weiter bringen`, sagte der Vorsitzende Werner Schell. Er fordert deutlich mehr Pflegefachpersonal in den Einrichtungen. ´Billigkräfte mit unzureichender Qualifizierung lösen nicht die Probleme. In den Einrichtungen sind überwiegend die schwerst pflegebedürftigen Menschen - und die brauchen mehr Fachpflege und keine Freizeitgestalter."

Erfttal aktuell - Die bürgernahe Stadtteilzeitung - Ausgabe 2/2014:
Die Stadteilzeitung berichtet in großer Aufmachung mit zahlreichen Bildern über den Pflegetreff am 13.05.2014 >
viewtopic.php?f=3&t=20431
und bringt eine Ankündigung zum Pflegetreff am 22.10.2014 >
viewtopic.php?f=7&t=20451
Im Übrigen gibt es einen Bericht über die "Lotsenpunkte" ...
ein weiterer Baustein für die altersgerechten Quartiershilfen rund um die Erftmündung im Neusser Süden.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ist Mitinitiator der Erfttaler Quartiershilfen.

+++
Umfangreiche Bilderdatei zum Pflegetreff am 13.05.2014 abrufbar unter folgender Adresse:
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 052014.pdf
Auf Wunsch können einzelne Bilddateien per E-Mail zur Verfügung gestellt werden > ProPflege@wernerschell.de . Bei Anforderung bitte jeweilige Bildbezeichnung nennen.

Stand: 07.08.2014

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BeitragVerfasst: 04.07.2014, 08:26 
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Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt u.a. regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.

04.07.2014

An die
Abgeordneten des Deutschen Bundestages


Sehr geehrte Damen und Herren,

das 1. Pflegestärkungsgesetz löst die Pflegemängel nicht auf. - Mit diesem Reförmchen wird uns der Pflegenotstand erhalten bleiben: Die geplante Pflegereform wird uns nicht weiter bringen. Tatsache ist, dass die Gesetzesinitiative keinen einzigen Pflegemangel in den Einrichtungen auflösen wird. An "kleinen Schräubchen drehen" und hier und da ein wenig die Geldleistungen aufstocken ("Taschengeld für alle" - ähnlich dem PNG von 2012), ist nicht die Lösung. Wir brauchen z.B. in den Einrichtungen eindeutig mehr Pflege(fach)personal. Billigkräfte mit unzureichender Qualifizierung lösen nicht die Probleme. In den Einrichtungen sind überwiegend die schwerst pflegebedürftigen Menschen - und die brauchen mehr Fachpflege und keine Freizeitgestalter. Bezüglich der Pflege-Reformerfordernisse hatten wir den Bundesgesundheitsminister Gröhe bei unserem Pflegetreff am 13.05.2014 und haben ihm ein Papier mit Reformanforderungen übergeben. Nur die darin aufgezeigten Veränderungen werden die Pflege-Rahmenbedingungen wirkungsvoll verändern können.
Das erwähnte Papier finden Sie mit Anschreiben unter folgenden Adressen: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf bzw.
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... iefBMG.pdf
Es erscheint geboten, im Rahmen der anstehenden Beratungen die Gesetzesinitiative der Bundesregierung in den entscheidenden Punkten zu verändern / zu verbessern. Die jetzt vorliegende Initiative der Regierung reicht hinten und vorne nicht (Quelle: viewtopic.php?f=4&t=20450 ).

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell
Facebook: https://www.facebook.com/werner.schell.7

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BeitragVerfasst: 06.07.2014, 11:33 
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Pflegenotstand und die Reformerfordernisse

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Die Rheinische Post / NGZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 05.07.2014 über die 1. Lesung der sog. Pflegereform im Deutschen Bundestag am 04.07.2014.
Die Beiträge:
"Opposition kritisiert neues Pflegegesetz" und
"Die meisten bekommen nur Pflegestufe eins - Die Pflegereform wurde gestern erstmals im Bundestag debattiert. Es geht um 3,6 Milliarden Euro".

Eva Quadbeck kommentiert ergänzend mit der Titelung:
> Nullsummenspiel Pflege <
U.a. heißt es im Kommentar:
" ... Der geringe Widerstand gegen höhere Beiträge in der Pflege wird an den tatsächlich teils dramatischen Umständen liegen, unter denen Menschen gepflegt werden. Das Personal steht immer unter Zeitdruck und ist schlecht bezahlt. Die Pflegebedürftigen werden immer älter und leiden immer häufiger an vielen verschiedenen Krankheiten. Das macht die Pflege immer aufwendiger. Doch wird auch diese Reform nicht die Wende zum Guten bringen in der Pflege, da der Zuwachs an Geld in der Realität gar nicht so viel Wirkung enthalten kann. ..."

Um diesem "Nullsummenspiel" zu entkommen, muss sich die anstehende Pflegereform, wenn die Beitragssteigerung bei O,5% bleibt, auf wesentliche Punkte konzentrieren. Dazu hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk bereits im Rahmen der Koalitionsverhandlungen Hinweise gegeben und am 13.05.2014 beim Neusser Pflegetreff den Bundesgesundheitsminister umfassend informiert. Das anlässlich des Pflegetreffs Herrn Bundesminister Gröhe übergebene Papier mit den
"Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKO) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014"
ist im Netz unter folgender Adresse verfügbar: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... lungen.php

Weitere Informationen zum Pflegetreff u.a. unter:
viewtopic.php?t=19125
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Siehe auch: Initiative Angehörigen Stammtisch Franken informiert unter > http://angehoerigen-stammtisch-franken. ... h-was.html

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 Betreff des Beitrags: Geld allein macht noch keine Reform
BeitragVerfasst: 23.07.2014, 06:23 
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Zitat der Woche in "CAREkonkret", Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege (11.07.2014):
"Geld allein macht noch keine Reform".
Die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Elisabeth Scharfenberg, zum Beschluss des Bundeskabinetts zum Gesetzentwurf über das Pflegestärkungsgesetz. Zwar würden die geplanten Leistungsverbesserungen einigen Menschen helfen, insgesamt aber sei die Reform "planlos und unsystematisches Stückwerk, das die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs immer schwieriger macht."

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BeitragVerfasst: 23.07.2014, 07:04 
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23.07.2014

Pflegereform – Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk wirbt für mehr Pflegekräfte in Heimen und Krankenhäusern
Die Pflege - Rahmenbedingungen sind dringend verbesserungsbedürftig: Bundesregierung und Gesetzgeber sind vorrangig in der Verantwortung!

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Werner Schell und Hermann Gröhe beim Pflegetreff am 13.05.2014

Der Neusser Pflegetreff hat sich am 13.05.2014 in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und weit über 300 Gästen intensiv mit den Pflegesystemen befasst und mit Hilfe von hochkarätigen Podiumsgästen verdeutlichen können, dass eine bessere Pflege nur gelingen kann, wenn aufgrund entsprechender politischer Entscheidungen mehr Pflegekräfte an die Pflegebetten gebracht werden können. Die vielfach erwartete gute Pflege erfordert mehr Zuwendung durch ausreichend qualifiziertes Personal. So einfach kann die Reformbotschaft sein!

Um die insoweit zu treffenden Entscheidungen vorzubereiten, wurde dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ein über 80 Seiten umfassendes Statement mit "Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKo) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014" übergeben. Dieses Papier, auch im Internet abrufbar (> http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf ), hat den Bundesgesundheitsminister offensichtlich mehr als beeindruckt und ihm Veranlassung gegeben, ein weiterführendes Fachgespräch in seinem Ministerium anzuregen. Dieses Gespräch konnte Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, am 08.07.2014 in der Hauptstelle des Bundesgesundheitsministeriums in Bonn mit der Abteilungsleiterin IV, Frau Kraushaar, bzw. dem Unterabteilungsleiter 4, Herrn Dr. Schölkopf, führen. Werner Schell wurde von der Pflegedirektorin des Lukaskrankenhauses Neuss, Frau Andrea Albrecht, begleitet und unterstützt.

In dem zweistündigen Gespräch hatte Werner Schell nochmals Gelegenheit, seine Sicht der Dinge, wie eine Pflegereform 2014 gelingen kann, vorzutragen. Dabei wurde u.a. ausgeführt, dass die vielfältigen Mängel im Gesundheits- und Pflegesystem zweifelsfrei auf zu geringe Pflegepersonalausstattungen zurückzuführen sind. Die Stellenschlüssel für die Pflegeheime sind regional unterschiedlich und völlig unzureichend vereinbart. Für die Kliniken gibt es überhaupt keine zwingenden Stellenschlüssel. Die seit Jahren beklagten Mängel beruhen in erster Linie darauf, dass nicht genügend pflegewissenschaftliche angemessene Pflege organisiert werden kann. Die Zuwendung zu den Menschen kommt klar zu kurz! Hierin ist der Hauptgrund für die immer wieder beschriebenen Pflegemängel zu sehen. Die anstehende Reform der Pflegesysteme erfordert daher vielfältige Erwägungen und muss sich nach Auffassung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk auf Schwerpunkte konzentrieren. Mit Rücksicht auf den näher beschriebenen Pflegenotstand muss eine ausreichende Gestellung von Pflegefachpersonal gewährleistet werden. Nur so kann die allseits für erforderlich erachtete Zuwendung organisiert werden. Alle anderen Reformmaßnahmen haben nachrangig zu erfolgen. „Geld pflegt nicht“. In diesem Sinne wird auch weiterhin gegenüber dem Parlament zu argumentieren sein.

Diese Sicht notwendiger Reformmaßnahmen wurde eindrucksvoll von der Pflegedirektorin Andrea Albrecht unterstützt. Sie konnte anhand ihrer jahrelangen Erfahrungen als Führungskraft - seit Jahren als Pflegedienstleiterin im Lukaskrankenhaus Neuss tätig - deutlich machen, wie sich die pflegerische Situation seit Einführung des Abrechnungssystems nach Fallpauschalen verändert hat und immer weniger Pflegezeiten für immer mehr schwer kranke Patienten zur Verfügung stehen. Frau Albrecht sieht auch die Notwendigkeit, vieles auf Landesebene anzustoßen. „Die Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege muss attraktiver werden. Schon jetzt fehlen uns die Fachkräfte“, so Frau Albrecht weiter.

Der (21.) Pflegetreff wird sich am 22.10.2014, 16.00 - 18.00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal" (großer Saal), Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal, erneut mit Fragen einer patientengerechten Palliativversorgung und Hospizarbeit befassen (Näheres im Forum unter folgender Adresse: viewtopic.php?f=7&t=20451 ). Es wird dann u.a. erneut darzustellen sein, dass eine angemessene Pflege von schwer kranken bzw. pflegebedürftigen Menschen nur mit mehr Pflegekräften ermöglicht werden kann. Der (22.) Pflegetreff wird sich Anfang 2015 ebenfalls dem Pflegenotstand und den Reformerfordernissen zuwenden.

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei!

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Pflegerecht NRW - Filmbericht und Interview mit Werner Schell:
Die Lokalzeit Düsseldorf, WDR-Fernsehen, berichtete am 10.10.2014 - Ankündigung unter > viewtopic.php?f=7&t=20663 - Die Beiträge sind vorübergehend in der Mediathek anschaubar.
Filmbericht "Die Zukunft der Pflege" > http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... rue#banner
Interview mit Werner Schell > > http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... rue#banner -
U.a. wurde erneut die Auflösung des Pflegenotstandes angesprochen
und mehr Pflegepersonal eingefordert!


Vollständiges Interview auch unter:
> http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 4_kurz.mp4

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 Betreff des Beitrags: Rückblick auf 2014
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Mein Rückblick auf 2014
ist unter https://www.facebook.com/werner.schell.7 anschaubar!

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Foto: Werner Schell und Hermann Gröhe, BMG, beim Pflegetreff am 13.05.2014

Der Einsatz für bessere Pflegebedingungen geht 2015 weiter. Der Pflegetreff am 14.04.2015, u.a. mit Karl-Josef Laumann, Pflegebeauftragter der Bundesregierung,
und Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates, wird z.B. erneut überfällige Verbesserungen der Pflege-Rahmenbedingungen einfordern.

> viewtopic.php?f=7&t=20569

Werner Schell

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Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin, will Pflegeheime häufiger kontrollieren lassen. So soll der Druck auf „schwarze Schafe“ steigen.
> http://www.mittelbayerische.de/nachrich ... eimen.html

Dazu kurz und bündig folgende Antwort:
Mehr Prüfungen lösen in den stationären Pflegeeinrichtungen null Probleme. Wer meint, verstärkte Kontrollen seien hilfreich, hat keine Ahnung. Der jetzige Pflege-TÜV gehört doch ohnehin in die Tonne (das Sozialgerecht Münster nannte ihn vor Jahren "verbraucherfeindlich und rechtswidrig"). Wir brauchen deutlich verbesserte Pflege-Rahmenbedingungen in den Heimen, v.a. mehr Pflegepersonal (keine "Billigversorgung"). Die Stellenschlüssel für die Pflege sind völlig unzureichend. Man könnte auch sagen, dass die "schwarzen Schafe", die bisher nur unzureichende Regelungen für die Pflegesysteme zustande gebracht haben, in den Parlamenten und Ministerien sitzen. Die Bekundungen für "Wertschätzung und Anerkennung" in Richtung Pflegekräfte müssen mit Inhalt gefüllt werden.
Werner Schell - 11.01.2015

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