Entbürokratisierung in der Pflege - Sprüche und sonst nichts

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

Moderator: WernerSchell

PflegeCologne
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Entbürokratisierung in der Pflege - Sprüche und sonst nichts

Beitrag von PflegeCologne » 13.04.2014, 06:42

Hallo und guten Morgen!
In jüngster Zeit wird wieder einmal kräftig dafür geworben, die Entbürokratisierung in der Pflege anzugehen.
Dazu gibt es ja schon die Ombudsfrau für die Entbürokratisierung in der Pflege. Geschehen ist bislang eigentlich
nichts, was hätte hilfreich sein können.

Nun gibt es neue Töne, über die die "Ärzte Zeitung online" am 11.04.2014 berichtet. Dort heißt es u.a.:
Laumann "Dokumentation versaut das Klima"
BERLIN. Die Bundesregierung will Pflegekräfte spürbar von bürokratischem Aufwand entlasten.
"Wir werden die Dokumentation so umgestalten, dass diejenigen, die davon betroffen sind, sie sinnvoll finden",
kündigte der Pflegebeauftragte Karl-Josef Laumann (CDU) im Magazin "Focus" an.
… (mehr)
http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... 1058993660
Solche und ähnliche Bekundungen hören wir seit Jahren.
Und und bläst der neue Pflegebeauftragte erneut die "Backen kräftig auf".
Was kann / muss man davon halten? Ich glaube nicht an Entbürokratisierung!
Lb. Grüße
Pflege Cologne
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
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WernerSchell
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Entbürokratisierung in der Pflege - Sprüche und sonst nichts

Beitrag von WernerSchell » 13.04.2014, 06:54

Guten Morgen Pflege Cologne,

erst gestern habe ich bei Facebook zum Thema Entbürokratisierung gepostet:

Über 40 Jahre öffentlicher Dienst und ergänzende Lehrtätigkeit an Krankenpflegeschulen usw. haben mir verdeutlicht, dass "Entbürokratisierung" eine Worthülse ist.
Auch der Medienkanzler Schröder, der entsprechende Maßnahmen versprach, hat nichts bewirkt (alles nach dem Motto: 100 Gesetze abschaffen, 150 neue hinzufügen).
Im Übrigen ist es auch so, dass geplante Pflege, Haftungserwägungen usw. gutes Dokumentieren geradezu herausfordern.
-> Also erwarten wir nicht viel oder nichts! Aber wenn schon Dokumentationserfordernisse bestehen, dann müssen die Stellenschlüssel entsprechende Personalkapazitäten vorsehen!
Quelle: https://www.facebook.com/werner.schell.7

Viele Grüße
Werner Schell
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Sabrina Merck
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Entbürokratisierung ... außer Spesen nichts gewesen ?

Beitrag von Sabrina Merck » 13.04.2014, 07:37

Hallo Forum!
Bereits im Juni 2011 wurde eine Ombudsfrau für die Entbürokratisierung in der Pflege eingesetzt.
Darüber wurde hier auch informiert
> viewtopic.php?f=4&t=16001&hilit=Ombudsfrau
Ich kann leider nicht erkennen, was diese - sicherlich nicht billige - Institution bis heute bewirkt hat.
Jedenfalls im aktuellen Pflegealltag ist davon nichts angekommen.
Gilt hier vielleicht auch: "Außer Spesen nichts gewesen?"
Wenn jemand Positives weiß, bin ich an Infos sehr interessiert!
LB. Grüße Sabrina
Dem Pflegesystem und den pflegebedürftigen Menschen muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden! Daher:
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WernerSchell
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Pflege: Meilenstein der Entbürokratisierung vorgelegt

Beitrag von WernerSchell » 13.04.2014, 08:01

Beim BMG ist nachzulesen:

Pflege: Meilenstein der Entbürokratisierung vorgelegt

Seit Jahren diskutiert die Pflegebranche über eine Entbürokratisierung. Immer wieder steht dabei die Pflegedokumentation im Mittelpunkt.
Hier scheint es jetzt einen Durchbruch zu geben. ... Ein Bericht wurde für März 2014 angekündigt. ...
Quellen:
http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/n ... legt-3261/
http://www.aok-verlag.info/de/news/Entb ... Pflege/44/

W.S.
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Gaby Modig
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Re: Entbürokratisierung in der Pflege - Sprüche und sonst ni

Beitrag von Gaby Modig » 14.04.2014, 06:31

PflegeCologne hat geschrieben: Laumann "Dokumentation versaut das Klima"
BERLIN. Die Bundesregierung will Pflegekräfte spürbar von bürokratischem Aufwand entlasten.
"Wir werden die Dokumentation so umgestalten, dass diejenigen, die davon betroffen sind, sie sinnvoll finden",
kündigte der Pflegebeauftragte Karl-Josef Laumann (CDU) im Magazin "Focus" an. ....
Guten Morgen allerseits!
Dokumentation bitte nur im notwendigen Umfang. Aber "das Kind sollte nicht mit dem Bad ausgeschüttet werden".
Die meisten Dokumentationsaufgaben machen Sinn und werden auch in Streitfällen als hilfreich erachtet.
Entbürokratisierung im großen Stil wird m.E. nicht gelingen. Daher sind vielleicht "kleine Schritte" notwendig.
Auf jeden Fall muss für das notwendige Personal gesorgt werden, das Dokumentationsaufgaben zu erledigen hat.
Und da sind wir wieder beim Personalnotstand. Diesen anzugehen, wird die GroKo nicht vermeiden können.
MfG
Gaby
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

PflegeCologne
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Entbürokratisierung in der Pflege - Sprüche und sonst ni

Beitrag von PflegeCologne » 14.04.2014, 06:51

Gaby Modig hat geschrieben: Dokumentation bitte nur im notwendigen Umfang. Aber "das Kind sollte nicht mit dem Bad ausgeschüttet werden".
Die meisten Dokumentationsaufgaben machen Sinn und werden auch in Streitfällen als hilfreich erachtet.
Entbürokratisierung im großen Stil wird m.E. nicht gelingen. Daher sind vielleicht "kleine Schritte" notwendig.
Auf jeden Fall muss für das notwendige Personal gesorgt werden, das Dokumentationsaufgaben zu erledigen hat.
Und da sind wir wieder beim Personalnotstand. Diesen anzugehen, wird die GroKo nicht vermeiden können.
Hallo,
natürlich sind Pflegekräfte nicht erfreut über die umfänglichen Schreibarbeiten. Wer aber Pflege auch als qualifizierte
Tätigkeit versteht, die geplant durchgeführt gehört, wird das Dokumentationsgeschehen überwiegend für notwendig
erachten. Hinzu kommt, dass die Verbände auch zunehmend für eine Verbreiterung der Pflegewissenschaft eintreten.
Und da sind großartige Zurückführungen bei der Dokumentation völlig unangebracht.
Was notwendig ist, gilt es zu tun: Überflüssiges entbehrlich machen. Aber grundsätzlich geht kein Weg an der Schreibarbeit
vorbei. Vielleicht muss mehr mit technischen Hilfsmitteln gearbeitet werden.
MfG Pflege Cologne
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Dieter Radke
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Entbürokratisierung in der Pflege - Sprüche und sonst nichts

Beitrag von Dieter Radke » 14.04.2014, 13:15

Ich kenne die Entbürokratisierungsdebatte auch seit vielen Jahren.
Dabei ist nie etwas herausgekommen. Im Gegenteil:
Die Vorschriften und die Schreibanforderungen
wurden stets vermehrt.

D.R.
Menschenwürdige Pflege ohne Ausnahme! - Dafür müssen wir alle eintreten.

Hildegard Kaiser
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Pflege: Meilenstein der Entbürokratisierung vorgelegt

Beitrag von Hildegard Kaiser » 16.04.2014, 07:40

WernerSchell hat geschrieben: ... Seit Jahren diskutiert die Pflegebranche über eine Entbürokratisierung. Immer wieder steht dabei die Pflegedokumentation im Mittelpunkt.
... Hier scheint es jetzt einen Durchbruch zu geben. ... Ein Bericht wurde für März 2014 angekündigt. ....
Ich finde es löblich, dass man sich um die Vereinfachung der Pflegedokumentation sorgt,
Diskussionsrunden in Gang bringt und letztlich einen umfänglichen "Zustandsbericht" vorlegt.
Ich habe den Abschlussbericht gelesen und bin mehr als irritiert, was ich bzw. meine Einrichtung
nun damit anfangen soll. Was ich da alles lese, verdeutlich mir, dass ja alles noch komplizierter ist,
als ich bisher schon dachte.
Ich denke, dass sich vorerst nichts ändern wird. Mit Denkmodellen und Empfehlungen kommt man
m.E. nicht weiter. Wenn überhaupt, bedarf es gesetzlicher Klarstellungen zur Dokumentation -
nur das wird, mit Rücksicht auf Haftungserwägungen, für die notwendige Klarheit sorgen. Es nützt
doch nichts, stets zu erklären, die Befürchtungen bezüglicher einer Haftung seien überzogen. Die reale
Lage ist doch anders. Wer einen Fehler macht, steht schnell am Pranger - und keiner hilft. Und dann
soll man sich demnächst, weil die Doku vereinfacht wurde, Zeugen suchen, die das Geschehene - und nicht
Geschriebene - bestätigen sollen. Das kann doch nicht der richtige Weg sein.
Die Übergänge zwischen Grund- und Behandlungspflege sind im Übrigen auch öfter schwierig einzuschätzen.
Wann unterlässt man die Aufzeichnung einer Maßnahme, die Routine sein soll, und wann schreibt alles auf,
weil es Abweichungen, Besonderheiten, gibt?
Ein fehlender Hinweis auf eine mögliche Patientengefährdung kann verheerende Folgen haben!

Hilde
Mehr Pflegekräfte = bessere Pflege!

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"Was MUSS die Pflege dokumentieren?" - Rechtsrat

Beitrag von WernerSchell » 04.05.2014, 07:13

Die Zeitschrft "Die Schwester / Der Pfleger" berichtet in ihrer Ausgabe von Mai 2014 u.a. über folgendes Thema:
"Was MUSS die Pflege dokumentieren?" - Rechtsrat von Thoresten Siefarth.
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WernerSchell
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Personalschlüssel in der Altenpflege deutlich verbessern ...

Beitrag von WernerSchell » 04.05.2014, 08:01

Aus Forum: "Personalschlüssel in der Altenpflege deutlich verbessern ..."
viewtopic.php?f=3&t=20410&p=80036#p80036

Deutlich angehobene Personalschlüssel in der Altenpflege
sind zwingende Voraussetzung für Verbesserungen der
Versorgungssituation


Bild

Die Zeitschrift "Heilberufe" berichtet in ihrer Ausgabe von Mai 2014 (Seiten 8-9) u.a. über folgendes Thema:
"Das meinen die Experten: Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff -
ist er wirklich relevant für die Praxis?"


Dort wird u.a. ausgeführt:
"Wer es mit dem neuen Pflegegriff erst meint, dem ist klar, dass wir über eine
deutliche Kostenerhöhung und eine Verbesserung der Personalschlüssel reden."


Thorsten Meier, seit 25 Jahren in der Altenpflege, bringt es wie folgt auf den Punkt:
"Ohne deutlich verbesserte Personalschlüssel und damit erhebliche Mehrkosten
wird sich an der Versorgungssituation (auch für Demenzkranke) in den Heimen
nichts ändern. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff ist dabei überflüssig, wenn
nicht sogar schädlich."

Thorsten Meier hat sich bereits seit Jahren in ähnlicher Weise geäußert und die Personalnot deutlich gemacht!
Daher wird auf die Ausführungen von Thorsten Meier auch in dem beim Pflegetreff am 13.05.2014 vorzulegenden Papier mit den
Anforderungen an die Pflegereform aufmerksam gemacht bzw. Bezug genommen.

Bild
Näheres unter -> viewtopic.php?t=19125

Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozial-Holding in Möchengladbach, ergänzt u.a. wie folgt:
"Wir brauchen nur dann einen neuen Pflebebedürftigkeitsbegriff, wenn er den Pflege-
kräften mehr ermöglicht, als Pflege nach Minutentakt. Wer die derzeitige Dikussion
ernst meint und wirklich eine Veränderung will, dem ist klar, … dass wir über eine deutliche
Kostenerhöhung … und eine Verbesserung der Personalschlüssel reden. Nur dann will ich
eine Umsetzung. Geschrieben und gesagt wurde schon genug!"
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PflegeCologne
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Entbürokratisierung in der Pflege ... Näheres beim Pflegetre

Beitrag von PflegeCologne » 11.05.2014, 07:09

Hallo Forum,
ich begrüße es sehr, dass beim Pflegetreff am 13.05.2014 in Neuss auch über das Thema
"Entbürokratisierung in der Pflege" informiert wird. Herr F. Rink wird, so die Ankündigung,
für weitere Hinweise zur Verfügung stehen. Siehe den ergänzenden Text unter >
viewtopic.php?t=19125
LB. Grüße Pflege Cologne
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Pflegenotstand und die Reformerfordernisse

Beitrag von WernerSchell » 16.05.2014, 07:27

Pflegenotstand und die Reformerfordernisse

Das anlässlich des Pflegetreffs am 13.05.2014 Herrn Bundesminister Gröhe übergebene Papier mit den
"Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKO) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014"
ist im Netz unter folgender Adresse verfügbar: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... lungen.php

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Gaby Modig
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Entbürokratisierung in der Pflege: Konkrete Projekte

Beitrag von Gaby Modig » 01.06.2014, 07:00

Entbürokratisierung in der Pflege: Konkrete Projekte versprechen Entlastung
Dtsch Arztebl 2014; 111(18): A-773 / B-665 / C-633
Ankowitsch, Eugenie; Osterloh, Falk

Viele Pflegekräfte empfinden ihre Dokumentationspflichten als Belastung. Mit Hilfe eines neuen Systems will das Bundesgesundheitsministerium den Aufwand reduzieren. Zudem wollen Heimaufsicht und Krankenkassen bei der Prüfung von Pflegeheimen künftig besser kooperieren.
...
Quelle und weitere Informationen: http://www.aerzteblatt.de/archiv/159515 ... Entlastung

Ich bezweifele, mit anderen, dass es im Ergebnis eine wirkliche Entlastung bei der Dokumentationsarbeit geben kann.
Reduzierungen an einer Stelle werden durch Dokumehraufwand an anderen Stellen wieder ausgeglichen.
M.E. muss man anerkennen, dass ein bestimmter Umfang guter Pflegearbeit immer Schreibarbeit sein und bleiben wird.
Dass ist auch in der ärztliche Diagnostik und Therapie so.

G.M.
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

Herbert Kunst
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Entbürokratisierung in der Pflege: Konkrete Projekte

Beitrag von Herbert Kunst » 04.06.2014, 06:57

Gaby Modig hat geschrieben: Ich bezweifele, mit anderen, dass es im Ergebnis eine wirkliche Entlastung bei der Dokumentationsarbeit geben kann.
Reduzierungen an einer Stelle werden durch Dokumehraufwand an anderen Stellen wieder ausgeglichen.
M.E. muss man anerkennen, dass ein bestimmter Umfang guter Pflegearbeit immer Schreibarbeit sein und bleiben wird.
Dass ist auch in der ärztliche Diagnostik und Therapie so.
G.M.
Ich stimme dem ausdrücklich zu. Entbürokratisierungsversprechen gibt es seit "ewigen Zeiten". Nicht ist wirklich passiert.
Rechtliche Erfordernisse lassen aber auch kaum Einschränkungen des Dokumentationsgeschehens zu. Daher sollten keine falschen
Hoffnungen geweckt werden.


H.K.
Für menschenwürdige Pflege sind wir alle verantwortlich! - Dazu finde ich immer wieder gute Informationen unter http://www.wernerschell.de

WernerSchell
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Vereinfachung der Pflegedokumentation

Beitrag von WernerSchell » 03.07.2014, 07:24

Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen informiert zu den Vorschlägen zur Vereinfachung der Pflegedokumentation

Chefredakteur Michael Schanz stellt die Inhalte der Ausgabe 04/2014 (Juli/August) der "Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen" vor. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema
„Vereinfachung der Pflegedokumentation -- Wunsch oder Wirklichkeit?"
Das besondere Augenmerk gilt der Beschreibung und Bewertung des Abschlussberichtes zum Praxistest „Praktische Anwendung des Strukturmodells Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege".
Darüber hinaus gibt es eine Vorschau auf weitere Heftinhalte. Siehe unter
>>> https://www.youtube.com/watch?v=i9d1xz6 ... qlyzMwu1Eg

Quelle: Mitteilung vom 02.07.2014
Diana Rosenbauer, Verlagskauffrau
Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen
Anzeigendisposition, Kongress- und Veranstaltungsmanagement
Fon: (0221) 95 15 84-25
Fax: (0221) 95 15 84-1
E-Mail: rosenbauer@rechtsdepesche.de
Internet: http://www.rechtsdepesche.de

G & S Verlag GbR
Salierring
50677 Köln
Geschäftsführer:
Prof. Dr. Volker Großkopf
Michael Schanz
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