Pflegenotstand auflösen - Petition ...

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

Moderator: WernerSchell

walter70
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Pflegenotstand auflösen - Petition ...

Beitrag von walter70 » 21.01.2014, 14:52

Pflegenotstand auflösen - Petition ...

Habe gestern eine Petition geschrieben, die mir am Herzen liegt.{<br />}Können Sie diese Petition auch unterstützen?{<br />}
Mehr lesen und unterschreiben: {url}{<br />}Herzlichen Dank!{<br />} http://chn.ge/KrPT3J
Die Ignoranz der Bundesregierung muss mit Hilfe der Verfassungsbeschwerde und deren Unterstützung mit dieser Petition beendet werden;
bitte lesen Sie die Begründung in der Petition. :arrow:

Rauel Kombüchen
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Pflegenotstand auflösen - ja, aber die richtigen Weichen ste

Beitrag von Rauel Kombüchen » 22.01.2014, 08:12

Guten Morgen,
mit Petitionen und Beschwerden beim BVerfG - viewtopic.php?f=4&t=20148 - wird es
nicht gelingen, die notwendige Pflegereform zu gestalten. Petitionen zur Pflege hat es in jüngster Zeit in Massen gegeben. Sie
sind alle "abgearbeitet" und zurückgewiesen worden. Die jetzt erhobene Verfassungsbeschwerde beschreibt vielfältige Mängel,
wird aber nicht zu einer entsprechenden Entscheidung führen. Wenn überhaupt, dauert das alles zu lange.
Ich unterstütze daher die Neusser Initiativen von Herrn Schell, der darauf setzt, mit möglichst vielen Akteuren im Hintergrund
konkrete Änderungen einzufordern. Und dies in aller Sachlichkeit und wohl begründet. Ich rate daher dringend dazu, eine solche
Vorgehensweise zu unterstützen.
Es sind nun mal so, dass der Deutsche Bundestag eine Mehrheit für eine gute Reform finden muss. Und dazu gehören Argumente
und nichts anderes.
Es grüßt
Rauel Kombüchen
Pflegeversicherung - Pflegebegriff erneuern und Finanzierung nachhaltig sichern! BürgerInnen müssen mehr Informationen erhalten - z.B. wg. Individualvorsorge!

walter70
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Re: Pflegenotstand auflösen - ja, aber die richtigen Weichen

Beitrag von walter70 » 22.01.2014, 10:57

Rauel Kombüchen hat geschrieben:Guten Morgen,
mit Petitionen und Beschwerden beim BVerfG - viewtopic.php?f=4&t=20148 - wird es
nicht gelingen, die notwendige Pflegereform zu gestalten. Petitionen zur Pflege hat es in jüngster Zeit in Massen gegeben. Sie
sind alle "abgearbeitet" und zurückgewiesen worden. Die jetzt erhobene Verfassungsbeschwerde beschreibt vielfältige Mängel,
wird aber nicht zu einer entsprechenden Entscheidung führen. Wenn überhaupt, dauert das alles zu lange.
Ich unterstütze daher die Neusser Initiativen von Herrn Schell, der darauf setzt, mit möglichst vielen Akteuren im Hintergrund
konkrete Änderungen einzufordern. Und dies in aller Sachlichkeit und wohl begründet. Ich rate daher dringend dazu, eine solche
Vorgehensweise zu unterstützen.
Es sind nun mal so, dass der Deutsche Bundestag eine Mehrheit für eine gute Reform finden muss. Und dazu gehören Argumente
und nichts anderes.
Es grüßt
Rauel Kombüchen
Guten Tag,
mit der Verfassungsbeschwerde ist nicht beabsichtigt, die Pflegereform zu gestalten; das ist natürlich nicht Sache des Bundesverfassungsgericht, dass weiß ich genau so gut. Aber das jahrzehntelange vergebliche 'Strampeln' um Verbesserungen im Pflegebereich einerseits und die jahrelang andauernde Ignoranz der politischen Entscheidungsträger hinsichtlich des u. a. Personalnotstandes im Pflegebereich mit den Folgen von strafbaren Fixierungen chemischer wie technischer Art, ist nicht weiter hinzunehmen. Das Rubrum der Verfassungsbeschwerde muss man auch verstehen können; ebenso den Grund für die unterstützende Unterschriftensammlung mit der 'Petition'. Gerade die Kommentare zur jeweiligen Unterschrift zeigen, wie die Situation bekannt ist und verurteilt wird; insbesondere, dass nichts nennenswertes unternommen wird von den Entscheidungsträgern, um den katastrophalen Pflegenotstand einer Besserung und möglichst einer Beseitigung zuzuführen; und das nun kurzfristig, wie es von allen Kommentatoren
als dringend notwendig gesehen wird. Gerade das ist das Anliegen der Verfassungsbeschwerde! Die Unterschriftensammlung mit den entsprechenden Kommentaren soll lediglich das Anliegen 'Dringlichkeit' dokumentieren. Ist das so verständlich?

Rauel Kombüchen
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Pflegenotstand auflösen - Petition ...

Beitrag von Rauel Kombüchen » 22.01.2014, 16:24

Hallo Walter,
es ist nicht meine Absicht, infrage zu stellen, dass es im Gesundheits- und Pflegesystem zahlreiche Unzulänglichkeiten gibt.
Diese müssen klar benannt werden mit der Folge, dass zumindest ganz wichtige Regelungen, z.B. bezüglich des Personalbestandes,
verbessert werden. Die Handlungsgebote werden ja auch hier im Forum reichlich und deutlich genug beschrieben.
Insoweit Petitionen und Klageschriften zu verfassen, kann natürlich helfen, die Mängel nochmals zu verdeutlichen.
Dennoch muss klar werden, dass insoweit wenig Aussichten bestehen, die erstrebten Veränderungen zu erreichen.
Es wäre m.E. aber nützlicher, in anderer Form für Verbesserungen einzutreten.
Es grüßt
Rauel Kombüchen
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walter70
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Re: Pflegenotstand auflösen - Petition ...

Beitrag von walter70 » 22.01.2014, 18:48

Rauel Kombüchen hat geschrieben:Hallo Walter,
es ist nicht meine Absicht, infrage zu stellen, dass es im Gesundheits- und Pflegesystem zahlreiche Unzulänglichkeiten gibt.
Diese müssen klar benannt werden mit der Folge, dass zumindest ganz wichtige Regelungen, z.B. bezüglich des Personalbestandes,
verbessert werden. Die Handlungsgebote werden ja auch hier im Forum reichlich und deutlich genug beschrieben.
Insoweit Petitionen und Klageschriften zu verfassen, kann natürlich helfen, die Mängel nochmals zu verdeutlichen.
Dennoch muss klar werden, dass insoweit wenig Aussichten bestehen, die erstrebten Veränderungen zu erreichen.
Es wäre m.E. aber nützlicher, in anderer Form für Verbesserungen einzutreten.
Es grüßt
Rauel Kombüchen
Hallo Rauel, leider ist es mir zeitlich nicht möglich, auf allen Hochzeiten zu tanzen, die sich, wie Herr Schell, so intensiv mit dem Thema beschäftigen und sich so engagieren. Meine Frau ist nämlich Geschädigte dieses Missstandes und seit über zwei Jahren wieder bei mir in der häuslichen Pflege. Vielleicht haben sie den Report 'Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz' gesehen. Dieser Report kann so gegooglet werden und ist abrufbar bei ARD Mediathek; wird nochmals gesendet am 29.01.2014 BR-Fernsehen, darüber hinaus noch einige Male danach auf verschiedenen Fernsehsendern. So habe ich lediglich die Zeit für einzelne überschaubare Aktionen. Außerdem
kann ich fachlich nicht sehr viel zur Entwicklungsarbeit hinsichtlich Vorschlägen zur Verbesserung beitragen, wie Herr Schell seit Jahren Insider ist und das mit sehr großer Kompetenz macht. Vielleicht sehe ich auch zu kurz und wäre Ihnen für einen Vorschlag einer anderen Form des Eintritts für Verbesserungen sehr dankbar. Ein Vorschlag von mir war bereits in 2013 die Einbeziehung der Versicherungskarte, weil hierin einige Möglichkeiten hinsichtlich Krankheitsbild als Info sowie Kontrollmöglichkeit hinsichtlich ggf. Multimedikationen denkbar und möglich wären, wie die Digitalisierung das ja heute möglich macht. Hätte eine solche Verfahrensweise bereits bestanden, wäre der im 'Report...' dargestellte Fall meiner Frau sicherlich zu verhindern gewesen. Muss man sich mal ansehen; und auch meine 'Nachlese zum Report Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz'; ist zu googlen.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Mette

WernerSchell
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Pflegenotstand auflösen - Pflegetreff am 13.05.2014 in Neuss

Beitrag von WernerSchell » 23.01.2014, 07:30

Sehr geehrter Herr Mette,
ich blende mich hier kurz ein: Über die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht wird unter viewtopic.php?f=4&t=20148 informiert. Die zur Zeit aktuellen Fragen einer Pflegereform, vor allem die Auflösung des Pflegenotstandes, werden wir beim Pflegetreff am 13.05.2014 sachlich aber in der gebührenden Deutlichkeit diskutierten. Zu diesem Treff wird auch der Bundesgesundheitsminister, Herr Gröhe, kommen! Siehe dazu die Informationen unter viewtopic.php?f=7&t=19125
Da Sie konkret mit Pflege- und Betreuungsaufgaben befasst sind, können Sie sich nur begrenzt einbringen. Das kann ich gut nachvollziehen. Ich bin aber sehr gespannt, wie sich z.B. andere im Zusammenhang mit dem seit längerer Zeit bekannten Pflegetreff verhalten. Ich sehe gute Möglichkeiten, dem Minister ganz konkret die systemischen Pflegemängel zu verdeutlichen. Dies auch in angemessener Form tun zu können, brauche ich Unterstützung.
Alles Gute und freundliche Grüße aus Neuss
Werner Schell
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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walter70
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Re: Pflegenotstand auflösen - Pflegetreff am 13.05.2014

Beitrag von walter70 » 23.01.2014, 08:54

WernerSchell hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Mette,
ich blende mich hier kurz ein: Über die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht wird unter viewtopic.php?f=4&t=20148 informiert. Die zur Zeit aktuellen Fragen einer Pflegereform, vor allem die Auflösung des Pflegenotstandes, werden wir beim Pflegetreff am 13.05.2014 sachlich aber in der gebührenden Deutlichkeit diskutierten. Zu diesem Treff wird auch der Bundesgesundheitsminister, Herr Gröhe, kommen! Siehe dazu die Informationen unter viewtopic.php?f=7&t=19125
Da Sie konkret mit Pflege- und Betreuungsaufgaben befasst sind, können Sie sich nur begrenzt einbringen. Das kann ich gut nachvollziehen. Ich bin aber sehr gespannt, wie sich z.B. andere im Zusammenhang mit dem seit längerer Zeit bekannten Pflegetreff verhalten. Ich sehe gute Möglichkeiten, dem Minister ganz konkret die systemischen Pflegemängel zu verdeutlichen. Dies auch in angemessener Form tun zu können, brauche ich Unterstützung.
Alles Gute und freundliche Grüße aus Neuss
Werner Schell
Sehr geehrter Herr Schell,
haben Sie recht herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Erläuterungen. In diesem Pflegetreff sollte dem Herrn Minister aber auch ganz unverblümt aufgezeigt werden, dass u. a. der derzeitige Personalmangel in den Pflegeeinrichtungen Folgen von kriminellen Handlungen hat. Meine 'Nachlese zum Report 'Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz' ' ist eine ausrecherchierte und belegte Dokumentation, die sicherlich als Verdeutlichung eines Beispiels an Herrn Minister Gröhe geeignet ist, um ihm solche kriminellen Folgen der bestehenden Situation einmal klar vor Augen zu führen. Die PDF-Datei dieser 'Nachlese...' sende ich Ihnen per E-Mail gesondert zu;
und zwar ohne Schwärzung der Namen.
Hoffe für uns alle auf einen erfolgreichen Verlauf Ihres Pflegetreffs im Beisein des Herrn Minister Gröhe,
mit freundlichen Grüßen
Walter Mette

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"Der Nächste bitte!" - Pflegenotstand Krankenhaus

Beitrag von WernerSchell » 04.03.2014, 08:46

Aus Forum:
viewtopic.php?f=7&t=19591

Bild

>>>
Die Dokumentation "die story" begleitet Pflegekräfte der Berliner Charité und dokumentiert eindrucksvoll den Alltag auf den Krankenstationen, wo Patienten immer mehr zur Ware werden.
die story - "Der Nächste bitte!" - Pflegenotstand Krankenhaus
Film (z.Zt. noch) anschaubar unter

http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehe ... d=15030388

+++
Ankündigungen / Einladungen:
20. Pflegetreff am 13.05.2014, 17.00 - 19.00 Uhr, in Neuss-Erfttal
Themen: Aktuelle Pflegepolitik - Pflegenotstand. - Der Bundesgesundheitsminister, Hermann Gröhe, wird Gast beim Pflegetreff sein. Im Übrigen gibt es ein Podium mit hochkarätigen Referenten.
Es wird beim Pflegetreff vorrangig darum gehen darzustellen, dass die Pflege-Rahmbedingungen in unzureichender Weise die personelle Ausstattung der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen mit
Pflege(fach)personal regeln und politisches Handeln insoweit dringend geboten ist.

Näheres unter -> viewtopic.php?t=19125
+++
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Wehe dem, der krank wird

Beitrag von WernerSchell » 07.03.2014, 07:46

Aus Forum:
viewtopic.php?f=7&t=20288

07.03.2014, 22.00 - 23.30 Uhr, SWR Nachcafé
Wiederholung: 08.03.2014, 01.15 Uhr, SWR Fernsehen
08.03.2014, 11.35 Uhr, SWR Fernsehen


Bild Bild
http://www.swr.de/nachtcafe/

Thema:
Wehe dem, der krank wird

Um die medizinische Versorgung in Deutschland scheint es gar nicht gut bestellt zu sein: Bei den Ausgaben für unser Gesundheitssystem sind wir Spitzenreiter, dafür bei den Behandlungsergebnissen im hinteren Mittelfeld. Ein aktueller EU-Ländervergleich zeigt: Obwohl sehr viel Geld in unser Gesundheitssystem fließt, sind wir keineswegs besser versorgt. So ist die Sterblichkeitsrate nach einem Herzinfarkt in Deutschland doppelt so hoch wie in Schweden. Zudem kommen bei uns viele Patienten unnötig unter das Messer, obwohl ihnen eine konservative Behandlung ebenso geholfen hätte. Auch der AOK-Krankenhausreport lässt aufhorchen: Demnach sterben jährlich rund 18.800 Patienten aufgrund vermeidbarer Behandlungsfehler.

[mehr zu: Wehe dem, der krank wird] -> http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am- ... index.html

Siehe AOK-Krankenhausreport >>>
AOK-Krankenhausreport: 19.000 tödliche Behandlungsfehler
viewtopic.php?f=2&t=20164&hilit=Krankenhausreport
viewtopic.php?f=3&t=20162&hilit=Krankenhausreport

Mit dem Thema Pflegenotstand, ursächlich für viele Mängel im Gesundheits- und Pflegesystem, befasst sich der Neusser Pflegetreff.
Dazu folgende Hinweise:


20. Pflegetreff am 13.05.2014, 17.00 - 19.00 Uhr, in Neuss-Erfttal
Themen: Aktuelle Pflegepolitik - Pflegenotstand. - Der Bundesgesundheitsminister, Hermann Gröhe, wird Gast beim Pflegetreff sein. Im Übrigen gibt es ein Podium mit hochkarätigen Referenten.
Es wird beim Pflegetreff vorrangig darum gehen darzustellen, dass die Pflege-Rahmbedingungen in unzureichender Weise die personelle Ausstattung der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen mit Pflege(fach)personal regeln und politisches Handeln insoweit dringend geboten ist. - Näheres unter -> viewtopic.php?t=19125
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz

Beitrag von WernerSchell » 23.03.2014, 08:42

Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz
Film von Silvia Matthies zum Thema Altenpflege
-> Wiederholung der Sendung am 23.03.2014, 16:30 - 17.00 Uhr, WDR-Fernsehen
-> viewtopic.php?f=7&t=19627
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http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Wertschätzung und Anerkennung für die Pflege

Beitrag von WernerSchell » 12.05.2014, 08:57

Den "Sprechblasen" betreffend "Wertschätzung und Anerkennung" müssen endlich klare
Verbesserungen der Pflege-Rahmenbedingungen folgen. Der Pflegetreff am 13.05.2014
in Neuss-Erfttal - 16.00 Uhr Beginn mit Infoständen - Statements ab 17.00 Uhr - wird dies
verdeutlichen. Der Pflegetreff findet in Neuss-Erfttal, Bedburger Straße 57, statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aktuelle Hinweise im Übrigen unter folgender Adresse
> viewtopic.php?t=19125 - Werner Schell
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de
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Pflegenotstand und die Reformerfordernisse

Beitrag von WernerSchell » 16.05.2014, 07:32

Pflegenotstand und die Reformerfordernisse

Das anlässlich des Pflegetreffs am 13.05.2014 Herrn Bundesminister Gröhe übergebene Papier mit den
"Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKO) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014"
ist im Netz unter folgender Adresse verfügbar: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... lungen.php

Bild Bild
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Wertschätzung und Anerkennung für die Pflege

Beitrag von WernerSchell » 08.06.2014, 06:48

Wertschätzung und Anerkennung für die Pflege

Zitat der Woche (in CAREkonkret, Ausgabe vom 06.06.2014):
"Wenn Zeitungskommentatoren schreiben, ´lieber im Knast als im Pflegeheim`,
dann sind das Unverschämtheiten gegenüber den Pflegekräften, die tagtäglich
eine eindrucksvolle Arbeit leisten."

Quelle: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor rund 1.500 Gästen der 50-Jahr-Feier des
Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) im Theater am Potsdamer Platz in Berlin
.

Bild
Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, und Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister,
beim Pflegetreff am 13.05.2015 in Neuss-Erfttal
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Mehr Personal und weniger Pillen - die einfache Botschaft

Beitrag von WernerSchell » 28.06.2014, 11:05

Mehr Pflegepersonal in den Pflegeeinrichtungen – weniger Psychopharmaka

"Psychopharmaka in der Altenpflege - Spaziergang statt Pille." - So lautet der Titel eines Beitrages in der "Süddeutschen" - > viewtopic.php?f=6&t=20477 Dazu ergibt sich u.a.:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk spricht die Arzneimittelversorgung der älteren Menschen, u.a. auch die Gabe von Psychopharmaka in den Pflegeeinrichtungen, seit Jahren kritisch an und hat erreicht, dass sich u.a. die Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss mit dem Thema befasst und am 04.06.2014 Handlungsempfehlungen beschlossen hat. Unabhängig von vielfältigen Bemühungen, die Gabe von Psychopharmaka einzuschränken, wird auch an dieser Stelle noch einmal auf die "Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKO) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014" - nachlesbar unter > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf / viewtopic.php?f=3&t=20429 - verwiesen. Darin sind die Hauptursachen für zahlreiche Fehlentwicklungen in den Pflegesystemen näher ausgeführt. Es wird vor allem die Auflösung des Pflegenotstandes eingefordert. Die einfache Botschaft lautet: Ohne mehr Pflegepersonal wird es keine bessere Pflege geben können! Es muss nicht - wieder einmal - nach irgendwelchen Projekten und Verfahrenswegen gesucht werden. Der Pflegenotstand ist die Hauptursache. Es fragt sich, wann endlich die Verantwortlichen dies kapieren! - Bei der Arzneimittelversorgung tragen im Übrigen die Ärzte eine große Verantwortung. Denn die Verordnung der Arzneimittel erfolgt allein durch Ärzte. Sie haben es daher auch vorrangig in der Hand, die Gabe von Psychopharmaka durch die Zurückführung entsprechender Verordnungen einzuschränken. - Werner Schell - http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de
Dazu ein passender Text: "Pflegekräfte wollen eine gute Pflege abliefern, werden aber permanent daran gehindert, weil ihnen die Zeit dafür fehlt. Das Pflegepersonal, das kann man drehen und wenden wie man will, ist überall zu knapp bemessen. Und das hat Folgen. Wer als Pflegekraft seine Pflichten ordentlich erledigen will, muss immer Abstriche machen und sich im Zweifel auf das Notwendigste beschränken. Das führt aber schnell zu Beanstandungen bzw. zu dem, was viele Neunmalkluge als Mängel bezeichnen. Pflegekräfte werden auch gerne von solchen Leuten für diejenigen HeimbewohnerInnen verantwortlich gemacht, die scheinbar unbeachtet oder unversorgt herumsitzen. Dann wird auch noch behauptet, die Pflege würde diese Personen mit Pillen voll dröhnen. Eine völlige Verkennung der Situation. Wie schon gesagt, es fehlt die Zuwendungszeit an allen Ecken und Enden. Und Pillen können / dürfen nur vom Pflegepersonal verabreicht werden, wenn sie ärztlich verordnet sind. Wer sich also über zu viele Pillen für ältere Menschen aufregt, muss die Ärzte in die Pflicht nehmen. - Das musste so noch einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden." (Texteinstellung von Cornelia unter folgender Adresse: > viewtopic.php?f=6&t=17490&p=80891#p80891 )

Quelle: https://www.facebook.com/werner.schell.7
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http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Pflegemissstände - Was ist zu tun ? ... Lösungsansätze

Beitrag von WernerSchell » 04.07.2014, 08:32

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=20450

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt u.a. regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.

04.07.2014

An die
Abgeordneten des Deutschen Bundestages


Sehr geehrte Damen und Herren,

das 1. Pflegestärkungsgesetz löst die Pflegemängel nicht auf. - Mit diesem Reförmchen wird uns der Pflegenotstand erhalten bleiben: Die geplante Pflegereform wird uns nicht weiter bringen. Tatsache ist, dass die Gesetzesinitiative keinen einzigen Pflegemangel in den Einrichtungen auflösen wird. An "kleinen Schräubchen drehen" und hier und da ein wenig die Geldleistungen aufstocken ("Taschengeld für alle" - ähnlich dem PNG von 2012), ist nicht die Lösung. Wir brauchen z.B. in den Einrichtungen eindeutig mehr Pflege(fach)personal. Billigkräfte mit unzureichender Qualifizierung lösen nicht die Probleme. In den Einrichtungen sind überwiegend die schwerst pflegebedürftigen Menschen - und die brauchen mehr Fachpflege und keine Freizeitgestalter. Bezüglich der Pflege-Reformerfordernisse hatten wir den Bundesgesundheitsminister Gröhe bei unserem Pflegetreff am 13.05.2014 und haben ihm ein Papier mit Reformanforderungen übergeben. Nur die darin aufgezeigten Veränderungen werden die Pflege-Rahmenbedingungen wirkungsvoll verändern können.
Das erwähnte Papier finden Sie mit Anschreiben unter folgenden Adressen: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf bzw.
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... iefBMG.pdf
Es erscheint geboten, im Rahmen der anstehenden Beratungen die Gesetzesinitiative der Bundesregierung in den entscheidenenden Punkten zu verändern / zu verbessern. Die jetzt vorliegende Initiative der Regierung reicht hinten und vorne nicht (Quelle: viewtopic.php?f=4&t=20450 ).

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell
Facebook: https://www.facebook.com/werner.schell.7
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http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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