Pflege - die Medien sind auf Skandalisierung aus

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

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WernerSchell
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Pflege - die Medien sind auf Skandalisierung aus

Beitrag von WernerSchell » 11.07.2015, 07:37

Aus Forum:
Medienberichte - Pflege wird meist negativ dargestellt ...
viewtopic.php?f=3&t=21158

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"In der Pflege sind es vor allem die negativen Dinge,
die von der Presse wahrgenommen werden, die positiven leider kaum".

Dorothea Schulte
in "Die Schwester / Der Pfleger", Juli 2015 (Beitrag "DAS IMAGE PFLEGEN").

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat die Medienberichterstattung, die seit Jahren
in der Tat vornehmlich die Skandalisierung der Pflege herausstellt, wiederholt kritisiert.
Dazu ergibt sich u.a.: Probleme müssen benannt werden, aber immer verbunden mit
konstruktiven Vorschlägen, wie das Pflegesystem wirksam reformiert werden kann.

Ein Beispiel dafür ist das Statement vom 13.05.2014 mit den "Anforderungen an eine Pflegereform",
beim Neusser Pflegetreff Herrmann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, übergeben. Siehe >>>
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf
Dazu ein Anschreiben vom 13.05.2014: >>>
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... iefBMG.pdf


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Foto: Werner Schell und Hermann Gröhe beim Pflegetreff am 13.05.2014

Siehe die Beiträge unter:
viewtopic.php?f=3&t=18052 bzw.
viewtopic.php?f=3&t=18062
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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80 Prozent der Rücken-Operationen sind überflüssig

Beitrag von WernerSchell » 03.12.2015, 07:39

Am 02.12.2015 wurde der nachfolgende Text bei Facebook gepostet:

"80 Prozent der Rücken-Operationen sind überflüssig" - so der TK-Chef Jens Baas in einem Interview mit der Redaktion der RP am 21.11.2015. Jens Baas: "Hier schafft sich offenbar ein Überangebot an Chirurgen seine Nachfrage. Patienten, denen der erste Arzt eine Rücken-Operation empfohlen hat, kamen nach Meinung eines zweiten Arztes auch mit Physiotherapie und anderen konservativen Methoden aus. Das ist übrigens im Sinne der Patienten, denn eine Operation am Rücken ist keine Kleinigkeit." Vgl. dazu die Hinweise > viewtopic.php?f=2&t=21246
Wo bleibt eigentlich der große öffentliche Aufschrei, der sonst bei Pflegemängeln üblich ist? Wenn eine Operation ohne entsprechende medizinische Indikation nur aus ökonomischen Erwägungen erfolgt, muss von einer strafrechtlich relevanten Körperverletzung durch die zuständigen Ärzte (Chirurgen) ausgegangen werden. Wieso beschreiben Kassenvertreter solche Prozeduren nur in Studien und Interviews, ohne, zusammen mit den Patienten, gegen die gefährlichen und kostenträchtigen Maßnahmen mit Entschiedenheit vorzugehen? --- Siehe auch unter > "Überlastete Ärzte: Klinikmanager sollen für Kunstfehler haften" > viewtopic.php?f=2&t=21388&p=89468#p89468
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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