Pflegenotstand: ´Gelbe Karte an die Bundeskanzlerin`

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

Moderator: WernerSchell

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Pflegeberuf soll attraktiver gestaltet werden

Beitrag von Presse » 08.12.2010, 07:50

Auftaktveranstaltung des Pflege-Dialogs: Dr. Philipp Rösler will Pflegeberuf attraktiver gestalten

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler will den Pflegeberuf attraktiver gestalten. Mit Blick auf den vorhergesagten Fachkräftemangel sollen damit mehr junge Menschen für den Pflegeberuf gewonnen werden. „Bereits heute haben wir teilweise einen Mangel an Fachkräften. Wegen der demografischen Entwicklung wird sich die Situation weiter verschärfen. Deshalb brauchen wir bessere Rahmenbedingungen beim Pflegeberuf“, sagte der Minister heute in Berlin am Rande des Pflege-Dialogs zu Fragen eines möglichen Fachkräftemangels. Zu den vom Minister vorgeschlagenen Maßnahmen zählen unter anderem eine Reform der Ausbildung, eine Entlastung der Pflegekräfte sowie bessere Arbeitsbedingungen.

„Eine höhere Attraktivität muss bei der Ausbildung ansetzen“, betonte der Bundesgesundheitsminister. „Eine stärkere Zusammenführung der Ausbildung von Kranken- und Altenpflege kann helfen. Denn so haben Nachwuchskräfte mehr Möglichkeiten, einen sicheren und für sie geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Dies bietet zugleich gute Perspektiven für die Aus-, Fort- und Weiterbildung.“ Zudem sei es wichtig, Pflegekräfte künftig besser im Alltag zu unterstützen. „Wer im Beruf Leid, Sterben und Tod erlebt, sollte die Möglichkeit haben, diese Erlebnisse zu verarbeiten, zum Beispiel durch Supervision.“ Rösler wies auch auf notwendige Entlastungen der Pflegekräfte bei der Bürokratie hin: „Zu oft wird noch geprüft, ob Pflegekräfte gut dokumentieren können. Besser wäre es, die Ergebnisqualität zu prüfen.“ Pflegekräfte könnten auch durch die Einstellung von Hilfskräften entlastet werden. Diese könnten Aufgaben übernehmen, die nicht unmittelbar mit der Pflege am Menschen zu tun haben.

Der heutige Pflege-Dialog bildete den Auftakt eines Austauschs mit Fachexperten zur künftigen Ausgestaltung der Pflege in Deutschland. Weitere Veranstaltungen des Pflege-Dialogs folgen in den kommenden Monaten. Dabei soll zunächst breit über konkrete Verbesserungen für die Menschen diskutiert werden, etwa die Unterstützung von Demenzkranken oder eine Stärkung von pflegenden Angehörigen. Mit der Diskussion über notwendige und sinnvolle Veränderungen bei der Pflege soll eine Grundlage für die weiteren Pflege-Beratungen in der Koalition gelegt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums vom 07.12.2010

Sabrina Merck
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Arbeitslose sollen Pflegemängel ausgleichen

Beitrag von Sabrina Merck » 08.12.2010, 07:52

Arbeitslose sollen Pflegemängel ausgleichen

Nach einem Bericht von Focus-online sollen nach den Konzepten des BMG auch Arbeitslose zum Ausgleich des Pflegekräftemangels eingesetzt werden. Allerdings soll dies nach einer Umschulung erfolgen. Mit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen habe er bereits darüber gesprochen, wie das entsprechende Programm weitergeführt werden könne. Das sagte Rösler nach einem Spitzentreffen in Berlin. Im Januar 2011 wollen sich beide Minister dazu mit den Pflege- Arbeitgebern treffen. Außerdem sollen Änderungen bei der Ausbildung, mehr Aufstiegschancen und weniger Bürokratie helfen, mehr junge Leute für einen Pflegeberuf zu gewinnen.

Klingt alles gut. Aber die entscheidenden Aussagen zu einer Aufstockung der Stellenschlüssel fehlen. Solange es bei dem jetzigen Stellensoll bleibt, wird sich nichts ändern.

MfG Sabrina
Dem Pflegesystem und den pflegebedürftigen Menschen muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden! Daher:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk!
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

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Pflege-Dialog ein Flop - Pflegenotstand und kein Ende

Beitrag von WernerSchell » 09.12.2010, 08:53

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Initiative - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist Kooperationspartner der „Aktion Saubere Hände.“


Pressemitteilung vom 09.12.2010

Pflegenotstand wurde beim Pflege-Dialog nicht angemessen diskutiert
Pflege-Dialog - Auftaktrunde am 07.12.2010 beim Bundesgesundheitsministerium eher ein Flop


Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk sieht in dem am 07.12.2010 im Bundesgesundheitsministerium begonnenen Pflege-Dialog keinerlei Ansatzpunkte, die wirklichen Probleme in den Pflegesystemen zu hinterfragen und einer Lösung zuzuführen. Tatsache ist nämlich, dass es bereits seit geraumer Zeit eine völlig unzureichende Ausstattung der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mit Pflegepersonal gibt. Während man sich bei den Heimen noch auf (unzureichende) Stellenschlüssel beziehen kann, gibt es für die Krankenhäuser keinerlei Personalberechnungsvorschriften, schlicht nur eine Stellenausstattung nach Kassenlage. Und diese ist nachweislich dramatisch schlecht. Entsprechende Folgen liegen für die Patienten, Pflegebedürftigen und Pflegekräfte auf der Hand. U.a. gefährdet die mangelhafte Zuwendung Patienten und Pflegebedürftige, während die überlasteten Pflegekräfte nicht selten frühzeitig aus dem Beruf flüchten (müssen). Wer als Pflegekraft bleibt, steht unter immensem Arbeitsdruck und nimmt früher oder später gesundheitlichen Schaden.

Es wäre nach all dem vorrangig gewesen, darüber zu reden, wie man diesen seit Jahren beklagten Pflegenotstand aufhebt; z.B. durch Schaffung von bundesweit geltenden Personalbemessungssystemen, entsprechende Stellenausweitungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und Start einer Ausbildungs- und Einstellungsoffensive. Hinzu kommen müssen handfeste Bemühungen, die Pflegekräfte besser zu bezahlen. Nur so kann die vielfach angesprochene Wertschätzung und Anerkennung für die Pflege wirkungsvoll zum Ausdruck gebracht werden.

Wer die Pflegekräfte in diesem Sinne gut behandelt, muss sich weder heute noch in den nächsten Jahren über einen Mangel an Pflegefachkräften beklagen. Auch der Ruf nach entsprechenden Fachkräften aus dem Ausland ist dann entbehrlich. Eine ausgeweitete Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland wäre auch aus Gründen der mangelnden Sprachkenntnisse problematisch. Denn gerade in der Pflege, vor allem der Pflege Demenzkranker, kommt es auf eine gute Kommunikation an. Und die ist bei Dienstkräften, die aus dem Ausland kommen, schon jetzt nicht immer gewährleistet. Es gibt bereits vielfältige Klagen darüber, dass in den Gesundheitssystemen zu wenig verständlich deutsch gesprochen wird.

Die beim Pflege-Dialog angesprochene Reform der Berufsgesetze in der Pflege erscheint wenig geeignet, irgendein Pflegenotstandsproblem aufzulösen. Der Pflegenotstand und all das, was damit zusammenhängt, hat mit den Berufsgesetzen absolut nichts zu tun. Es gibt keine Mängel in der Pflegeausbildung, denen in irgendeiner Form eine Mitverursachung des Pflegenotstandes zugedacht werden könnte. Wer das behauptet, hat keine Ahnung vom Ausbildungsgeschehen oder ist absichtsvoll bemüht, von den eigentlichen Problemen abzulenken. Gleichwohl ist nichts dagegen einzuwenden, die Berufsgesetze durch geeignete Vorschriften zu ergänzenden Fortbildungen, Weiterbildungen und Studienabschlüssen (z.B. Pflegewissenschaften) mit mehr Zukunftsperspektiven zu versehen.

Auch die Hinweise zum Abbau der Bürokratie in der Pflege, z.B. Reduzierung der Dokumentationsarbeiten, hilft nicht weiter. Regierungen verkünden seit Jahrzehnten, endlich mit dem Bürokratieabbau beginnen zu wollen. Die diesbezüglichen Bemühungen haben aber letztlich immer zu einer weiteren Auftürmung von Vorschriften und Schreiberfordernissen geführt. Professionelle Pflege erfordert im Übrigen Planung und schriftliche Dokumentation. Sie ist aus vielerlei Gründen, z.B. vertraglichen bzw. haftungsrechtlichen Erwägungen, sogar unverzichtbar. Daher müssen im Rahmen der Stellenbemessung solche Dokumentationserfordernisse ausreichend Berücksichtigung finden.

Wer die Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte auch nur ansatzweise ernst nimmt, muss jeder Kostensenkungsmentalität und vor allem Billiglöhnen in den Pflegesystemem eine Absage erteilen.

Die Pflegesysteme werden in der Zukunft erheblich mehr Finanzausstattung benötigen. Der Verweis auf die demografische Entwicklung mit einer drastischen Zunahme hilfe- und pflegebedürftiger Menschen dürfte als Begründung ausreichen. Zusätzliche Beitragslasten müssen allerdings nach Meinung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk solidarisch finanziert werden.

Werner Schell - Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

+++ Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei! +++
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Pflegekollaps und Zwei-Klassen-Gesellschaft

Beitrag von Presse » 06.01.2011, 15:42

Görres sieht Pflegekollaps und Zwei-Klassen-Gesellschaft

Der Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen, Stefan Görres, hat vor einem „Pflegekollaps“ gewarnt. Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte er, die Situation „wird seit Jahrzehnten unterschätzt, das wird uns überrollen wie ein Tsunami.“ Zwar werde der Pflegesektor in den kommenden 50 Jahren eine der „Boombranchen“ sein, in der Folge fürchtet er aber eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der sich die einen alle nur denkbaren Leistungen kaufen könnten, während die anderen, die sich dies nicht leisten könnten, auf Sozialleistungen angewiesen seien. Bereits heute wäre das Pflegesystem in Deutschland längst zusammengebrochen, gäbe es nicht die rund 150.000 Menschen aus dem osteuropäischen Ausland, die teils legal, teils illegal in privaten Haushalten in Deutschland Pflegetätigkeiten verübten.
Clemens Tesch-Römer, Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen, kritisiert im selben Artikel zudem falsche Denkmuster. „Wir denken immer an die Jungen, die für die Alten sorgen können. Wir müssten auch darüber nachdenken, wie Alte für Alte sorgen können“, so Tesch-Römer. Denn der demografische Wandel geht auch an den Pflegenden selbst nicht vorbei, die insgesamt älter werden, mangelnden Nachwuchs beklagen und zudem aufgrund der Belastungen ihres Berufes häufiger von psychischen oder physischen Folgen von Rückenschmerzen bis Burnout betroffen sind. Tesch-Römer fordert daher eine Umorganisation der professionellen Pflege, so dass Ältere weiter teilhaben könnten, etwa durch die Anleitung jüngerer Hilfskräfte oder Freiwilliger.

Quelle: Pressemitteilung vom 06.01.2011
Bibliomed - Medizinische Verlagsgesellschaft mbH
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D-34212 Melsungen
Website: http://www.bibliomed.de
E-Mail: info@bibliomed.de

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Pflegenotstand wird zum Pflegekollaps

Beitrag von PflegeCologne » 06.01.2011, 17:18

Die besorgniserregenden Statements treffen. Aber ein Pflegenotstand gibt es bereits heute. Wenn wir nicht gegensteuern, wird es in der Tat einen Pflegekollaps geben.
Aber der Vergleich mit dem Tsunami ist wohl nicht richtig. Ein Tsunami kommt plötzlich, überrauschend. Was wir in der Pflege zu erwarten haben, wissen wir eigentlich seit vielen Jahren. Alles ist bekannt.
Nur die Verantwortlichen verschließen "Augen und Ohren."

Pflege Cologne
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
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Pflegeexperten: Personal wurde "im Blindflug" abge

Beitrag von Presse » 22.01.2011, 09:35

Ärzte Zeitung, 20.01.2011

Pflegeexperten: Personal wurde "im Blindflug" abgebaut

BERLIN (hom). Pflegeexperten haben ein düsteres Bild der Fachkräftesituation ihrer Branche gezeichnet.

"Die Situation ist mit einem Fass vergleichbar, dessen Boden undicht ist, dessen Wände Löcher haben und in das von Jahr zu Jahr weniger oben hinein gegeben wird", sagte der Direktor des Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip), Professor Frank Weidner, der "Ärzte Zeitung".

In Kliniken seien wegen ökonomischen Drucks Tausende Pflegestellen und Ausbildungsplätze "im Blindflug" abgebaut worden. Die Arbeitsbedingungen der Pflegenden hätten sich dadurch merklich verschlechtert.

.... (mehr)
http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... sid=637399

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Pflegekräfte fehlen hinten und vorne

Beitrag von Cicero » 22.01.2011, 11:08

Presse hat geschrieben:
Pflegeexperten: Personal wurde "im Blindflug" abgebaut .....
"Die Situation ist mit einem Fass vergleichbar, dessen Boden undicht ist, dessen Wände Löcher haben und in das von Jahr zu Jahr weniger oben hinein gegeben wird", sagte der Direktor des Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip), Professor Frank Weidner, der "Ärzte Zeitung".
In Kliniken seien wegen ökonomischen Drucks Tausende Pflegestellen und Ausbildungsplätze "im Blindflug" abgebaut worden. Die Arbeitsbedingungen der Pflegenden hätten sich dadurch merklich verschlechtert. .....
Gut, dass der Pflegenotstand erneut thematisiert wird. Er ist nämlich bedrohlicher, als der Öffentlichkeit verdeutlicht wird. Die Träger halten sich offensichtlich mit Meldungen über fehlendes Personal zurück, weil sie die personellen Lücken im Wettbewerb um Kunden nicht offenbaren wollen.
Noch gestern sprach ich mit einer Pflegekraft aus einem Krankenhaus, die mich über die unerträgliche Situation informierte. Dabei erwähnte sie aber auch, dass der Träger nach außen die prikäre Situation aus Wettbewerbsgründen verschleiert

Cicero
Politisch interessierter Pflegefan!
Im Gleichklang: Frieden - Ausgleich - Demokratie - und: "Die Menschenwürde ist unantastbar"!

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Pflegenotstand - dramatische Zuspitzung prognostiziert

Beitrag von Presse » 06.10.2012, 06:49

Studie prognostiziert dramatischen Ärzte- und Pflegenotstand

Berlin – Einen massiven Personalmangel im Gesundheitswesen prognostiziert das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewatherhouseCoopers (PwC) in einer heute erscheinenden Studie „112 – und niemand hilft“. Wenn Deutschland das augenblickliche Versorgungsniveau aufrechterhält, bleiben danach im Jahr 2020 rund 33.000 Arzt-Vollz­eitstellen unbesetzt, 2030 sind bereits 76.000 Vollzeitstellen vakant, das entspricht einem Bundesdurchschnitt von 23,7 Prozent der Stellen. Bis zum Jahr 2030 fehlen laut der Studie 106.000 Ärzte.
Auch der Pflegenotstand wird sich laut der Studie weiter verschärfen. 2020 fehlen danach 212.000 Pflegekräfte, im Jahr 2030 328.000. Besonders dramatisch werde die Situation in der Altenpflege: Hier bleiben 2030 rund 33 Prozent der Stellen unbesetzt. Insgesamt fehlen bis 2030 575.000 Pflegekräfte.
.... (weiter lesen unter)
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51904

zum Thema
Informationen zur Studie
http://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-u ... view.jhtml

aerzteblatt.de
Arbeitsagentur: Fachkräfteoffensive in der Pflege geht nicht weit genug
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51237
Umschulung in Pflegeberufe: Grüttner kritisiert Bundesregierung
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51200
Ärztemangel: Bundesländer greifen tiefer in die Tasche
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51265

Franz Wagner zum Pflegenotstand
Köln – Rund 54.200 Jugendliche haben im Herbst 2010 eine Berufsausbildung in einem Pflegeberuf begonnen. Insgesamt ist gegenüber dem Jahr 2000 die Zahl der Ausbildungsanfänger im Pflegebereich um 32...
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50992

Zahl der Pflege-Leiharbeiter verfünffacht
Berlin – Die Pflege von Alten und Kranken wird immer öfter von Leiharbeitern übernommen. Das zeigen jüngste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Danach waren 2005 lediglich 3.196 Leiharbeiter in...
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50779

WernerSchell
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Deutschland vor dem Pflegekollaps

Beitrag von WernerSchell » 25.02.2019, 13:14

Deutschland vor dem Pflegekollaps
In guten Händen? Was in Deutschlands Pflegeheimen alles schiefläuft
Deutschland steht vor dem Pflegekollaps. Personal fehlt, Investoren suchen den Profit, und die Politik versagt. Gute Betreuung finden vor allem die, die die Tücken des Systems kennen.


Von:
Lorenz Wolf-Doettinchem und Andreas Hoffmannsowie Silke Gronwald


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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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