Grober Behandlungsfehler bei einer OP der Halswirbelsäule

Rechtsbeziehung Patient – Therapeut / Krankenhaus / Pflegeeinrichtung, Patientenselbstbestimmung, Heilkunde (z.B. Sterbehilfe usw.), Patienten-Datenschutz (Schweigepflicht), Krankendokumentation, Haftung (z.B. bei Pflichtwidrigkeiten), Betreuungs- und Unterbringungsrecht

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Grober Behandlungsfehler bei einer OP der Halswirbelsäule

Beitrag von WernerSchell » 10.10.2017, 06:13

Grober Behandlungsfehler bei einer OP der Halswirbelsäule

Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm vom 11.11.2016 - 26 U 111/15 -
Download: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm ... 61111.html

Ist vor einer HWS-Operation eine neurologische Untersuchung geboten und unterbleibt diese, ist die Operation nicht indiziert.
Die Vornahme eines schwerwiegenden operativen Eingriffs ohne zuvor gesicherte Diagnose, kann als grober Behandlungsfehler zu werten sein.


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Ärzte Zeitung vom 08.02.2017:
Behandlungsfehler : Schadenersatz für nicht-indizierte Op
Befunderhebungsfehler, unzureichende Aufklärung und eine kontraindizierte Op-Methode – eine fatale Rücken-Op beschäftigte das Oberlandesgericht Hamm.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=929 ... ung&n=5549

Weitere Informationen:
http://www.christmann-law.de/neuigkeite ... -2016.html
http://www.juris.de/jportal/portal/t/1t ... hricht.jsp
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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