Weil der Tod zum Leben gehört - Buchtipp

Rechtsbeziehung Patient – Therapeut / Krankenhaus / Pflegeeinrichtung, Patientenselbstbestimmung, Heilkunde (z.B. Sterbehilfe usw.), Patienten-Datenschutz (Schweigepflicht), Krankendokumentation, Haftung (z.B. bei Pflichtwidrigkeiten), Betreuungs- und Unterbringungsrecht

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Weil der Tod zum Leben gehört - Buchtipp

Beitrag von WernerSchell » 15.04.2017, 06:32

Buchtipp - eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung!

Heinke Geiter

Weil der Tod zum Leben gehört
Geschichten und Gedanken über Abschied, Trauer und Trost

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Edition Caro & Caro, 2015
206 Seiten
ISBN 978-3-9412518-8-5
29,90 € (inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten)

In ganz unterschiedlichen Geschichten hat Heinke Geiter Menschen zu Wort kommen lassen, denen sie als Notfallseelsorgerin oder in der Sterbe- und Trauerbegleitung begegnet ist; Menschen, die mit einer tödlichen Diagnose konfrontiert oder von dem plötzlichen Tod eines Angehörigen betroffen sind. Krankheit oder Tod haben ihre Lebenspläne durchkreuzt und manchmal ihren Glauben an einen liebenden Gott in Frage gestellt. Andere stehen vor der Entscheidung, lebensverlängernde Maßnahmen fortzusetzen oder zu beenden, fragen nach Sterbehilfe oder können nicht sterben, weil Schuld sie belastet. Trauernde werde ermutigt, ihren Gefühlen von Schmerz und Wut Raum zu geben oder Abschiede nachzuholen. Angehörige und Freunde werden bei einem Suizid begleitet, während Hospizhelferinnen die Frage nach Gottes Gerechtigkeit diskutieren.
Die Gefühle und Gedanken dieser ganz unterschiedlichen Menschen, die sie im Gespräch mit der Seelsorgerin äußern, können auch anderen Betroffenen oder Begleitenden helfen, das eigene Gefühlschaos zu ordnen oder jemanden in einer ähnlichen Krisensituation gut zu begleiten.
Zusätzlich hat Heinke Geiter den Geschichten jedes Themenkreises eine Einführung vorangestellt, die sich mit neueren Erkenntnissen aus der Hospiz- und Palliativarbeit auseinandersetzt und zum Weiterdenken einlädt.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.hospiz-verlag.de/produkt/wei ... n-gehoert/


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"Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen" - so sangen die Mönche im Mittelalter bei ihrem Nachtgebet.
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"Nicht erst in den letzten Lebenstagen, sondern schon viel früher sollten wir uns Gedanken über unser Lebensende machen und mit uns vertrauten Menschen besprechen, was uns für unseren letzten Lebensabschnitt wichtig ist und wie wir einmal sterben wollen. Das sollte dann unbedingt in einer Patientenverfügung dokumentiert werden. ... Auf jeden Fall ist eine Vorsorgevollmacht zu erstellen, in der festgelegt ist, wer entscheiden soll, wenn der Verfasser dazu nicht mehr in der Lage ist" --- Heinke Geiter in "Weil der Tod zum Leben gehört."
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit Jahren auf die Erfordernisse, zeitgerecht eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht zu erstellen, aufmerksam, informiert auch immer wieder dazu in Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen. Der Neusser Pflegetreff am 10.05.2017 wird das Thema "Patientenautonomie am Lebensende" ebenfalls erneut aufgreifen und die "gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase - Behandlung im Voraus planen" in den Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion mit ausgewiesenen Experten stellen. Dazu gibt es umfängliche Informationen, u.a. unter folgenden Internetadressen: http://www.wernerschell.de/aktuelles.php bzw. viewtopic.php?f=7&t=21887 - Werner Schell
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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