Sterben in Würde erleichtern - Initiative in NRW

Rechtsbeziehung Patient – Therapeut / Krankenhaus / Pflegeeinrichtung, Patientenselbstbestimmung, Heilkunde (z.B. Sterbehilfe usw.), Patienten-Datenschutz (Schweigepflicht), Krankendokumentation, Haftung (z.B. bei Pflichtwidrigkeiten), Betreuungs- und Unterbringungsrecht

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Sterben in Würde erleichtern - Initiative in NRW

Beitrag von Presse » 11.07.2014, 07:36

Ministerin Steffens:
Sterben in Würde erleichtern

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Das Land weitet seine Aktivitäten für eine umfassende professionelle Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Pflegeeinrichtungen aus. Eine Auftaktveranstaltung für engere Zusammenarbeit zwischen Palliativversorgung und Hospizarbeit mit Pflegeeinrichtungen

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:stärkere Zusammenarbeit zwischen Expertinnen und Experten aus Palliativversorgung und Hospizarbeit mit Pflegeeinrichtungen soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Heimen dabei unterstützen, den Bewohnerinnen und -bewohnern ein Abschiednehmen in Würde zu erleichtern.

„Alle profitieren, wenn Hospizarbeit, Palliativversorgung und stationäre Pflegeeinrichtungen bei der Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase eng zusammenarbeiten“, erklärte Ministerin Steffens in Düsseldorf.

Die Ministerin ruft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen, Akteurinnen und Akteure der Hospizarbeit und Palliativversorgung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte und Pflegekonferenzen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen zur Teilnahme an einer Auftaktveranstaltung in Bochum auf. Sie trägt den Titel „Gemeinsam auf dem Weg – Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen“ und findet am 21. Oktober 2014 von 10.00 bis 16.00 Uhr im RuhrCongress in Bochum statt.

Grundvoraussetzung für eine bedarfsgerechte und qualitätsbasierte ambulante Hospiz- und Palliativversorgung rund um die Uhr, die den Wunsch nach aktiver Sterbehilfe in den Hintergrund stellt, ist die kooperative, interdisziplinäre und Sektor übergreifende Zusammenarbeit aller für die individuelle Versorgung einer Patientin bzw. eines Patienten erforderlichen Berufsgruppen. Der fachliche Dialog auf der Veranstaltung soll dazu beitragen, die Implementierung entsprechender Leistungsangebote der Hospiz- und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen weiter zu fördern.

Organisiert wird die Veranstaltung von ALPHA NRW, die als Ansprechstellen zur Pflege Sterbender, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung im Auftrag des Landes Pflegeeinrichtungen beim Aufbau einer Hospizkultur professionell unterstützen.

Hintergrundinformationen:
- Informationsflyer und Anmeldung zur Veranstaltung „Gemeinsam auf dem Weg“:
http://alpha-nrw.de/wp-content/uploads/ ... 240614.pdf

- Broschüre „Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen – Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis“
https://broschueren.nordrheinwestfalend ... auto-pages

- In NRW existieren rund 2200 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit rund 179.000 Plätzen.

- Nach Studien versterben (in Deutschland) rund 30 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Pflegeeinrichtung innerhalb der ersten drei Monate nach Aufnahme und 60 Prozent innerhalb des ersten Jahres.

Quelle: Pressemitteilung vom 10.07.2014 - 504/7/2014
Kontakt: Reisdorf, Petra - Petra.Reisdorf@mgepa.nrw.de -

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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Sterbehilfe - Statement von BMG Hermann Gröhe

Beitrag von WernerSchell » 07.09.2014, 07:04

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zur Sterbehilfe hat sich am 01.09.2014 ausführlich zur Sterbehilfe bzw. Sterbebegleitung geäußert.
Dieses Statement und die Anmerkungen dazu von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk sind nachlesbar unter folgender Adresse
:
viewtopic.php?f=2&t=20617
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Hospiz- und Palliativversorgung in Pflegeheimen

Beitrag von WernerSchell » 20.10.2014, 16:53

Presseinformation – 740/10/2014 Düsseldorf, 20. Oktober 2014

Ministerin Steffens: Land unterstützt Aufbau einer Hospiz- und Palliativversorgung in Pflegeheimen - Wunsch nach aktiver Sterbehilfe soll in Hintergrund treten
Auftaktveranstaltung für Landesinitiative am Dienstag in Bochum – über 700 Anmeldungen


Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die Betreuung Schwerstkranker, Sterbender und ihrer Angehörigen ist eine besondere Herausforderung für Ärztinnen und Ärzte, Pflegende und stationäre Einrichtungen. Um sie dabei zu unterstützen, den Menschen ein würdevolles, selbstbestimmtes und möglichst schmerzfreies Abschiednehmen zu ermöglichen, wird im Rahmen einer Landesinitiative der Aufbau einer fachübergreifenden Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeheimen unterstützt.

„Wir möchten erreichen, dass die letzte Lebensphase nicht von Einsamkeit und unnötigem Leiden, sondern von einer bedürfnis- und bedarfsorientierten Versorgung und Betreuung geprägt wird, die den Wunsch nach aktiver Sterbehilfe in den Hintergrund treten lässt“, erklärte Ministerin Barbara Steffens im Vorfeld der Auftaktveranstaltung der Landesinitiative „Gemeinsam auf dem Weg“ am Dienstag, 21. Oktober 2014, in Bochum. „Dabei fällt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Pflegeeinrichtungen, Palliativteams und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteure der ambulanten Hospizdienste eine Schlüsselrolle zu“, so Steffens weiter.

In Bochum treffen sich auf Initiative der Ministerin mehr als 700 Vertreterinnen und Vertreter aus Pflegeeinrichtungen, Hospiz- und Palliativversorgung zum Meinungsaustausch und zur Stärkung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender erfordert ein ganzheitliches System, bei dem die Mitarbeiterin und Mitarbeiter aller Versorgungsbereiche kooperativ und interdisziplinär zusammenwirken. Dazu gehören die Behandlung von Schmerzen und weiteren körperlichen Symptomen, die umfassende palliativpflegerische Versorgung sowie die psychosoziale und spirituelle Begleitung. Angehörige müssen mit ihren Sorgen und Ängsten ernst genommen und in das Konzept einbezogen werden, um ihnen Unterstützung und Entlastung zu bieten.

„Ich möchte alle Berufsgruppen in der Hospizarbeit, der Palliativversorgung und in den Pflegeeinrichtungen sowie deren Trägerinnen und Träger zu konstruktiver Mitwirkung aufrufen, damit Betroffene ganzheitlich versorgt und in der Sterbephase fürsorglich begleitet werden können. Gleichzeitig müssen wir die Akteurinnen und Akteure vor Ort dabei unterstützen, den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden“, sagte die Ministerin zum Start des Projekts. Pflegeeinrichtungen, die noch Beratungsbedarf zum Aufbau einer Hospizkultur und ganzheitlichen Palliativversorgung haben, können sich an die „Ansprechstellen zur Pflege Sterbender, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung“ (ALPHA) wenden, die vom Land gefördert werden.

Hintergrund:
Daten und Fakten zu Pflege, Hospizarbeit und Palliativversorgung:
• In NRW gibt es
o 2200 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit rund 179.000 Plätzen
o mehr als 8.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der
Hospiz- und Palliativversorgung
o über 300 ambulante Hospizdienste
o rund 120 ambulante Palliativpflegedienste
o rund 400 Palliativbetten
o 61 stationäre Hospize (einschließlich Kinder- und Jugendhospize)
o 31 ambulante Kinderhospizdienste
o 52 Kinderkrankenpflegedienste, von denen 26 auch Kinderpalliativ-
pflege anbieten
o interdisziplinär arbeitende Palliativ Care-Teams bzw. Palliativmedizinische
Konsiliardienste in allen Kreisen und kreisfreien Städten

• Nach Studien versterben (in Deutschland) rund 30 Prozent der
Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Pflegeeinrichtung
innerhalb der ersten drei Monate nach Aufnahme und 60 Prozent
innerhalb des ersten Jahres.

Vom Land geförderte Beratungsstellen:
Pflegeeinrichtungen können sich beim Ausbau von Hospizarbeit und Palliativversorgung beraten und unterstützen lassen (u.a. Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vernetzung der Einrichtung mit Palliativteams und ambulanten Hospizdiensten aus der Region).

ALPHA Rheinland
Heinrich-Sauer-Straße 15
53111 Bonn
Telefon: 0228 / 746547
rheinland@alpha-nrw.de

ALPHA-Westfalen
Friedrich-Ebert-Str. 157-159
48153 Münster
Telefon 0251 230848
alpha@muenster.de

Internet: http://www.alpha-nrw.de/

Broschüre:
Die Broschüre „Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen – Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis“ (Veröffentlichungsnummer 144) bietet Pflegeinrichtungen einen schriftlicher Leitfaden. Die Broschüre ist auf der Internetseite des Ministeriums unter http://www.mgepa.nrw.de/publikationen bestellbar und kann dort auch heruntergeladen werden.
Bitte Veröffentlichungsnummer angeben.

Telefonische Bestellungen sind möglich bei Nordrhein-Westfalen direkt unter der Nummer 0211 – 837-1001.
Bitte Veröffentlichungsnummer angeben.

Direkter Link:
https://broschueren.nordrheinwestfalend ... auto-pages

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter,
Telefon 0211 8618-4246.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Pflegetreff > „Das Ende des Lebens aus Tabuzone holen“

Beitrag von WernerSchell » 25.10.2014, 06:56

„Das Ende des Lebens aus Tabuzone holen“
- so titelte die Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) zum Pflegetreff am 22.10.2014.
Weitere Informationen (Pressemitteilung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und Bilddatei …) folgen.

>>>
Siehe auch bei Facebook unter
https://www.facebook.com/werner.schell.7
Dort können Bild und Text vergrößert aufgerufen werden.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Palliativversorgung: Herausforderung für Pflegeheime

Beitrag von WernerSchell » 31.10.2014, 07:28

Ärzte Zeitung vom 31.10.2014:
Palliativversorgung: Herausforderung für Pflegeheime
Pflegeheime müssen sich darauf einrichten, dass zu ihnen immer mehr Menschen kommen, die kurz vor dem Tod stehen.
Das heißt auch: Pflegestandards müssen modifiziert werden.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=872 ... ege&n=3831

Kommentar zur Palliativversorgung: Guter Wille reicht nicht
Bei der allgemeinen und der spezialisierten Palliativversorgung hat sich in den vergangenen Jahren viel getan.
Den Patienten stehen immer mehr ambulante und stationäre Angebote zur Verfügung, die auf die spezifischen Bedürfnisse
am Lebensende ausgerichtet sind.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=872 ... ege&n=3831
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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