Sterbebedingungen in Pflegeeinrichtungen im Fokus

Rechtsbeziehung Patient – Therapeut / Krankenhaus / Pflegeeinrichtung, Patientenselbstbestimmung, Heilkunde (z.B. Sterbehilfe usw.), Patienten-Datenschutz (Schweigepflicht), Krankendokumentation, Haftung (z.B. bei Pflichtwidrigkeiten), Betreuungs- und Unterbringungsrecht

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Sterbebedingungen in Pflegeeinrichtungen im Fokus

Beitrag von Presse » 03.02.2014, 14:42

Neue Studie rückt Sterbebedingungen in Pflegeeinrichtungen in den Fokus

TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung initiiert die Durchführung einer detaillierten Studie zur Sterbesituation in den stationären Pflegeeinrichtungen Deutschlands

Gießen, 28. Januar 2014 – Nachdem in einer umfangreichen Erhebung im vergangenen Jahr durch den TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung die konkreten Sterbebedingungen in deutschen Krankenhäusern ausgewertet und auf einem wissenschaftlichen Kongress dargestellt wurden, sollen im laufenden Jahr 2014 die stationären Pflegeeinrichtungen (in welchen über 40% aller Bürger/innen Deutschlands versterben) einer genaueren Analyse unterzogen werden.
In der sogenannten „2. Gießener Sterbestudie“ wurden 2013 detaillierte Befunde zur Betreuung Sterbender im Krankenhaus erfasst und in einen Vergleich zu den vor 25 Jahren erhobenen Daten der 1. Gießener Sterbestudie gestellt. Auch wenn die aktuell ermittelte Qualität hinter den wünschenswerten und auch möglichen Zielmarken zurückblieb, konnte immerhin eine Verbesserung konstatiert werden. Die stationären Pflegeeinrichtungen haben in diesem Zeitraum in ihrer Bedeutung rapide zugenommen und es ist davon auszugehen, dass aufgrund der zunehmenden Verstädterung, kleinerer und sozial weniger verpflichtend verbundenen Familien und nicht zuletzt der demographischen Entwicklung, sich daran nicht viel ändern wird. Trotz ambulant engagierter Hospiz- und palliativversorgender Dienstleister.
Allein diese Situation als auch der Umstand, dass es keine systematischen Ergebnisse zur psycho-sozial und medizinisch-pflegerisch erreichten Ergebnisqualität in den Pflegeeinrichtungen gibt, verdeutlicht die Notwendigkeit einer Studiendurchführung. Wie sieht sie also aus, die Versorgung sterbender Patienten in den Pflegeeinrichtungen? Über welche Ressourcen verfügen die Einrichtungen bzw. die dort tätigen Pflegenden? Wie gelingt es Angehörige einzubinden, wie auf die Bedürfnisse des Sterbenden einzugehen oder die notwendige Symptomkontrolle (z. B. Schmerzen, Dyspnoe) zu erreichen? Acht unterschiedliche Gegenstandsbereiche sollen untersucht und ausgewertet werden.
Der Leiter des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung, Dr. Wolfgang George, hatte bereits in den späten 80er Jahren aufwendige Studien zum Thema durchgeführt. Im Zeitraum 2012/2013 waren 1430 Mitarbeiter aus 212 Krankenhäusern aller Bundesländer Deutschlands mit einem ähnlichen Inventar befragt worden. Die Ergebnisse der Studie sind zwischenzeitlich in dem Buch (mit weiteren 12 Autoren) „Sterben im Krankenhaus“ (Psycho-Sozial-Verlag 2013) und in zahlreichen Fachpublikationen veröffentlicht worden. Auch für die neue Studie sind bereits ein Buch sowie ein 2. Kongress in Gießen in Planung, auf welchem mit den Teilnehmern der Studie, Autoren des Buches und Gästen die Situation des Sterbens in den Pflegeeinrichtungen diskutiert werden soll.
Interessierte Personen bzw. Einrichtungen erhalten nähere Informationen bzw. die Möglichkeit einer Studienteilnahme unter http://www.Sterbestudie.de .

Quelle: Pressemitteilung vom 28.01.2014
Wolfgang George (Prof. Dr. phil)
TransMit Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung
Medizinisches Seminar George
Jahnstr. 14
35394 Gießen
tel. 0641-94-82111
fax. 0641-94-82112
george@transmit.de

Neue Bücher
Regionales Zukunftsmanagement Band 7: Existenzgründung im ländlichen Raum, Pabst-Publisher
Sterben im Krankenhaus: Ergebnisse, Zusammenhänge und Empfehlungen, psychosozial-Verlag

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Pflegenetzwerk spricht sich für Sterbebegleitung aus

Beitrag von WernerSchell » 04.02.2014, 07:55

Der Newsletter für Gesundheit des Rhein-Kreises Neuss,
Februar 2014, informierte u.a. wie folgt


Pflegenetzwerk spricht sich für Sterbebegleitung aus

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk spricht sich seit Jahren mit Entschiedenheit gegen eine aktive Sterbehilfe
aus und wird auch weiterhin für diese Position eintreten. Vorstellungen, die in eine andere Richtung
führen, erteilt Schell eine Absage. Anlass für diese Klarstellung ist eine Umfrage der DAK-Gesundheit.
Danach ist die Mehrheit der Deutschen für aktive Sterbehilfe. Es gilt weiterhin die hiesige Aussage:
"Sterbebegleitung ja - aktive Sterbehilfe nein". Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk tritt seit Jahren für eine
Verbesserung der Palliativversorgung und Hospizarbeit ein.

Weitere Auskunft erteilt:
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk - Werner Schell
Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 150779
E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

Impressum Newsletter:
Rhein-Kreis Neuss, 53.7 Gesundheitsplanung & Gesundheitsförderung, Valeria
Diewald, Lindenstr. 16, 40515 Grevenbroich, Tel. 02181 6015333; Fax 02181-
60185333, Email: valeria.diewald@rhein-kreis-neuss.de
Der Rhein-Kreis Neuss ist Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk der Bundesrepublik
Deutschland.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Sterben: Schmerzlinderung hat oberste Priorität

Beitrag von Presse » 20.02.2014, 07:47

Umfrage zum Sterben: Schmerzlinderung hat oberste Priorität
42 Prozent der Menschen in Deutschland haben Erfahrung mit der Pflege von sterbenskranken nahen Angehörigen.
Jeder Vierte dieser Betreuer ist im Nachhinein mit der Qualität der Versorgung unzufrieden.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=855 ... ung&n=3301

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Der unerfüllte Wunsch am Lebensende

Beitrag von Presse » 17.08.2014, 09:32

Der unerfüllte Wunsch am Lebensende / Nur vier Prozent möchten im Krankenhaus sterben, tatsächlich sind es siebzig Prozent

Baierbrunn (ots) - Selten klaffen Wunsch und Wirklichkeit so weit auseinander wie beim Ort, an dem wir sterben möchten. Jeder Zweite wünscht sich den Abschied zu Hause, jeder Dritte im Hospiz, zeigt eine aktuelle Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege. Nur vier Prozent der Befragten wünschen sich, am Lebensende in der Klinik oder im Pflegeheim zu sein, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Die Realität: Mehr als 70 Prozent der Deutschen sterben im Krankenhaus. Nehmen Todesangst, Luftnot und Schmerzen zu, scheint doch die Klinik der beste Zufluchtsort. Teilweise liegt dies aber auch schlichtweg an unzureichender Information über die Palliativmedizin, die das Sterben in Würde und ohne große Schmerzen auch zuhause ermöglicht. "Viele wissen nicht, dass wir Schwerstkranke zu Hause bis zu ihrem Tod betreuen. Darauf haben alle Patienten einen gesetzlichen Anspruch", sagt die Palliativmedizinerin Dr. Birgitta Behringer aus Bochum.

Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 8/2014 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Quelle: Pressemitteilung vom 16.08.2014 Wort und Bild - Senioren Ratgeber
Pressekontakt: Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
http://www.wortundbildverlag.de
http://www.senioren-ratgeber.de

+++
Siehe auch
:
21. Pflegetreff am 22.10.2014, 16.00 - 18.00 Uhr, in Neuss-Erfttal
Veranstaltung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk in Kooperation mit der Volkshochschule Neuss
Themen:
Schwere Krankheit - Sterben - Tod - Welche Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung gibt es? Welche Art des Beistandes macht Sinn? Welche Entscheidungen kann ich für Krisensituationen vorbereiten (vorsorgliche Verfügungen)? Welche Möglichkeiten der Sterbehilfe bestehen? Sind Verfügungen möglich, die bestimmte Therapien ausschließen (künstliche Beatmung, künstliche Ernährung)? ….
Es werden beim Pflegetreff anwesend sein:
Auf dem Podium Wolfgang Bosbach, MdB, Dr. med. in der Schmitten, Uni Düsseldorf (seit Jahren für das Projekt "beizeiten begleiten" aktiv), Birgit Lotz, ambulanter Hospizdienst der Stiftung der Neusser Augustinerinnen - cor unum - und Sebastian Appelfeller, Ev. Pfarrer. - Die Moderation wird der Amtsarzt des Rhein-Kreises Neuss, Dr. Michael Dörr, wahrnehmen. - Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, wird den Pflegetreff besuchen und ein Grußwort sprechen.
Weitere Hinweise unter folgender Adresse: viewtopic.php?f=7&t=20451
Im Zusammenhang mit dem Pflegetreff wird es - wie immer - vielfältige Informationsmöglichkeiten geben. Es sind darüber hinaus in der Zeit von 15.00 - 19.00 Uhr Infostände eingeplant.
Eingeladen sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

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Hospiz- und Palliativversorgung in Pflegeheimen

Beitrag von WernerSchell » 20.10.2014, 17:01

Presseinformation – 740/10/2014 Düsseldorf, 20. Oktober 2014

Ministerin Steffens: Land unterstützt Aufbau einer Hospiz- und Palliativversorgung in Pflegeheimen - Wunsch nach aktiver Sterbehilfe soll in Hintergrund treten
Auftaktveranstaltung für Landesinitiative am Dienstag in Bochum – über 700 Anmeldungen


Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die Betreuung Schwerstkranker, Sterbender und ihrer Angehörigen ist eine besondere Herausforderung für Ärztinnen und Ärzte, Pflegende und stationäre Einrichtungen. Um sie dabei zu unterstützen, den Menschen ein würdevolles, selbstbestimmtes und möglichst schmerzfreies Abschiednehmen zu ermöglichen, wird im Rahmen einer Landesinitiative der Aufbau einer fachübergreifenden Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeheimen unterstützt.

„Wir möchten erreichen, dass die letzte Lebensphase nicht von Einsamkeit und unnötigem Leiden, sondern von einer bedürfnis- und bedarfsorientierten Versorgung und Betreuung geprägt wird, die den Wunsch nach aktiver Sterbehilfe in den Hintergrund treten lässt“, erklärte Ministerin Barbara Steffens im Vorfeld der Auftaktveranstaltung der Landesinitiative „Gemeinsam auf dem Weg“ am Dienstag, 21. Oktober 2014, in Bochum. „Dabei fällt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Pflegeeinrichtungen, Palliativteams und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteure der ambulanten Hospizdienste eine Schlüsselrolle zu“, so Steffens weiter.

In Bochum treffen sich auf Initiative der Ministerin mehr als 700 Vertreterinnen und Vertreter aus Pflegeeinrichtungen, Hospiz- und Palliativversorgung zum Meinungsaustausch und zur Stärkung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender erfordert ein ganzheitliches System, bei dem die Mitarbeiterin und Mitarbeiter aller Versorgungsbereiche kooperativ und interdisziplinär zusammenwirken. Dazu gehören die Behandlung von Schmerzen und weiteren körperlichen Symptomen, die umfassende palliativpflegerische Versorgung sowie die psychosoziale und spirituelle Begleitung. Angehörige müssen mit ihren Sorgen und Ängsten ernst genommen und in das Konzept einbezogen werden, um ihnen Unterstützung und Entlastung zu bieten.

„Ich möchte alle Berufsgruppen in der Hospizarbeit, der Palliativversorgung und in den Pflegeeinrichtungen sowie deren Trägerinnen und Träger zu konstruktiver Mitwirkung aufrufen, damit Betroffene ganzheitlich versorgt und in der Sterbephase fürsorglich begleitet werden können. Gleichzeitig müssen wir die Akteurinnen und Akteure vor Ort dabei unterstützen, den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden“, sagte die Ministerin zum Start des Projekts. Pflegeeinrichtungen, die noch Beratungsbedarf zum Aufbau einer Hospizkultur und ganzheitlichen Palliativversorgung haben, können sich an die „Ansprechstellen zur Pflege Sterbender, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung“ (ALPHA) wenden, die vom Land gefördert werden.

Hintergrund:
Daten und Fakten zu Pflege, Hospizarbeit und Palliativversorgung:
• In NRW gibt es
o 2200 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit rund 179.000 Plätzen
o mehr als 8.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der
Hospiz- und Palliativversorgung
o über 300 ambulante Hospizdienste
o rund 120 ambulante Palliativpflegedienste
o rund 400 Palliativbetten
o 61 stationäre Hospize (einschließlich Kinder- und Jugendhospize)
o 31 ambulante Kinderhospizdienste
o 52 Kinderkrankenpflegedienste, von denen 26 auch Kinderpalliativ-
pflege anbieten
o interdisziplinär arbeitende Palliativ Care-Teams bzw. Palliativmedizinische
Konsiliardienste in allen Kreisen und kreisfreien Städten

• Nach Studien versterben (in Deutschland) rund 30 Prozent der
Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Pflegeeinrichtung
innerhalb der ersten drei Monate nach Aufnahme und 60 Prozent
innerhalb des ersten Jahres.

Vom Land geförderte Beratungsstellen:
Pflegeeinrichtungen können sich beim Ausbau von Hospizarbeit und Palliativversorgung beraten und unterstützen lassen (u.a. Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vernetzung der Einrichtung mit Palliativteams und ambulanten Hospizdiensten aus der Region).

ALPHA Rheinland
Heinrich-Sauer-Straße 15
53111 Bonn
Telefon: 0228 / 746547
rheinland@alpha-nrw.de

ALPHA-Westfalen
Friedrich-Ebert-Str. 157-159
48153 Münster
Telefon 0251 230848
alpha@muenster.de

Internet: http://www.alpha-nrw.de/

Broschüre:
Die Broschüre „Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen – Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis“ (Veröffentlichungsnummer 144) bietet Pflegeinrichtungen einen schriftlicher Leitfaden. Die Broschüre ist auf der Internetseite des Ministeriums unter http://www.mgepa.nrw.de/publikationen bestellbar und kann dort auch heruntergeladen werden.
Bitte Veröffentlichungsnummer angeben.

Telefonische Bestellungen sind möglich bei Nordrhein-Westfalen direkt unter der Nummer 0211 – 837-1001.
Bitte Veröffentlichungsnummer angeben.

Direkter Link:
https://broschueren.nordrheinwestfalend ... auto-pages

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter,
Telefon 0211 8618-4246.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Pflegeetreff > „Das Ende des Lebens aus Tabuzone holen“

Beitrag von WernerSchell » 25.10.2014, 06:56

„Das Ende des Lebens aus Tabuzone holen“
- so titelte die Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) zum Pflegetreff am 22.10.2014.
Der Bericht der NGZ wird mit Erlaubnis der Redaktion vollständig vorgestellt.
Weitere Informationen (Pressemitteilung von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und Bilddatei …) folgen.

>>>
Siehe auch bei Facebook unter
https://www.facebook.com/werner.schell.7
Dort können Bild und Text vergrößert aufgerufen werden.
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Palliativversorgung: Herausforderung für Pflegeheime

Beitrag von WernerSchell » 31.10.2014, 07:25

Ärzte Zeitung vom 31.10.2014:
Palliativversorgung: Herausforderung für Pflegeheime
Pflegeheime müssen sich darauf einrichten, dass zu ihnen immer mehr Menschen kommen, die kurz vor dem Tod stehen.
Das heißt auch: Pflegestandards müssen modifiziert werden.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=872 ... ege&n=3831

Kommentar zur Palliativversorgung: Guter Wille reicht nicht
Bei der allgemeinen und der spezialisierten Palliativversorgung hat sich in den vergangenen Jahren viel getan.
Den Patienten stehen immer mehr ambulante und stationäre Angebote zur Verfügung, die auf die spezifischen Bedürfnisse
am Lebensende ausgerichtet sind.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=872 ... ege&n=3831
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Re: Sterbebedingungen in Pflegeeinrichtungen im Fokus

Beitrag von WernerSchell » 29.05.2015, 06:40

Einladung an die Medien

Bundesgesundheitsminister informiert sich über Modellprojekt "beizeiten.begleiten" im Grevenbroicher Seniorenhaus Lindenhof
Termin: Mittwoch, 3. Juni 2015, 16.30 Uhr
Ort: Seniorenhaus Lindenhof
Auf der Schanze 3 41515 Grevenbroich


Patientenverfügungen sind in Deutschland nach wie vor nicht sehr verbreitet. Darüber hinaus sind sie im Notfall oft nicht zur Hand, selten aussagekräftig und verlässlich. Eine dauerhaft qualifizierte Begleitung durch geschultes Heimpflegepersonal bei der Entscheidung und Klärung der individuellen medizinischen Behandlungsmaßnahmen von Heimbewohnern verspricht daher das Modellprojekt "beizeiten.begleiten". Es wurde jetzt im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Studie im Grevenbroicher Seniorenhaus Lindenhof in den Regelbetrieb übernommen.

Neben einer professionellen Dokumentation auf standardisierten Formularen (Patientenverfügung, Vertreterverfügung, Notfallbogen) sowie der Notfalltauglichkeit und Validität der Verfügung ist dabei die Kooperation mit Haus- und Notärzten, Rettungsdienstmitarbeitern sowie dem Krankenhauspersonal von besonderer Bedeutung.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird sich im Seniorenhaus Lindenhof des Rhein-Kreises Neuss im Beisein von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky und Grevenbroichs Bürgermeisterin Ursula Kwasny über das Modellprojekt informieren. Als Gesprächspartner hat auch der Düsseldorfer Universitätsprofessor Dr. Jürgen in der Schmitten, einer der Initiatoren von "beizeiten.begleiten", seine Teilnahme zugesagt.

Ich würde mich freuen, wenn dieser Termin Ihre Aufmerksamkeit findet.

Quelle: Pressemitteilung vom 28.05.2015
Harald Vieten
Pressesprecher
Impressum:
Rhein-Kreis Neuss
Der Landrat
Pressesprecher
Harald Vieten (V.i.S.d.P.)
Oberstr. 91
41460 Neuss
Tel.: 02131/928-1300
Rhein-Kreis Neuss

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Oellers
Oberstraße 91
41460 Neuss

Tel: +49 2131 928 1309
Fax: +49 2131 928 81309
Email: Daniel.Oellers@rhein-kreis-neuss.de

Lernen Sie den Rhein-Kreis Neuss in nur 7 Minuten kennen!
http://www.rhein-kreis-neuss.de/imagefilm

+++

Anmerkung:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat wiederholt über das Projekt "beizeiten begleiten"
informiert, zuletzt beim Pflegetreff am 22.10.2014. Dazu gibt es eine Filmdokumentation,
die bei Youtube anschaubar ist: > https://youtu.be/e0jtDziYNeM Diesem Film voran gestellt
ist eine Darstellung der Aktivitäten von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk.
Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, beurteilt das Projekt "beizeiten begleiten"
grundsätzlich positiv und macht in Vorträgen zur "Patientenautonomie am Lebensende" immer wieder
darauf aufmerksam. Allerdings können solche Angebote nur wirkungsvoll eingesetzt werden, wenn in den
Einrichtungen ausreichend fachkundiges Personal vorhanden ist. Darauf wurde u.a. im Statement vom
13.05.2014, dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe beim Pflegetreff übergeben, ausdrücklich
aufmerksam gemacht. > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... se2014.pdf
Ohne mehr Pflegefachkäfte lässt sich keine bessere Pflege organisieren.
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Angebote zur Beratung am Lebensende

Beitrag von WernerSchell » 03.06.2015, 06:37

Ärzte Zeitung vom 03.06.2015:
Neue Broschüre: Angebote zur Beratung am Lebensende
Für Patienten am Lebensende können Ärzte in Berlin nun auf eine neue Informationsbroschüre zugreifen.
Der Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg hat im Auftrag der Senatsgesundheitsverwaltung die Broschüre
"Wenn das Leben endet" vorgelegt. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=887 ... ung&n=4262
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Sterbebedingungen in Pflegeeinrichtungen im Fokus

Beitrag von WernerSchell » 03.06.2015, 08:09

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe informiert sich am 03.06.2015, 16.30 Uhr, im Seniorenhaus Lindenhof, Auf der Schanze 3, 41515 Grevenbroich, über das Modellprojekt "beizeiten - begleiten". - Patientenverfügungen sind in Deutschland nach wie vor nicht sehr verbreitet. Darüber hinaus sind sie im Notfall oft nicht zur Hand, selten aussagekräftig und verlässlich. Eine dauerhaft qualifizierte Begleitung durch geschultes Heimpflegepersonal bei der Entscheidung und Klärung der individuellen medizinischen Behandlungsmaßnahmen von Heimbewohnern verspricht daher das Modellprojekt "beizeiten.begleiten". Es wurde jetzt im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Studie im Grevenbroicher Seniorenhaus Lindenhof in den Regelbetrieb übernommen. Neben einer professionellen Dokumentation auf standardisierten Formularen (Patientenverfügung, Vertreterverfügung, Notfallbogen) sowie der Notfalltauglichkeit und Validität der Verfügung ist dabei die Kooperation mit Haus- und Notärzten, Rettungsdienstmitarbeitern sowie dem Krankenhauspersonal von besonderer Bedeutung. - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird sich im Seniorenhaus Lindenhof des Rhein-Kreises Neuss im Beisein von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky und Grevenbroichs Bürgermeisterin Ursula Kwasny über das Modellprojekt informieren. Als Gesprächspartner hat auch der Düsseldorfer Universitätsprofessor Dr. med. Jürgen in der Schmitten, einer der Initiatoren von "beizeiten - begleiten", seine Teilnahme zugesagt. Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wird ebenfalls anwesend sein. Werner Schell ist mit dem Thema seit Jahren bestens vertraut und referiert zum Thema "Patientenautonomie am Lebensende" u.a. seit Jahren in der Volkshochschule Neuss. Der Neusser Pflegetreff hat das Thema am 22.10.2014 ebenfalls aufgegriffen (Dr. med. in der Schmitten saß u.a. auf dem Podium). Dazu gibt es eine Filmdokumentation bei Youtube > https://www.youtube.com/watch?v=e0jtDziYNeM Der Film informiert zu Beginn über rd. 8 Minuten über die Aktivitäten von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk!
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Patientenschützer beklagen "Zwei-Klassen-Sterben"

Beitrag von WernerSchell » 12.06.2015, 06:43

Ärzte Zeitung vom 12.06.2015:
Pflege: Patientenschützer beklagen "Zwei-Klassen-Sterben"
Die Stiftung Patientenschutz moniert die unterschiedlichen Versorgungsniveaus in Pflegeheimen und in Hospizen. Ein "Upgrade"
der palliativen Versorgung in Heimen auf das Niveau der Hospize würde 730 Millionen Euro jährlich kosten.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=887 ... ung&n=4281
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Re: Sterbebedingungen in Pflegeeinrichtungen im Fokus

Beitrag von WernerSchell » 26.06.2015, 17:35

Siehe:
"Hessisches Ärzteblatt", 7-8/2015:
George /Starke:
"Sterbebedingungen in Pflegeheimen und deren Konsequenzen für den Hausarzt"
> http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzte ... _08_22.pdf
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Studie zur Verlegungspraxis Schwerstkranker und Sterbender

Beitrag von WernerSchell » 14.12.2015, 13:05

Neue Gießener Studie zur Verlegungspraxis Schwerstkranker und Sterbender
TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung führt weitere Studie zur gegenwärtigen Praxis bei der Verlegung von Schwerstkranken und Sterbenden durch


Gießen, 14. Dezember 2015 – In den zwischen 2013 und 2015 durchgeführten Gießener Studien zu den psycho-sozialen und medizinisch-pflegerischen Versorgungsbedingungen Schwerstkranker- und Sterbender gehörte es zu den maßgeblichen Zielen, einen Bericht zu den erreichten Versorgungsqualitäten zu erarbeiten und den Fachcommunities vorzustellen. Die für die zurückliegenden Studien formulierten Zielstellungen sowie mögliche versorgungsrelevante Fragen wurden dabei weitgehend beantwortet. Zugleich ergaben sich damit jedoch neue Klärungsbedarfe. Von besonderem Interesse erscheint in diesem Zusammenhang die gegenwärtig geübte Verlegungspraxis Schwerstkranker und Sterbender zwischen den stationären Versorgungseinrichtungen. Vor diesem Hintergrund führt der TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung 2016 eine weitere empirische Studie durch, die sich erneut an stationäre Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser wendet.
Ziel der neuen Studie ist es, die derzeit geübte Verlegungspraxis (a), diese beeinflussende Zusammenhänge (b) und mögliche Verbesserungsvorschläge (c) aus Perspektive der Befragten zu ermitteln. Der zu diesem Zweck entwickelte und in etwa 15 Minuten zu bearbeitende Fragebogen ist unter http://www.sterbestudie.de zugänglich.
Wie auch in den bisherigen Gießener Studien, in welchen über 4000 berufliche Experten aus mehr als 850 Krankenhäusern, Pflegeheimen und Hospizen ihre Erfahrungen und Beobachtungen zur erreichten Versorgungsqualität der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender an ihrem Arbeitsplatz beschreiben konnten, werden deren Ergebnisse den teilnehmenden Mitarbeitern bzw. Organisationen – und in Form entsprechender wissenschaftlicher Veröffentlichungen auch der Fachwelt – zugänglich gemacht.
Die gesammelten und ausgewerteten Erfahrungen der Studiendurchführung sowie die daraus resultierenden Empfehlungen werden darüber hinaus anlässlich des 4. Gießener Kongresses „Sterben im Krankenhaus und stationären Pflegeeinrichtungen“ am 19. November 2016 mit den anwesenden Experten und Gästen diskutiert.

Quelle: Pressemitteilung vom 14.12.2015
Ansprechpartner bei Rückfragen:
Holger Mauelshagen
Pressesprecher
TransMIT
Gesellschaft für Technologietransfer mbH
Hamburger Allee 45
60486 Frankfurt
Telefon: +49 (69) 605046-04
Telefax: +49 (69) 605047-80
E-Mail: holger.mauelshagen@transmit.de
Internet: https://www.transmit.de
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TransMIT-Projektbereich für
Versorgungsforschung und Beratung
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Telefon: +49 (641) 94-82111
Telefax: +49 (641) 94-82112
E-Mail: george@transmit.de
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