Bittere Pillen - Medikamentenversorgung ?

Rechtsbeziehung Patient – Therapeut / Krankenhaus / Pflegeeinrichtung, Patientenselbstbestimmung, Heilkunde (z.B. Sterbehilfe usw.), Patienten-Datenschutz (Schweigepflicht), Krankendokumentation, Haftung (z.B. bei Pflichtwidrigkeiten), Betreuungs- und Unterbringungsrecht

Moderator: WernerSchell

Presse
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Bittere Pillen - Medikamentenversorgung ?

Beitrag von Presse » 20.10.2008, 14:20

20.10.2008 | 22:10 Uhr
FAKT ist ...! | MDR FERNSEHEN
|

Wiederholung der Sendung bei MDR am 21.10.2008 um 12.30 - 13.15 Uhr

Bittere Pillen – Bekomme ich mein Medikament noch?

In Deutschland werden pro Jahr 32 Milliarden Euro bei den gesetzlichen Kassen für Medikamente ausgegeben. Die Kassen senken die Kosten indem sie Rabatte bei den Medikamentenherstellern aushandeln, aber die Patienten sind verunsichert, weil sie andere Medikamente verordnet bekommen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker – doch häufig können selbst die nicht mehr helfen. Ärzte dürfen nur noch die günstigsten Medikamente verschreiben, weil sie sonst Regressforderungen der Krankenkassen ausgesetzt sind. Millionen Patienten sind verunsichert. Viele kämpfen mit Nebenwirkungen, andere decken sich angesichts steigender Preise inzwischen lieber mit billigen Medikamenten im Ausland ein. In diesem Jahr bezahlten allein die gesetzlichen Krankenkassen 32 Milliarden Euro. Für 2009 rechnen Experten erneut mit einer Steigerung von acht Prozent.

Bisher misslangen Versuche von Politik und Krankenkassen, die galoppierenden Kosten in den Griff zu bekommen. Therapieversuche wie Gesundheitsreform oder Rabattverträge brachten keine Linderung. Wer trägt die Schuld?

Die Pharmafirmen führen Millionenkosten für Forschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe als Grund für die wachsenden Preise an. Kritiker bemängeln, dass jedoch 80 Prozent dieser Gelder in Marketing und Vertrieb fließen würden.

Wohin steuert der Pharmamarkt?

"FAKT ist ...!"-Moderatorin Ines Krüger diskutiert über diese und andere Fragen unter anderem mit:
Dr. Andreas Barner, Boehringer Ingelheim und Vorstand des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller
Klaus-Theo Schröder, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium
Markus Grill, einem der renommiertesten Pharmakritiker Deutschlands
Wolfram Candidus von der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten

Quelle: http://www.mdr.de/fakt-ist/5847433.html

WernerSchell
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Wo ist eine wirkliche Patientenlobby?

Beitrag von WernerSchell » 20.10.2008, 14:40

Per E-Mail:

An die Redaktion von Fakt ist ...! MDR

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben einen Hinweis zu Ihrer Sendung ins Forum übernommen. Den Text finden Sie unter:
viewtopic.php?p=38277#38277

Dazu eine Anmerkung:

Gast ist auch Herr Wolfram Candidus von der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten.
Mit der Einladung von Herrn Candidus soll offensichtlich suggeriert werden, er würde allein die Versicherten oder gar Patienten vertreten. Dem ist eher nicht so. .....
Zuletzt geändert von WernerSchell am 30.01.2010, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Cicero
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Lobbyist für die Pharmabranche ???

Beitrag von Cicero » 24.10.2008, 07:00

Ich habe mir die MDR-Sendung angesehen. Dabei musste jedem Kenner der Szene auffallen, dass Herr Candidus nicht wirklich für die Patienten sprach, sondern letztlich für mehr Medikamente für die Patienten warb, so wie ein Lobbyist für die Pharmainteressen zu sprechen hat.
Ich kann nicht sehen, wie der DGVP meine Interessen als Patient vertreten hat.
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Medikamente - "Bittere Pillen"

Beitrag von conny24 » 23.11.2008, 07:55

"Bittere Pillen", so lautet auch der Buchtitel einer aktuellen pharmakritischen Veröffentlichung. Das Buch wurde in einer Maischberger-Sendung vorgestellt. Der Autor, Weiss, war auch in der Diskussionsrunde. Es zeigte sich, dass man mit Medikamenten vorsichtiger umgehen sollte. Die Strategien (in Sachen Marketing usw.) der Pharmaindustrie wurden verdeutlicht.
Patienten ist danach größte Vorsicht anzuraten.

Conny
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Rauel Kombüchen
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Bei Medikation Verstand einschalten !

Beitrag von Rauel Kombüchen » 01.12.2008, 10:19

Patienten sollten m.E. der Medikation kritischer gegenüber stehen. Selbst wenn ein Arzt ein Medikament verordnen will, sollten Patienten gezielt nachfragen, ob es wirklich notwendig ist und welche Alternativen bestehen. Die Pharmaindustrie und ihre Lobbyisten reden uns seit Jahren ein, dass wir gegen alles jedes kleine Wehwehchen Pillen einnehmen sollen. Sogar zur Vorbeugung bestimmter Krankheiten sollen wir die Präparate schon schlucken (vielleicht schon mit der Babynahrung).
Ich sage, das alles ist ein Irrweg, auch aus Kostengründen abzulehnen. Wir werden uns ohnehin bald das, was uns die Pharmaindustrie so alles aufschwatzen lässt, nicht mehr bezahlen können.

Rauel K.
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Anja Jansen
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Weniger ist oft mehr - Sprechende Medizin fördern

Beitrag von Anja Jansen » 28.12.2009, 17:44

Hallo Forum,

wir müssen m.E. viel achtsamer mit den Medikamenten und sonstigen angeblich gesundheitsförderlichen Präparaten umgehen. Wer auch immer Verantwortung zu tragen hat: Arzneimittel sind mittlerweile zum Allheilmittel geworden. Beispiel: Apotheken werben z.B. seit geraumer Zeit mit Sonderpreisen für "Paracetamol" und suggerieren, dass man Schmerzen nicht mehr einfach auch mal ertragen muss, sondern mit einer Pille einfach "wegpusten" kann.
Ich würde mir, mit anderen, sehr wünschen, dass die Ärzte wieder in die Lage versetzt würden, den Patienten mehr Aufmerksamkeit / Zuwendung zu schenken. Leider gibt es insoweit nicht genügend ärztliche Angebote. Die "sprechende Medizin" zählt in unserem Gesundheitssysm wenig bis nichts. Das Honorierungssystem müsste entsprechend geändert werden.
Nachfolgend habe ich einige Beiträge aufgelistet, die kritisch zu unserem Medikationsgeschehen informieren.

Viele Grüße
Anja


Siehe zum Thema u.a. im Forum (Auswahl):
Kinder und Ältere erhalten zu viele Medikamente
viewtopic.php?t=12275&highlight=medikamente
Medikamentengebrauch - Ärzten & Apothekern oft unklar
viewtopic.php?t=12528&highlight=weniger
Schlaf- und Beruhigungsmittel vom Vortag - Vorsicht!
viewtopic.php?t=13355&highlight=medikamente
Sichere Arzneimitteltherapie – acht wichtige Regeln
viewtopic.php?t=12603&highlight=medikamente
Ärzte: Einfluss der Pharmaindustrie verringern
viewtopic.php?t=12081&highlight=medikamente
Demenzkranke durch Beruhigungsmittel gefährdet
viewtopic.php?t=12117&highlight=medikamente
Medikamente - Aufklären über Risiken ... unzureichend
viewtopic.php?t=12578&highlight=medikamente
Pharmafirmen informieren bewusst falsch
viewtopic.php?t=12254&highlight=medikamente
Tablettensucht - Ärzte fördern die Tablettensucht
viewtopic.php?t=11695&highlight=medikamente
407.000 gesetzlich Versicherte nehmen Medikamente gegen ADHS
viewtopic.php?t=11474&highlight=medikamente
Medikamente sind nicht seniorengerecht
viewtopic.php?t=11211&highlight=medikamente
Sedative verdoppeln Sterberisiko bei Demenz - Kritik!
viewtopic.php?t=10760&highlight=medikamente
Krankmachende Medikamente
viewtopic.php?t=10345&highlight=medikamente
Zu viele Medikamente zugleich machen Senioren krank
viewtopic.php?t=9842&highlight=medikamente
Medikamentenwirkung bei älteren Menschen kaum untersucht
viewtopic.php?t=9815&highlight=medikamente
Medikamentenmissbrauch
viewtopic.php?t=8481&highlight=medikamente
Verblistern - Medikamentengabe einschränken - mehr Zuwendung
viewtopic.php?t=8211&highlight=medikamente
Psychopharmaka im Altenheim
viewtopic.php?t=3595&highlight=medikation
Arzneimittelgabe in Pflegeheimen - hohe Fehlerrate
viewtopic.php?t=8384&highlight=medikation
Bittere Pillen - Medikamentenversorgung ?
viewtopic.php?t=10108&highlight=medikation
Jeder vierte Bewohner in Heimen hat ein Arzneimittel-Problem
viewtopic.php?t=6055&highlight=medikation
Siehe auch unter
http://www.wernerschell.de/Rechtsalmana ... lrecht.php
Es ist mehr Aufmerksamkeit für dementiell erkrankte Menschen nötig. Unser Pflegesystem braucht deshalb eine grundlegende Reform!

Dieter Radke
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Gute Gesundheit statt Pillen

Beitrag von Dieter Radke » 02.01.2010, 08:19

Hallo im neuen Jahr!

Die Pharmaindustrie hat laut Medienberichte zahlreiche neue Medikamente für das begonnene Jahr 2010 angekündigt. Ärzte und Patienten sollten wachsam sein, was es mit diesen angeblich neuen Präparaten auf sich hat. Wir werden ja förmlich von Arzneimitteln überschwemmt, jedes Wehwehchen kann man kurzerhand beheben. Und damit es haftungsrechtlich keine Komplikationen gibt, folgt immer der Zusatz "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker".
Es sollte eigentlich seitens der Krankenkassen einmal der Anruf ergehen, mit Medikamenten zurückhaltender umzugehen! Oder besser noch: Es sollte schnellstmöglich eine Positivliste angestrebt werden.

In diesem Sinne gute Gesundheit!
Dieter Radke
Menschenwürdige Pflege ohne Ausnahme! - Dafür müssen wir alle eintreten.

WernerSchell
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Übertherapiert ...

Beitrag von WernerSchell » 03.01.2010, 14:51

Siehe auch den TV-Tipp für den 04.01.2010
Übertherapiert .....

viewtopic.php?t=13400
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http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Anja Jansen
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Jede zweite neue Pille bringt keinen Fortschritt

Beitrag von Anja Jansen » 26.03.2010, 09:53

Weniger ist oft mehr - dann kann man vielleicht auch ausschließen, unnütze Medikamente einzunehmen. Dazu eine passende Pressemitteilung:

Arzneimittel: "Jede zweite neue Pille bringt keinen Fortschritt"
Viele neue Medikamente der Pharmaindustrie bringen keinen Fortschritt für die Patienten: Dies sagt der oberste Arzneimittelprüfer Deutschlands, Peter Sawicki.
http://www.welt.de/wirtschaft/article69 ... hritt.html
Quelle: Die Welt
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johannes
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Beitrag von johannes » 31.03.2010, 09:16

Würden wir 80 % der heutigen Medikamente einfach streichen, könnte sich die Volksgesundheit durchaus bessern. Nicht nur im Geldbeutel, sondern auch im Wohlbefinden. Es ist des Nachdenkens wert, daß im Ausland mit einem Bruchteil der Medikamente in Deutschland dennoch eine in etwa vergleichbare Gesundheit besteht.

Daß Forschung in der Medizin sinnvoll ist, ist keine Frage. Doch hinterfragt man einmal gründlich, welche Firmen auch tatsächlich forschen und welche es nur sagen, wird ein großes Staunen beginnen. Hinterfragt man einmal gründlich die Ergebnisse der Forschungen, wird das Erstaunen noch größer werden, weil ein realer Nutzen für den Patienten in den meisten Fällen vergeblich gesucht wird.

Auch die Preisgestaltung der Medikamente wirft viele Fragen auf. Wenn für ein und dasselbe Medikament Preisspannen von bis zu 100 % und mehreren hundert Euro allein im vereinten Europa anzutreffen sind, wird das niemand mehr nachvollziehen können.

Wenn Tests, die eine negative Beurteilung eines Produktes ergeben, den Kontrollbehörden vorenthalten werden, zeigt sich für mich die kriminielle Energie der Pharmaindustrie. Diese wird erst recht offenkundig, wenn in einigen Ländern auf Grund ihrer negativen Auswirkungen verbotene Präparate in anderen - angeblich hoch entwickelten - Ländern dennoch für "marktfähig" erklärt werden.

Wenn kritische Personen durch Regierungsvertreter aus Kontrollgremien entlassen werden, zeigt dies die Verflechtung von Kommerz und Politik. Es scheint offensichtlich, daß wohl viel über Recht geredet wird, aber dieses Recht oft genug an oberster Stelle gebeugt wird.
Ein Mensch funktioniert nicht - er lebt!

PflegeCologne
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Personalverstärkung statt Pillen

Beitrag von PflegeCologne » 01.04.2010, 07:20

Guten Morgen,

ich bin auch für eine kräftige Pillenreduktion. Viele Medikamente sind schlicht überflüssig, andere sogar mit Blick auf Neben- und Wechselwirkungen schädlich.
Oft gesagt - aber immer noch richtig: Wir brauchen mehr menschliche Zuwendung. Also:
deutliche Personalverstärkung statt Pillen.

MfG Pflege Cologne
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
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Positivliste muss her

Beitrag von Anja Jansen » 05.04.2010, 06:46

Positivliste muss her - Text aus Forum
viewtopic.php?t=10830
Maja2003 hat geschrieben: Eine Positivliste wäre in meinen Augen eine Katastrophe. Der Patient ist individuell zu sehen. .....
Hallo Maja,
wir jammern alle auf sehr hohem Niveau und daher kommen wir mit wirklichen Reformen in Deutschland nicht voran. Niemand will seine "wohlerworbenen Rechte" einschränken lassen. Deshalb ersticken auch die Gerichte an Klagen.
Die Reduktion in der Arzneimittelversorgung muss kommen. Denn auf diesem Gebiet sind die Kostensteigerungen enorm. Die Vorteile sind eher bescheiden.
Alle Versuche, die Kostenflut insoweit einzudämmen, waren bislang erfolglos. Was der neue Gesundheitsminister will, ist auch beim näheren Betrachten nicht hilfreich (vielleicht auch nicht gewollt). Wenn die Pharmaindustrie die Preise beliebig hoch festsetzt, kann so im Zweifel gelassen über Rabatte usw. gesprochen werden.
Nein, wir brauchen klare Vorgaben. Arzneimittel, die wirklich nötig sind, müssen voll finanziert werden. Alles andere muss jeder selbst finanzieren. Insoweit kann eine Positivliste Wirkung erzielen. Sie schadet auch den Menschen nicht, weil alle notwendigen Wirkstoffe berücksichtigt werden. Die Galenik wird in diesem Zusammenhang völlig überschätzt. Es geht meist um Diskussionen, die lieb gewordene bunte Pillen betreffen und nicht um nachweisbare Wirkungen. Sollte in Einzelfällen wirklich der Galenik Bedeutung zukommen, sollte man das bei der Listenerstellung berücksichtigen.

MfG Anja
Es ist mehr Aufmerksamkeit für dementiell erkrankte Menschen nötig. Unser Pflegesystem braucht deshalb eine grundlegende Reform!

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Medikamentenabhängigkeit im Alter - hohe Kosten

Beitrag von Service » 08.04.2010, 07:26

Medikamentenabhängigkeit im Alter - hohe Kosten
viewtopic.php?t=13964

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Teure Pillen - Zocken uns die Pharmakonzerne ab?

Beitrag von Presse » 08.09.2010, 12:05

Es gab am 07.09.2010 bei RBB - Fernsehen eine Diskussionsrunde zum Thema:
Teure Pillen - Zocken uns die Pharmakonzerne ab?
mit Ursel Sieber, Journalistin und Autorin des Buches "Gesunder Zweifel" (Die wahren Gründe für Peter Sawickis Karrierenende)

Wer's verpasst hat kann es noch im Netz schauen :
http://www.rbb-online.de/klippundklar/index.html

Gaby Modig
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Eine Millition Ältere sind tablettensüchtig

Beitrag von Gaby Modig » 29.07.2014, 06:49

Die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post berichtet am 29.07.2014 über
"Eine Millition Ältere sind tablettensüchtig ".
In diesem Beitrag wird erneut verdeutlicht, dass viele ältere Menschen tablettensüchtig, abhängig, sind.
Anscheinend will das Bundesgesundheitsministerium dem entgegen wirken. Das ist gut so.
Allerdings ist auch Ursachenforschung angesagt. Dazu gehört dann festzustellen, dass offensichtlich
seitens der Ärzteschaft zuviel und die falschen Arzneimittel veordnet werden. Sie folgen damit dem
Druck der Pharmaindustrie.
Die Politik wäre demnach gut beraten, dem Verschreibungsverhalten der Ärzte und dem Wachstums-
streben der Pharmaindustrie entgegen zu wirken.
Gaby Modig
Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!

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